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12. September 2012 3 12 /09 /September /2012 18:57

Mit einer bisher noch nie dagewesenen Arroganz spielt die GEMA ihre übermächtige Stellung gegenüber den Musiknutzern in Deutschland aus: Ohne jegliche Bereitschaft, Kompromisse zu suchen oder zu verhandeln, hat sie eine neue Tarifordnung vorgelegt, die ab 1. Januar 2013 gelten soll.

Zwei Tarife (für Livemusik und für Tonträgermusik) sollen künftig insgesamt elf Tarife ersetzen.  Damit geht ein sehr großer Teil der mit diesen unterschiedlich gestalteten Tarifen erzielten Einzelfallgerechtigkeit verloren. Betroffen sind alle Veranstaltungen, in denen Musik live oder von Tonträgern (CD, DVD, PC, Laptop usw.) gespielt wird - vom Jazzabend bis zur Ü-30-Party, Tanzveranstaltungen, Silvesterfeiern, Bunte Abende aber auch Straßenfeste.

Die GEMA „verkauft“ ihre neue Tarifstruktur damit, dass sie einfacher und ausgewogener sei und zu deutlichen Vergünstigungen führe. Sie verschweigt aber, dass die Vergünstigungen nur verhältnismäßig wenige Veranstaltungen, mit Eintrittsgeld zwischen 2 und 8 Euro, betreffen. Für viele Musiknutzer bringt die Tarifstruktur hingegen Erhöhungen von zum Teil mehreren hundert bis zu über tausend Prozent mit sich.

Weitere Tarifänderungen führen zum Wegfall von Nachlässen (z.B. beim Abschluss eines Jahrespauschalvertrages) sowie zu weiteren Zuschlägen. So erhöhen sich die oben genannten Veranstaltungen um weitere 50 Prozent, wenn Musik länger als fünf Stunden gespielt wird. Die GEMA-Gebühren für eine Abendveranstaltung mit Musik, die um 19:30 Uhr beginnt, würden sich dann ab 0:30 Uhr nochmals deutlich verteuern. Discotheken, deren Veranstaltungen in der Regel von 22 bis 5 Uhr laufen, sind besonders betroffen. Ihnen drohen Erhöhungen von durchschnittlich 400 Prozent (6 Euro Eintritt, 200 qm Fläche) bis zu 1.400 Prozent (15 Euro Eintritt, 500 qm Fläche). Das ist existenzgefährdend.

Hinzu kommen bei Tonträgerveranstaltungen üblicherweise weitere prozentuale Zuschläge, sowie Zuschläge für die Verwertungsgesellschaft GVL. Diese Zuschläge erhöhen sich ebenfalls gewaltig, da sie auf Grundlage des GEMA-Tarifs berechnet werden.

Die GEMA will offensichtlich ihre Einnahmen auf Kosten der MusikveranstalterInnen und der MusiknutzerInnen erheblich steigern.

Dagegen gibt es eine Online-Petition - helft mit, damit Eintritte zukünfitg erschwinglich bleiben und kostenlose Musikveranstaltungen weiter möglich sind:

https://www.openpetition.de/petition/online/gegen-die-tarifreform-2013-gema-verliert-augenmass

Wir unterstützen diese Petition ausdrücklich, auch wenn wir der Meinung sind, die Gema-Mafia gehört ganz abgeschafft. Dann von ihr profitieren (neben den hochbezahlten Gema-Vorständen mit Millionen-Gehältern) vor allem die Top-Seller. Unbekannte Künstler dagegenkriegen von der Gema nur Mini-Beträge. 

Wer selbst Musikveranstalter ist, kann den Protest auch unterstützen, in dem er / sie möglichst oft dieses Lied spielt: 

Wie das funktioniert, wird im Lied erklärt. 

Ansonten hilft es natürlich, diesen Artikel ganz heftig weiterzuverbreiten. Beim Gesichtsbuch, auf Twitter, G+, diaspora, Real Live oder wo ihr euch sonst so rumtreibt. 

 

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17. August 2012 5 17 /08 /August /2012 15:23

http://limesse.de/bilder/limesse_sidebar.jpgVom 24. bis 26. August findet im Bahnhof-Langendreer in Bochum die 2. Libertäre Medienmesse statt. 


Zahlreiche Verlage, Radios, Web-Projekte und andereMedienproduzentInnen aus der BRD, der Schweiz, Spanien, denPhillipinen usw. usf. Werden sich vorstellen und zahlreicheVeranstaltungen (von der klassischen Lesung bis zum Stencil-Workshop)auf der Messe anbieten.

 

Für potentielle AusstellerInnen: Leider sind schon alle Standflächen vergeben, so dass sich alle potentiellen AustellerInnen nur noch für die 3. LibertäreMedienmesse vormerken lassen und natürlich die Messe auch als Gäste besuchen können.

 

Mehr Infos: 

http://limesse.de/

http://de.indymedia.org/2012/08/333269.shtml

 

Zeitgleich findet in Dortmund das erste AntifaCamp statt.

 

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27. Juli 2012 5 27 /07 /Juli /2012 18:29

Am 28.07.2012 finden in Deutschland (und ganz Europa) Proteste gegen INDECT statt.

Was ist INDECT eigentlich?

"INDECT ist [...], eines von der Europäischen Union im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramms finanzierten Vorhabens im Bereich der intelligenten Sicherheitssysteme.
Ziel des Projektes ist es, durch den Einsatz von Videoüberwachung automatisch strafrechtlich relevante Bedrohungen und Taten zu erkennen. 

Erreicht werden soll dies durch die Bündelung und automatische Auswertung der Videoströme verschiedener Überwachungskameras, um eine präventive Polizeiarbeit zu ermöglichen. Primäre Zielgruppen sind Homeland Security Services (Dt. wörtlich Dienste für Innere Sicherheit, sinngemäß Sicherheitsbehörden), Polizeibehörden und Gemeinden."

Video zu INDECT
http://www.youtube.com/ watch?v=z_G3w8Y6IvM&feature =youtu.be

Mehr Hintergrund-Infos:

Gulli

INDECT 

Facebook-Event gegen INDECT

INDECT: Anonymous macht gegen totale Überwachung mobil

INDECT-Debatte: Anonymous kapert erneut FPÖ-Website

Anti-Piraterie-Abkommen ACTA vom Europaparlament gekippt

 

In welchen Städten ist eine Demonstration geplant?

EIne vollständige Liste  (Europa-weit) gibts hier: http://titanpad.com/OpINDECTinternational

In Deutschland (leider fast nur Facebook-Events): 

Bremen: http://www.facebook.com/ events/441577035854460/

Mannheim: https://www.facebook.com/events/342310645846944/

Köln: https://www.facebook.com/events/440081902698937/

Frankfurt a.M.: http://kv-frankfurt.piratenpad.de/INDECTFFM

Osnabrück: https://www.facebook.com/events/442380025794836/

Erfurt: https://www.facebook.com/events/454962841201053/

Berlin: https://www.facebook.com/events/425866127463955/


Wer sich annonym bei Facebook anmelden will, kann dafür folgenden Accoutn verwenden: 

josef_prost@gmx.de
2w3e4r5t

 

ACHTUNG: 

Die Indect-Demos in Dortmund und München wurden von bekannten Nazis angemeldet und sind deshalb hier nicht aufgeführt (mehr Infos). 

Update: In Dortmund wurde statt dessen kurzfristig eine alternative Demo angemeldet. Sei beginnt um 15 Uhr am Hansaplatz. 

 

Außerdem gibt es eine OpenPetition mit bisher immerhin gut 1200 Mitzeichnern und selbstverständlich auch einen Twitter-Account für die sogenannte OpIndect. Ein kleine Auflistung mit Infomaterial zum Ausrucken findet sich auch unter gegen-indect.pwny.biz.

Achso: Die Piraten findens natürlich auch toll.

http://media.tumblr.com/tumblr_m7m4l5tKNQ1r0dhal.jpg

 

 

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31. März 2012 6 31 /03 /März /2012 11:14

http://limesse.de/bilder/limesse_sidebar.jpgEs ist wieder soweit. In einem der größten europäischen Ballungsgebiete mit mehr als acht Millionen Menschen, werden vom 24. bis 26. August 2012 libertäre Verlage, Zeitschriften, Radio-, Video- und Internetprojekte ihr Programm vorstellen. Drei Tage Messe, Projektvorstellungen, Lesungen, Kultur, Veranstaltungen, Infos, Leute treffen und Pläne schmieden für eine Welt jenseits von Krise und Ausbeutung. Für all das bot bereits die 1. Libertäre Medienmesse für den deutschsprachigen Raum (Limesse) im September 2010 einen Rahmen. Auf vielfachen Wunsch geht die Limesse nun in die 2. Runde.
In den Räumen des Bahnhof Langendreer in Bochum, einem der ältesten und agilsten soziokulturellen Zentren im Ruhrgenbiet stellen eine große Zahl libertärer Verlage und anderer libertärer MedienproduzentInnen ihre Bücher, Broschüren, Tonträger, Filme, Websites, Blogs und sonstige Medien der interessierten Öffentlichkeit vor. Von Freitag Abend bis Sonntag Mittag werden Projekte aus der BRD, der Schweiz, Österreich, Spanien, der Türkei und Großbritannien ihre Medien präsentieren und anbieten.

Für BesucherInnen ist der Eintritt zur Messe frei. 

Öffnungszeiten
Freitag, 24. 8. 2012 18.00 - 21.00 Uhr
Samstag, 25. 8. 2012 10.00 - 20.00 Uhr
Sonntag, 26. 8. 2012 10.00 - 16.00 Uhr
Das Veranstaltungsprogramm

Parallel zum und in Anschluß an den Messebetrieb finden auf dem Gelände des »Bahnhof Langendreer« in verschiedenen Räumlichkeiten eine Vielzahl von Veranstaltung im Rahmen der libertären Medienmesse statt. AutorInnen werden ihre Bücher vorstellen, Projekte ihre Arbeit zeigen, erläutern und diskutieren. In Zusammenarbeit mit der anarcho-syndikalistischen Gewerkschaft „Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union“ (FAU) wollen wir außerdem über die zunehmend prekären Arbeitsbedingungen von (nicht nur) Medien-ArbeiterInnen sprechen. Das aktuelle Programm veröffentlichen wir im Laufe des Frühsommers 2012. 

Für Kaffee, Kuchen und Getränke während der gesamten Messezeit ist gesorgt. Um Unterbringung kümmert ihr euch selbst – wir werden als Hilfestellung einen kleinen Überblick potentieller Übernachtungsmöglichkeiten
  in der Region zusammenstellen. Auf der Seite „Vor Ort“ werdet ihr außerdem weitere Infos zum Veranstaltungsort und zur Anreise finden.
Die OrganisatorInnen

Ruhr 2010 LogoDie Libertäre Medienmesse wird organisiert von einer Gruppe von Medien-, Sozial- und GewerkschaftsaktivistInnen  aus dem Ruhrgebiet, dem Rheinland und dem Niederrhein. Die Limesse ist ein Non-Profit-Projekt. Wie schon 2010 verstehen wir uns als Teil einer widerständigen Kultur gegen die industriegesponserte Kommerz- und Schönwetterkultur, die ihren Ausdruck im Kulturhauptstadtprojekt „Ruhr 2010“ fand. Die OrganisatorInnen der „Libertären Medienmesse“ beteiligen sich in diesem Rahmen u. a. am EUROMAYDAY 2012 in Bochum.

Ihr könnt euch unter http://limesse.de/ mit der Vorbereitungsgruppe in Verbindung setzen.


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3. Februar 2012 5 03 /02 /Februar /2012 21:59

"Wenn die Herrschenden vom Frieden reden bereiten sie in aller Heimlichkeit den Krieg vor"

Berthold Brecht

 

Gleiches Misstrauen ist angebracht, wenn Staate heimlich miteinander verhandeln. Wie beim Anti-Counterfeiting Trade Agreement kurz: ACTA. 

http://www.stopp-acta.info/files/a3plakatacta.jpgLange versuchten die Verhandlungsführer der Industrienationen, die Verhandlungen und den Text vor der Öffentlichkeit geheim zu halten. Doch dank der Piratenpartei und anderen Internet- und Bürgerrechtsgruppen ist die Heimlichtuerei aufgeflogen. Seither ist klar: das Abkommen soll vor allem die Gewinn-Interessen internationaler Konzerne gegen die einfachen Menschen durchsetzen. Der Vertragstext wird den Bürokraten von Lobbyisten in die Feder diktiert. 

Drohende Auswirkungen (Beispiele):

- Der Internet Zugriff kann für einzelne Personen vollständig untersagt werden, wenn diese in Verdacht geraten, Rechte von internationalen Konzernen zu beeinträchtigen.

- Internet Seiten oder Dienste können komplett gesperrt (und damit zensiert) werden, wenn ihnen vorgewurfen wird, internationalen Konzernen zu schaden.

- Der Handel von lebenswichtigen Gütern wie Medikamenten und Lebensmitteln in Entwicklungsländer und Katastrophengebiete kann erschwert und / oder verhindert werden. 

Das geschickte: Nichts davon steht so in dem Abkommen. Das Abkommen verpflichtet die Länder nur dazu, Verstöße gegen die Interessen der Konzerne zu verhindern. Wie (mit welchen Mittteln) sie das tun, bleibt zwar formal ihnen überlassen. Sie verlieren jedoch das Recht, selbst zu entscheiden, ob sie einen solchen Fall überhaupt verfolgen wollen. 

Dazu kommt: Um drastische Maßnahmen zu veranlassen, ist kein Gerichtsurteil notwendig. Es gibt keine Beweisaufnahme, keine Verteidigung, kein Urteil. Die reine Behauptung eines Rechtsverstosses kann zu den oben genannten und anderen Maßnahmen führen. Die Prozesse müssen dann die Betroffenen anstreben - gegen die Rechtsabteilungen Milliarden-schwerer Konzerne. Wer macht das schon? 

Zu befürchten ist auch, dass rechts-gerichtetet Politiker ACTA nutzen werden, um drastische Überwachungs- und Zensur-Infrastrukturen (wie Vorratsdatenspeicherung, Internet-Sperren,usw.) durchzusetzen. Sie schaffen sich so ihre Sachzwänge selbst: "Wir müssen das tun, weil wir durch ACTA dazu verpflichtet sind. Sorry." heißt es dann. Und später nutzen sie diese Strukturen, um ihnen mißliebige und unbequeme Meinungen oder Personen zum Schweigen zu bringen.

ACTA ist ein Anschlag der Konzerne gegen die Menschen. Dabei dürfen wir nicht mitmachen! 

Das ACTA-Abkommen wird nun in Kürze auch von der EU und den einzelnen Mitgliedstaaten ratifiziert. Hierfür muss das Europäische Parlament das Abkommen absegnen oder ablehnen. 

Wir können dafür sorgen, dass es hier durchfällt! Hier steht wie: 

- Die Avaaz -Petition gegen ACTA haben schon mehr als 1,5 Millionen Menschen unterzeichnet. Mach auch du mit: http://www.avaaz.org/de/eu_save_the_internet_spread/  (dauert nur wenigen Sekunden!) 

- Am 11. Februar gibt es einen weltweiten Aktionstag gegen ACTA mit Demo, Paperstroms, ect. Eine Übersicht zu den gepalnten regional verteilten Aktionen findest du hier: http://wiki.stoppacta-protest.info/Main_Page 

Oder organisier deine eigene Aktion am 11. Februar.

- Ihr könnt mithelfen, so viel Aufmerksamkeit wie möglich über alle sozialen Netzwerke zu schaffen (Twitter, Diaspora, Facebook, Google+ etc.) oder über ACTA bloggen.  Bilder & Banner dafür findet ihr hier: http://www.stopp-acta.info/deutsch/werde+aktiv/werbemittel/werbemittel.html

 

- Briefe/E-Mails/Fax an MdEPs

Europaabgeordnete können auch angemailt werden unter Vorname.Nachname@europarl.europa.eu,
Briefe: Herrn/Frau MdEP, Europäisches Parlament, Rue Wiertz, B-1047 Brussels, Belgium.

- Unterstützt alle aktiven Organisationen

Es gibt bereits viele lokale und europäische Vereine und Organisationen, wie EDRi, La Quadrature du Net, Bits Of Freedom, Ärzte ohne Grenzen und viele andere, die im Kampf gegen ACTA aktiv sind.

Solltet Ihr keine Zeit haben, dann hilft eine kleine Spende schon weiter!

 

- Ruf deine Abgeordneten im DEVE-Ausschuss an! (Güne und Linke haben sich bereits gegen ACTA ausgesprochen, es kann aber nicht schaden sie auch anzurufen - und sei es nur, um ihnen dafür zu danken)

- Ruf weitere EU Abgeordnete an. Mehr Infos dazu hier: http://digitalegesellschaft.de/2011/11/mitmachen-stoppt-acta/

 

 

Der Europaabgeordnete Kader Arif war im Rahmen der ACTA-Gesetzgebung der offizielle Berichterstatter für das EU-Parlament. Nun legt er diese Funktion nieder, da er den gesamten Prozess der Unterzeichnung stark kritisiert:

"Ich verurteile den Prozess, der zu der Unterzeichnung des Vertrages geführt hat auf das Schärfste. Es wurden keine Organisationen der Zivilgesellschaft eingebunden und es mangelte seit Beginn der Verhandlungen an Transparenz."

 

Mehr Infos: 

Gutes Info- Video:  http://www.youtube.com/watch?v=9LEhf7pP3Pw 

Weitere Informationen und Argumente gibt es in dieser Broschüre zum ACTA (pdf)
Spiegel: Die wichtigsten Fragen zum Copyright-Pakt
Netzpolitik: Alles zum ACTA 

Fünf kurze Hintergrundpapiere mit den wichtigsten Punkten von EDRi (EN)

Reporters Without Borders: Analysis on ACTA and the Access to Medicines (EN)
Studie des EU-Parlaments (EN)
FFII: Analysis on ACTA (EN)
La Quadrature du Net: Comprehensive Dossier on ACTA (EN)

 

 

 

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8. Oktober 2011 6 08 /10 /Oktober /2011 16:23

GraffityDie Gema (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Verviel-fältigungs-rechte ) ist heftig in die Kritik geraten - spätestens seit sie in der Weihnachtszeit 2010 von Kindergärten Geld verlangte, weil die Kinder Gema-pflichtige Weihnachtslieder auf eine Weihnachtsmarkt "öffentlich aufgeführt" hatten.

 

Neben solch unangemessenem und unsensiblen Vorgehen sind weitere Kritikpunkte an der GEMA:

 

- Mangelnde Verteilungsgerechtigkeit und geringe Transparenz der GEMA (insbesondere extrem hohe Verwaltungskosten)

- Stimmberechtigte GEMA-Mitglieder, die für den größten Teil der Aufführungen verantwortlich sind (also nicht die Urheber!!!)  erhalten rund 63% der ausschüttungsfähigen Summe. Kritiker nenen das eine "undurchsichtige Umverteilung"

- Mangelnde Verteilungsgerechtigkeit und geringe Transparenz.

- Mitglieder der GEMA treten durch ihre Mitgliedschaft die Rechte aller ihrer Werke ab, es ist nicht möglich, einzelne Werke z.B. unter einer freien Lizemz zu veröffentlichen.

- Auch Urheber, die Interpreten ihrer eigenen Werke sind, müssen - wenn sie als Veranstalter auftreten – die Veranstaltungsgebühren an die GEMA abführen. Selbst bei 100 % eigenem Repertoire müssen sie der GEMA eine Bearbeitungsgebühr zahlen

- Die GEMA verhindert mit unangemessenen Forderungen, dass viele YouTube Videos, die Musik enthalten, in Deutschland angesehen werden können - die Meldung "Dieses Video ist in ihrem Land nicht verfügbar" nervt viele YouTube Nutzer. Die betroffenen Künstler haben dabei übrigens kein Wort mitzureden. 

-Bei der öffentlichen Nutzung geht die GEMA grundsätzlich solange von einer lizenzpflichtigen Verwendung von Stücken aus dem GEMA-Repertoire aus, bis der Nutzer die Nichtmitgliedschaft der Urheber in der GEMA oder die Gemeinfreiheit der Werke belegt. Die GEMA praktiziert damit eine viel diskutierte Umkehr der Beweislast

Insbesondere der letzte Punkt hat jetzt eine heftige Reaktion ausgelöst. Die MusikPiraten - ein der Piratenpartei nahe stehender Verein zur Förderung freier Musik- hat eine CD mit lizemzfreier Musik herausgebracht. Obwohl die MusikPiraten von allen Mitwirkenden eine schriftliche Erklärung eingeholt haben, dass sie nicht Mitglied der GEMA sind, ist die GEMA mit er Geld-Forderung an sie herangetreten. 

Die GEMA behauptet, die Mehrheit der Urheber wäre bei ihr organisiert. Daraus leitet sie unter anderem das Recht ab, bei jeder CD-Produktion Auskunft zu verlangen, wer die Urheber der Lieder sind. Bei einer Namensgleichheit fordert sie Geld von dem Produzenten der CD. Dies erfolgt auch, wenn ein Stück diesen Namens von dem vermeintlichen Urheber bei der GEMA nicht angemeldet wurde. Begründet wird dies damit, dass der Urheber die Anmeldung ja vergessen haben könnte.

http://i.imgur.com/9D14F.jpgAufgrund der GEMA-Vermutung muss jeder, der behauptet, bei einer Veranstaltung oder für einen Tonträger „GEMA-freie“ Werke – das heißt Werke, an denen die Rechte nicht durch die GEMA wahrgenommen werden – genutzt zu haben, dieses für jeden einzelnen Fall konkret darlegen und gegebenenfalls beweisen. 

Um die Überholtheit diese Vermutung zu beweisen, sammelt der Musikpiraten e.V. nun Daten von Urhebern, die gemafreie Musik produzieren. Ziel ist es, mehr als 64.778 Datensätze zu sammeln, dies entspricht der Anzahl der GEMA-Mitglieder im Jahr 2010.

Künstler, die die Musikpiraten dabei unterstützen wollen, werden gebeten, diese beiden Formular auszufüllen:
Gemafreie Urheberin/gemafreier Urheber
Gemafreie CD/Schallplatten-Produktion

Es wäre schön, wenn ihr dabei helfen könntet, diese AKtion zu verbreiten.

 

Mehr Informationen zur Aktion:

Pressemitteilung der MusikPiraten

Musikpiraten e.V.

Die Welt: Diese Gema ist der Totengräber der Musik

Zitat: 

"Mittlerweile hat man das Gefühl, dass die Gema, die allein im Jahr 2007 insgesamt 850 Millionen Euro einsammelte, durch ständige Gebührenerhöhungen nur noch ihren gewaltigen Beamtenapparat finanzieren will."

 

Kinder wollen singen - Download

Gemeinfreie Notenblätter für Advents- und Weihnachtslieder [3. Update]

50.299 Bücher mit gemeinfreien Kinderliedern

Infos zu Zweck und Geschichte der Gema (Wikipedia)

 

Siehe auch:

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3. August 2011 3 03 /08 /August /2011 22:50

http://www.kiwi-verlag.de/ifiles/cover/big/9783462300567_gr.jpgWer kennt sie nicht, die Hetz-Blätter der Boulevard-Presse, die mit Journalismus so viel gemeinsam haben wie Leberwurst mit vegetarischem Essen.

 

Ich bin immer wieder erstaunt, wieviele eigentlich vernünftige Menschen auf die Seite des Hetz Blattes klicken und sogar Links darauf verbreiten. Das sie es damit auch unterstützen, daran denken sie nicht.


Die politische Macht dieser Blätter liegt weniger darin, welche Meinungen sie verbreiten und ob man ihnen glaubt, sondern welche Themen sie für die öffentliche Diskussion setzen. Ohne das große Hetzblatt würde Schwarz-Gelb nicht regieren und Schröder wäre mit vielem nicht durchgekommen.

 

Nicht zufällig sind diese Blätter immer in der Hand rechtskonservativer und reicher Verleger / Verlage. Denn in dem sie Rassismus, Nationalismus und beliebige andere Hetze verbreiten, sie erfüllen eine wichtige Rolle für die rechten Regierungen / Oppositionsparteien in aller Welt: Sie bestimmen, welche Themen diskutiert werden und welche nicht.


http://pixhost.me/avaxhome/e1/15/001b15e1_medium.jpeg

Diese Macht können wir nur brechen, wenn wir IMMER & ÜBERALL aktiv gegen das Blatt vorgehen. Auch online -> Kein Link, Kein Klick, kein Zitat. Denn jeder Klick bringt Werbe-Umsätze und jeder Seitenaufruf (die sorgfältig gezählt werden) ist ein Argument nciht nur für Werbekkunden, sondern auch gegenüber den Politikern: Jeder Seitenaufruf verschafft der Hetze mehr Gewicht.

 

 Es gibt schon einige gute Aktionen gegen die Hetzpresse:

 

Bäckerei boykottiert das Hetz-Blatt

Mit Lena & Raab gegen die Bild

 

Die Hetzpresse wirkt vor allem über ihre "Schlagzeilen" - selbst wenn wir das Blatt nicht kaufen. Denn wir lesen die Überschriften und fangen an uns mit dem dort genannten Themen zu beschäftigen. Und die Verlage sorgen mit ihrer wirtschaftlichen Macht dafür, dass die Hetzpresse immer gut sichtbar ausgelegt wird (sie zahlen hohe Summen für eine entsprechend gute Positionierung).

 

Mit einer einfachen Aktion können wir etwas dagegen tun: Wann immer wir an einer Verkaufsstelle sind oder vorbeikommen, können wir die Hetzpresse mit hochwertigeren Presseerzeugnissen abdecken, indem wir sie einfach drauflegen oder am Ständer drüberstecken. Das dauert nur ein paar Sekunden und ist völlig legal.

 

Im schlechtesten Fall verdecken wir die Hetzparolen damit nur für ein paar Minuten. Vielleicht aber verhindern wir damit aber auch den einen oder anderen Kauf , weil die potentiellen Käufer nicht an das Blatt erinnert werden. Und auf Dauer (besonders wenn viele mitmachen) wird es dem einen oder anderen Verkäufer auch lästig werden, immer wieder aufzuräumen.

 

Es ist eine kleine, unaufwendige Aktion, die alleine die Macht der Hetzpresse nicht brechen wird, aber zusammen mit anderen Aktionen kann sie vielleicht helfen, die Hetzpresse weiter zu schwächen - denn schon sinken die Auflagenzahlen und damit auch die Anzeigenerlöse.

 

Deshalb: Macht mit & sagts weiter!!!!

 

Was ihr sonst noch tun könnt:

 

- Das Ding natürlich nie kaufen (es geht nicht nur um die paar Cent, sondern auch um die Reichweite, die gegenüber Werbekunden und PolitikerInnen  kommuniziert werden kann)

- Die Web-Seiten der Hetzpresse nicht klicken / lesen

- Keine Links auf Web-Seiten der Hetzpresse setzen / verbreiten

- Die Hetzpresse nicht zitieren

- alle kritisieren, die obiges tun (gern dazu auf diesen Artikel verweisen)

- Rumliegende Bild-Exemplare möglichst sachgerecht entsorgen (Sondermüll, zur Not auch Altpapier oder Restmüll)

- Der Hetzpresse keine Informationen und keine Interviews geben, falls ihr mal in die Situation kommt (vor allem: als Linke, Grüne oder Piraten)

 

Und bitte, bitte nennt solche Dinger nicht "Zeitung", das ist eine Anmaßung des Verlages, die jounalistischen Grundsätzen zuwieder läuft und über den eigentlichen Zweck der Hetzpresse hinwegtäuschen soll. Und tut echten Journalisten in der Seele weh!

 

Lesenswert zum Thema:

Heinrich Böll: Die verlorene Ehre der Katharina Blum

Wallraff: Der Aufmacher

 

 

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4. Juli 2011 1 04 /07 /Juli /2011 11:06

http://musik.klarmachen-zum-aendern.de/sites/default/files/images/fmc11.artikel.jpgSeit 1.7.2011 läuft der Free! Music! Contest 2011, das Motto dieses Jahr lautet "FreeMixter".

 

Der Wettbewerb des Musikpiraten e.V. wird nun zum dritten Mal veranstaltet und hat inzwischen auch international Bekanntheit in der Creative Commons-Musikszene erlangt.

 

Neben der Veröffentlichung auf dem Free! Music! Sampler und einem Live-Auftritt gibt es Preise im Wert von über 1000€ zu gewinnen.

 

Als Schirmherrin konnten die Musik-Piraten (ein von Mitgliedern der Piratenpartei gegründeter Verein zur Förderung freier Musik) die Kanadierin Allison Crowe gewinnen. Crowe wurde weltweit durch ihre Coverversion des Songs Hallelujah von Leonard Cohen bekannt. Ihre eigenen Werke veröffentlicht sie seit Jahren unter einer Creative Commons-Lizenz bei Jamendo.

 

Crowe macht in ihrer Funktion als Schirmherrin der Creative Commons-Remix-Szene ein ganz besonderes Geschenk: Sowohl eine Acapella-Version als auch die Klavier-Spuren ihres Liedes "Spiral" können vom Server der Musikpiraten heruntergeladen werden und für eigene Songs benutzt werden.

 

Letzes Jahr haben mehr als 130 Künstler aus über 30 Ländern am Wettbewerb teilgenommen 

 

Der Fokus deshalb diese Jahr liegt auf abgeleiteten Werken. Hierfür wird das Remix-Portal ccmixter.org eingebunden auf dem bereits Künstler wie Mike Shinoda (Linkin Park), DJ Vadim und die Beastie Boys einzelne Spuren ihrer Werke veröffentlicht haben, um das Erstellen von Remixen zu ermöglichen.

 

Regeln 2011

1.) Jede Band bzw. jeder Solo-Künstler kann genau ein Lied einreichen.

2.) Es werden nur CC-BY und CC-BY-SA-Lizenzen akzeptiert. Dabei besteht aber kein Grund zur Sorge: Diese Regel greift erst bei der Veröffentlichung eines Songs auf dem Sampler.

3.) Mindestens eine Audiospur eines Songs muss bei ccmixter.org hochgeladen werden, damit auch eine einfache Möglichkeit zum Remixen gegeben ist. Vocals, Bass, Drums, Melodien - die Entscheidung liegt natürlich bei den Künstlern.

4.) Wird ein Song eingereicht, der auf einem bei ccmixter gefundenen Sampler basiert, muss eine der neuen Tonspuren dort wieder veröffentlicht werden.

5.) Remixe von Contest-Songs die bei ccmixter.org hochgeladen werden und CC-BY-lizenziert sind, nehmen automatisch am Contest teil, sofern sie vor dem 15. August 2011 veröffentlicht werden. Ziel der Musikpiraten ist, die zweite CD mit Remixen zu füllen.

6.) Die Anmeldung ist bis zum 31.07.2011 möglich.

Preise

Wie in den vergangengen Jahren wird wieder eine Doppel-CD produziert, randvoll gepackt mit den besten eingereichten Songs. Die Entscheidung hierüber obliegt einer Jury, die explizit darauf achten will, dass Beste aus jedem Genre herauszupicken. Egal ob Trash Metal, Pop oder Trance, die Fähigkeiten der Musiker sollen über die Aufnahme auf der CD entscheiden, nicht der Stil.

Weiter gibt es SoundCloud Pro-Accounts zu gewinnen, Gutscheine für Musik-Equipment und noch weitere nette Gimmicks. Der Gesamtwert der Preise liegt bei über 1.000€! Die Sachpreise werden zwischen den Teilnehmern ausgelost - denn bereits die Bereitschaft seine Musik freizugeben soll belohnt werden!

 

Zu guter letzt wird es wieder eine Party geben, zu der einige Gewinnerbands einladen werden. Um die Bude ordentlich vollzubekommen, wird es einen bekannten Headliner geben. Bei der Entscheidung welche Bands den Gig gewinnen, müssen die Musikpiraten leider mit einem Auge aufs Budget schielen - Reisekosten und die Anzahl der Bandmitglieder, falls eine Übernachtung nötig ist, werden hier mit eine Entscheidung spielen.

 

Ich finde, das ist eine coole Sache! Schreibt doch auch mal darüber!

 

 

 

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28. Januar 2011 5 28 /01 /Januar /2011 16:45

http://www.markenmagazin.de/wp-content/uploads/2010/12/mario-barth-uschi.jpgEs gab mal Zeiten, da wollten Komiker erheitern, gute Witze erzählen und waren froh, wenn sie davon Leben konnten. Es gab mal Zeiten, da waren Komiker froh, wenn ihre Witze weitererzählt wurden. Es gab mal Zeiten, da konnte man für einen Witz nicht abgemahnt werden.

 

Dann kam Mario Barth. Mario Brath versucht nur Witze zu erzählen, die auch der größte Depp versteht und das funktioniert immer, wenn es unter die Gürtellinie geht. Deshalb hat ihn auch die "Ich bin schon so blöd, dass ich hier kaufe" - Unterhaltungs-Kette Media Markt als Werbe-Maskottchen eingekauft. Weil die Leute, die über Mario Barths geistlosen Witze lachen können, deren Zielgruppe sind.

 

Mario Barth ist auch nicht wirklich originell. Mario Barth klaut seine Witze bei anderen Komikern. Und tut dann so, als hätt er sichs selbst ausgedacht. Er ist also auch noch verlogen.

 

Das schlimmste aber: Seit Mario Barth kann man für Witze auch noch abgemahnt werden. Weil er nicht will, dass andere mit Witzen Geld verdienen, die er persönlich geklaut hat. Weil er so gierig ist, dass er nicht will, dass ihm neben seinen Millionen-Honoraren vom Media Markt, seinen TV-Auftritten und seinen Eintrittgeldern vielleicht ein paar Euro aus dem T-Shirt Verkauf entgehen.

 

Hier die Fakten: markenmagazin:recht

 

Das zeigt mal wieder wie Schwachsinn das deutsche Wettbewerbs- und Markenrecht und insbesondere die Regelungen zu Abmahnungen sind. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, noch mal auf meine Vorschläge zum Abmahn-Unwesen hinzuweisen: Schluss mit dem Abmahn-Wahnsinn! Es wird Zeit, dass ein paar Parteien dieses Thema aufgreifen und der Abmahn- Mafia das Bein stellen.

 

Zurück zu Barth:

 

Mein Vorschlag war ja:

 

Ich drucke jetzt T-Shirts mit dem Spruch: "Mario Barth ist ein gieriges, klauendes Schwein."

 

Andere Reaktionen auf Twitter:

 

pantoffelpunk hat jebloggt: Arschgeige reimt sich auf Mario Barth http://bit.ly/ewXszs

 

Gut auch von @d4t4

 

Er heißt nicht mehr "Mario Barth", sondern "Chauvinist mit Abmahnhintergrund"

 

Besonders empfindlich würde es Herrn Barth jedoch treffen, wenn ihm der Media Markt seinen Werbevertrag kündigt.

 

Schreibt doch mal wieder:

 

Media Markt TV-HiFi-Elektro GmbH Straubing
Geschäftsführung: Jürgen Haferkorn, Dieter Gründl
Aiterhofener Str. 222
94315 Straubing

Fax: +49 841 634-991900
E-Mail: kontakt@mediamarkt.de

 

 

Siehe auch:

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8. Januar 2011 6 08 /01 /Januar /2011 22:05

http://i.imgur.com/M0Dhw.jpgHeute in der Franfurter Rundschau haben sie eine Doppelseite gebracht über den Dioxin-Skandal, Lebensmittelqualität in Deutschland, Geschäftspraktiken der Lebensmitelindustrie und Zusatzstoffe im Essen. Eigentlich lobenswert.

 

Doch je mehr Mißstände benannt wurden, um so auffälliger wurde, das nie - in keinem einzigen Fall - auch nur ein Hersteller oder ein Produkt tatsächlich genannt wurde.

 

Das ist mehr als nur höchst unfair gegenüber den LeserInnen, das ist Betrug. Denn durch solche Artikel werden die LeserInnen nur verunsichert. Mit der entscheidenden Frage aber: "Was kann man denn überhaupt noch Essen?" werden wir allein gelassen. Wir werden beunruhigt, können aber nicht handeln. Weil hier Firmen und Produkte konsequent verschwiegen werden.

 

http://i.imgur.com/hgOMs.jpgWas soll denn das? Brauchen wir Journalisten, damit sie uns beunruhigen? Nein, wenn wir Journalisten brauchen, dann damit sie uns informieren. Darüber, welche Suppen Hefeextrakte enthalten und welche Hersteller wertvolle tierische Fette & Eiweiße durch Pflanzenprodukte ersetzen. Welche Supermärkte minderwertige Fertig-Kost verrammschen.

 

Sind die JournalistInnen, hier: Frauke Haß, Jutta Meier und Tanja Wessendorf, alle zu feige, oder mischt da der Verlag mit? Ist ihnen von der Chefredaktion verboten worden, die Täter zu nennen? Weil das ja Anzeigenkunden werden könnten? Und die Zeitung hat noch groß "Unabhängige Tageszeitung" auf dem Titelblatt stehen. Quatsch mit Soße!

 

Zum Glück gibts das Internet: Da informieren Seiten wie Foodwatch.de, aktiv und informativ über Hersteller und Produkte, die uns betrügen.Oder Greenpeace veröffentlicht den Einkaufsratgeber Essen ohne Gentechnik. 

 

Und Dank Wikileaks und OpenLeaks haben wir auch Seiten, auf denen interne Dokumente der Lebensmittelindustrie geleakt werden können.

 

Wie? Die kann man auch an investigative Journalisten schicken? Sagen die Journalisten und Verleger?

 

Aber nicht bei der Frankfurter Rundschau! Die veröffentlichen ja nicht mal Informationen, die öffentlich zugänglich sind, wenn das (potentiellen) Anzeigenkunden weh tun könnte.

 

Nein, solche Zeitungen brauchen wir nicht! Das können selbst Freizeit-Blogger besser.

 

Wer der FR die Meinung darüber sagen will (damit sich was ändert), schreibt an:

 

Druck- und Verlagshaus Frankfurt am Main GmbH

Joachim Frank, Rouven Schellenberger
Karl-Gerold-Platz 1
60594 Frankfurt am Main

Tel: +49 69 2199 1
Fax: +49 69 1310030
Mail: leserbrief@fr-online.de

 

Vielleicht sind sie so mutig und drucken das auch. Oder veröffentliche deine Meinung dazu im Netz.;-) Das Bildmaterial kannst gern dazu verwenden.

 

 

Ansonsten kannst du folgendes für bessere Lebensmittel tun:  

Unterzeichne den Campact-Appell!

Mach mit: Diese Agrarpolitik haben wir satt - Demo 22.1.11 in Berlin

 

Siehe auch:

Gentechnik: Wir haben es satt!

 

Sowie weitere Artikel in der Kateorie "Lebensmittel", zum Beispiel:  

McDonald's Hamburger mit Gentechnik

Das Gutfried-Geflügelschwein

Nutella Boykott - eine Zwischenbetrachtung

Verbraucherinformationsgesetz

Bald Schluss mit Dose? Thunfisch retten!

Diese Agrarpolitik haben wir satt - Demo 22.1.11 in Berlin

Der Physalis-Trick - Wie Pfanner dreist die Kunden zum 2.Mal verschaukelt

Food-Konzerne zahlten 1 Milliarde Euro um die Ampel zu verhindern

Die große nimm2 - Lüge

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Klebeschinken = Klageschinken

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Unterzeichnen Sie die Petition: 1 Million gegen GenTech Nutzpflanzen

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