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30. Januar 2013 3 30 /01 /Januar /2013 22:46

http://avaaz_images.s3.amazonaws.com/4074_Jaguar-In-Amazon-Rainforest_1_460x230.pngEcuadors versucht ein gigantischer Ölkonzern, ein unberührtes Regenwaldgebiet in ein Ölfeld zu verwandeln. Doch die Mitglieder des Kichwa-Stammes in Sani Isla leisten tapferen Widerstand und haben jetzt um unsere Hilfe gebeten, um ihre Heimat zu retten.

Die Stammesgemeinschaft hat ein Versprechen unterzeichnet, ihr Land niemals zu verkaufen -- ein Waldgebiet in dem Jaguare umherstreifen und in dem ein Hektar Land eine größere Tiervielfalt beherbergt als ganz Nordamerika!

Doch die ecuadorianische Regierung versucht nun, die Ureinwohner mit falschen Versprechen abzuspeisen und 4 Millionen Hektar des Amazonasgebiets für große Ölfirmen zu öffnen.

Präsident Correa befindet sich mitten im Wahlkampf und genießt den Ruf, sich um den Schutz der Umwelt und der indigenen Völker zu bemühen. Wenn wir einen weltweiten Aufschrei auslösen und den Schutz des Amazonasgebiets zu einem Wahlkampfthema machen, könnten wir den Ölrausch stoppen.


Bislang hat die Stammesgemeinschaft mutig standgehalten, doch die Ölindustrie könnte jeden Moment mit der Bohrausrüstung anrücken. Die Kichwa haben uns um Hilfe gebeten, um ihr Amazonasgebiet zu retten. Unterzeichnen Sie jetzt die Petition und leiten Sie sie weiter -- wenn eine Million Menschen unterzeichnen, werden wir einen Medienwirbel auslösen, der Correa zu einem Rückzieher zwingt:

 

http://www.avaaz.org/de/oil_in_the_amazon_global/?bRJPJcb

 

Nachdem Texaco und andere Ölfirmen ecuadorianische Gewässer verschmutzt und kostbare Ökosysteme für immer verwüstet haben, hat Correa dafür gesorgt, dass sein Land als erstes Land der Welt die Rechte von “Mutter Erde” in seiner Verfassung anerkennt. Er hat Ecuador für unverkäuflich erklärt und im Yasuni-Nationalpark eine bahnbrechende Initiative vorangetrieben, durch die andere Regierungen Ecuador dafür bezahlen, Ölvorkommen in der Erde zu lassen, um den Regenwald zu schützen. Doch nun steht er kurz davor, seinen Versprechen untreu zu werden.


Erschreckenderweise befindet sich das Gebiet der Kichwa teils im Yasuni-Nationalpark. Doch Correas größerer Plan ist noch erschreckender: In wenigen Tagen starten Regierungsbeamte eine Weltreise, um ausländischen Investoren Bohrrechte auf einem 4 Millionen Hektar großen Waldgebiet anzubieten -- eine Fläche, die größer ist als die Niederlande! Wie jedes andere Land mag Ecuador seinen Anspruch auf eine gewinnbringende Nutzung der eigenen Ressourcen geltend machen. Doch die Verfassung selbst schreibt vor, dass die Rechte der indigenen Völker und die atemberaubenden Wälder geschützt werden müssen, die den Tourismus anlocken und dadurch jedes Jahr Millionen von Dollar einbringen.

In diesem Augenblick befindet sich Correa in einem harten Wahlkampf, um eine zweite Amtszeit als Präsident zu gewinnen. Dies ist der perfekte Zeitpunkt, ihn zur Einhaltung seiner umweltpolitischen Versprechen zu bringen und die umweltfreundliche Verfassung aufleben zu lassen. Unterzeichnen Sie jetzt, um dem Kichwa-Stamm zur Seite zu stehen und dazu beizutragen, ihren Wald zu retten:

http://www.avaaz.org/de/oil_in_the_amazon_global/?bRJPJcb

Ein massiver Skandal in den internationalen Medien könnte Präsident Correa davon überzeugen, seine umweltpolitischen Grundsätze zu befolgen und den Ölrausch im Amazonasgebiet zu stoppen. Unterzeichnen Sie jetzt die Petition:

 

 

Weitere Informationen:

 

Erdöl aus Ecuador: Mögliches Ende einer Klimaschutz-Utopie (Spiegel Online)

 

Ecuadorianischer Stamm bekommt eine Atempause im Ölrausch (The Guardian) (Englisch)

 

Ecuador erkennt die Rechte der Natur in der Verfassung an (Rights of Nature) (Englisch)

 

Wie Ölförderung sich auf den Regenwald auswirkt (Amazon Watch)

 

Anführer indigener Völker in Ecuador lehnen neue Ölförderungspläne im Amazonasgebiet ab (Earth Island Journal) (Englisch)

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22. Januar 2013 2 22 /01 /Januar /2013 22:36

http://foodwatch.de/foodwatch/content/e10/e45260/e52815/Mitmachaktion_Jain_Fitschen_422px_ohne-Text_ohne-URL_ger.jpgZehntausende Menschen haben gegen die exzessive Spekulation mit Nahrungsmitteln protestiert, Medien berichten seit Monaten intensiv, erste Banken in Deutschland verzichten auf hochspekulative Agrar-Anlagen - doch Deutschlands Investmentbank Nummer eins macht einfach weiter wie bisher. Wir haben es leider nicht geschafft, die Deutsche Bank zum Ausstieg zu bewegen.

 

Schon vor mehr als einem Jahr hatte der damalige Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann zugesagt: Er prüft die Kritik, dass exzessive Spekulation Nahrungsmittel teurer und damit für viele Menschen in den ärmsten Ländern der Welt unbezahlbar macht. Und er zieht Konsequenzen, wenn sich der Vorwurf bestätigt: "Kein Geschäft ist es wert, den guten Ruf der Deutschen Bank aufs Spiel zu setzen", so Ackermann damals. Als seine Nachfolger Anshu Jain und Jürgen Fitschen antraten, versprachen sie einen "Kulturwandel".

 

Heute steht also fest: Mit dem "Kulturwandel" kann nur ein neues Maß an Verantwortungslosigkeit gemeint sein! Eine Milliarde Menschen weltweit hat nicht genug zu essen, Preissteigerungen bei Grundnahrungsmitteln treiben jedes Jahr mehr Menschen in den Hunger. Die Deutsche Bank macht sich mitschuldig daran, denn es gibt hinreichende wissenschaftliche Erkenntnisse und Belege aus der Praxis, dass die exzessive Spekulation zu Blasen und damit zu Preisspitzen führen kann. Aber anscheinend ist all das kein Grund, ihr Geschäftsgebaren zu ändern.

 

Diese Entscheidung ist beschämend - und wie die Deutsche Bank ihre Entscheidung gefällt und verkündet hat, macht wütend. Monatelang hat der Vorstand die Öffentlichkeit hingehalten, immer wieder Zeitpunkte für eine Entscheidung genannt und wieder verschoben. Am Wochenende nun hat Deutsche-Bank-Chef Jürgen Fitschen auf der Grünen Woche in Berlin - im Aufmerksamkeitsschatten von Niedersachsenwahl und Großdemos gegen Massentierhaltung - verkündet, dass er seine Wetten auf Nahrungsmittelpreise weiter anbieten will. Er berief sich dabei auf eine interne Untersuchung. Tatsächlich hatte die Deutsche Bank schon mehr als einem Jahr eine "umfassende Studie" zu den Auswirkungen ihrer Finanzprodukte auf Lebensmittelpreise versprochen. Diese sollte öffentlich diskutiert werden, um auf dieser Basis eine Entscheidung treffen zu können. Nur: Eine solche Studie, falls sie überhaupt existiert, hat die Deutsche Bank nie vorgelegt - niemand kann also überprüfen, auf welcher Grundlage sie entschieden hat. Von Journalisten wissen wir, dass die Deutsche Bank noch nicht einmal auf Nachfrage eine Studie herausgibt!


Richtig perfide aber ist, dass Bankchef Jürgen Fitschen sogar erstmals ausdrücklich anerkannt hat, dass seine Finanzprodukte fatale Auswirkungen haben können. Wörtlich begründet seine Deutsche Bank das Festhalten an der Nahrungsmittelspekulation damit, "dass es kaum stichhaltige empirische Belege für die Behauptung gibt, die zunehmende Bedeutung von Agrarfinanzprodukten sei für Preissteigerungen oder erhöhte Preisschwankungen verantwortlich". "Kaum" Belege - da steht nicht "keine Belege". Und da steht erst recht nicht: "Wir können beweisen, dass unsere Produkte unschädlich sind." Wie ist dann Weiter-So zu rechtfertigen?

 

Es geht um Leib und Leben von Menschen - wie viele Belege braucht Jürgen Fitschen noch, um keine Menschen mehr in den Hunger zu treiben? Nicht die Hungernden sollten ihm die Schädlichkeit seiner Finanzprodukte nachweisen müssen, sondern er die Unschädlichkeit, wenn er weiter daran festhält! So tritt die Deutsche Bank Menschenrechte mit Füßen.


Wir haben es nicht geschafft, die Deutsche Bank zum Ausstieg zu bewegen: noch nicht. Aber wir bleiben dran - und setzen weiterhin auf Ihre Unterstützung! Bitte unterzeichnen Sie jetzt erst recht unsere E-Mail-Aktion an die Vorstandschefs Jürgen Fitschen und Anshu Jain und fordern Sie mit uns: Schluss mit Nahrungsmittelspekulation:

 

https://foodwatch.de/e10/e45260/e52815/

 

Außerdem können Sie uns helfen, dass noch mehr Menschen mitmachen: Leiten Sie jetzt einfach diesen Text (z.B. als Link)  an Freunde und Bekannte weiter oder teilen Sie unseren Protest in den soziale Netzen. Jede Stimme ist wichtig!

 

Kündigt euer Konto bei der Deutschen Bank oder der Postbank (gehöt der Deuschen Bank) mit dieser Begründung)!

 


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28. Dezember 2012 5 28 /12 /Dezember /2012 22:36

http://avaaz_images.s3.amazonaws.com/3884_cryingkid_1_460x230.pngDas indische Parlament will zum Jahresende seine Sitzungen beenden, ohne das dringend notwendige Gesetz gegen Kinderarbeit zu verabschieden. Schlimmer noch: Das Gesetz wird zwar von der Mehrheit der Parlamentarier unterstützt, doch es liegt seit Wochen auf Eis, weil das Parlament der Ansicht ist, dass es keine 'Priorität' hat! 

Indien ist das Weltzentrum der Kinderarbeit – fünfjährige Kinder werden an Menschenhändler verkauft, zur Arbeit gezwungen, missbraucht und geschlagen. Das historische neue Gesetz würde jede Arbeit von Kindern unter 14 Jahren verbieten und Stipendien für arme Familien bereitstellen, damit deren Kinder weiterhin zur Schule gehen können. Doch die Parlamentsmitglieder haben es von der Tagesordnung genommen, und indische Kinderrechtsgruppen sagen, dass sie dringend unsere Hilfe benötigen, um öffentlichen Druck aufzubauen – und zwar genau jetzt. 

Wenn die internationale Gemeinschaft aufsteht, können wir die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Gesetzesvorlage lenken, und die Abstimmung darüber vorantreiben. Bitte unterzeichnen Sie die verlinkte Petition und leiten Sie sie so viel wie möglich weiter -- sobald wir 1 Million Unterschriften erreicht haben, überbringt Avaaz die Botschaft dem indischen Parlament, zusammen mit ehemaligen Kinderarbeitern!

Hier klicken, ausfüllen und diesen Link weiterverbreiten: 

http://www.avaaz.org/de/india_child_labour_g1/?direkteaktion

 

Auch zum Thema: 

Zart, aber bitter - Kinderarbeit in der Schokoladenindustrie

 

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28. August 2012 2 28 /08 /August /2012 22:16

http://asylaub.files.wordpress.com/2012/07/weblog.jpgAm 19. März 2012 begannen Flüchtlinge in Würzburg eine neue Ära des Protestes gegen die unmenschlichen Lebensbedingungen und das miserable Asylrecht in Deutschland. Flüchtlinge und UnterstützerInnen aus neun Städten in vier Bundesländern wollen mit Protestcamps auf der Straße.


Es wird zwei Wege geben. Einen Fußmarsch und eine, von der Strecke her längere, Bustour nach Berlin. Das Ziel dieser Aktionsform ist es, dass sich Flüchtlinge, die in den auf dem Weg liegenden Lagern wohnen, der Karawane anschließen. Die veranstalterINnen laden alle Gruppen, die helfen und zum Gelingen des Projektes beitragen wollen, dazu ein, uns – etappenweise oder auf dem gesamten Weg – Unterstützung zu leisten. Momentan gibt es zwar einige Unterstützerkreise, jedoch benötigen wir jede und jeden, um das große Ziel, das wir uns gesteckt haben, zu erreichen.

http://i1122.photobucket.com/albums/l532/DirekteAktion/Flucht_und_Migration/RPM_223811_412965898760815_1732955218_n.jpgFür Osnabrück, Hannover/Hildesheim und Braunschweig/Gifhorn werden noch  lokale Gruppen gesucht, die die Station eigenständig vorbereiten. 

Beide Routen sollen am 8.9. beginnen. Für Route 2 wurde folgender vorläufiger Ablauf vereinbart (Orte mit * brauchen noch regionale
Gruppen, die Infrastruktur und Kundgebung vorbereiten):

8. Würzburg *
9. Frankfurt
10. Wiesbaden/Mainz
11. Koblenz *
12. Bonn
13. Köln *
14. Solingen
15./16. Düsseldorf
17. Duisburg *
18. Essen
19. Dortmund
20. Büren/Paderborn
21. Bielefeld *
22. Münster *
23. Osnabrück *
24. Hannover/Hildesheim *
25. Braunschweig *
26. Magdeburg *
27. Berlin

- In Berlin würde die Autogruppe also vor der Fußgruppe ankommen und dort zur bestehenden Tentaction dazustoßen.

- In den Orten können dann Geflüchtete jeweils zur Route stoßen, um weiter mitzufahren.

- gewünscht ist regionale Schwerpunkte zu setzen (UNHCR in Bonn, Airport in FFM, Abschiebeknast in Büren) und die regionalen Lager einzubeziehen und unterschiedliche Aktionen zu machen

- Momentan gibt es noch keinen Überblick über die zu erwartende Anzahl Menschen, die an der (vermutlich kleineren) Route 2 mitfahren. Grobe Kalkulation ist maximal ein Reisebus. Falls Menschen jetzt bereits wissen, dass sie mitfahren, bitte melden, um die Planungen zu erleichtern.

 

 

Die VeranstalterInnen  laden alle Gruppen, die helfen und zum Gelingen des Projektes beitragen wollen, dazu ein – etappenweise oder auf dem gesamten Weg – Unterstützung zu leisten. Momentan gibt es zwar einige Unterstützerkreise, jedoch benötigen sie jede und jeden, um das große Ziel, das sie sich gesteckt haben, zu erreichen.

Die angestrebte Quantität wird die Qualität des Protestes steigern, denn der kollektive Charakter der Zielsetzung bedarf auch der Kollektivität der teilnehmenden und unterstützenden Gruppen. Die einzelnen Aufgaben sind in die fünf Arbeitsgruppen unterteilt. Damit es einfacher fällt, sich ein Bild der Tätigkeiten zu machen, hier kurze Beschreibungen -

 

Arbeitsgruppe Kommunikation:

1. Kontakte zu verschiedenen Gruppen in den Städten knüpfen, die auf der Route des Protestmarsches oder der Bustour liegen und die mögliche lokale Unterstützung ausloten. Es ist wichtig, dass beispielsweise der Schutz organisiert wird und Ordner gestellt werden, oder Solidarität mit den Streikenden bekundet wird. Im ersten Schritt muss die Arbeitsgruppe eine Liste von allen aktiven Gruppen erstellen, die vor Ort in Kontakt mit unserer Arbeitsgruppzur Planung beider Routen treten.
2. Verbindungen zu Anwälten schaffen, die sich mit Flüchtlingsrecht auskennen und jenen, die sich mit dem Versammlungsrecht beschäftigt haben, um eventuell entstehende Probleme beheben zu können.

 

Arbeitsgruppe zur Planung beider Routen:

Diese Gruppe, die sowohl aus AktivistInnen als auch aus Flüchtlingen besteht, ist dafür zuständig, alle logistischen Fragen zu klären und übernimmt die Organisation beider Routen.

1. Das Vorhaben benötigt bestimmte Genehmigungen. Die Karawane muss angemeldet werden, die Ruhestätten auf der Route und auch eventuelle Demonstrationen in den verschiedenen Städten. Damit wir allen Flüchtlingen Sicherheit gewährleisten können, ist dies ein sehr wichtiger Aspekt. Die Anmeldungen können auch von den lokalen Gruppen übernommen werden.

2. Begleitung der Karawane mit Fahrzeugen, in denen beispielsweise Material und die Sachen der Streikenden untergebracht werden können, oder solche, in denen sich Toiletten befinden – für den Fall, dass die Möglichkeit nicht gegeben ist, eine Raststätte aufzusuchen.

3. Wichtige organisatorische Fragen auf beiden Routen klären: a) Schlafplätze, b) Zelte und Schlafsäcke, c) Versorgung mit Essen und Trinken, d) Begleitfahrzeuge, e) Duschmöglichkeiten und Toiletten, f) Elektrizität (v.a. außerhalb der Städte), g) Erste Hilfe und medizinische Versorgung, h) Banner, Plakate, Megaphon usw.

Diese Liste ist offen – falls es andere Formen der Unterstützung gibt, benennt uns diese. Meldet euch beider Kontaktgruppe.

 

Arbeitsgruppe Medien:

1. Momentan kennt der Großteil der Presse das Anliegen des Streik der Flüchtlinge und trägt sie in die Öffentlichkeit. Um zu gewährleisten, dass nur und die volle Wahrheit veröffentlicht wird, ist es wichtig, dass die Pressearbeit von uns ausgeht. Es sollten alle freien Journalisten und die Presse auf einer Liste gesammelt und alle Informationen mitgeteilt werden. Auch sollte der Kontakt zu Journalisten und Medien geknüpft werden, die sich schon mit dem Thema der Flüchtlinge beschäftigt haben und bereit sind, den Protest zu begleiten, um gute Presseöffentlichkeit zu schaffen.

Detaillierte Informationen werden zusätzlich auf der offiziellen Homepage http://refugeetentaction.net  zu finden sein. Diese Homepage wird von den Flüchtlingen verwaltet, und beschreibt alles aus ihrer Perspektive – damit ist sie das Sprachrohr des Protestes und sollte verbreitet werden.

Alle unterstützenden und involvierten Gruppen sind ebenfalls eingeladen, ihre eigene Berichte zu verfassen und den Flüchtlingskampf inweitere Kreise zu tragen und bekannt zu machen. Werdet aktiv!

 2. Daneben werden Pressekonferenzen u.ä. in den verschiedenen Städten einberufen und organisiert, um lokale Öffentlichkeit zu schaffen. Organisiert die Orte für die Pressekonferenzen, informiert die lokale Presse und nutzt eure Kontakte.

 

Arbeitsgruppe Dokumentation:

 

1. Es ist wichtig, dass der Protest von Fotografen, Journalisten, Filmemachern usw. dokumentiert wird. Es werden alle, die Erfahrungen oder Bekannte haben, aufgerufen, uns dabei zu unterstützen.

 

Arbeitsgruppe Finanzen:

 

1. Dieser Protest steht trotz aller Probleme und Repressionen dort, wo er heute steht und er geht mit den Flüchtlingen und AktivistInnen in eine neue Phase über. Dafür bedarf es aber finanzieller Unterstützung. Wir bitten alle Organisationen, die ebenfalls die Isolation der Flüchtlinge und die unmenschliche Gesetzgebung verurteilen, uns zu unterstützen, sich mit der Arbeitsgruppe Finanzen in Verbindung zu setzen und Geld zu spenden.
Spenden können Sie auf das folgende Konto überweisen:

 

Förderverein Karawane e.V.

Kontonummer: 40 30 780 800

GLS Gemeinschaftsbank eG

BLZ: 430 609 67

Spendenkonto / Verwendungszweck: Protestmarsch Berlin

 

 

DIe VeranstalterInnen wollen keine Ruhe geben, bis ihre Forderungen vollständig erfüllt sind:

 - Stopp aller Abschiebungen

- Aufhebung der Residenzpflicht

- keine Lagerunterbringung

- schnellere Bearbeitung der Asylanträge, denn Asyl ist Menschenrecht und kein Privileg

 

Wir laden alle Gruppen, Einzelpersonen, Aktivistinnen und Aktivisten ein, ihre Solidarität mit der Aktion und den Forderungen der Flüchtlinge zu bekunden. Schreibt Solidaritätserklärungen, organisiert Solidaritätsaktionen, schließt euch uns an.

 

 

Kontakt:

Email-Ashkan.khorasani@gmail.com

Tel-017679837911

 

Arbeitsgruppe Kommunikation

Email: communication.refugeeprotest@gmail.com

 

Arbeitsgruppe Planung Routen

Email: logestic.refugeeprotest@gmail.com

 

Arbeitsgruppe Medien

Email: media.refugeeprotest@gmail.com

 

Arbeitsgruppe Dokumentation

Email: documentary.refugeeprotest@gmail.com.

 

Arbeitsgruppe Finanzen

Email: Financial.refugeeprotest@gmail.com

 

 

 

 

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15. August 2012 3 15 /08 /August /2012 18:56

Es ist die schiere Verzweiflung, die Tausende Menschen in Afrika zwingt, ihre Heimat zu verlassen. Brutale Kämpfe, die Angst vor Haft und Folter oder ein Leben ohne Perspektive treiben die Flüchtlinge dazu, die gefährliche Überfahrt über das Mittelmeer nach Europa zu wagen – und dabei ihr Leben zu riskieren

Mindestens 1500 Menschen kamen dabei 2011 ums Leben.

„Auf unserem Boot waren 18 Menschen, darunter ein Kind und zwei Frauen – eine davon schwanger“, berichtet ein Mann aus Nigeria gegenüber einer Ermittlerin von Amnesty International auf der italienischen Insel Lampedusa. „Plötzlich kam eine große Welle und wir kenterten, bevor wir die Fischerboote erreichen konnten. Alle fielen ins Wasser – sieben Menschen starben. Darunter auch ein Kind und die schwangere Frau.“

Wer nicht Schiffbruch erleidet, läuft Gefahr, auf hoher See abgefangen und zurückgebracht zu werden. Zu diesem Zweck schloss Italien bereits mit dem Gaddafi-Regime in Libyen ein Geheimabkommen und erneuerte dies im April 2012 mit der neuen libyschen Regierung. Es räumt Italien das Recht ein, Flüchtlinge abzufangen und nach Libyen zurückzuschicken, bevor sie überhaupt italienischen Boden betreten und einen Asylantrag stellen können.

Dieses Vorgehen verstößt gegen die Menschenrechte, denn in Libyen drohen Flüchtlingen willkürliche Verhaftungen, Folter und die Abschiebung in ihre Heimatländer.

Setzen Sie dagegen ein Zeichen! Beteiligen Sie sich an unserer Online-Petition und fordern Sie Italien auf, diese Zusammenarbeit mir Libyen zu beenden:http://www.amnesty.de/sos-europa

 

Video mit mehr Infos: 

 


 

 

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10. Dezember 2011 6 10 /12 /Dezember /2011 14:32

http://i1122.photobucket.com/albums/l532/DirekteAktion/Hunger/Hunger1.jpgMit schwindelerregenden Summen wetten Spekulanten an den Börsen jeden Tag auf die Preise von Agrarrohstoffen. Diese Zockerei etwa mit Mais und Weizen treibt die Lebensmittelpreise in die Höhe und verursacht Hunger in den ärmsten Ländern der Welt. Die Deutsche Bank, eine der größten Investmentbanken der Welt, ist dick im Geschäft. Mit dem umfangreichen Report „Die Hungermacher“ hat foodwatch auf rund 90 Seiten detailliert die Hintergründe dieser Spekulationsgeschäfte aufgezeigt. 

Mit einer E-Mail-Aktion fordert Foodwatch die Deutsche Bank zum Ausstieg auf. Jetzt kommt es auf deine Stimme an: Gemeinsam können wir erreichen, dass die Deutsche Bank die Spekulationsgeschäfte stoppt. Unterzeichne jetzt die Protestaktion - schreib an Josef Ackermann und/oder empfehle die Aktion weiter:

 

Ackermannwww.haende-weg-vom-acker-mann.de

 

 

Um die Mitverantwortung der Deutschen Bank für die Hungerkrise zu illustrieren, hat foodwatch ein kurzes Video gedreht:

 

 

 

Bereits mehr als 45.000 Menschen haben unsere E-Mail-Aktion an Vorstandschef Josef Ackermann unterzeichnet und ein Ende der unmoralischen Spekulation mit Nahrungsmitteln gefordert.Ob das ausreicht, um die Deutsche Bank zum Abschied von der Lebensmittel-Spekulation zu bewegen? 

Mach mit und sende diesen Text an die Deutsche Bank:

----------------------------------------------

 

Sehr geehrter Herr Ackermann,

etwa eine Milliarde Menschen auf der Welt hungern und sind unterernährt. Allein im Jahr 2010 stiegen die Nahrungsmittelpreise um ein Drittel und mehr als 40 Millionen Menschen wurden dadurch zusätzlich in absolute Armut gestürzt.

Die Investmentbanken sind mitverantwortlich für diese Preissprünge. Sie lenken Anlegerkapital, das mit dem eigentlichen Handel von Rohstoffen wie Soja, Weizen oder Mais nichts zu tun hat, in die Warenterminmärkte. Dadurch entstehen Spekulationsblasen, die letztlich zu verteuerten Lebensmitteln führen.

Mittlerweile haben zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen überzeugende Belege für diesen Mechanismus gefunden. Dennoch argumentieren Banken und ihre Lobbyvertretung, der Weltbankenverband IIF, es gäbe noch keine eindeutigen Beweise dafür, dass diese Art der Spekulation die Lebensmittelpreise treibe und Hungersnöte verursachen könne – daher existiere auch kein Handlungsbedarf. Kritiker sollten doch bitte die Schädlichkeit dieser Kapitalanlagen nachweisen. Diese Auffassung ist zynisch: Nicht die Hungernden müssen die Schädlichkeit eindeutig belegen, sondern die Banken die Unschädlichkeit der Spekulation. Da Sie diesen Beweis nicht erbringen, gebietet schon das Vorsorgeprinzip, das auch im europäischen Recht verankert ist, eine Abkehr von Nahrungsmittelspekulationen, um Gesundheit und Leben von Menschen zu schützen.

Sehr geehrter Herr Ackermann, Sie sind Vorsitzender einer der größten Investmentbanken der Welt und stehen auch dem mächtigen Weltbankenverband IIF vor. Sie haben immensen Einfluss auf die Politik. Die Investmentbanken haben mit hochspekulativen Produkten die gesamte Weltwirtschaft in eine Krise und Millionen von Menschen ins Unglück gestürzt. Es ist an der Zeit für Wirtschaftslenker wie Sie, nicht nur das Interesse der Finanzindustrie, sondern auch das Wohl der Menschen im Auge zu haben und wie verantwortungsvolle Weltbürger zu agieren.

Ich fordere Sie deshalb auf:

  • Widersetzen Sie sich nicht mehr effektiver staatlicher Regulierung, um die schädliche Spekulation mit Nahrungsmitteln zu verhindern, sondern unterstützen Sie diese Regulierung aktiv!
  • Gehen Sie mit der Deutschen Bank voran und steigen Sie aus jeglicher Spekulation mit Nahrungsmitteln aus!

Mit freundlichen Grüßen,

------------------------------------------------

 

Einfach  (und gezählt) geht das hier : 

 

www.haende-weg-vom-acker-mann.de

Aber du kannst natürlich auch einen echten Brief erstellen oder selbst eine E-Mail schicken. 

 

 

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3. Dezember 2011 6 03 /12 /Dezember /2011 15:20

http://img.over-blog.com/100x131/2/70/70/62//Kinderschokolade.jpg Du willst der Kindersklaverei einen Schlag versetzen? Nichts einfacher als das! 


Denn die meisten Kindersklaven der Welt werden bei der Anpflanzung und vor allem der Ernte von Kakao für die Schokoladenproduktion eingesetzt. 


Zwar haben jetzt wenigstens ein paar der bekannteren Schokoladen-Marken angefangen auf die Herkunft ihrer Rohstoffe zu achten (ohne jedoch irgendetwas zusichern zu wollen). 


Zu Weihnachten jedoch stammt die meiste Schokolade von namenlosen Herstellern und Zweit- und Dritt-Vermarktern, die angesichts der riesigen Nachfrage in den Industriestaaten. Und auch die Markernhersteller werden angesichts des Nachfrage-Peaks sicher reichlich Schokolade auf dem freien Markt nachkaufen - ohne lange zu fragen, woher die kommt und wer die unter welchen Bedingungen produziert hat (schließlich gehts hier um Profit und das ist ja alles, was zählt). 


Merke: Zu Weihnachten wird Schokolade besonders wertvoll. Denn sie wird mit dem Schweiß, dem Leid und dem Blut von tausenden Kindern bezahlt. So ein Schoko-Weihnachtsmann kostet nicht viel und mach ein bischen Freude (und dick) - doch das Leid, dass er verursacht ist unbezahlbar. 


Der einzige Weg, den Food-Konzernen klarzumachen, dass wir sochen Mist nicht mehr wollen, sondern Lebensmittel und Süßigkeiten, an denen kein Blut klebt, ist jetzt drauf zu verzichten und sie auf ihrem Zeug sitzen zu lassen.


So ein (kleiner)Verzicht ist viel günstiger und wirklungsvoller als jede Spende an eine Wohltätigkeitsorganisation - denn er geht gegen die Wurzel von Leid an - statt an den Symptomen herumzudoktern. 


Macht mit!  Kauf diese Weihnachten keine oder sowenig wie möglich Schokoladen(haltige) Produkte. Weicht auf andere Süßigkeiten aus: Es gibt schließlich genug andere Süßigkeiten und Obst. Kekse müssen auch nicht unbedingt mit Schokolade überzogen sein. 


Und sag es weiter! Laut und deutlich! 

 

 

 

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22. Oktober 2011 6 22 /10 /Oktober /2011 14:23

http://profile.ak.fbcdn.net/hprofile-ak-ash2/187870_167407030009262_1160285424_n.jpgHadi Abdollahian was the designer of two well-known websites both of which were later used to spread anti-regime materials. Evidence is accordingly available on the internet.

Mr Abdollahian’s father, who was a senior airforce pilot during the previous regime of Iran, was killed in a suspicious road incident in Iran in 2008 following which the authorities refused to f urther pursue the case.

 

Whilst in Iran, due to his, and his father’s activities against the current regime, Hadi Abdollahian has been subject to such various ill-treatments as torture, rape, imprisonment and other forms of discriminatory behaviours. Please help us help him!
A brief summary of one of the events Hadi has be gone through would be as follows:

http://a3.sphotos.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-ash4/s720x720/316604_176327132450585_167407030009262_380168_1936608050_n.jpgAfter the death his father,
Hadi Abdollahian was contacted by the Intelligent Services agents, accused to be doing what his father was doing, and to be a Pan Azeri, and was thus forced to cooperate with them. During a meeting, he was told that those responsible for his father’s death will only be found if he accepts the cooperation. He was thereby forced by the agents to cooperate in Computer and IT related matters. Following the 2009 election and the Green Movement in Iran, and after observing what was being done to people, he decided to upload the clips taken from the event onto the internet, that is, to one of his well-known websites. This was action was perceived by the agents of the regime, upon which he gets summoned to the Islamic Revolutionary Court of Tabriz, East Azerbaijan. Once he returns home from a short holiday, he gets beaten up very badly in front of their house by several members of the Basij force, following which he makes a note on his website describing the event. The next day, he gets arrested and blindfolded, and was taken to place that he describes as a “smelly basement”, where he was severely tortured, hit with pipes and thick sticks, sexually raped, abused, humiliated, and said that the next time he will end up dead. He is thereafter blindfolded again, and thrown out of a car in the countryside of his city, Ahar.

As a result of the aforementioned events, and various other incidents faced by Hadi, he is now suffering from severe Posttraumatic Stress Disorder (PTSD), insomnia, nightmares, and is highly suicidal. He is also suffering from various physical difficulties such as constant backaches, headaches, heartburns, and is in serious need of medical investigation, hospitalisation and treatment.

Helft Herrn Abdollahiann in der Türkei Asyl zu bekommen! Unterstützt diese Petition:


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18. Oktober 2011 2 18 /10 /Oktober /2011 22:25

http://www.proasyl.de/typo3temp/pics/T_4c49dedcf4.jpgMit dieser E-Mail-Aktion werden alle zuständigen Landesministerien aufgefordert, sich für eine neue Bleiberechtsregelung einzusetzen.

 

Denn trotz der Bleiberechtsregelungen der Vergangenheit leben derzeit noch immer 75.000 Menschen seit sechs Jahren oder länger ohne Aufenthaltsrecht in Deutschland. Das sind 75.000 Menschen, denen seit Jahren permanent die Abschiebung droht.

 

Weil sie keine sichere Lebensperspektive haben, können sie ihre Zukunft nicht gestalten. Das Thema Bleiberecht muss deshalb auf die Tagesordnung der Innenministerkonferenz am 8. und 9. Dezember.

 

Fordern Sie die zuständigen Ministerien auf, sich für eine großzügige, humane und umfassende Bleiberechtsregelung einzusetzen.

 

Mitmachen:
http://www.proasyl.de/de/home/aktion-fuer-ein-neues-bleiberecht/

 

Dieser Text wird verschickt::

 


 

 

 

Sehr geehrte Minister,
sehr geehrte Senatoren,
sehr geehrte Ministerin,
 
mehrfach haben Sie sich mit Bleiberechtsregelungen befasst. Doch trotz zweier Bleiberechtsregelungen der Innenministerkonferenz, einem Verlängerungsbeschluss, einer gesetzlichen Regelung und einer zusätzlichen Regelung für Jugendliche leben immer noch 75.000 Menschen länger als sechs Jahre in Deutschland – ohne Aussicht auf ein Aufenthaltsrecht.
 
60.000 Menschen haben in der Vergangenheit vorerst ein Bleiberecht erhalten. Das ist ein Erfolg. Trotzdem ist das Problem der Kettenduldungen nicht gelöst. Zehntausende Menschen, die schon lange hier leben und heimisch geworden sind, müssen jahrelang mit der Angst vor einer Abschiebung leben. Und diejenigen, die ein Bleiberecht erhielten, müssen befürchten, es wieder zu verlieren – zum Beispiel wenn sie arbeitslos werden.
 
Ich schließe mich der Forderung von PRO ASYL an und appelliere eindringlich an Sie, sich für diese Menschen einzusetzen und eine neue Bleiberechtsregelung zu schaffen. Die Fehler der Vergangenheit dürfen nicht wiederholt werden. Eine neue Bleiberechtsregelung muss deswegen folgenden Anforderungen genügen:
 
1.    Wir brauchen eine fortlaufende Regelung ohne festen Stichtag: Eine Bleiberechtsregelung darf nicht einmalig an einen Stichtag geknüpft werden. Sie muss fortlaufend die Aufenthaltsdauer der Betroffenen zur Voraussetzung machen.
 
2.    Die Anforderungen an die Lebensunterhaltssicherung müssen realistisch sein. Es muss anerkannt werden, wenn sich die Betroffenen um Einkünfte aus Erwerbsarbeit bemühen. Niedrige Löhne und prekäre Arbeitsbedingungen treffen die hier relevante Gruppe genauso oder härter als andere. Sie dürfen nicht zum Ausschluss vom Bleiberecht führen.
 
3.    Auf restriktive Ausschlussgründe sollte verzichtet werden.
 
4.    Eine Bleiberechtsregelung darf nicht zur Familientrennung führen. Eine Regelung, die die Ausreise der Eltern zur Voraussetzung für das Bleiberecht des Kindes macht, ist mit dem Schutz der Familie nach dem Grundgesetz nicht vereinbar.
 
Bitte setzen Sie sich für die hier lebenden Menschen ein. Sie brauchen eine sichere Aufenthaltsperspektive.
 
Mit freundlichen Grüßen,

 


 

 

 

Mitmachen:
http://www.proasyl.de/de/home/aktion-fuer-ein-neues-bleiberecht/

 

 

 

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26. September 2011 1 26 /09 /September /2011 20:15

Ich wurde gebeten, diesen Brief weiterzuverbreiten, was ich gern tue:

------------------------------------------------------------------------

Liebe Christinnen und Christen in der CDU und CSU, / Lieber (Wahlkreis-)Abgeordneter / Abgeordnete / ... 

 

ich schreibe Euch diesen Brief, weil ich ein Problem habe. Mit Euch. Denn in der Präambel von Eurem Grundsatzprogramm schriebt ihr, eure 

 

"Politik beruht auf dem christlichen Verständnis vom Menschen und seiner Verantwortung vor Gott. [...] Die CDU will die christlich geprägten Wertgrundlagen unserer freiheitlichen Demokratie bewahren und stärken. Wir leiten aus ihnen die Grundwerte Freiheit, Solidarität und Gerechtigkeit her."

 

Das finde ich toll. 

 

Leider habe ich vor einiger Zeit erfahren, dass die Bundesregierung beabsichtigt, deutsche Panzer an Saudi-Arabien zu verkaufen.  

 

Nun ist Saudi-Arabien kein besonders christliches Land, aber Christen sollen ja bekanntlich teilen und das beschränkt sich nicht auf andere Christen. Nein, das ist nicht das was mir Sorgen macht.

 

Was mich beunruhigt ist, wozu diese Panzer verwendet werden. 

 

Eine Möglichkeit ist der Einsatz zur Landesverteidigung. Auch das ist streng genommen nicht christlich. Schließlich heißt es in den 10 Geboten nicht etwa: "Du sollst nicht töten, außer zur Landesverteidigung." Oder so. Nein, da steht: "Du sollst nicht töten."

 

Nun gibt es Menschen, die argumentieren, das damit eigentlich "morden" und gar nicht  "töten" gemeint war. Allerdings wird Jesus ja später noch deutlich präziser: „Wenn dich einer auf die linke Backe schlägt, dann halt ihm auch die andere hin“ (Mt 5,39). Bei Lukas sogar noch deulicher formuliert: "Dem, der dich auf die Wange schlägt, halte auch die andere hin; und dem, der dir den Mantel wegnimmt, verweigere auch das Hemd nicht. Gib jedem, der etwas von dir bittet und von dem der dir das Deinige nimmt, fordere es nicht zurück." (Lk, 6,29-30) Also kann auch Selbstverteidigung nicht wirklich als christlich gerechtfertigt werden.

 

Nun würden findige Juristen argumentieren, das Jesus sich zu Fragen der Landesverteidigung damals nicht geäußert hat und ggf. sicher die Position der CDU / CSU eingenommen hätte und dass außerdem ja nicht die CDU / CSU Saudi-Arabien verteidigt, sondern die unchristlichen Saudis. Ich bezweifele allerdings, das unser Herr am Tage der Verhandlung dieser Dinge Anwälte zulassen wird. 

 

Was mir in meinem christlichen Gewissen aber deutlich mehr Sorgen macht, ist dass es viel wahrscheinlicher ist, dass die Saudische Regierung die Panzer gegen die eigene Bevölkerung einsetzt. Denn bereits jetzt ist Saudi-Arabien eine brutale Diktatur. Wer wagt, auch nur Kritik an der herrschenden Clique des Landes zu äußern, muss mit Gefängnis, Folter und Tod rechnen. 

 

Chrsiten werden in Saudi-Arabien verfolgt, sobald sie ihren Glaube öffentlich zeigen (nicht von irgendwelchen radikalen Moslems, sondern vom Staat!). Erst kürzlich wurde jemand hingerichtet, weil er der "Hexerei" verdächtigt wurde (ohne Prozess nach rechtsstaatlichen Maßstäben). 

 

Angesichts der Demokratiebewegung, die fast überall in der arabischen Welt um sich greift, ist nicht zu erwarten, dass die Herrscher in Saudi-Arabien lange zögern werden, die deutschen Panzer gegen die eigene, unbewaffnete Bevölkerung einzusetzen. So wie es auch die Diktaturen in Libyen und Syrien mit den deutschen Waffen getan haben.

 

Nun werden auch hier findige Juristen argumentieren können, dass die CDU / CSU daran ja gar keine Schuld treffe. Das ist für mich als Christ aber nicht akzeptabel. Diese Panzer-Lieferung (und die Lizenz-Produktion von Heckler & Koch G3 Maschinen-Gewehren in Saudi-Arabien) ist eine Vorbereitung zum vielfachen Mord, der mit christlichen Grundsätzen nicht vereinbar ist - insbesondere nach Irak, Libyen und Syrien können wir nicht mehr so tun, als ob wir damit nichts zu tun haben. Wir Christen müssen lernen, Verantwortung zu übernehmen und zu tragen! 

 

Für mich ist es unerträglich, zu wissen, das meine Regierung an eine solch schlimmen Sünde teil hat und fühle mich - wenn diese Geschäfte nicht noch gestoppt werden - als Christ dafür verantwortlich, alles zu tun, um diese Regierung zu Fall zu bringen oder wenigstens alles in meiner Macht stehende zu Tun, damit die CDU / CSU in Zukunft nicht wieder in die Regeriung gewählt wird. Dazu würde ich meine gesamten Kontakte in die Kirche verwenden, aber auch jede ander Möglichkeit, die mir Öffentlichkeitsarbeit und Medien bieten.

 

Bitte lassen sie mich kurzfristig wissen, ob ich Sie als Christen dabei begrüßen darf oder ob Sie bereits der Versuchung von Mammon und Macht erlegen sind:

 

Wiederum nimmt der Teufel ihn mit auf einen sehr hohen Berg und zeigt ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit und sprach zu ihm: Dies alles will ich dir geben, wenn du niederfallen und mich anbeten willst. Da spricht Jesus zu ihm: Geh hinweg, Satan! Denn es steht geschrieben: "Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen." (Matthäus 4,8-10) 

 

Ich bin kein religiöser Spinner, sondern ein Mensch, der mit beiden Füßen fest im Leben steht. Dennoch nehme ich Gottes Gebote ernst und bin bereit, dafür einen großen Teil meiner Zeit zu opfern. 

 

Mit freundlichen Grüßen

xxx

------------------------------------------------------------------------

 

 Bitte schreibt ähnliche Briefe an die Bundestagsabgeordneten, Landtagsabgeordneten und Funktionsträger der CDU / CSU. Das muss nicht christlich begründet sein: "Freiheit, Solidarität und Gerechtigkeit" aus der Präambel bieten auch andere Ansatzpunkte. Gern könnt ihr aber auch diesen Text unverändert verwenden. 

Hier ist eine Liste der E-Mail Adressen der CDU / CSU Abgeordnete im deutschen Bundestag. Wenn möglich, schreibt nicht eine Mail an alle, sonder individuelle Mails, mit individueller Anrede! Noch wirkungsvoller sind Briefe oder Faxe.

Etwas einfacher ist es, die Abgeordneten bei Abgeordnetenwatch anzusprechen. Oder beides zu tun.

Das mag alles aufwendig klingen, aber ihr müsst ja nicht alles an einem Tag machen. 

Schreibt auch an eure Tages- und Wochenzeitungen. Leserbriefen zu diesem Thema sind da gern gesehen. Oder schreibt einen eigenen Blog-Eintrag dazu. 

 

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