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18. Januar 2013 5 18 /01 /Januar /2013 22:05

http://volksbegehren-studiengebuehren.de/files/2012/10/LAY_VB_Twitter_00.pngAlle wahlberechtigten Bürger Bayerns sind nun gefragt, über die Zukunft der Studiengebühren selbst zu bestimmen. Tragen Sie sich zwischen dem 17.01.2013 und dem 30.01.2013 für das Volksbegehren in Ihrem Rathaus ein!

 

 

Chancengerechtigkeit innerhalb Deutschlands

In 14 von 16 Bundesländern werden keine Studiengebühren erhoben, das heißt, dass derzeit neben Bayern nur noch in Niedersachsen Studiengebühren erhoben werden. Allerdings finden in Niedersachsen am 20. Januar 2013 Landtagswahlen statt und bei einer Abwahl der CDU/FDP-Regierung, haben SPD und GRÜNE bereits angekündigt, auch in Niedersachsen die Studiengebühren spätestens bis zum Wintersemester 2014/2015 abzuschaffen.

 

Die Höhe der Steuereinnahmen und der Länderfinanzausgleich

Der Freistaat Bayern wird in den Jahren 2013 und 2014 die höchsten Steuereinnahmen in seiner Geschichte haben. Dadurch kann der Freistaat die Studienbeiträge abschaffen und den Hochschulen die entgehenden Mittel ersetzen. Damit investiert der Staat in die Bildung und bekämpft den Fachkräftemangel, sorgt für eine sozial ausgewogenere Gesellschaft und beseitigt die Ungleichbehandlung der bayerischen Studenten im bundesweiten Vergleich. Gut angelegtes Geld! Bayern bezahlt zudem mehr als 50 Prozent des Länderfinanzausgleichsvolumens. Während die Nehmerländer von ihren Studierenden keinen Eigenbetrag zum Studium verlangen, müssen aber die Studierenden im reichen Bayern Studiengebühren bezahlen. Ist das gerecht? Für den einzelnen Studierenden und seine Familie sind 500 € pro Semester und somit 1000 € pro Jahr eine immense finanzielle Belastung.

 

Investitionen in die Bildung sind Investitionen in die Zukunft – Hochschulfinanzierung ist Sache des Staates, nicht der Studierenden und ihrer Eltern!

Bildung und Wissen sind Bayerns Rohstoffe der Zukunft. Als Standortfaktoren sind sie entscheidend für die Entwicklung unseres Landes. In allen Bereichen der Bildung muss die Gesellschaft und damit der Staat investieren und für gerechte Zugangsmöglichkeiten für alle sorgen – egal welcher sozialen Herkunft.
Oft wird das Argument erhoben, die Studierenden würden sich auf Kosten der Gemeinschaft ein Bummelstudium gönnen – da könnten sie sich ja wohl selbst auch an den Kosten beteiligen. Dieses Argument verdreht jedoch die tatsächliche Verteilung der Kosten und Lasten: Richtig ist, dass ein Studienplatz der Gemeinschaft erst einmal etwas kostet und dass der Absolvent danach ein hohes Gehalt erzielen kann, sofern er denn eine Arbeitsstelle erhält. Richtig ist aber auch, dass ein hochqualifizierter Uni-Absolvent unserer Gemeinschaft sehr viel zurückgibt: Wegen der hohen Akademikerdichte siedeln sich Unternehmen an, die auch geringer Qualifizierte beschäftigen. High-Potentials sorgen für Innovationen und sichern so das Wirtschaftswachstum der Zukunft. Außerdem entstehen den Studierenden durch ein jahrelanges Studium bereits hohe Kosten: Sie erzielen beispielsweise kein Einkommen und keine Rentenansprüche während ihres Studiums, sie müssen sich oft teure Bücher und Büroausstattung kaufen und müssen zudem ihren Lebensunterhalt und ihre Miete bestreiten. Studienbeiträge sind hier noch eine zusätzliche (unnötige) finanzielle Last.

 

Eine Frage der sozialen Gerechtigkeit – Studienbeiträge sind sozial ungerecht und wirken sozial selektiv

Studiengebühren sind unsozial und stellen eine große Belastung für die Studierenden und ihre Familien dar. Studienbeiträge erschweren sozial Schwächeren den Zugang zum Hochschulstudium  und verschärfen so den Fachkräftemangel. Studiengebühren haben eine abschreckende Wirkung vor allem auf sozial schwächer Gestellte und tragen erheblich zur sozialen Selektion an den Hochschulen bei. Wir sind der Ansicht, dass Jugendlichen aus allen gesellschaftlichen Schichten eine fundierte Ausbildung ermöglicht werden muss. Die Abschaffung der Studiengebühren in Bayern ist deshalb ein längst überfälliger Schritt. Je früher sie erfolgt, desto besser, damit der Bildungsstandort Bayern für Denker, Forscher, Kreative und auch Unternehmer wieder attraktiver wird. Statt konsequent den Zugang zu einer qualifizierten Hochschulausbildung für breite Gesellschaftsschichten zu erleichtern, werden durch die Studiengebühren nur zusätzliche Hürden aufgebaut und so der Akademiker- und Fachkräftemangel mehr und mehr verschärft. Zudem wirken Studiengebühren sozial selektiv, machen Bildung zur Ware und verstärken die Abhängigkeit der Studierenden vom Geldbeutel ihrer Eltern.
Übrigens: Für die Tochter eines Arztes sind die Gebühren kein Problem – für die Tochter einer Kassiererin im Supermarkt sind sie es sehr wohl.

 

Studierendenquote ist im internationalen Vergleich zu gering (Fachkräftemangel)!

Im internationalen Vergleich sind die Studierendenquoten in Bayern viel zu gering. Seit Jahren warnen Organisationen wie die OECD davor, dass in Deutschland Hochschulabsolventen fehlen (Stichwort Fachkräftemangel). Studienbeiträge senken häufig den Anreiz, eine höhere Qualifikation anzustreben.

 

Bildung ist ein gesellschaftlicher Wert, keine Ware!

Studiengebühren sorgen dafür, dass sich viele Studenten bis zum Eintritt in das Berufsleben verschulden müssen, um Ihr Studium zu finanzieren. Diesen Trend aus dem Bildungssystem angelsächsischer Länder, in denen Bildung zur Ware verkommt, sollten wir in Bayern nicht übernehmen!
Studienbeiträge führen weiter in Richtung der Ökonomisierung unseres Bildungssystems. Das Studium unterliegt dabei immer stärker einer wirtschaftlichen Logik: Es soll möglichst schnell und kostengünstig auf einen konkreten Beruf vorbereiten. Dies widerspricht einem humanistisch-demokratischem Ideal von Bildung. Demnach sollten Universitäten auch für die Bildung von Persönlichkeit und eigenständiger Urteilskraft Raum schaffen.

 

Meister und Auszubildende ebenfalls fördern

Auszubildende erhalten im Vergleich zu Studenten ein Ausbildungsgehalt und haben bei einem nach oben offenen Bildungssystem später selbst die Möglichkeit eines kostenfreien Erststudiums.
Nicht nur Fachkräfte mit Hochschulabschluss fehlen in Bayern, der Fachkräftemangel bezieht sich auch auf beruflich Gebildete. So fehlen laut IHK-Fachkräftemonitor in Bayern bis 2016 rund 116.000 Meister, Fachwirte und Fachkaufleute.
Dabei tragen die angehenden Meister, Techniker oder Fachwirte den Großteil der Kosten ihrer Ausbildung selbst. Zwar werden die Kosten von mitunter mehreren tausend Euro über das sogenannte „Meister-Bafög“ (AFBG) gefördert, allerdings nur zum Teil als Zuschuss, der Rest wird über ein Darlehen finanziert.
Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, nicht nur die akademische Ausbildung zu unterstützen, sondern auch die berufliche Weiterbildung auf Meisterniveau verstärkt zu fördern. Vor allem müssen Anreize geschaffen werden, damit mehr Menschen als bisher eine Meisterausbildung in Angriff nehmen.

 

 

Tragen Sie sich zwischen dem 17.01.2013 und dem 30.01.2013 für das Volksbegehren in Ihrem Rathaus ein!

 

Mehr Informationen:  http://volksbegehren-studiengebuehren.de/

 

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26. Januar 2011 3 26 /01 /Januar /2011 22:07

http://i.imgur.com/koW6J.jpgMich hat ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung über die aktuelle Pisa-Studie und ihren Sieger Shanghai vom 8.1.2011 sehr erschreckt.

 

Leider ist der Artikel nicht online, und da sich seine klaren und drastischen Beschreibungen nur schwer zusammenfassen lassen, werde ich hier etwas ausführlicher zitieren. Ich hoffe auf Verständniss vom Autor & Verlag,angesichts der Tatsache, das der Artikel für Normal-Sterbliche sonst nur umständlich zugänglich ist (eure Seite bietet nicht mal einen pay-per-view Zugriff).

 

Die Quelle: Bork, Henrik: "Der Chinakracher. Die Pisa-Studie überraschte mit einem Paukenschlag - Shanghai hat die besten Schüler der Welt." Süddeutsche Zeitung: 8.1.2011 S. 3

 

Pisa: Ein Leistungstest der OECD für Schüler weltweit, der die Leistungen und zum Teil das Wissen von Schülern gleichen Alters vergleichbar machen soll.

 

Deutschland: Erregt sich regelmäßig über sein mittelmäßiges Abschneiden bei diesen Pisa-Studien und entsetzt sich über das Abschneiden mancher Bundesländer (die schon per Definition unter dem Durchschnitt liegen müssen).

 

Ich:  Amüsierte mich bisher über solcher Erregung, nutzte sie politisch als Beleg, dass das dreigleidrige Schulsystem Scheiße ist und Scheiße produziert und amüsierte mich insgeheim darüber, das ausgerechnet aus den Bundesländern, die die schlechtesten Pisa-Ergebnisse produzieren, nicht nur die nettesten, sondern auch die intelligentesten Leute kommen, die ich kenne.

Vermutete immer, das die Wissenschaftler obscuren Menschens-, Wissens- und Intelligenz-Vorstellungen anhängen.

 

Schluss damit!

 

Seit diesem Artikel weiss ich, dass die Personen, die die Pisa Studien erstellen, faschistoiden Menschens-, Wissens- und Intelligenz-Vorstellungen anhängen!!!! Die Pisa-Studien müssen gestoppt werden! Bitte helft dabei!

 

Hier warum: Der Bericht aus Shanghai, von den Pisa-Siegern:

 

"Zhou Mingxin [...] 17 Jahre ist er alt, aber seine Terminkalender ist so voll wie der eines Konzernmanagers. Von Montag bis Freitag? Ausgeschlossen. Da kann er tagsüber nicht mal sein Handy einschalten. Sonntags? Da lernt er den ganzen Tag. Am Samstag vieleicht, allerdings erst nach der privaten Paukschule - und bitte nicht zu lange, denn es warten schon wieder die  'komplexen Zahlen' für Mathe am Montag."

 

http://i.imgur.com/QXNFN.jpgSo auch das Zimmer des Jugendlichen:

 

"In diesem Zimmer, das ist offensichtlich, wird nicht viel gespielt. es gibt keinen PC für Computerspiele, keine Playstation, kein Sofa für Besucher. Der Raum ist so spartanisch eingerichtet wie ein Büro."

 

Lernen bestimmt den Tagesablauf. Den gesamten Tagesablauf. Vollständig. Total. 

 

"In der Unterstufe der Mittelschule habe ich noch manchmal Fußball gespielt [...] jetzt habe ich für so etwas keine Zeit mehr."

 

Geschweige denn für musizieren, malen, denken, sich ausprobieren. Wer 12 h am Tag Ego-Shooter spielt, ist dagegen ein soziales Genie, denn:

 

"Immerhin hat er eine Freundin. Aber er sieht das Mädchen nur selten, wenn er sie am Wochenende von ihrer Paukschule abholt und nach Hause begleitet. [...] Die beiden haben ihrem Alltag immerhin ein kleine Ritual abgerungen. Jeden Abend um 22 Uhr ruft ihn die Freundin kurz an, wünscht ihm am Telefon eine gute Nacht. Anschließend geht er schlafen, seine Freundin muss noch eine Stunde weiterlernen."

 

http://i.imgur.com/1MJRn.jpgDas Irrsinige daran: Obwohl dieser Film in China läuft, ist dieser Kindesmißbrauch nicht etwa Ergebniss staatlicher Repression, sondern voll kapitalistisch motiviert:

 

 "Den Samstag und meist auch den Sonntag verbringen Shanghais Schüler in privaten Paukschulen. Es gibt tausende davon, es ist eine florierende Industrie." 

 

Eltern zahlen schon mal 580 Euro im Monat und mehr für solche privaten Schulen, damit ihren Kinder die staatlichen Prüfungen bestehen. Das Durchschnittseinkommen in Shanghai beträgt etwa 450 Euro.

 

Das muss man sich mal reinziehen: Wessen Eltern "nur" durchschnittlich verdienen, hat in diesem "ausgezeichneten" Bildungssystem gar keine Chance!

 

Ein Vater berichtet:

 

"Unser Schulsystem bevorzugt Kinder, die ein gutes Erinnerungsvermögen haben, die sich alles leicht merken können. Mit Intelligenz hat das nichts zu tun."

 

Wissenschaftler bestätigen das:

 

"Unser Schulsystem ist vor allem auf das Verabreichen von prüfbarem Wissen ausgerichtet," sagt der Erzeihungsexperte, Professor Xiong Bingqi, von der Jiaotong-Uiversität. "Kein Wunder, dass die Schüler aus Shanghai bei Pisa so gut abgeschnitten haben. Die haben genau das geprüft, was unsere größte Stärke ist. Aber unser Schüler haben auch viele Schwächen. Es fehlt ihnen an Neugierde und Kreativität."

 

Auch der Schüler Zhou Mingxin hat das verstanden: 

 

"Unsere Bildung ist einem Bogen vergleichbar, der in der Mittelschule überspannt wird. Wenn wir bis zur Unji kommmen, zerbricht er."

 

http://i.imgur.com/qkhUf.jpgDas schlimmste jedoch: Nicht alle Kinder ertragen diesen Druck bis zur Uni, viele zerbrechen vorher:

 

"Bei uns in der Nachbarschaft ist vor kurzem ein zehnjährigens Mädchen aus dem elften Stock gesprungen [...] Sie war eine gute Schülerin. Als sie bei einer einzigen Prüfung schlecht abschnitt, ist sie von ihrem Lehrer kritisiert worden."

 

"Um 3.55 früh sprang der Zwölftklässler Hunang Zheyin aus dem Fenster seines Internats im sechsten Stock in den Tod [...] Er galt als Musterschüler. Einmal hatte er den ersten Preis bei den nationalen Chemie-Olympiade gewonnen."

 

"Ein Mädchen [...] stach sich im Klassenraum ein langes Fruchtmesser ins Herz. Sie hatte weniger als 500 Punkte in der Abschluss-Prüfung bekommen und ihre Traum-Uni knapp verpaßt.

 

Die unzähligen Unbekannten, deren Tod nicht  bekannt wird oder die in diesem System "versagen" d.h. aussortiert  und gebrochen werden und sich von dem Stigma nie wieder erholen, werden nie erwähnt.

 

http://i.imgur.com/Cqbdp.jpgWas kann eine "wissenschaftliche" Pisa-Studie taugen, die ein Bildungssystem favorisiert,

 

1. das auf reinem Pauken von Fakten beruht.

 

2. Selbstmorde von SchülerInnen provoziert, die sich dem Druck nicht mehr gewachsen fühlen.

 

Achtung: Es geht hier nicht um das chinesische Schulsystem (das ist deren Angelegenheit!), sondern darum das das bei uns anerkannte Pisa-System genaus ein solches Schulsystem fördert und hervorruft

 

Warum auch immer Pisa zu solchen Ergbnissen kommt: Das System Pisa hat sich selbst entlavt und muss mit allen Mitteln bekämpft werden. Es ist selbst (ob nun freiwillig oder unfreiwillig) ein Werkzeug derer, die einen rücksichtslosen Konkurrenzkampf (bis auf den Tod!) in der Gesellschaft wünschen und für die unsere Kinder nur Schachfiguren sind, die auch ruhig über die Klinge springen können.

 

Kurz: Pisa ist ein Werkzeug, das faschistische Ideologie und faschistische Schulsysteme zumindest unterstützt.

 

Aufruf:

Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen: Steigt aus aus diesem Pisa-Müll, unterstützt es nicht, kritisiert es!

 

Politiker und Politikerinnen: Stoppt die Finanzierung von Pisa-Tests. Stoppt die Durchführung von Pisa- Tests in euren Bundesländern!

 

Parteien: Ächtet die Pisa-Tests! Lass euch von diesem Unsinn nicht unter Druck setzen! Pisa-Ergebnisse sagen nur, die chinesisch das Bildungssystem schon ist!

 

Wirtschaft: Wollt ihr wirklich lauter kleine Chinesen?

 

Lehrer, Lehrerinnen & Schulen: Verweigert die Durchführung von Pisa-Tests!

Wenn man euch zwingt: Manipuliert die Ergebnisse ! Helft den SchülerInnen!

 

Eltern: Lasst nicht zu, dass eure Kinder diesem Wahnsinn unterworfen werden! Protestiert gegen die Pisa-Tests! Helft den Schulen und Lehrern, sich dagegen zu wehren! Wechselt auf Schulen, die den Müll nicht mitrmachen! Wählt Politiker ab, die Pisa unterstützen! Es geht hier um das Leben eurer Kinder! Lasst nicht zu, dass sie es zerstören!

 

Schüler und Schülerinnen: Wehrt euch! Lasst euch nicht klein kriegen! Fordert bessere Bildung, kleiner Klassen statt mehr Leistungsdruck und Pauken!

 


"Kinder sind nicht Fässer die gefüllt, sondern Feuer die entfacht werden müssen."

 

Siehe auch:

Schulnoten? Abschaffen!

Das Wettrudern (oder: warum deutsche gegen japanische Schüler verloren)

 

 

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16. Juli 2010 5 16 /07 /Juli /2010 00:15

Wenn die Schulreform in Hamburg Sonntag scheitert, müssen wir über Geld sprechen: Sollen die Arbeitenden weiter die  Schule der Reichen finanzieren?

 

Die Schulreform in Hamburg hatte an Anfang an einen Fehler - sie wurde als Reform der Schulformen angegangen.Das führt automatisch zu Abwehr-Reflexen und Ängsten.

 

Stattdessen hätte man in Konkurrenz zu Gymnasium neue Schulen schaffen sollen, die aufgrund ihrer finanziellen Ausstattung und individuellen Förderung der Kinder attraktiv sind. Die Gymnasien hätte man belassen sollen - als Ort an dem Kinder, die keine Förderung brauchen, ihren Konkurrenzkampf ausleben können.Das Gymnasium wäre schnell von selbst ausgestorben.

 

Trotz diesem strategischen Fehler ist die Zielrichtung der Hamburger Schulreform richtig und wichtig. Sollte sie am Sonntag scheitern, wäre das ein enormer Rückschlag für die moderne Bildungspolitik und ein Sieg der von den Oberschichten gewünschten Ständeschulen.

 

Es kann die Bildungspolitik in ganz Deutschland um Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte zurückwerfen. Und es wird knapp werden, wenn man den Meinungsumfragen glauben darf.

 

Deshalb ist es enorm wichtig, am Sonntag in Hamburg zur Volksabstimmung zu gehen und so zu wählen:

 

http://u.jimdo.com/www25/o/sdd8cfda4ad984ddd/img/i6f328f138553fdc3/1279095103/std/image.jpg

 

 

Es ist bezeichnend, das in Hamburg nur die Westerwelle neoliberale "Dekadenz"-FDP und die NPD die Initiative mit dem irreführenden Namen "Wir wollen lernen" unterstützen - allerdings von der reaktionären Springerpresse (BILD, Welt) massiv unterstützt.

 

Deshalb: Geht wählen und verpasst den Westerwelle und der NPD einen Denkzettel - oder , wenn ihr nicht in Hamburg lebt - mobilisiert eure Kontakte in Hamburg.

 

Mehr Infos:

 

Die Grünen:

http://www.gruene.de/einzelansicht/artikel/hamburger-schulreform.html

http://www.hamburg.gruene.de/themen/bildung?page=1

Fragen und Antworten zur Schulreform

 

SPD:

http://bildungsserver.spd-hamburg.de/

 

CDU:

http://www.cdu-hamburg.de/deutsch/72/64/27006/liste9.html

 

Linke:

http://www.die-linke-hh.de/politik/aktuell.html

 

Piraten:

http://www.piratenpartei-hamburg.de/artikel/2010-04-18/hamburger-piraten-sagen-ja-zur-sechsj%C3%A4hrigen-primarschule

 

Schüler:

http://skh.de/site/index.php?option=com_content&view=article&id=25:schueler-demonstrieren-fuer-laengeres-gemeinsames-lernen&catid=1:presseberichte&Itemid=8

http://skh.de/site/index.php?option=com_content&view=article&id=24:schueler-fuer-schulreform&catid=1:presseberichte&Itemid=8

 

 

NDR:

http://www1.ndr.de/nachrichten/hamburg/schulreformhintergrund4.html

 

Financial Times

http://www.ftd.de/politik/deutschland/:vor-der-abstimmung-gruenen-chefin-roth-wirbt-fuer-hamburger-schulreform/50142975.html

 

PRO Schulreform

http://www.proschulreformhh.de/

http://www.youtube.com/watch?v=pN1KzNmlwwI (Video)

 

 

 

Informationsmaterial

PROSchulreform Flyer A5
PROSchulreform_Flyer.pdf
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Der Flyer richtet sich insbesondere an Leute ohne (kleine) Kinder. Denn nicht nur Eltern von Schulkindern sind von der Schulreform betroffen. Und hier finden Sie die wichtigsten Punkte zusammengefasst.

 

 

Aktueller PROSchulreform Flyer A5
PROSchulreform_allgm-Flyer.pdf
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Flyer auf TÜRKISCH - Türkçe
A4_Flyer_Schulreform-03_2010_türk.pdf
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Informationen der Behörde auf Türkisch

§         Kurzinformation zur Schulreform

§         Broschüre

§         Präsentation

Flyer auf ENGLISCH - English
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Flyer auf RUSSISCH - по-русски
A4_Flyer_Schulreform-03_2010_rus.pdf
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Flyer auf SPANISCH - Español / Castellano
A4_Flyer_Schulreform-03_2010_span.pdf
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Flyer auf GRIECHISCH - ελληνικός
A4_Flyer_Schulreform-03_2010_griech.pdf
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Flyer auf PERSISCH/FARSI - فارسی
Flyer_Persisch-Farsi_PROSchulreform.pdf
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Flyer auf TWI (Ghanaisch) - Twi
A4_Flyer_Schulreform-03_2010_twi.pdf
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Grundlage des übersetzten Flyers ist unsere vorherige Version, die natürlich auch noch gültig ist:

 

 

Download
PROSchulreform Infoflyer A5
PROSchulreform_Flyer_1xA5_2010-03.pdf
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Wir nehmen uns das Recht! Aufruf der Migranten zur symbolischen Abstimmung
Abstimmung_Migranten_de.pdf
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Wir nehmen uns das Recht! Aufruf der Migranten zur symbolischen Abstimmung auf TÜRKISCH - türkçe
Abstimmung_Migranten_tr.pdf
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Wir nehmen uns das Recht! Aufruf der Migranten zur symbolischen Abstimmung auf SPANISCH - español / castellano
Abstimmung_Migranten_es.pdf
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26. Mai 2010 3 26 /05 /Mai /2010 07:44

 

Weitere Informationen:

Bildungsstreik? Streikbildung!

bildungsstreik.net

 

 

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Siehe auch:

Den Mädchen-Handel stoppen

Noch strahlt die Hydra

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23. Mai 2010 7 23 /05 /Mai /2010 16:29

http://www.bildungsstreik.net/wp-content/uploads/2009/05/aufzumbildungsstreik.jpgImmer mehr Lebensbereiche werden den sogenannten "Gesetzen des Marktes" unterworfen -bei uns, aber auch weltweit. Seit ein paar Jahren ist auch das Bildungssystem in den Fokus solcher soganannten “Reformen” geraten: Bildungsgebühren und Privatisierung.

 

Die Finanz- und Wirtschaftskrise zeigt deutlich, dass die Auswirkungen wettbewerbsorientierter Entscheidungskriterien verheerend sind.

 

StudentInnen und SchülerInnen wehren sich seit 2009 unter dem Motto: "Uni brennt" dagegen.

 

Im vergangenen Sommer demonstrierten in über 100 Städten 270.000 Menschen, v.a. Schüler_innen, Studierende, Auszubildende, Erwerbstätige, Erwerbslose und Gewerkschafter_innen, gemeinsam gegen die unzumutbaren Zustände im Bildungssystem. Nicht nur in Europa, sondern auch auf allen anderen Kontinenten der Welt gab es Bildungsproteste. Schließlich wurden allein in Deutschland im Herbst über 80 Bildungseinrichtungen besetzt, an einem dezentralen Aktionstag waren über 85.000 Menschen auf der Straße.

 

Trotz großer Aufmerksamkeit und kleiner Zugeständnisse hat sich nichts geändert – die zentralen Forderungen und Ziele der Bewegung wurden nicht erreicht. Im Gegenteil: Das Bildungssystem wird genau wie andere gesellschaftliche Bereiche weiter nach wettbewerbsorientierten Kriterien ausgerichtet und immer stärker ökonomisiert. Dagegen sollen nun im Jahr 2010 weitere Bildungsproteste mit vielfältige Aktionsformen (Demonstrationen, Blockaden, Besetzungen etc.) stattfinden.

 

Die Veranstalter rufen iIm Juni zu einer gemeinsamen Aktionszeit und für den 9. Juni bundesweit zu dezentralen Demonstrationen auf.

 

Ein grundlegendes Ziel des Bildungsstreiks ist es, eine Diskussion über Sinn und Zweck des Bildungssystems in der Gesellschaft anzuregen. Möglichkeiten einer emanzipatorischen Bildungs- und Gesellschaftspolitk sollen aufgezeigt und durchgesetzt werden: Bildungseinrichtungen sollten vorrangig Menschen dazu befähigen, die sie umgebenden Strukturen zu verstehen, zu kritisieren und zu verändern.

 

Weitere Informationen: bildungsstreik.net

 

 

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Siehe auch:

Den Mädchen-Handel stoppen

Noch strahlt die Hydra

Wie ist deine Meinung zum Afghanistan-Krieg?

 

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9. Februar 2010 2 09 /02 /Februar /2010 23:07

http://www.imagebanana.com/img/9ejs11e/augsburg_druck.jpgGegen hohe Stundenzahl und Stoffülle

Für die Überarbeitung der Lehrpläne und Reduzierung der Belastung


Ort: Schützenplatz (Graf-Münster-Gymnasium), Bayreuth
Zeit: 12.2.2010, 11 Uhr
Demo-Route: Schützenplatz – Luitpoldplatz

 

 

Aus der Pressemitteilung der SMV des Richard-Wagner-Gymnasiums:


Der 12. Februar wird ein Tag der Demonstrationen

Auch Bayreuth beteiligt sich an den landesweiten Protesten für die Überarbeitung der „neuen gymnasialen Oberstufe“

 

[...]  Ein breites Bündnis aus Schülersprechern/innen und Jahrgangsstufensprecher/innen der Q11 hat sich in Bayreuth zusammengeschlossen, um für eine grundlegende Überarbeitung der „Neuen gymnasiale Oberstufe“, die mit dem achtjährigen Gymnasium einhergeht zu kämpfen. Am 12. Februar wird ein Protestzug vom Graf-Münster-Gymnasium bis zum Luitpoldplatz ziehen, Start ist 11 Uhr am Schützenplatz. Auf der Abschlusskundgebung um 13 Uhr werden Vertreter von Schülern, Eltern und Lehrern zur Sprache kommen.

Wer sind wir?

Wir sind ein unabhängiges und überparteiliches Bündnis aus Schülersprechern/innen und Jahrgangsstufensprechern/innen der Q11, die sich der Missstände unserer Oberstufe bewusst sind und für eine Verbesserung derselben eintreten.
 

Warum demonstrieren wir?

Die Schüler/innen der elften Klassen der Gymnasien haben in Bayern durchschnittlich 35,8 Wochenstunden. Doch leider ist es mit dieser Zeit noch nicht getan. Nach mehreren Nachmittagen in der Woche sollen Hausaufgaben, Stundenvorbereitungen, Klausurvorbereitungen und zahlreiche Präsentationen angefertigt werden. Rechnet man bei 36 Wochenstunden noch ca. eine halbe Stunde für Vor- und Nachbereitung des Unterrichtes, sowie den zusätzlichen Aufwand zur Bearbeitung der Seminararbeiten u.s.w. dazu, ergibt das eine wöchentliche Arbeitsbelastung von weit mehr als 40 Stunden. Das ist mehr als für Jugendliche, gemäß Jugendarbeitsschutzgesetz, im Rahmen einer Berufsausbildung zulässig wäre. Dabei ist der tatsächliche Zeitaufwand durch Freistunden, Busbeförderung und Leerlauf wesentlich höher als in einem Arbeitsverhältnis. Deshalb bleibt keine Zeit für ausgleichende Tätigkeiten wie z.B. ehrenamtliche, soziale, sportliche, kirchliche, musikalische und künstlerische Tätigkeiten. Hinzu kommt, dass bisher keine Musterabituraufgaben veröffentlicht wurden, wodurch die Lehrer und Schüler nicht in der Lage sind sicher einzuschätzen was konkret im Abitur abgefragt wird. Außerdem können sich die Schüler weder bei der Fächerbelegung noch bei der Abiturfächerbelegung frei entfalten. Die neue Schwerpunktsetzung auf die vierstündigen Fächer Deutsch, Mathe und Fremdsprache 1 legt die Schüler unfreiwillig fest. Profilierungen nach Begabung sind ganz besonders im gesellschaftswissenschaftlichen und im künstlerisch-praktischen Bereich kaum noch möglich.

In Anbetracht dieser Problemlage halten wir den Streik für eine gerechtfertigte Protestform!

 
Deshalb fordern wir:

Um die Schüler/innen zu entlasten fordern wir eine Reduzierung der Pflichtstunden! Die Anzahl der Halbjahreswochenstunden in der gymnasialen Oberstufe sollte auf 120 gesenkt werden.

Dies ist nur durch eine Kürzung des Stoffumfangs möglich! Die Festlegung auf elementare Inhalte und praxisorientiertere Unterrichtsformen ist dringend notwendig. Des Weiteren sollte weniger Wert auf Fachwissen (als bisher) gelegt werden. Zum Ausgleich muss man praktische Fähigkeiten fokussieren.

Außerdem fordern wir, die freie Entfaltung der Schüler/innen durch mehr Wahlmöglichkeiten der Kurse und mehr Flexibilität der Abiturfächer zu unterstützen. Eine stärkere Gewichtung der gesellschaftswissenschaftlichen und künstlerisch-praktischen Bereiche muss erfolgen. Zusätzlich sollten Schüler die Möglichkeit haben nach individuellen Interessen gefördert zu werden.

Wir fordern eine Verbesserung der Informationspolitik des Kultusministeriums. Dies umfasst die Herausgabe endgültiger Abiturmusteraufgaben, sowie eine bessere Zusammenarbeit mit den Schulen. Zudem sollte klar gestellt werden auf welchem Leistungsniveau die jeweiligen Kurse gehalten werden.

 

Schüler, Lehrer und Eltern sollten in alle weiteren Entscheidungsfindungen gleichermaßen involviert werden!



http://q11-streik.bildungszukunft.de/wp-content/uploads/2010/01/flyer_rueck.jpg

Engagiert euch und macht mit! Es geht um eure Zukunft. Schüler haben es satt, die Versuchskaninchen der Politik zu sein!

Mehr Infos:
Hompage: Q11-Bildungsstreik in Bayern - Informationen zu den Demonstrationen am 12. Februar 2010
Facebook-Gruppe: Bayernweiter Schülerstreik und Demonstration der Q11
Myspace-Gruppe
Schülervz-Gruppe
Lokalisten-Gruppe

Siehe auch:
Bayernweiter Schülerstreik und Demonstration der Q11
Schülerstreik in Augsburg am 12.Feburar
Schülerstreik in Bamberg am 12.Feburar
Schülerstreik in Würzburg am 12.Feburar

 

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8. Februar 2010 1 08 /02 /Februar /2010 07:53

http://www.imagebanana.com/img/9ejs11e/augsburg_druck.jpgGegen hohe Stundenzahl und Stoffülle

Für die Überarbeitung der Lehrpläne und Reduzierung der Belastung


Ort: Residenzplatz, Würzburg
Zeit: 12.2.2010, 13:00 Uhr
Demo-Beginn: 13:30 Uhr, Residenzplatz
Kundgebungsbeginn am Marktplatz: 14:15 Uhr

 

Vorbereitungstreffen: Montag, 08.02.2010, um 17 Uhr im Cafe Kairo


 

Hauptkritikpunkte sind:

1. Belastung durch hohe Stundenzahl

 

Zum Beispiel:
  • Mindestwochenstundenzahl: in vier Halbjahren im G8 (132) rund 20 Prozent höher als im G9 (108)
  • in der Praxis 34 bis 38 Wochenstunden in der Q11, d.h. Erhöhung um 30 Prozent
  • nicht altersgemäße wöchentliche Arbeitsbelastung von 50 bis 60 Stunden, Fahrt- und Wartezeiten durch „Freistunden“ nicht mitgerechnet
Mehr

2. Zu hohes Leistungsniveau

  • versprochene Kürzung der Lehrplans um 1/9  de facto nicht erfolgt
  • mehr Stoff in kürzerer Zeit
  • zu hohe Anforderungen in den geplanten Abituraufgaben
  • wegen zu wenig Vorbereitungszeit und hoher Klausurendichte kaum zu bewältigender Leistungsdruck
  • teilweise unkalkulierbares Anforderungsniveau in Klausuren sowie unzureichende Vorbereitung auf Aufgabenstellungen der Oberstufe
  • Festlegung auf Abiturfächer (Deutsch, Mathematik, Fremdsprache), für die unter Umständen keine Neigung und Begabung vorhanden ist
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Unsere Forderungen und Verbesserungsvorschläge:

Sofort:

  • Überarbeitung der Lehrpläne und Reduzierung der Stofffülle
  • mehr Lehrer und kleinere Kurse
  • bessere Vorbereitung auf die Anforderungen der Oberstufe
  • gerechte Abituraufgaben (Grundkursniveau) und Chancengleichheit im Hinblick auf den doppelten Abiturjahrgang
  • bessere räumliche Voraussetzungen (Aufenthaltsräume)
  • bessere Busanbindungen für die Schüler im ländlichen Raum

Für die nachfolgenden Jahrgänge:

  • Mehr Zeit für Bildung
  • Wahlfreiheit zwischen G8 und G9
  • weniger Stunden in der Oberstufe, z.B. durch Abschaffung der wenig effektiven und teuren Intensivierungsstunden und damit mehr Fachstunden in Unter- und Mittelstufe
  • dafür mehr Lehrer und kleinere Klassen
  • mehr Wahlfreiheit in der Oberstufe bzgl. der Abiturfächer
  • Umstellung des Systems auf echten Ganztagsschulbetrieb mit entsprechender räumlicher und personeller Ausstattung
  • damit mehr Zeit für musische, sportliche und soziale Angebote an den Schulen


http://q11-streik.bildungszukunft.de/wp-content/uploads/2010/01/flyer_rueck.jpg

Engagiert euch und macht mit! Es geht um eure Zukunft. Schüler haben es satt, die Versuchskaninchen der Politik zu sein!

Mehr Infos:
Hompage: Q11-Bildungsstreik in Bayern - Informationen zu den Demonstrationen am 12. Februar 2010
Facebook-Gruppe: Bayernweiter Schülerstreik und Demonstration der Q11
Myspace-Gruppe
Schülervz-Gruppe
Lokalisten-Gruppe

Siehe auch:
Bayernweiter Schülerstreik und Demonstration der Q11
Schülerstreik in Augsburg am 12.Feburar
Schülerstreik in Bamberg am 12.Feburar

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6. Februar 2010 6 06 /02 /Februar /2010 16:18

http://www.imagebanana.com/img/9ejs11e/augsburg_druck.jpgGegen hohe Stundenzahl und Stoffülle

Für die Überarbeitung der Lehrpläne und Reduzierung der Belastung

Ort: Königsplatz, Augsburg
Zeit: 12.2.2010, 13:00 Uhr
Start: 13:30 Uhr

Hauptkritikpunkte sind:

1. Belastung durch hohe Stundenzahl

 

Zum Beispiel:
  • Mindestwochenstundenzahl: in vier Halbjahren im G8 (132) rund 20 Prozent höher als im G9 (108)
  • in der Praxis 34 bis 38 Wochenstunden in der Q11, d.h. Erhöhung um 30 Prozent
  • nicht altersgemäße wöchentliche Arbeitsbelastung von 50 bis 60 Stunden, Fahrt- und Wartezeiten durch „Freistunden“ nicht mitgerechnet
Mehr

2. Zu hohes Leistungsniveau

  • versprochene Kürzung der Lehrplans um 1/9  de facto nicht erfolgt
  • mehr Stoff in kürzerer Zeit
  • zu hohe Anforderungen in den geplanten Abituraufgaben
  • wegen zu wenig Vorbereitungszeit und hoher Klausurendichte kaum zu bewältigender Leistungsdruck
  • teilweise unkalkulierbares Anforderungsniveau in Klausuren sowie unzureichende Vorbereitung auf Aufgabenstellungen der Oberstufe
  • Festlegung auf Abiturfächer (Deutsch, Mathematik, Fremdsprache), für die unter Umständen keine Neigung und Begabung vorhanden ist
Mehr

Unsere Forderungen und Verbesserungsvorschläge:

Sofort:

  • Überarbeitung der Lehrpläne und Reduzierung der Stofffülle
  • mehr Lehrer und kleinere Kurse
  • bessere Vorbereitung auf die Anforderungen der Oberstufe
  • gerechte Abituraufgaben (Grundkursniveau) und Chancengleichheit im Hinblick auf den doppelten Abiturjahrgang
  • bessere räumliche Voraussetzungen (Aufenthaltsräume)
  • bessere Busanbindungen für die Schüler im ländlichen Raum

Für die nachfolgenden Jahrgänge:

  • Mehr Zeit für Bildung
  • Wahlfreiheit zwischen G8 und G9
  • weniger Stunden in der Oberstufe, z.B. durch Abschaffung der wenig effektiven und teuren Intensivierungsstunden und damit mehr Fachstunden in Unter- und Mittelstufe
  • dafür mehr Lehrer und kleinere Klassen
  • mehr Wahlfreiheit in der Oberstufe bzgl. der Abiturfächer
  • Umstellung des Systems auf echten Ganztagsschulbetrieb mit entsprechender räumlicher und personeller Ausstattung
  • damit mehr Zeit für musische, sportliche und soziale Angebote an den Schulen


http://q11-streik.bildungszukunft.de/wp-content/uploads/2010/01/flyer_rueck.jpg

Engagiert euch und macht mit! Es geht um eure Zukunft. Schüler haben es satt, die Versuchskaninchen der Politik zu sein!

Mehr Infos:
Hompage: Q11-Bildungsstreik in Bayern - Informationen zu den Demonstrationen am 12. Februar 2010
Facebook-Gruppe: Bayernweiter Schülerstreik und Demonstration der Q11
Myspace-Gruppe
Schülervz-Gruppe
Lokalisten-Gruppe

Siehe auch:
Bayernweiter Schülerstreik und Demonstration der Q11
Schülerstreik in Bamberg am 12.Feburar

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6. Februar 2010 6 06 /02 /Februar /2010 01:08

http://q11.bildungsstreik-bayern.de/wp-content/uploads/2010/01/flyer2.jpgGegen hohe Stundenzahl und Stoffülle

Für die Überarbeitung der Lehrpläne und Reduzierung der Belastung

Ort: Gegenüber vom Bahnhof, Bamberg
Zeit: 10:15 Uhr
Startzeit: 10:30 Uhr
Der Demonstrationszug geht dann zum Gabelmann, dort gibt es eine Kundgebung

Unsere Hauptkritikpunkte sind:

1. Belastung durch hohe Stundenzahl

  • Mindestwochenstundenzahl: in vier Halbjahren im G8 (132) rund 20 Prozent höher als im G9 (108)
  • in der Praxis 34 bis 38 Wochenstunden in der Q11, d.h. Erhöhung um 30 Prozent
  • nicht altersgemäße wöchentliche Arbeitsbelastung von 50 bis 60 Stunden, Fahrt- und Wartezeiten durch „Freistunden“ nicht mitgerechnet
  • somit ein klarer Verstoß gegen das Jugendarbeitsschutzgesetz
  • Nachmittagsunterricht an drei bis vier Tagen (De-facto-Ganztagsbetrieb)
  • Vorbereitung für den nächsten Tag bis in die Nachtstunden
  • hohe Belastung für allem für Fahrschüler, die im Flächenstaat Bayern in der Mehrzahl sind, Rückkehr nach Hause oft erst nach 18 Uhr

2. Zu hohes Leistungsniveau

  • versprochene Kürzung der Lehrplans um 1/9  de facto nicht erfolgt
  • mehr Stoff in kürzerer Zeit
  • zu hohe Anforderungen in den geplanten Abituraufgaben
  • wegen zu wenig Vorbereitungszeit und hoher Klausurendichte kaum zu bewältigender Leistungsdruck
  • teilweise unkalkulierbares Anforderungsniveau in Klausuren sowie unzureichende Vorbereitung auf Aufgabenstellungen der Oberstufe
  • Festlegung auf Abiturfächer (Deutsch, Mathematik, Fremdsprache), für die unter Umständen keine Neigung und Begabung vorhanden ist
  • zusätzliche zeitliche Belastung durch Seminare zur Berufsorientierung
  • damit insgesamt erschwerte Bedingungen gegenüber der jetzigen K12, dem Konkurrenzjahrgang im Kampf um die Studienplätze
  • kaum Freizeit und Zeit für soziales Engagement, Sport, Musik oder den Führerschein

Unsere Forderungen und Verbesserungsvorschläge:

Sofort:

  • Überarbeitung der Lehrpläne und Reduzierung der Stofffülle
  • mehr Lehrer und kleinere Kurse
  • bessere Vorbereitung auf die Anforderungen der Oberstufe
  • gerechte Abituraufgaben (Grundkursniveau) und Chancengleichheit im Hinblick auf den doppelten Abiturjahrgang
  • bessere räumliche Voraussetzungen (Aufenthaltsräume)
  • bessere Busanbindungen für die Schüler im ländlichen Raum

Für die nachfolgenden Jahrgänge:

  • Mehr Zeit für Bildung
  • Wahlfreiheit zwischen G8 und G9
  • weniger Stunden in der Oberstufe, z.B. durch Abschaffung der wenig effektiven und teuren Intensivierungsstunden und damit mehr Fachstunden in Unter- und Mittelstufe
  • dafür mehr Lehrer und kleinere Klassen
  • mehr Wahlfreiheit in der Oberstufe bzgl. der Abiturfächer
  • Umstellung des Systems auf echten Ganztagsschulbetrieb mit entsprechender räumlicher und personeller Ausstattung
  • damit mehr Zeit für musische, sportliche und soziale Angebote an den Schulen


http://q11-streik.bildungszukunft.de/wp-content/uploads/2010/01/flyer_rueck.jpg

Engagiert euch und macht mit! Es geht um eure Zukunft. Schüler haben es satt, die Versuchskaninchen der Politik zu sein!

Mehr Infos:
Hompage: Q11-Bildungsstreik in Bayern - Informationen zu den Demonstrationen am 12. Februar 2010
Facebook-Gruppe: Bayernweiter Schülerstreik und Demonstration der Q11
Myspace-Gruppe
Schülervz-Gruppe
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Schülerstreik in Augsburg am 12.Feburar

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6. Februar 2010 6 06 /02 /Februar /2010 00:55
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