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Friday, 3. may 2013 5 03 /05 /Mai /2013 21:36

Normalerweise ist mir in der Politik alles verdächtig, das die Welt in ein klares Gut / Böse einteilt.Bedingungslose Kapitulation

Aber zu jeder Regel gibt es Ausnahmen. Der 8. Mai ist so eine Ausnahme.

Denn am 8. Mai jährt sich die Befreiung Deutschlands von der Herrschaft der Nazis. Es endete die dunkelste Periode in der Geschichte Deutschlands. Es endete ein furchtbarer Krieg, der Leid, Tod und Elend über die normalen Menschen auf allen Seiten gebracht hatte. Und es endete die systematische Verfolgung und Ermordung von all jenen, die die Nazis sich als Opfer ausgesucht hatten.

1.000 Jahre hatte die Herrschaft der Nazis dauern sollen. Zum Glück war der Horror schon nach 12 Jahren vorbei. Trotzdem haben schon diese wenigen Jahre Millionen Menschen das Leben gekostet. Deutschen, Polen, Franzosen, Engländern, Italienern, Russen, Staatenlosen, Amerikanern, Japanern, sowie Bürger und Bürgerinnen vieler weiterer Nationen. Juden, Christen, Moslems, Buddisten, Atheisten und Angehörige auch vieler anderer Religionen haben ihr leben in diesem Irrsinn gelassen.

Das alles ging von Deutschland aus. Das ist eine traurige Tatsache und jeder, der sich als Deutscher fühlt, kann und darf diese Zeit nicht ausblenden.

Noch schlimmer jedoch ist, dass wir es nicht selbst geschafft haben, diesen Irrsinn zu beenden. Extrem peinlich, das es nur ein paar ganz wenige Versuche von Deutschen gab, das Unwesen Hitlers und seines Fanatiker zu beenden. Georg Elser war einer der wenigen, die es versucht haben, bevor die Niederlage offensichtlich wurde. Ein deutscher Held!

Es ist traurig, das es andere Länder sein mußten, die die Nazi letztlich stoppten. Traurig, wie die gesamten zwölf  Jahre zuvor.

Doch das die Nazis letztlich gestoppt wurden, ist ein Grund zu unendlicher Freude!


Nichts besseres konnte Deutschland, Europa, ja der Welt passieren. Der 8. Mai ist ein Datum der Niederlage des Abgrundtief-Bösen auf der Welt. Der Tod Voldemorts. Der Fall von Mordor.

Ein Grund, dieses Datum wirklich zu feiern.  Vielleicht sogar zum wichtigsten Feiertag Deutschlands zu erheben.

Nun gibt es leider Menschen, die diese Freue nicht teilen können. Für die die militärische Niederlage der Nazis eine Niederlage für Deutschland war. Wer so denkt, der setzt die Nazis mit Deutschland gleich.

 

Dabei waren die Nazis das schlimmste, was Deutschland in seiner gesamten Geschichte hervorgebracht hat.

 

Es gilt sich zu entscheiden zwischen dem Sieg von Freiheit, Menschlichkeit und Freundschaft oder der Niederlage von Schrecken, Hass und Krieg.

Wer den 8. Mai als Niederlage begreift, stellt sich auf die Seite Hitlers, Voldemorts und Saurons.

Wer kann, möge an diesem Tag die Menschen unterstützen, die sich den neue Nazis entgegenstellen. Sie können eure Hilfe gebrauchen. Alle anderen sollten an diesem Tag ein Fest veranstalten und die Niederlage der Nazis feiern.

 

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Weitere Infos rund um das Thema:

Müssen Demos gegen Nazis wirklich sein? Kann man die nich einfach mal wegignorieren?

Kontraste: Unselige Traditionen – wie viel Wehrmacht steckt in der Bundeswehr?

Dortmund: Das schreckliche Schicksal der Deserteure

 

(Diese Artikel ist in einer älteren Version bereits letztes Jahr erschienen)

 

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von Direkte Aktion - veröffentlicht in: Nazi-Aktivitäten - Community: Antifa
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Friday, 26. april 2013 5 26 /04 /Apr. /2013 20:27

chtung: Auch wenn es heißt, eine Nazi-Demo sei "verboten" worden: Fast immer gelingt es den Nazi die Verbote via Gericht auch noch kurzfristig außer Kraft zu setzen. Dran bleiben!


4. Mai 2013

Leinefelde (Thüringen): gegen eine Etablierung des Nazievent "Eichsfelder Heimattag" in Leinefelde!
http://noheimat.blogsport.de/




5. Mai 2013

Bad Godesberg 

Nazi Kundgebung Verhindern! Gegen die Anti-Islamische Hetzte von Pro NRW!

http://bjb.blogsport.de/



8. Mai 2013

Demmin (Mecklenburg-Vorpommern): Nazis mobilisieren zum "Trauermarsch"

http://www.endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&view=item&id=8187:tag-der-befreiung-%E2%80%93-neonazis-wollen-erneut-durch-demmin-trauern&Itemid=376


Freitag 10. Mai 2013 

München: Aufklären am Hetzer-Stand von "Die Freiheit Bayern Partei" 

http://www.aida-archiv.de/index.php?option=com_content&view=category&layout=blog&id=103&Itemid=1215



11. Mai 2013

Weyhe (Nds. bei Bremen) Nazi-Aufmarsch angemeledet


18. Mai 2013

Sonnenberg bei Coburg (Bayern)

https://linksunten.indymedia.org/de/node/83388



Finowfurt (Landkreis Barnim, Brandenburg): Nazi-Konzert und Gegenaktionen

http://www.finowfurt-nazifrei.tk/[/url]

München (Bayern)

Aufklären am Hetzer-Stand von "Die Freiheit Bayern Partei"


1. Juni 2013 

Wolfsburg 

https://no-tddz.org/

 

München (Bayern)

Aufklären am Hetzer-Stand von "Die Freiheit Bayern Partei"



8. Juni 2013 

Kahla (bei Jena)„Tag der nationalen Jugend“

http://vielfalt-im-shk.de/index.php/2011-04-19-08-51-10/141-thueringentag-der-nationalen-jugend


Anfang August 2013

Bad Nenndorf (Landkreis Schaumburg, Niedersachsen)
http://www.bad-nenndorf-ist-bunt.com/

 

von Direkte Aktion - veröffentlicht in: Nazi-Aktivitäten - Community: Antifa
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Thursday, 7. march 2013 4 07 /03 /März /2013 13:59

Die rassistische Partei „Pro NRW“ startet am 9. März 2013 eine Kundgebungsserie. Die Veranstaltungen der rechtsradikalen Gruppierung zielen darauf ab, Stimmung gegen Asylbewerberinnen und -bewerber zu machen. Auch in Essen-Haarzopf ist eine Kundgebung geplant. „Pro NRW“ will ab 14 Uhr Auf´m Bögel aufmarschieren, direkt vor Gebäuden, in denen Asylbewerberinnen und Asylbewerber untergebracht sind.

 

http://www.essen-stellt-sich-quer.de/images/2/28/Eqspitze2.jpg


Das Bündnis Essen stellt sich quer wird die menschenverachtende Stimmungsmache von Rechts nicht stillschweigend hinnehmen. Für den 9. März ab 13 Uhr ruft das Bündnis deshalb zu einer Gegenkundgebung auf, die in Ruf- und Hörweite zur „Pro NRW“-Veranstaltung in der Straße Auf´m Bögel in Essen-Haarzopf stattfinden wird. Das Essener Anti-Rechts-Bündnis verweist auf die tödlichen Brandanschläge in Mölln, Solingen und Rostock-Lichtenhagen Anfang der 90er-Jahre. Diesen Attacken auf Asylsuchende gingen ebenfalls rassistische Aufmärsche und Parolen voraus. 

Essen stellt sich quer fordert Politikerinnen und Politiker, die Behörden und die Polizeipräsidentin der Stadt Essen auf, alles zu unternehmen, um die Provokationen von „Pro NRW“ zu verhindern. 

Das Bündnis weist darauf hin, dass Teile der „Pro NRW“-Führung aus Neonazi-Parteien hervorgegangen ist. Außerdem arbeitet „Pro NRW“ Hand in Hand mit Personen aus dem gewaltbereiten neonazistischen Spektrum.

Bei vielen der in Essen-Haarzopf untergebrachten Asylsuchenden handelt es sich um Roma, die in ihren Herkunftsländern politischer Verfolgung und bitterer Armut ausgesetzt sind. Essen stellt sich quer ruft die Öffentlichkeit zur Unterstützung der Gegenkundgebung auf.

Mehr Infos: 
http://www.essen-stellt-sich-quer.de/index.php/Eq:Hauptseite

 

Siehe auch:


Mach meinen Kumpel nicht an: Wettbewerb "Die Gelbe Hand" 2012/2013

Nazis in Sachsen: Sprengstoff mit Steuergeldern gekauft?

Müssen Demos gegen Nazis wirklich sein? Kann man die nich einfach mal wegignorieren?


Sowie weitere Artikel in der Kategorie "Nazi-Aktivitäten", zum Beispiel: 

Wanderausstellung "Opfer rechter Gewalt seit 1990 in Deutschland"

Yes, its Fremdenfeindlichkeit 

Piratenvideo: Der alltägliche Rassismus (in Deutschland)

Geithain - Nazi-Stadt!

Happy Birthday Farrokh Bulsara!

Mit Uwe Seeler gegen Nazis

nazis sind wie staub....

8. Mai: Feiern wir den Sieg über das Böse!

Kritische Anmerkungen zum 13.2.

Ein Faschist, der nichts ist, als ein Faschist ...

Mein, dein, unser... täglicher Rassismus 

 

 

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von Direkte Aktion - veröffentlicht in: Nazi-Aktivitäten - Community: Antifa
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Monday, 4. february 2013 1 04 /02 /Feb. /2013 15:13

400 Euro für ein winziges WG-Zimmer? Seit einem Jahr auf Wohnungssuche - und 50 Mitbewerber bei jeder Besichtigung? Die Miete verschlingt das halbe Einkommen? In vielen Städten ist das üblich. Anfang November gingen deshalb erneut Tausende auf die Straße, um den "Mieten-Wahnsinn" zu stoppen.

Dieser Wahnsinn hat System. Die bestehenden Gesetze zur Mietpreis-Regulierung laden Vermieter förmlich dazu ein, Mieten regelmäßig in erheblichem Ausmaß zu erhöhen. Wohnen ist kein Konsumgut wie jedes andere, sondern ein Grundbedürfnis. Dennoch fehlen bundesweit 250.000 Mietwohnungen - und die Wohnungsnot droht weiter zu wachsen.

 

Mieterhöhung: ein Spiel ohne Grenzen

Das Gesetz gegen Mietwucher (§ 5 Wirtschaftsstrafgesetz) ist ein stumpfes Schwert. Zwar sieht es vor, dass Vermieter Ordnungsgeld riskieren, wenn sie mehr als 20 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete nehmen. Weil jedoch im Einzelfall bewiesen werden muss, dass dabei die Not von Mietern vorsätzlich oder leichtfertig ausgenutzt wurde, geschieht auch bei Überschreiten der Wuchergrenze in der Regel nichts. Sehr frei in der Preisgestaltung sind Vermieter vor allem bei Neuvermietungen oder Mieterwechsel. Preissprünge von 60 Prozent sind etwa in Hamburg nicht nur möglich, sondern üblich geworden. So werden Bewerber bei Wohnungsbesichtigungen etwa gefragt:

"Falls es mehr als einen Interessenten für diese Wohnung geben sollte, wären Sie auch bereit, eine höhere Miete zu zahlen? Wenn ja, welche?" (Quelle: Spiegel-online)

Um Preissprünge bei Neuvermietungen gesetzlich zu begrenzen, plant Hamburg für Anfang 2013 eine Bundesrats-Initiative. Der längst überfällige Vorstoß hat jedoch erhebliche Schönheitsfehler. So soll die geplante Obergrenze nach Auskunft des Hamburger Senats satte 20 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Das ist immer noch viel zu hoch.

Steigende Mieten, sinkende Einkommen

Auch sonst muss im geplanten Entwurf nach gebessert werden - etwa hinsichtlich von Mieterhöhungen in laufenden Verträgen. Bisher darf laut BGB in bestehenden Mietverhältnissen die Miete binnen drei Jahren um 20 % erhöht werden. Vermieter müssen für diese Mieterhöhungen keinen Grund angeben und auch keine höhere Leistung erbringen. Höhere Kosten holen sie sich gesondert von den Mietern zurück, über die Betriebskostenabrechnung oder die sogenannte Modernisierungsumlage.

Selbst bei steigenden Löhnen und Gehältern hätten viele Mieter Schwierigkeiten, mit den gesetzlich erlaubten Mieterhöhungen mitzuhalten. Wer bekommt schon Gehaltserhöhungen von über 6 Prozent im Jahr? In den letzten Jahren sind die realen Einkommen der unteren bis mittleren Einkommensgruppen im Durchschnitt sogar gesunken, bei den ärmsten Haushalten um ganze zehn Prozent. Geringverdiener geben heute fast den halben Monatslohn nur für das Dach überm Kopf aus (Wohnungsmarktbericht der Bundesregierung 2012).

 

Die Teuerungs-Spirale: erhöhst du, erhöhe ich auch!

 

Die "ortsübliche Vergleichsmiete" ist Dreh- und Angelpunkt des Mietpreis-Systems, denn bis zu diesem Wert darf die Miete in laufenden Verträgen alle 15 Monate erhöht werden. Bei der Ermittlung des Vergleichswerts werden nur Mieten berücksichtigt, die in den letzten vier Jahren neu vereinbart oder geändert - also fast immer erhöht - wurden. Eine Teuerungs-Spirale: Jede einzelne Mieterhöhung drückt den Vergleichswert ein bisschen höher - und ein höherer Vergleichswert rechtfertigt dann wieder neue Mieterhöhungen. Genau dieser Teufelskreis läuft seit Jahren in den meisten größeren Städten ab und droht immer mehr Regionen zu erfassen.

Zur Dämpfung der Preisspirale muss der Berechnungszeitraum für die Vergleichsmiete deutlich ausgedehnt werden, von vier auf zehn Jahre. Denn sonst würde der beschleunigte Anstieg der Mieten in jüngster Zeit dazu führen, dass die Mieten demnächst noch schneller steigen. Zudem muss der Vergleichswert künftig auch die Mieten berücksichtigen, die konstant geblieben sind.

 

Sozialwohnungs-Notstand

5,6 Millionen Haushalte haben aufgrund ihres geringen Einkommens einen Rechtsanspruch auf eine Sozialwohnung. Der soziale Wohnungsbau wurde jedoch schon vor Jahren fast vollständig gestoppt, die Zahl der Sozialwohnungen halbierte sich seit 1990 von drei auf etwa 1,5 Millionen. Ein Großteil der vorhandenen Sozialwohnungen wurde an Privatinvestoren verkauft, andere werden von kommunalen Unternehmen vermarktet - zu deutlich höheren Mietpreisen als zuvor. Diese Mieten liegen oft weit über dem, was Hilfsbedürftige als "Kosten der Unterkunft" von Jobcenter oder Sozialamt bewilligt bekommen.

Bundesweit fehlen heute rund 4 Millionen Sozialwohnungen - und die Lücke zwischen Angebot und Bedarf wird immer größer.  Denn immer noch landen jedes Jahr über 100.000 Sozialwohnungen auf dem "freien" Markt, weil die soziale Bindungsfrist ausläuft. 2013 wird neu verhandelt, wie viel Geld der Bund in den nächsten Jahren für die Soziale Wohnraumförderung der Länder beisteuert. Dann müssen nicht nur die Fördersummen deutlich erhöht werden - auch der Umgang damit muss sich ändern. So wurden in den letzten Jahren über 40 Prozent des Geldes zur Förderung von Eigentumswohnungen missbraucht. Damit muss Schluss sein.

Was lief schief im Sozialen Wohnungsbau?

Aus vergangenen Fehlern lernen heißt auch bei der Förderung von Mietwohnungen, dem eigentlichen Sozialen Wohnungsbau. Bisher funktionierten bundesdeutsche Bauprogramme meist so: Private Investoren bauen und verpflichten sich, die Miete für eine bestimmte Dauer auf niedrigem Niveau zu halten. Dafür bekommen sie öffentliche Förderung beim Bau und anschließend Zuschüsse, um die Differenz zwischen der niedrigen Sozialmiete und der - oft künstlich aufgeblähten - kostendeckenden Miete (Kostenmiete) auszugleichen. Bis zum Ablauf der sozialen Bindungsfrist haben öffentliche Hand und Mieter die Häuser meist doppelt und dreifach bezahlt, Investoren und Banken ein Bombengeschäft gemacht. Nach Fristablauf brechen dann die Dämme: Mieten werden drastisch erhöht, Einkommensschwache verdrängt, Wohnungen verkauft. Damit Geringverdiener sich überhaupt noch eine Bleibe leisten können, muss der Staat ihnen dauerhaft Wohngeld zahlen. Private Investoren hingegen erzielen mit ehemaligen Sozialwohnungen heute bis zu 31 % Jahres-Rendite.

Nachhaltig sozial: Vorbild Österreich

Wie es anders besser geht, demonstriert beispielsweise Österreich. So wurde ein großes Bauprojekt in der Salzburger Innenstadt kürzlich als "Best Practice"-Beispiel vom European Housing Forum ausgezeichnet: hochwertige Wohnungen mit Balkon, in zentraler Lage für eine Kaltmiete von 4,78 Euro/qm. Sozialbindung: unbefristet. Verluste für die öffentliche Hand: keine. Der Trick: Banken und rendite-orientierte Investoren dürfen nicht mitspielen. Das senkt die Kosten um 40 Prozent. Die öffentliche Hand finanziert den Wohnungsbau über gemeinnützige Fonds, in denen das Geld aus den Mietzahlungen zurückfließt ("revolvierende Fonds"). Wenn die Investition abbezahlt ist, steht das Geld wieder für neue gemeinnützige Investitionen zur Verfügung.

 

Quelle: Campact 

 

 

von Direkte Aktion - veröffentlicht in: Wirtschaft - Community: Berlin und dein Leben
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Wednesday, 30. january 2013 3 30 /01 /Jan. /2013 22:46

http://avaaz_images.s3.amazonaws.com/4074_Jaguar-In-Amazon-Rainforest_1_460x230.pngEcuadors versucht ein gigantischer Ölkonzern, ein unberührtes Regenwaldgebiet in ein Ölfeld zu verwandeln. Doch die Mitglieder des Kichwa-Stammes in Sani Isla leisten tapferen Widerstand und haben jetzt um unsere Hilfe gebeten, um ihre Heimat zu retten.

Die Stammesgemeinschaft hat ein Versprechen unterzeichnet, ihr Land niemals zu verkaufen -- ein Waldgebiet in dem Jaguare umherstreifen und in dem ein Hektar Land eine größere Tiervielfalt beherbergt als ganz Nordamerika!

Doch die ecuadorianische Regierung versucht nun, die Ureinwohner mit falschen Versprechen abzuspeisen und 4 Millionen Hektar des Amazonasgebiets für große Ölfirmen zu öffnen.

Präsident Correa befindet sich mitten im Wahlkampf und genießt den Ruf, sich um den Schutz der Umwelt und der indigenen Völker zu bemühen. Wenn wir einen weltweiten Aufschrei auslösen und den Schutz des Amazonasgebiets zu einem Wahlkampfthema machen, könnten wir den Ölrausch stoppen.


Bislang hat die Stammesgemeinschaft mutig standgehalten, doch die Ölindustrie könnte jeden Moment mit der Bohrausrüstung anrücken. Die Kichwa haben uns um Hilfe gebeten, um ihr Amazonasgebiet zu retten. Unterzeichnen Sie jetzt die Petition und leiten Sie sie weiter -- wenn eine Million Menschen unterzeichnen, werden wir einen Medienwirbel auslösen, der Correa zu einem Rückzieher zwingt:

 

http://www.avaaz.org/de/oil_in_the_amazon_global/?bRJPJcb

 

Nachdem Texaco und andere Ölfirmen ecuadorianische Gewässer verschmutzt und kostbare Ökosysteme für immer verwüstet haben, hat Correa dafür gesorgt, dass sein Land als erstes Land der Welt die Rechte von “Mutter Erde” in seiner Verfassung anerkennt. Er hat Ecuador für unverkäuflich erklärt und im Yasuni-Nationalpark eine bahnbrechende Initiative vorangetrieben, durch die andere Regierungen Ecuador dafür bezahlen, Ölvorkommen in der Erde zu lassen, um den Regenwald zu schützen. Doch nun steht er kurz davor, seinen Versprechen untreu zu werden.


Erschreckenderweise befindet sich das Gebiet der Kichwa teils im Yasuni-Nationalpark. Doch Correas größerer Plan ist noch erschreckender: In wenigen Tagen starten Regierungsbeamte eine Weltreise, um ausländischen Investoren Bohrrechte auf einem 4 Millionen Hektar großen Waldgebiet anzubieten -- eine Fläche, die größer ist als die Niederlande! Wie jedes andere Land mag Ecuador seinen Anspruch auf eine gewinnbringende Nutzung der eigenen Ressourcen geltend machen. Doch die Verfassung selbst schreibt vor, dass die Rechte der indigenen Völker und die atemberaubenden Wälder geschützt werden müssen, die den Tourismus anlocken und dadurch jedes Jahr Millionen von Dollar einbringen.

In diesem Augenblick befindet sich Correa in einem harten Wahlkampf, um eine zweite Amtszeit als Präsident zu gewinnen. Dies ist der perfekte Zeitpunkt, ihn zur Einhaltung seiner umweltpolitischen Versprechen zu bringen und die umweltfreundliche Verfassung aufleben zu lassen. Unterzeichnen Sie jetzt, um dem Kichwa-Stamm zur Seite zu stehen und dazu beizutragen, ihren Wald zu retten:

http://www.avaaz.org/de/oil_in_the_amazon_global/?bRJPJcb

Ein massiver Skandal in den internationalen Medien könnte Präsident Correa davon überzeugen, seine umweltpolitischen Grundsätze zu befolgen und den Ölrausch im Amazonasgebiet zu stoppen. Unterzeichnen Sie jetzt die Petition:

 

 

Weitere Informationen:

 

Erdöl aus Ecuador: Mögliches Ende einer Klimaschutz-Utopie (Spiegel Online)

 

Ecuadorianischer Stamm bekommt eine Atempause im Ölrausch (The Guardian) (Englisch)

 

Ecuador erkennt die Rechte der Natur in der Verfassung an (Rights of Nature) (Englisch)

 

Wie Ölförderung sich auf den Regenwald auswirkt (Amazon Watch)

 

Anführer indigener Völker in Ecuador lehnen neue Ölförderungspläne im Amazonasgebiet ab (Earth Island Journal) (Englisch)

von Direkte Aktion - veröffentlicht in: Internationale Solidarität - Community: Aktiv für eine bessere Welt
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