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28. Januar 2013 1 28 /01 /Januar /2013 21:29

Nicht Zombies bedrohen uns aktuell, sondern Mutantenfische - genmanipulierte Fische von verrückten Wissenschaftlern aus den USA. 

Die USA stehen kurz davor, der Welt zum ersten Mal gentechnisch verändertes Fleisch zu servieren: einen mutierten Lachs, der Wildlachsbestände vernichten und eine Gefahr für die menschliche Gesundheit darstellen könnte -- doch wir können den Plan verhindern, bevor der verdächtige Mutantenfisch auf unseren Tellern landet. 

Der mutierte Lachs, auch als “Frankenfisch” bekannt, wächst doppelt so schnell wie echter Lachs und selbst Wissenschaftler sind sich über seine langfristigen Gesundheitsfolgen noch im Unklaren. Dennoch soll der Verzehr des Fisches jetzt für unbedenklich erklärt werden -- auf der Grundlage von Studien, die von demselben Unternehmen finanziert wurden, das das gentechnisch veränderte Tier erfunden hat! Glücklicherweise sind die USA jedoch gesetzlich dazu verpflichtet, die öffentliche Meinung zu berücksichtigen, bevor eine Entscheidung gefällt wird. Immer mehr Verbraucher, Umweltschützer und Fischer fordern die Regierung jetzt dazu auf, diesen faulen Deal zu verwerfen. Lassen Sie uns nun eine weltweite Welle der Unterstützung aufbauen, um ihnen zum Erfolg zu verhelfen.

Die Anhörungen finden in diesem Augenblick statt und wir haben eine reelle Chance, mutierte Fische von unserer Speisekarte fernzuhalten. Unterzeichnen Sie hier, um den Mutantenfisch zu stoppen und leiten Sie die Kampagne weiter -- wenn wir eine Million Unterschriften erreicht haben, wird unser Aufruf offiziell zur öffentlichen Anhörung vorgelegt: 

http://www.avaaz.org/de/stop_frankenfish_r/?bRJPJcb&v=direkteaktion

 

Das Unternehmen, das den Mutantenfisch entwickelt hat, hat die DNA des Lachses verändert, um einen Fisch zu kreieren, der das ganze Jahr über rasant wächst. Seine langfristigen Gesundheitsfolgen sind bislang unbekannt und obendrein könnten diese Superlachse ganze Bestände ihrer wilden Artgenossen auslöschen, wenn einige der Tiere, oder deren Eier, in die freie Wildbahn gelangen. Schlimmer noch: Wenn er erst einmal in unseren Supermarkttheken liegt, können wir den Mutantenfisch nur schwer von echtem Lachs unterscheiden -- und ihn somit auch nur schwer vermeiden!

Die Biotech-Industrie hat in Lobbyarbeit im dreistelligen Millionenbereich investiert, damit Regierungen ihre gentechnisch veränderten Anbauprodukte zulassen. Der Mutantenfisch ist der nächste Goldesel der Biotech-Industrie -- er könnte die Wege für andere transgene Fleischsorten ebnen. Doch die US-amerikanische Regierung wird die öffentliche Meinung berücksichtigen, bevor sie ihre entgültige Entscheidung trifft -- wenn wir sie unerwartet mit einem gigantischen, weltweiten Widerstand verblüffen, können wir diesen waghalsigen Deal abwenden.

Der Mutantenfisch könnte in Kürze zugelassen werden -- lassen Sie uns sicherstellen, dass Biotech-Unternehmen nicht bestimmen, was auf unsere Teller gelangt. Helfen Sie uns, eine Million Stimmen zu sammeln, um diesen Fisch zu stoppen:

 

 http://www.avaaz.org/de/stop_frankenfish_r/?bRJPJcb&v=direkteaktion

 

WEITERE INFORMATIONEN

Bald Gentech-Lachs auf dem Teller
http://klima.blog.nzz.ch/2013/01/14/bald-gentech-lachs-auf-dem-teller/

Turbolachs soll auf den Tisch
http://www.taz.de/!58139/

Zulassung von gentechnisch verändertem Fisch rückt näher (NY Times) (Englisch)
http://www.nytimes.com/2012/12/22/business/gene-altered-fish-moves-closer-to-federal-approval.html

Gen-Lachs: Gutachten der FDA zu Umweltrisiken (LA Times) (Englisch)
http://www.latimes.com/health/boostershots/la-heb-aquabounty-salmon-fda-assesses-risks-20121224,0,2554480.story

Gentechnisch veränderter Lachs (Ocean Conservancy) (Englisch)
http://www.oceanconservancy.org/our-work/aquaculture/aquaculture-genetically.html

 

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24. August 2011 3 24 /08 /August /2011 22:50

http://www.agrarkoordination.de/fileadmin/Bilder/Postkarte-Lobbybrief.jpg78 Prozent der Eiweißfuttermittel für die europäische Massentierhaltung stammen aus Importen. Der größte Teil davon ist gentechnisch verändertes Soja. Fleisch, Milch und Eier von Tieren, die mit gentechnisch verändertem Futter gefüttert wurden, sind nicht entsprechend gekennzeichnet.

Dem Anbau von Soja fallen biodiversitätsreiche Anbau- und Ökosysteme zum Opfer, was in den Herkunftsländern häufig zur Verdrängung kleinbäuerlicher Nahrungsproduzenten führt.

Die Gemeinsame Europäische Agrarpolitik (GAP) wird in diesem Jahr für die Zeit nach 2013 neu gestaltet. Setzen Sie sich ein für eine neue EU-Agrarpolitik, die Futtermittelimporte von (Gen)-Soja stoppt.

Unterzeichnen Sie den Lobbybrief an Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner.


http://www.agrarkoordination.de/lobbybriefaktion.html

 

Siehe auch weitere Artikel in der Kategorie "Gen-Manipulation", z.B. : 

Gen-Technik ins Tierfutter?

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17. Februar 2011 4 17 /02 /Februar /2011 21:09

 

Nulltoleranz für Gentechnik!

Die EU-Kommission will Futtermittel erlauben, die mit Bestandteilen illegaler Genpflanzen verunreinigt sind. Nächsten Dienstag wird in Brüssel entschieden. Deutschlands Stimme ist ausschlaggebend. Unterzeichnen Sie den Campact Eil-Appell!

 

http://www.campact.de/img/gentec/sn8/top_campaign_gentec.jpgWährend des Dioxin-Skandals versprach die Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner, Gift aus Futtermitteln zu verbannen. Doch jetzt will sie Plänen der EU-Kommission zustimmen, nach denen Futtermittel künftig mit Bestandteilen von illegalen Gentech-Pflanzen verunreinigt sein dürfen.

 

Selbst nirgendwo auf der Welt zugelassene Gentechnik käme damit über Milch, Käse, Fleisch und Eier auf unsere Teller!

 

Nächsten Dienstag entscheiden die Ländervertreter in der EU über die Pläne der Kommission. Etliche europäische Länder - darunter Frankreich und Ungarn - haben bei der letzten Sitzung ihre Ablehnung signalisiert. Jetzt hängt alles an der Stimme Deutschlands. Fordern Sie Frau Aigner auf, nicht länger Politik für die Futtermittelindustrie zu machen. Sie muss dafür sorgen, dass Deutschland in Brüssel mit Nein stimmt!

 

Unterzeichnen Sie unseren Appell an Frau Aigner!

 

Nach der bisherigen Nulltoleranz-Regelung darf eine Ladung Mais oder Soja nicht verwendet werden, sobald in ihr Bestandteile von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) nachgewiesen werden, die in der EU nicht zugelassen sind. Das ist den Futtermittelherstellern und -lieferanten ein Dorn im Auge. In Brüssel haben sie all ihre Lobbymacht spielen lassen, um die Kommission zur Einführung eines Grenzwerts von eine Promille zu bringen. Nicht zugelassene Genetisch verändertes Material dürften damit ins Tierfutter - das dulden nicht einmal die gentechnikfreundlichen Vereinigen Staaten.

 

Und dies ist womöglich erst der Anfang: Eine Klausel im Kommissionsvorschlag erlaubt, Grenzwerte auch für Lebensmittel einzuführen und diese Grenzwerte nach oben anzupassen.


Jetzt muss Deutschlands Stimme die geltende Nulltoleranz-Regelung schützen. 

 

Fordern Sie ein "Nein" von Ministerin Aigner!

 

Unterzeichner/innen bisher: 40750 (Stand 17.2.2011, 21 Uhr)

 

Außerdem will Campact die Ministerin Aigner mit Zeitungsanzeigen auch dort an ihre Verantwortung erinnern, wo sie die Stimme der Verbraucher/innen am wenigsten ignorieren kann - in ihrem Bundestagswahlkreis südlich von München.

 

Mach mit einer Spende die Anzeigen möglich!

 

 

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15. Mai 2010 6 15 /05 /Mai /2010 11:24

Es klingt wie der Plot eines Science-Fiction-Films, ist aber eine wahre Nachricht aus der vergangenen Woche:

 

Mit dem Antrag WO/2009/097403 beim Weltpatentamt in Genf erhebt Monsanto Schutzrechte auf Schinken und Schnitzel. Der US-amerikanische Konzern will sich Fleisch von Tieren, die mit bestimmten genveränderten Pflanzen gefüttert wurden, wie eine Erfindung schützen lassen, um dann über die gesamte Produktionskette hinweg zu verdienen. Solche Monopole auf Nahrungsmittel darf es nicht geben.

 

Über den Einsatz von Gentechnik dürfen nicht einzelne Großkonzerne, sondern muss die gesamte Gesellschaft entscheiden. Und bei der Frage, wie Lebensmittel produziert werden und was in den Produkten steckt, müssen Verbraucher ein gehöriges Wort mitreden.

 

Deshalb:

 

Unterzeichnen Sie die Petition: 1 Million gegen GenTech Nutzpflanzen

 

Mehr als 770.000 Menschen aus der ganze EU haben schon unterzeichnet!

 

Und:

 

Patente auf Leben? Die darf es nicht geben!

 

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14. April 2010 3 14 /04 /April /2010 20:59

Die Europäische Kommission hat den Anbau von genmanipulierten Lebensmitteln genehmigt und damit die Profite der Gentech-Lobby vor die Bedenken der Bürger gestellt. Helfen Sie mit 1 Million Unterschriften für eine Petition zu sammeln, in der Avaaz unabhängige Forschung und strenge Auflagen für genmanipulierte Nahrungsmittel fordert:

 

Schon über 400.000 Unterschriften zusammen!


Unterzeichnen Sie die Petition!

 

Zum ersten Mal seit 12 Jahren hat die Europäische Kommission jezt wieder den Anbau gentechnisch manipulierter Lebensmittel zugelassen!

Indem sie der Gentechnik-Lobby nachgegeben hat, ignoriert die Kommission die Meinung von 60% aller Europäer, die sichergehen möchten, dass der Anbau genmanipulierter Nahrungsmittel keine Bedrohung für unsere Gesundheit und die Umwelt darstellt.

Durch eine neue Initiative der EU ist es gesetzlich möglich geworden, dass offizielle Eingaben direkt an die Europäische Kommission gerichtet werden können, wenn sich eine Million EU-Bürger (allein Deutschland hat 60 Mio Einwohner) beteiligen. Diese neu eingerichtete "Europäische Bürgerinitiative" gibt einer Million EU-Bürgern die Gelegenheit, politische Vorschläge an die Europäische Kommission zu richten, und bietet somit eine einzigartige Chance, den Einfluss der Lobbyisten einzuschränken.

Lasst uns die 1 Million Unterschriften sammeln, damit die Einführung genmanipulierter Nahrungsmittel gestoppt wird; sie werden dem Präsidenten der Europäischen Kommission, Barroso, übergeben.

Verbraucher-, Gesundheits-, Umwelt- und Bauernverbände protestieren seit langem gegen die wenigen internationalen Gentechnik-Konzerne, die einen so massiven Einfluss auf die europäische Landwirtschaft ausüben. Mit dem Anbau von genmanipulierten Nutzpflanzen sind zahlreiche Bedenken verbunden: Verunreinigung angrenzender Ackerflächen, enorme Belastung der Umwelt durch den exzessiven Einsatz zusätzlicher Pestizide; die Zerstörung der Artenvielfalt und der regionalen Landwirtschaft und nicht zuletzt die Auswirkungen von "Genfood" auf die Gesundheit der Bevölkerung.

Während sich einige EU Mitgliedstaaten deutlich gegen die Entscheidung ausgesprochen haben, unterstützt die deutsche Bundesregierung von CDU und FDP den Anbau der "BASF-Kartoffel" Amflora und stellt somit den Profit internationeler Konzerne vor das Interesse der deutschen Bürgerinnen und Bürger.

Noch immer gibt es kein gesichertes Wissen darüber, was die Langzeitfolgen von genmanipulierten Organismen betrifft. Die Forschungsinstitute und Kontrollbehörden werden von der Gentech-Industrie finanziert, die in erster Linie ihren Profit im Auge hat - nicht das öffentliche Wohl. Deshalb fordern die europäischen Bürger weitere unabhängige Untersuchungen, Test und Vorsichtsmaßnahmen, bevor eine genmanipulierte Pflanze in unserem Land zugelassen wird.

Lassen Sie uns zusammen 1 Million Unterschriften sammeln, um die Einführung von genmanipulierten Pflanzen und Produkten auf den Europäischen Markt zu stoppen. Wir fordern die Gründung von unabhängigen Wissenschaftseinrichtungen, die die Auswirkung von Genmanipulation untersuchen und wirksame Kontrollmechansimen etablieren.

Unterzeichnen Sie die Petition und leiten Sie diese E-Mail bitte an alle weiter, die Sie kennen


An den Präsidenten der Europäischen Kommission José Manuel Barroso:
Wir fordern Sie auf, ein Moratorium für die Einführung von genmanipulierten Nutzpflanzen in Europa zu erlassen, eine ethisch und wissenschaftlich unabhängige Forschungskommission ins Leben zu rufen, die die Auswirkungen von gentechnisch veränderten Lebensmitteln untersucht, sowie strenge Auflagen zu erlassen.



Weitere Informationen:

Letzte Eurobarometer-Umfrage 2008 'Einstellung der europäischen Bürger zur Umwelt' , Seite 66:
http://ec.europa.eu/public_opinion/archives/ebs/ebs_295_de.pdf

Die Welt, EU-Kommission genehmigt umstrittene Gen-Kartoffel:
http://www.welt.de/news/article6623237/EU-Kommission-genehmigt-umstrittene-Gen-Kartoffel.html

Handelsblatt, BASF will Zulassung für weitere Gen-Kartoffeln
http://www.handelsblatt.com/newsticker/unternehmen/absatz-basf-will-zulassung-fuer-weitere-gen-kartoffeln;2540535

Zeit, Die EU erlaubt den Anbau der Kartoffel "Amflora":
http://www.zeit.de/wissen/2010-03/basf-amflora-anbau

 

 

Siehe auch weitere Artikel in der Kategorie "Gen-Manipulation", z.B. : 

TV-Tipp: 30.Januar - Monsanto, mit Gift und Genen (arte)

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22. Januar 2010 5 22 /01 /Januar /2010 23:50

http://zmag.de/nachrichten/tv-tipp-monsanto-mit-gift-und-genen-arte/image_miniDienstag, 30. Januar 2010 um 01:05 Uhr

Monsanto, mit Gift und Genen
(Frankreich, 2007, 109mn)
ARTE F
Regie: Marie-Monique Robin

Der Dokumentarfilm erkundet das Reich des US-amerikanischen Konzerns "Monsanto Chemical Works", dem weltweiten Marktführer für Biotechnologie. Dem Engagement auf diesem Gebiet verdankt "Monsanto" auch, dass es zum umstrittensten Unternehmen des modernen Industriezeitalters wurde, stellte es doch das im Vietnamkrieg zu trauriger Berühmtheit gelangte Herbizid "Agent Orange" her. Heute sind 90 Prozent der angebauten gentechnisch veränderten Organismen "Monsanto"-Patente. Diesen Umstand halten viele für bedenklich.


Das 1901 in Saint Louis im US-Staat Missouri gegründete Unternehmen "Monsanto Chemical Works" war im 20. Jahrhundert weltweit eines der größten Chemieunternehmen, bevor es zum mächtigen Agrochemiekonzern wurde. In der Vergangenheit machte "Monsanto" mehrfach von sich reden. Das Unternehmen produzierte das im Vietnamkrieg zu trauriger Berühmtheit gelangte Herbizid Agent Orange, das heute als chemischer Kampfstoff klassifiziert ist. Zur Produktpalette gehört ferner der umstrittene Süßstoff Aspartam, das Wachstumshormon rBST zur Steigerung der Milchleistung von Rindern sowie die in der Industrie häufig verwendete Substanz PCB, die in Deutschland unter anderem unter dem Handelsnamen Clophen bekannt ist und seit Beginn der 80er Jahre als hochgiftig eingestuft wird.
Heute ist "Monsanto" weltweiter Marktführer auf dem Gebiet der Biotechnologie. 90 Prozent der heute derzeit angebauten gentechnisch veränderten Organismen, unter anderem Soja, Raps, Mais und Baumwolle, sind "Monsanto"-Patente. Und über kurz oder lang scheint das Unternehmen die gesamte Nahrungsmittelkette zu kontrollieren. Überall auf der Welt gibt es mittlerweile transgene Organismen von "Monsanto". Aber noch nie hat ein agroindustrielles Patent so sehr die Gemüter erhitzt. Der Dokumentarfilm fragt nach den Gründen für die Aufregung und erklärt, worum es bei gentechnisch veränderten Organismen überhaupt geht. Am Ende steht die Frage, ob "Monsanto"-Produkte Fluch oder Segen für die Menschheit sind.

 

Der Dokumentarfilm stützt sich auf bisher unveröffentlichte Dokumente und auf Stellungnahmen von Wissenschaftlern, Vertretern von Bürgerinitiativen, Geschädigten, Rechtsanwälten, Politikern sowie Vertretern der staatlichen Food and Drug Administration .

Die mit dem angesehenen Journalistenpreis "Albert Londres" ausgezeichnete Regisseurin Marie-Monique Robin hat drei Jahre in Nord- und Südamerika sowie in Europa und Asien recherchiert. Sie hat mit Bauern in Indien, Mexiko und Paraguay gesprochen, um die Geschichte des heute vielleicht mächtigsten Samenherstellers der Welt zu rekonstruieren. Dabei zeichnete sich hinter dem von den Werbekampagnen bedienten Image des sauberen und umweltfreundlichen Konzerns eine gnadenlos nach Marktführerschaft strebende Unternehmenspolitik ab.

Quelle: arte
Der Film auf DVD


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Siehe auch: 

TV-Tipp: Die Fabrik der Spione

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3. Januar 2010 7 03 /01 /Januar /2010 22:40

http://zmag.de/nachrichten/tv-tipp-monsanto-mit-gift-und-genen-arte/image_miniDienstag, 5. Januar 2010 um 22.40 Uhr

Wiederholungen:
09.01.2010 um 09:55
22.01.2010 um 10:00
30.01.2010 um 01:05

Monsanto, mit Gift und Genen
(Frankreich, 2007, 109mn)
ARTE F
Regie: Marie-Monique Robin

Der Dokumentarfilm erkundet das Reich des US-amerikanischen Konzerns "Monsanto Chemical Works", dem weltweiten Marktführer für Biotechnologie. Dem Engagement auf diesem Gebiet verdankt "Monsanto" auch, dass es zum umstrittensten Unternehmen des modernen Industriezeitalters wurde, stellte es doch das im Vietnamkrieg zu trauriger Berühmtheit gelangte Herbizid "Agent Orange" her. Heute sind 90 Prozent der angebauten gentechnisch veränderten Organismen "Monsanto"-Patente. Diesen Umstand halten viele für bedenklich.


Das 1901 in Saint Louis im US-Staat Missouri gegründete Unternehmen "Monsanto Chemical Works" war im 20. Jahrhundert weltweit eines der größten Chemieunternehmen, bevor es zum mächtigen Agrochemiekonzern wurde. In der Vergangenheit machte "Monsanto" mehrfach von sich reden. Das Unternehmen produzierte das im Vietnamkrieg zu trauriger Berühmtheit gelangte Herbizid Agent Orange, das heute als chemischer Kampfstoff klassifiziert ist. Zur Produktpalette gehört ferner der umstrittene Süßstoff Aspartam, das Wachstumshormon rBST zur Steigerung der Milchleistung von Rindern sowie die in der Industrie häufig verwendete Substanz PCB, die in Deutschland unter anderem unter dem Handelsnamen Clophen bekannt ist und seit Beginn der 80er Jahre als hochgiftig eingestuft wird.
Heute ist "Monsanto" weltweiter Marktführer auf dem Gebiet der Biotechnologie. 90 Prozent der heute derzeit angebauten gentechnisch veränderten Organismen, unter anderem Soja, Raps, Mais und Baumwolle, sind "Monsanto"-Patente. Und über kurz oder lang scheint das Unternehmen die gesamte Nahrungsmittelkette zu kontrollieren. Überall auf der Welt gibt es mittlerweile transgene Organismen von "Monsanto". Aber noch nie hat ein agroindustrielles Patent so sehr die Gemüter erhitzt. Der Dokumentarfilm fragt nach den Gründen für die Aufregung und erklärt, worum es bei gentechnisch veränderten Organismen überhaupt geht. Am Ende steht die Frage, ob "Monsanto"-Produkte Fluch oder Segen für die Menschheit sind.

 

Der Dokumentarfilm stützt sich auf bisher unveröffentlichte Dokumente und auf Stellungnahmen von Wissenschaftlern, Vertretern von Bürgerinitiativen, Geschädigten, Rechtsanwälten, Politikern sowie Vertretern der staatlichen Food and Drug Administration .

Die mit dem angesehenen Journalistenpreis "Albert Londres" ausgezeichnete Regisseurin Marie-Monique Robin hat drei Jahre in Nord- und Südamerika sowie in Europa und Asien recherchiert. Sie hat mit Bauern in Indien, Mexiko und Paraguay gesprochen, um die Geschichte des heute vielleicht mächtigsten Samenherstellers der Welt zu rekonstruieren. Dabei zeichnete sich hinter dem von den Werbekampagnen bedienten Image des sauberen und umweltfreundlichen Konzerns eine gnadenlos nach Marktführerschaft strebende Unternehmenspolitik ab.

Quelle: arte
Der Film auf DVD


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Siehe auch: 

Kabarettist kauft Gen-Rebell frei

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7. November 2009 6 07 /11 /November /2009 22:30

Georg Schramm unterstützt den Imker bei zivilem Ungehorsam


Kabarettist Georg Schramm ließ seinen scharfen Worten auch Taten folgen und kaufte Genmais-Rebell Michael Grolm aus dem Gefängnis frei.

 

Als Kabarettist ["Neues aus der Anstalt", am 17. 11. im ZDF] sei er  "ein Truppenbetreuer, der versucht, die Moral der Kämpfer an der Front des zivilen Ungehorsams zu stärken", begründete Schramm sein Engagement für Grolm gegenüber dem Berliner Kurier.

 

Der Imker Grolm hatte als "Feldbefreier" im 2007 bei Altreez im Oderbruch Genmais vom Acker gerupft und wurde dafür zu einer Geldstrafe verurteilt. DirekteAktion hatte über die Hintergründe berichtet.

 

Doch Grolm wollte nicht zahlen, sondern ins Gefängnis gehen.  Vor kurzem trat Grolm nun die so genannte "Ersatzfreiheitsstrafe" an. 17 Gruppen und Einzelpersonen schlossen sich darauf zusammen, um die Geldstrafe aufzubringen und Grolm freizukaufen. Neben Georg Schramm behören dazu auch auch Percy und Louise Schmeiser aus Kanada (Träger des Alternativen Nobelpreises), sowie Waldorf-Schüler. Sie begründen ihren Einsatz damit, dass sie sich eine gentechnikfreie Zukunft wünschen.

 

 

Diese 17 Personen und Organisationen haben je einen Anteil an der Strafe übernommen:

  • die Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft,
  • die Upländer Bauernmolkerei,
  • die Schwäbisch-Hällische Erzeugergemeinschaft,
  • der Berufsimkerbund Deutschland,
  • der Europäische Imkerbund,
  • Slow Food Thüringen,
  • die Träger des alternativen Nobelpreises Percy und Louise Schmeiser aus Kanada
  • sowie Prof. Michael Succow, ebenfalls alternativer Nobelpreisträger
  • Thomas Dosch, Präsident von Bioland,
  • der bekannte Gentechnikgegner José Bové aus Frankreich,
  • Ines Pohl, die Chefredakteurin der Tageszeitung TAZ,
  • das globalisierungskritische Netzwerk Attac,
  • der Kabarettist Georg Schramm,
  • der zu einem halben Jahr Haft verurteilte Feldbefreier Jörg Bergstedt,
  • Schülerinnen und Schüler der elften Klasse der Waldorfschule Weimar,
  • der Verein Schloss Tonndorf und
  • die bäuerliche Notgemeinschaft aus dem Wendland

 

Grolm will seine überraschend schnell wieder erlangte Freiheit nun dafür nutzen, um auf Märkten für den Widerstand gegen die Agro-Gentechnik werben. Er sagte dem Berliner Kurier selbstbewußt: "Die Gentechnik-Konzerne werden noch Augen machen!"

 

Quelle:

Berliner Kurier

Gendreck weg (gendreck-weg.de)

 

 

Siehe auch:

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19. September 2009 6 19 /09 /September /2009 19:19

Bienen gehören zu den wichtigsten Nutztieren in Deutschland. Sie bestäuben ca. 80 % aller Blüten. Ohne die Arbeit der Bienen wäre unsere Nahrungsgrundlage bedroht. Umso besorgniserregender, dass die Bienenbestände zurückgehen und Imker Nachwuchsprobleme haben. Und: Der steigende Anbau von Gentech-Mais in Deutschland macht ihnen erheblich zu schaffen.

 

„Imker haften nicht für Einträge von gentechnisch veränderten Pollen in konventionelle oder ökologische Strukturen, da sich der Flug der Honigbiene nicht kontrollieren lässt.“ so Verbraucher- und Landwirtschaftsminister Horst Seehofer in seinem neuesten Eckpunkte-Papier zum Gentechnik-Gesetz. Seehofer übersieht aber, dass sich die Konsequenzen des Anbaus von Gentech-Pflanzen für Imker nicht so einfach abhandeln lassen. Und Seehofer gesteht damit offen ein, dass sich gentechnisch veränderte Organismen unkontrolliert ausbreiten.

 

Bienen haben einen Flugradius von mehreren Kilometern. Horst Seehofer hält jedoch einen Sicherheitsabstand von 150 Metern zwischen konventionellem Anbau und Feldern, auf denen Gentech-Mais wächst, für Ausreichend. Da Bienen sehr viel weiter fliegen, sollen Imker zwar nicht haften, wenn ihre Bienen andere Felder mit Pollen von genetisch manipuliertem Pflanzen verseuchen.

 

Doch wer haftet, wenn der Honig kontaminiert wird? Besonders bei Forschungsfreisetzungen oder Pflanzen, die keine Zulassung als Lebesmittel haben, ist die Gefahr groß, dass trotzdem gentechnisch verändertes Material in die Lebensmittelkette gelangt.

 

Ein paar Geschichten:

1. Der Imker ist der Dumme

Ein bayerischer Imker muss seine Jahresernte in die Müllverbrennungsanlage bringen, weil sie Pollen von Genmais enthält. Ob er Schadenersatz erhält, ist offen. Das Verwaltungsgericht Augsburg hatte im Juni geurteilt, dass Honig nicht verkehrsfähig sei, wenn er mit Gentech-Pollen verunreinigt ist. Der Imker müsse sich jedoch selbst schützen. Das Gericht verrät nichtwie. Mit Kondomen für jede Biene?

 

Südwest Presse (09.01.2008): Bienen weg, Honig im Müllofen
taz.de (2.10.2008): Honig wird zu Sondermüll
taz-Kommentar (2.10.08): Der Imker ist der Dumme
Mellifera e.V. (15.07.08): Imker flüchten vor Gen-Mais
Bundesfraktion der Grünen (15.07.08): Gentechnik oder Bienen

Bienen und Agro-Gentechnik (30.05.2008): Honig mit Gentechnik verboten - Imker jedoch ohne Schutz

 Urteil des Verwaltungsgerichts Augsburg (30.05.08) 

 

In einem weiteren Fall wies das Verwaltungsgericht Frankfurt die Klage zurück, weil MON 810-Pollen im Honig  gar kein genetisch veränderter Organismus sei. Wie das dem Großhandel sowie Verbraucherinnen und Verbrauchern vermittelt werden soll, ist jedoch fraglich.

 Verwaltungsgericht Frankfurt/Oder: Beschluss Mai 2007

 

 

2. Imker-Proteste

Berufsimker Michael Grolm und Biologe Christoph Bautz wurden am 5. Juli 2008 im brandenburgischen Bad Freienwalde zu je 20 Tagessätzen verurteilt. Sie hatten im Juli 2007 an einer öffentlichen "Feldbefreiung" im Oderbruch teilgenommen, bei der rund 5 Hektar Genmais zerstört worden waren. Die Angeklagten hatten ihren Freispruch gefordert und dafür plädiert, dass die Richterin auf rechtfertigenden Notstand erkenne.

 Junge Welt (05.07.2008): Im Sinne Monsantos



3. Imker-Klagen

Viele Imker fühlen sich durch den Anbau von gentechnisch verändertem Mais in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht. Denn Verbraucherinnen und Verbraucher wollen gentechnikfreie Lebensmittel und Imker wollen keinen Gentech-Honig produzieren, was schwierig sein kann: Denn arbeitet ein Imker in der Nähe eines Gentech-Mais-Feldes, lassen sich ziemlich schnell gentechnisch veränderte Bestandteile im Honig nachweisen. Einige Imker haben sich daher zusammengeschlossen und klagen gegen den Anbau von MON 810. Oder sie werden verklagt - weil sie sich wie der Imker Michael Grolm (siehe oben) - mit Feldbefreiungen gegen die Bedrohung ihrer Existenzgrundlage wehren.

 

4. Bienensterben in Argentinien wegen gentechnisch veränderter Soja?

Argentinische Imker sehen ihre Bienen durch Gentechnik bedroht. Auf dem 41. Weltkongress der Imker im französischen Montpellier beherrschte das Bienensterben die Diskussion. Der Präsident des argentinischen Imkerverbandes Sada, Lucas Martinez, sieht die Hauptursache in der Gentechnik. "Das grosse Problem bei uns ist der massive Anbau von Soja, Gen-Soja. Der verdrängt die Imker immer mehr, vor allem aus der Pampa, wo sie bislang arbeiteten." Dabei ist Argentinien der fünftgrösste Honigproduzent weltweit, und Nummer Eins beim Export. Immer mehr Imker werfen das Handtuch. Allein letztes Jahr haben sie 30% der Honigbienenvölker verloren.
Deutschlandfunk: Diskussion um BienensterbenInfodienst: Bienen und Gentechnik

5. Deutscher Imkerbund positioniert sich gegen Gentechnik

Zum Deutschen Imkertag 2007 trafen sich im Oktober rund 600 Imkerinnen und Imker in Frankfurt/Main. Wichtigstes Ergebnis in der Vertreterversammlung am Samstag war die einstimmige Verabschiedung eines gemeinsamen Positionspapiers zur Grünen Gentechnik. Der Beschluss verdeutlicht, dass die Imkerinnen und Imker in Deutschland mit übergroßer Mehrheit die Grüne Gentechnik ablehnen, da Bienen und Bienenprodukte in besonderer Weise von gentechnisch veränderten Organismen betroffen sind.

Deutscher Imkerbund e.V.:  Positionspapier zur Grünen Gentechnik

 


Siehe auch:

Deutsche lehnen Gen-Food ab

Die (un-)heimliche Gen-Attacke
Greenpeace veröffentlicht Einkaufsratgeber "Essen ohne Gentechnik"
Genetisch modifizierte Lebensmittel bergen hohes Gesundheitsrisiko
Imitat-Essen: Wie Politik und Industrie vom Betrug ablenken


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12. September 2009 6 12 /09 /September /2009 12:49
Deutliche Ansage: Laut einer repräsentativen Emnid-Umfrage lehnen 65 Prozent der Käufer gentechnisch veränderte Lebensmittel ab - dafürsind gerade einmal sechs Prozent. Selbst für die Gen-Forschung wollen die Deutschen keine Steuergelder hergeben.

Vorgestellt wurde die Studie vom Bündnis "Vielfalt ernährt die Welt" am Donnerstag in Stuttgart (Spiegel-Bericht). „Vielfalt ernährt die Welt“ wird von der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall, Bioland, BUND, Demeter, Gentechnikfreies Europa e.V., dem Verband Katholisches Landvolk und dem NABU organisiert.

Die Befragung verdeutlicht für Dr. Brigitte Dahlbender, Landesvorsitzende des BUND Baden-Württemberg: „Die überwiegende Mehrheit der Befragten lehnt Gentechnik in der Landwirtschaft ab. Überraschend klar wurde dabei, dass selbst Faktoren wie politische Einstellung, Alter, Bildungsniveau oder Einkommen kaum eine Rolle spielen. Unsere Politikerinnen und Politiker sollten dieses eindeutige Votum endlich akzeptieren, anstatt kontinuierlich die eindeutigen Zahlen zu ignorieren.“

Selbst 60% der FDP-Wähler, die sich besonders engagiert für eine „Hightech-Landwirtschaft“ einsetzt, wollen keine Gentechnik in der Landwirtschaft. 37% der FDP-Wähler geben sogar an, dass dieses Thema für sie wahlentscheidend sein könnte.



Weiter zeigt die Emnid-Studie, dass über die Hälfte aller Befragten in Deutschland den Einsatz von Steuergeldern für die Forschung und Anwendung von Gentechnik in der Landwirtschaft ablehnen. Um dieser eindeutigen Ablehnung Raum zu geben und für eine Wende in der Landwirtschaftspolitik zu protestieren, laden die Herausgeber der Studie am Sonntag den 13. September zu der Kundgebung und gentechnikfreien „Protest“-Tafel „Vielfalt ernährt die Welt ... natürlich ohne Gentechnik“ nach Ulm auf den Münsterplatz ein.

Eine große Schleppersternfahrt zum höchsten Kirchturm der Welt eröffnet die Veranstaltung. Der Höhepunkt des Tages ist die Kundgebung mit national und international bekannten Gästen wie Prof. Dr. Hubert Weiger, Vorsitzender des
Deutschland; Romuald Schaber, Vorsitzender des Bund Deutscher Milchviehhalter; Aldo Gonzalez aus Mexiko, bekannt aus dem Film „Mit Gift und Genen“ und dem Träger des Welternährungspreises 1995 und Autor des Welt- Agrarberichts Prof. Hans Herren (Biovision Schweiz/ Millenium Institut USA). Im Polit-Talk stellt sich gentechnikfreundliche Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) ihren Kritikern. Mit ihr diskutieren außerdem: Ulrike Höfken (Grüne), Hilde Mattheis (SPD) und Karin Binder (Linke). Nehmen Sie am Sonntag Platz an der „Protest“-Tafel „Vielfalt ernährt die Welt... natürlich ohne Gentechnik“ mit original Linsen von der Schwäbischen Alb und anderen vielfältigen und regionalen Spezialitäten.

„Die Veranstaltung ist eine neue Art der Protestform, denn während man genießt, demonstriert man für eine gentechnikfreie Landwirtschaft.“, so Jochen Fritz, Pressesprecher von Vielfalt ernährt die Welt.



Pressemitteilung von "Vielfalt ernährt die Welt" (PDF)
Graphische Darstellung der Ergebnisse (PDF)

Hintergrundinformationen zu Genmais und Aldo Gonzales aus Mexico

Link zum Nachrichtenpool Lateinamerika mit Beitrag über "Vielfalt ernährt die Welt"

Gesunde und vielfältige Lebensmittel sind die Grundlage aller Kulturen. Gentechnisch
veränderte und patentierte Pflanzen gefährden die natürliche Vielfalt und die weltweite Ernährungssicherheit. Wer Gentechnik sät, wird Hunger ernten!

Siehe auch:
Die (un-)heimliche Gen-Attacke
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Die anderen Bilder stammen von "Vielfalt ernährt die Welt".




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