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8. Februar 2010 1 08 /02 /Februar /2010 23:50
1720_chevron9-1.jpgDie endgültige Entscheidung steht, nach jahrelanger rechtlicher Auseinandersetzung zwischen dem Ölmulti Chevron und mutigen Indigenen aus dem ecuadorianischen Amazonasgebiet, unmittelbar bevor. Die Bewohner verlangen Entschädigungen und die Entsorgung von Millionen Tonnen giftiger Abfälle im Regenwald.

Wenn Chevron zur Bezahlung von mehreren Milliarden Dollar Schadensersatz verurteilt wird, wäre dies ein riesiger Schritt dahin, die großen Verschmutzer dieser Welt zur Rechenschaft zu ziehen. Die Niederlage vor Augen, hat der Ölgigant mit einer aggressiven Lobbykampagne einen letzten Versuch gestartet, um die Klage zum Scheitern zu bringen.

Doch Chevrons neuer Geschäftsführer, John Watson, weiß dass sein Unternehmen in die Kritik geraten ist und bekommt Angst vor der öffentlichen Schande -- lasst uns den Druck erhöhen! Unterzeichnen Sie die Petition, die Watson und sein Unternehmen dazu auffordert, die Verschmutzung in Ecuador zu beseitigen. Sie wird an Chevrons Geschäftsleitung, Aktionäre und US Medien überbracht -- klicken Sie den folgenden Link um zu handeln:

http://www.avaaz.org/de/chevron_toxic_legacy/?vl

Über die letzten Jahre haben ähnliche Aktionen der Öffentlichkeit schon so manches große Unternehmen zur Umstellung ihrer Firmenpolitik bewegt. Doch die meisten Öl- und Gaskonzerne geben lieber hunderte Millionen für Lobbyarbeit und PR aus, um Klima- und Energiepolitik zu beeinflussen und ihrer Pflicht gegenüber Mensch und Umwelt aus dem Weg zu gehen. Dabei ist Chevron einer der größten Missetäter.

Von 1964 bis 1990, hinterließ die zu Chevron gehörende Texaco Millionen Tonnen giftigen Abfalls von den Ölfeldern im Amazonasgebiet Ecuadors. Mit der Aussicht auf eine gerichtliche Niederlage, hat Chevron damit begonnen alle legalen Register zu ziehen und fährt ein gewaltiges Arsenal an PR, Lobbyisten und Anwälten auf, um Kritiker einzuschüchtern und sich der Verantwortung für die für Mensch und Umwelt desaströsen Folgen zu entziehen.

Chevron bekräftigt immer wieder, nicht für eine Säuberung aufkommen zu wollen, selbst bei einer gerichtlichen Anordnung: "Wir kämpfen bis die Hölle zufriert. Und dann kämpfen wir auf dem Eis weiter." Ihre jüngste Strategie: Handelsboykott gegen Ecuador.

Wir dürfen nicht dabei zusehen wie Chevron sich über das Gesetz lustig macht -- lasst uns eine massenhafte Unterstützung aufbauen und den Bewohnern des Regenwaldes helfen, diese Runde zu gewinnen. Vor der öffentlichen Meinungen und vor dem Gesetz. Klicken Sie hier, um die Petition zu unterzeichnen und eine nicht zu übersehende Nachricht an Chevrons neuen Geschäftsführer John Watson zu senden:

http://www.avaaz.org/de/chevron_toxic_legacy/?vl

Die Bewohner von Ecuador und aus allen Teilen der Erde schließen sich zusammen, um einem der größten und schmutzigsten Konzerne der Welt entgegenzutreten. Wenn wir hier gewinnen, wird das ein großer Schritt in Richtung einer Zukunft sein, in der Unternehmen Verantwortung für ihr Handeln tragen müssen, eine Zukunft, in der Menschenrechte und Umweltschutz Priorität haben. Lasst uns unsere Stimmen vereinen und die Nachricht verbreiten!

PS: Diese Petition ist Teil einer größeren Kampagne von Amazon Watch, Rainforest Action Network und anderen Umwelt- und Menschenrechtsgruppen weltweit.

http://chevrontoxico.com/

Im Dschungel der schwarzen Pest:
http://www.sueddeutsche.de/wissen/44/445780/text/

Im Urwald von Ecuador wird seit den 1960er Jahren nach Erdöl gebohrt. Die dadurch entstandenen Umweltschäden sind enorm – und Gegenstand des weltweit größten Umweltschutzprozesses.
http://www.wienerzeitung.at/Desktopdefault.aspx?tabID=3946&alias=Wzo&lexikon=W&letter=W&cob=311384

Ein Kampf für den Amazonas, der die Welt inspirieren sollte,
http://www.pro-regenwald.de/news/2009/07/06/Ein_Kampf_fuer_den_Am

Der alte Mann und das Öl - Klimageschenk für Kinder
http://www.faz.net/s/RubB4457BA9094E4B44BD26DF6DCF5A5F00/Doc~EB0976CC4662B4540A3B4F480183B4F56~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Auf den Spuren der Ölfirmen:
http://www.global-reporter.net/deutsch/themen/pipe_eindruecke.html

Der US-Ölkonzern Chevron hat den ecuadorianischen Regenwald zur Giftmülldeponie gemacht. Die Ureinwohner verlangen Schadenersatz: mehr als zehn Milliarden US-Dollar
http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/regionen/Ecuador/deponie.html

“Crude” - Film über die Machenschaften von Chevron in Südamerika (Offizielle Seite):
http://www.crudethemovie.com/



Avaaz.org - The World in Action

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Published by Direkte Aktion - in Umwelt & Natur
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