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11. August 2010 3 11 /08 /August /2010 18:42

 

http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/thumb/FSA10_Flyer.png/350px-FSA10_Flyer.pngIn Großbritanien ist die Londoner Polizei beim Fälschen eines CCTV-Beweisvideos (CCTV = Überwachungskameras) erwischt worden: CCTV and police abuse of power. Der Anwalt eines Beschuldigten (ein Demonstrant, dem Gewalt gegen Polizisten vorgeworfen) hatte sich die Originalaufnahmen beschafft und festgestellt, dass diese nicht identisch waren mit denen, die beim Prozess gegen seinen Mandanten verwendet wurden.

More worrying is the way in which CCTV is being used by the police. Demonstrator Jake Smith was charged with two counts of violent disorder. These charges were later dropped when Smith’s solicitor, Matt Foot, viewed the original CCTV footage and discovered that the police video had been edited to show events out of sequence, at one point implying another man was Smith while omitting footage showing Smith being assaulted by a police officer without provocation. Considering the potential for abuse of power, the control that the police have had over the use of CCTV is frightening. Foot warns, “We should be both curious and suspicious about how the police use CCTV footage in these cases.”

Hier haben Polizisten versucht, einen Unschuldigen mit gefälschten Beweisen in den Knast zu bringen. In diesem Fall ist das noch mal gut gegangen. Aber wieviele Menschen  mögen schon jetzt wegen gefälschter Videos im Gefängniss sitzen? Wie wahrscheinlich ist es, das das (wie hier) auffliegt? Was wäre gewesen, wenn die Originale "zufällig" gelöscht gewesen wären?

 

Wenn das nicht mal ein weiteres gutes Argument gegen die ausufernde Videoüberwachung ist.

 

Direkte Aktion berichtete im Oktober 2009 über den Fall des Installateurs Harry Wörz aus Birkenfeld (Enzkreis), der zwölf Jahre lang einer Straftat beschuldigt wurde, die er nicht beging. Indizien wurden vernichtet, die Polizei, so der Verdacht, könnte den mutmaßlich wahren Täter gedeckt haben: Polizei vernichtet entlastende Indizien & deckt den wahren Täter ...

 

Auch das Opfer der Polizeigewalt bei der "Freiheit statt Angst" Demo im Herbst 2009 wurde von der Polizei als Täter beschuldigt: Aktuelles zur Polizeigewalt bei "Freiheit statt Angst"

Es dauerte ein 3/4 Jahr, bis er endlich Freigesprochen wurde:  Ein Demonstrant wurde von Polizisten verprügelt - und angezeigt (taz) - er hätte sich sogar wehren dürfen, erklärt die Staatsanwaltschaft zum Schluss.

 

Eine "Schweinerei" sei es, dass es so lange gedauert hat, sagt sein Rechtsanwalt Johannes Eisenberg. Die Polizei habe einen Komplott geschmiedet, seinen Mandanten verleumdet. "Dabei sind die Polizeibeamten knallharte Schläger."

 

Folgende Mitmach-Aktionen bieten sich an:

FsA: Polizistenkennzeichnung fordern!

Neue Amnesty Kampagne: Verantwortung bei der Polizei

 

Siehe auch:

Polizeigewalt

Polizeigewalt 2

 


 

"give a smile to the camera you see,you're on cctv,they can see you they can see me,so give a wave to the authority" (dandelion)

 

http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/Fsa2010-mono.gif

Weitere Artikel in der Kategorie "Sicherheit & Datenschutz", zum Beispiel:

 

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Published by Direkte Aktion - in Staat & Gesellschaft
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