Anstatt die Bürgerinnen und Bürger zu Zuschauern der Demokratie zu degradieren (wie das viele Medien tun), bietet das Blog "DirekteAktion" vielfältige Möglichkeiten, aktiv einzugreifen, Druck auf die Politiker auszuüben und die Welt in der wir leben zu verbessern. Diese Bemühungen können alle LeserInnen unterstützen, indem sie bei den Aktionen mitmachen und diese aktiv weiterempfehlen. DirekteAktion begreift sich als demokratisch und konstruktiv.
Mike Anane, 46, kämpft gegen giftigen Computerschrott, den Exporteure aus Industrieländern in die Dritte Welt schaffen. Der Umweltschützer aus Ghana wurde von der Uno mit dem Umweltpreis "Global 500" ausgezeichnet und arbeitet unter anderem für die internationale Menschenrechtsorganisation FIAN. Als Jugendlicher lebte er in der Nähe des Platzes von Agbogbloshie in Ghanas Hauptstadt Accra, wo jetzt Kinder alte Rechner auch aus Deutschland verbrennen - damals gab es dort nur Wiesen und Flamingos.So sind die Rechten: Das Gesetzt gilt immer nur für die anderen, nie für sie selbst. Diese dreiste Selbstgerechtigkeit kotzt mich an.
Und dann lügen sie auch noch dreist.
Richtig heftig:
Eine zusätzliche Brisanz erhält die Auseinandersetzung dadurch, dass Axel-Springer-Vorstand Mathias Döpfner die "Kostenlos-Kultur" im Internet nicht nur kritisiert und selbst bereits kostenpflichtige journalistische Angebote
angekündigt hat.
In der "Hamburger Erklärung zum Schutz des geistigen Eigentums" hat er sich außerdem gemeinsam mit weiteren Verlegern dagegen gewehrt, dass andere Anbieter die urheberrechtlich geschützte Arbeit von Autoren, Verlagen und Sendern verwenden, ohne dafür zu bezahlen.
Quelle:
Dass Studiengebühren finanziell Benachteiligte effektiv an der Aufnahme eines Studiums hindern, ist zwar naheliegend und bekannt, wurde bis jetzt aber weitestgehend ignoriert und totgeschwiegen.
Wie groß jedoch der Anteil derer ist, denen der Hochschulzugang durch die “Campus-Maut” verwehrt ist, zeigt eine aktuelle Studie: Demnach nutzen fast ein Drittel (31%) aller Abiturienten ihre Hochschulzugangsberechtigung nicht, da sie sich ein Studium nicht leisten können.
Die Forscher fragten warum rund 86.000 potentielle Studenten dem deutschen Hochschulwesen verloren gehen. Zwei Gründe sprechen für viele vor allem gegen das Studieren: der Wunsch, "möglichst bald selbst Geld zu verdienen", und die Sorge um fehlende "nötige finanzielle Voraussetzungen". 77 % der Schulabgänger mit Hochschulreife (aber ohne Studienwunsch) gaben an, diese Gründe hielten sie "sehr stark" von einem Studium ab.
73 Prozent kreuzten an, ihnen widerstrebe es besonders, sich für einen Studienkredit oder das Bafög zu verschulden. 69 Prozent gaben an, sie gingen nicht an eine Hochschule, weil die Studiengebühren ihre finanziellen Möglichkeiten überstiegen.
65 Millionen Soldaten - davon 11 Millionen Deutsche - kämpften von 1914 bis 1918 vor allem auf den Schlachtfeldern in Europa. Etwa 8,5 Millionen Menschen starben in dem von Deutschland begonnenen Krieg.
Rund 130 Milliarden Goldmark Entschädigung forderten unter anderem Amerikaner, Briten und Franzosen. 92 Jahre nach Kriegsende wird dieses Kapitel, zumindest finanziell, abgeschlossen - wenn das in Berlin beheimatete Bundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen die letzten Ansprüche beglichen hat.
Um nach 1918 die Reparationskosten zahlen zu können, gewährten die Alliierten nach der Hyperinflation 1923 Deutschland mehrfach hohe Anleihen, etwa 1924 im Rahmen des Dawes-Plan zu 7 Prozent Zinsen und 1930 als Young-Anleihe zu 5,5 Prozent Zinsen. Mit dem frischen Geld sollte auch die Wirtschaft wieder angekurbelt werden. Die Anleihen sind der Grund, warum Deutschland immer noch zahlt.
Quelle: Kleine Zeitung
Wenn du diesen Artikel nützlich fandest, dann abonniere doch unseren Newsletter (rechts) oder unseren Feed. Beides hält dich schnell und kostenlos auf dem laufenden.