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8. November 2010 1 08 /11 /November /2010 20:25

"Wie kann ich aus der Ferne den Anti-Atom-Protest unterstützen?" fragte mich heute jemand auf Twitter.

 

Klar, nicht jeder konnte am Samstag zur Demo ins Wendland und noch weniger konnten zur Blockade da bleiben. Deshalb hier eine kleine Sammlung, was AKW Gegner auch dann tun können, wenn sie nicht im Wendland vor Ort sind:

 

http://www.campact.de/img/atom2/sn9/wulff_430x265.jpg1.) Am einfachsten ist die Teilnahme an einer oder mehreren Online-Unterschriften Aktionen, z.B. bei campact oder avaaz.org Das dauert keine 5 Minuten und sollte jedeR machen.

 

2.) Setz dir ein Ziel, auch 10 andere zur Unterschrift zu bewegen.

 

3.) Die Organisation der Demos und Aktionen kostet viel Geld, die Auflagen der Regierung sind zum Teil heftig und teuer. Wenn du kannst, spende (jeder Betrag hilft!). Zum Beispiel an

.ausgestrahlt , die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. , X-tausendmal quer oder an den BUND.

 

4.) Briefe schreiben: Einen Leserbrief an die lokale Tageszeitung, (mit Freunden) einen öffentlichen Brief an deine Wahlkreisabgeordeten, an CDU und FDP, usw.

 

5.) Falls noch nicht getan: Schnellstens auf Ökostrom wechseln (das tut der Atomlobby richtig weh). Und zwar auf echten Ökostrom, von einem Anbieter, der nur Ökostrom anbietet (alle Anbieter, die beides anbieten, betrügen die Verbraucher).

 

Häufig sind die Tarife der Ökostromanbieter sogar günstiger als die Standardtarife der Versorger vor Ort. Der Ökostrom Preisvergleich zeigt deutlich, dass "öko" nicht unbedingt teuer sein muss. In vielen Fällen können Sie mit dem Wechsel zu einem Ökostromanbieter etwas für die Umwelt tun und zusätzlich Geld sparen.

 

Mehr Infos siehe: http://www.atomausstieg-selber-machen.de/

www.echterökostrom.de

www.bund.net/stromrechner

 

6.) Auch andere überzeugen, auf Ökostrom zu wechseln (das tut der Atomlobby noch mehr weh): Freunde, Verwandte, Kollegen. Dein Ökostrom-Anbieter schickt dir sicher Info-Material, das du verteilen kannst. Ein Infos-Stand bei dir im Ort erreicht auch Leute, die du nicht kennst.

 

http://lh4.ggpht.com/_FFRNQoyGaXE/TNmIv5ibIyI/AAAAAAAABKY/XjdylMEmWG4/s576/Laterne.jpg7.) Bekenn dich alltäglich: Ein Anti-AKW-Aufkleber hinten am Auto oder auf anderen Gegenständen des täglichen Gebrauchs, ein Anti-AKW T-Shirt beim Joggen, beim Einkaufen oder beim Familienfest, ein Anti-AKW Button bei der Arbeit, Anti-AKW-Gardiene / Vorhang im Fenster, ein Anti-AKW Footer in deinen E-Mails ...

 

Oder mal was kreatives wie die schicke Laterne rechts.

 

8.) Informiert dich und andere über die wirklichen Kosten, Risiken und Nebenwirkungen der Atomenergie. Schreib (oder kopier) ein Flugblatt und verteil es in der Nachbarschaft oder auf der Straße.

 

9.) Schließ dich einer lokalen Anti-Gruppe an oder gründe selbst eine. Veranstaltet Info-Abende, Vorträge, Demos, Filmabende, Feste (deren Erlöse Anti-AKW Inis zugute kommen) ...

 

10.) Mache einen Info-Tisch in deiner Stadt

 

11.) Wenn du von Demos, Aktionen, ect. hörst, sag es weiter, selbst wenn du nicht teilnehmen kannst. Viele Menschen (die wollen) können nicht teilnehmen, weil sie (gar nicht oder zu spät) von solchen Aktionen erfahren.

 

 

Weitere Vorschläge sind herzlich willkommen!

 

 

Siehe auch:

Die Atom-Kriegserklärung

Demos & Co. gegen Castor & AKWs: Ab heute, 5.November 2010

Video: Kernzeit

Atom ist Monopol-Technologie

Atom-Alarm: Schütze Dein Atomkraftwerk! (Online-Spiel)

Decke im Atommülllager Asse eingestürzt 

Alptraum Atommüll 

 

 

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Published by Direkte Aktion - in Atomenergie
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Kommentare

Hanno 11/09/2010 22:48


Strom sparen!

In privaten Haushalten wird in gigantischen Mengen Strom verschwendet.
- Schaltsteckdose vor alle Standby-Geräte
- noch Glühbirnen? Austauschen!
- Uralter Kühlschrank? Messgerät dranhängen und mal ausrechnen ob sich ein A++-Gerät nicht schon vom eingesparten Geld her lohnt.
- Bei jedem neuen Gerät auf den Stromverbrauch achten.
- Alles ausschalten was man gerade nicht braucht.
- Laptops sind besser als Desktop-Rechner - wer einen Desktop und einen Laptop als Zweitgerät hat, kann sich überlegen, nur noch den Laptop zu benutzen.
etc. pp.
Das sind nur ein paar Stichworte, man kann da extrem viel tun, mein Stromverbrauch ist inzwischen unter 300 kWh pro Jahr.


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