Anstatt die Bürgerinnen und Bürger zu Zuschauern der Demokratie zu degradieren (wie das viele Medien tun), bietet das Blog "DirekteAktion" vielfältige Möglichkeiten, aktiv einzugreifen, Druck auf die Politiker auszuüben und die Welt in der wir leben zu verbessern. Diese Bemühungen können alle LeserInnen unterstützen, indem sie bei den Aktionen mitmachen und diese aktiv weiterempfehlen. DirekteAktion begreift sich als demokratisch und konstruktiv.
Im Bistum Würzburg schickte ein wegen Kindesmissbrauchs verurteilter Pfarrer seinen Opfern Detektive ins Haus, wie Spiegel online jetzt aufdeckt. Der Fall offenbart das jahrelange Versagen der katholischen Kirche. Denn die katholische Kirche hat den pädophilen Priester nicht nur Jahrelang gedeckt und weiterbeschäftigt, sondern ihn auch immer wieder so eingesetzt, das er seine Neigungen unter Ausnutzung seiner Stellung nachgehen konnte.
in der bayerischen Provinz unterwegs sind, "besuchen" Jugendliche, deren Aussagen dem Pfarrer eine Verurteilung wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern eingetragen hatte. Sie wollen die Opfer dazu bringen, ihre alten Angaben widerrufen, damit der Kirchenmann eine Neuaufnahme seines Falls betreiben kann.- 1985 fiel Weiß im Bistum Würzburg auf, nachdem er im fränkischen Miltenberg mehrere Kinder geküsst und ihnen in die Hose gefasst hatte. Es kam zu einer ersten Verurteilung, dann zur Zahlung einer Geldbuße von 8000 Mark gegen Einstellung des Verfahrens.
- Kurz darauf wurde Weiß (mit Hilfe des damaligen Limburger Generalvikars Raban Tilmann) wieder Seelsorger. Nur wenige Jahre später musste Pfarrer Weiß auch seine neue Gemeinde in Ransbach-Baumbach im Bistum Limburg verlassen, nachdem Messdiener erneut von sexuellen Übergriffen berichtet hatten. Generalvikar Tilmann verzichtete jedoch auf ein Disziplinarverfahren.
- Als Seelsorger in ein Frankfurter Krankenhaus blieb er tätig, trotz der Vorwürfe, dass er bei Krankenbesuchen Kinder unsittlich berührt haben soll. 1992 übergab Limburg den Seelsorger ins Bistum Bamberg - mit angeblich guten Referenzen.
Wieder kam es zur Anklage. Gesamtfreiheitsstrafe: zwei Jahre auf Bewährung.
- Obwohl das Bistum Würzburg vor Gericht zusichern musste, den Pfarrer niemals mehr mit Kindern in Berührung kommen zu lassen, hatte er noch in jüngster Zeit in Gottesdiensten gepredigt und die Messe zelebriert - auch an der Seite von Ministranten.
Wenn du diesen Artikel nützlich fandest, dann abonniere doch meinen Feed und halte dich schnell und kostenlos auf dem laufenden.