Wenn Menschen sterben, dann wird gern nach Verboten gerufen. Meist von Politikern und an einfachen Schlagzeilen interessierten Medien (Kosten gering halten!).
Beide schreien bevorzugt nach dem Verboten, die möglichst wenig Wählern / Lesern wehtun. Ballerspiele sind ein sehr populäres Beispiel. Auch aus
aktuellem Anlaß hören wir das mal wieder.
Hier eine Liste von 10 Verboten, die wirklich was bringen würden:
10. Mitgliedschaft / Probe-Schießen von Jugendlichen in Schützenvereinen
9. Atomenergie (
Erhöhte Leukemiezahlen bei Kindern rund um Atomkraftwerke)
8. Die Bundeswehr (Hier werden jedes Jahr tausende Menschen systematisch im Töten ausgebildet. Nur eien Frage der Zeit, bis solches KnowHow mal richtig zur Anwendung kommt. Wir haben hunderttausende tickende Zeitbomben in genau in unserer Mitte!)
7. Waffenexporte (Deutsche Waffen kosten jedes Jahr tausenden Zivilisten das Leben. Dabei: deutsche Soldaten in "Friedensmission")
6.Nazis (
mehr als 135 Menschen sind seit 1990 Opfer einer tödlichen rechten, rassistischen oder antisemitisch motivierten Gewalttat geworden )
5.Schützenvereine und Jagd zum Vergnügen (private Jagd)
4.Waffen als Kinderspielzeug
3.Schußwaffen in Privatbesitz
2.
Alkohol (2007: 62 Tote durch Alkohol allein im Straßenverkehr)
1.Autos (2007: 565 Tote Verkehrsunfälle)
Dadurch würde unsere Welt sehr viel sicherer. Andere Vorschläge? Gern hier oder in eurem Blog!
Unter solchen Umständen wäre vielleicht ein Vebot von Ballerspielen eine begleitende Verbesserung. Zeitgleich sollte man auch Fernseh-Gewalt verbieten. Denn wo wenn nicht dort lernen Kinder schon im frühsten Alter (s. SuperRTL) das Gewalt nicht nur die einfachste, sondern auch coolst Art der Konflikt-Lösung ist.
Natürlich werden die Politiker / Medien solche Vorschläge nicht begeistert aufgreifen, denn hinter jedem dieser Dinge steht eine mächtige Lobby. Aber wir können sie ruhig regelmäßig mit solchen sinnvollen Verbotsvorschlägen konfrontieren. Dann unterlassen sie es vielleicht, zu komplexe Problemen populistische Antworten zu geben. Dan das können wir auch.
Für Menschen, die auch mit komplexeren Antworten zurecht kommen, sei hier mal wieder Hagen Rether empfohlen: