Anstatt die Bürgerinnen und Bürger zu Zuschauern der Demokratie zu degradieren (wie das viele Medien tun), bietet das Blog "DirekteAktion" vielfältige Möglichkeiten, aktiv einzugreifen, Druck auf die Politiker auszuüben und die Welt in der wir leben zu verbessern. Diese Bemühungen können alle LeserInnen unterstützen, indem sie bei den Aktionen mitmachen und diese aktiv weiterempfehlen. DirekteAktion begreift sich als demokratisch und konstruktiv.
Die Idee: Fahrzeuge der Fahrbereitschaft des Bundestags, die die Abgeordneten durch Groß-Berlin kutschiert und sonstige Pkw des Parlaments, sollten nur noch dann neu angeschafft werden, wenn sie ab sofort nicht mehr als 140 Gramm CO2 ausstoßen und ab 2012 nicht mehr als 120 Gramm.
Eine gute Idee, würde man denken. Sie hatte ein Problem: Dafür in Frage kamen nur folgende Autos:
Alle wollen sie Opel retten. Aber kaum einer will einen Opel fahren. Weder die CDU/CSU-Bundestagsabgeordneten, noch die Mandatsträger der SPD, jene der FDP schon gleich gar nicht.
Schlimmer noch: Auch die anderen beiden umweltfreundlicheren Fahrzeuge stossen auf strikte Ablehnung. Der angemietete Fahrdienst kutschiert weiterhin mit den E-Klasse Daimlern 220 CDI, die die guten CO2-Werte nicht erreichen. Und als eigene Fahrzeuge des Bundestags werden weiterhin nur Daimler, 5er BMW und Audi A6 gekauft. Der durchschnittliche Schmutzausstoß dieser 34-Wagen-Flotte liegt nach Angaben der Pressestelle des Parlaments bei 180 Gramm CO2 pro Kilometer.
Quelle: Hans Peter Schütz - Berlin vertraulich! auf Stern.de