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Anstatt die Bürgerinnen und Bürger zu Zuschauern der Demokratie zu degradieren (wie das viele Medien tun), bietet das Blog "DirekteAktion" vielfältige Möglichkeiten, aktiv einzugreifen, Druck auf die Politiker auszuüben und die Welt in der wir leben zu verbessern. Diese Bemühungen können alle LeserInnen unterstützen, indem sie bei den Aktionen mitmachen und diese aktiv weiterempfehlen. DirekteAktion begreift sich als demokratisch und konstruktiv.

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Kochs Einflussnahme beim ZDF hat System

Wie die KIZ ( Kulturinformationszentrum) basierend auf eienr DDP Meldung berichtet, beeinflusste Koch schon vor dem Fall Brender massiv ZDF-Personalien, um seine Kandidaten durchzupeitschen.

Hans Janke, damals und auch heute der stellvertretende Programmdirektor und ZDF-Fernsehspielleiter, fiel als Nachfolger von Programmdirektor Markus Schächter durch, der inzwischen zum Intendanten aufgestiegen war. Obwohl Schächter im Verwaltungsrat Janke als Nachfolger vorgeschlagen hatte. Koch und die anderen Unions-Politiker argumentierten, Janke, der kein Parteibuch hat, sei «zu links». Der von der Union favorisierte Leiter der ZDF-Hauptredaktion Innenpolitik, Thomas Bellut, bekam den Posten. Manche sagen, Bellut sei aus Sicht der Union journalistisch bequemer. Den ZDF-Chefredakteur Brender hält die Union offenbar ebenfalls für zu unbequem.

http://www.nmz.de/kiz/nachrichten/koch-beeinflusste-schon-vor-dem-fall-brender-zdf-personalien

Außerdem stelle sich laut KIZ auch Uwe Kammann, Direktor des Adolf Grimme Instituts in Marl, vor Brender:: «Dies ist ein massiver und unzulässiger Versuch der Beeinflussung.

Kammann, dessen Grimme-Institut auch die Preise für herausragende journalistische Leistungen vergibt, hält die Kritik an Brender für vorgeschoben: Sie sei «an dieser Stelle doppelt falsch. Zum einen gehört die Programmdiskussion und -kritik in den Fernsehrat, nicht in den Verwaltungsrat. Zudem ist die Argumentation allein mit der Quote als Erfolgsmesser kontraproduktiv. Es muss zuerst um die Qualität der Nachrichtensendungen gehen - und deren Auswirkung auf die Quote ist vielschichtig», sagt Kammann laut KIZ.

Brender wurde übrigens einem Millionenpublikum bekannt, als er in der Live-Diskussionsrunde mit den Spitzenpolitikern der Parteien am Abend der Bundestagswahl vom 18. September 2005 den abgewählten SPD-Bundeskanzler Gerhard Schröder zurechtwies, nachdem dieser den Medien vorwarf, gegen ihn gearbeitet zu haben.









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