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2. Oktober 2009 5 02 /10 /Oktober /2009 21:25
Eine Unterschriften Aktion gegen den Ausstieg aus dem Ausstieg. Nicht besonders originell, gebe ich zu, aber immer noch besser als gar nichts tun:


Sehr geehrte Frau Merkel,
sehr geehrter Herr Seehofer,
sehr geehrter Herr Westerwelle,

CDU, CSU und FDP haben die Bundestagswahl nicht wegen, sondern trotz ihrer Position zur Atomenergie gewonnen. Nach allen aktuellen Umfragen lehnt eine deutliche Mehrheit der Bundesbürger/innen Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke ab.

Mehr als drei Jahrzehnte lang hat die Auseinandersetzung um die Atomkraft die Republik erschüttert und tief gespalten. Erst der 1999 zwischen Bundesregierung und Energiekonzernen vereinbarte Atomkonsens hat dem gesellschaftlichen Konflikt einen Teil seiner Schärfe genommen. Jede Laufzeitverlängerung für Atomreaktoren wird die notdürftig zugeschütteten Gräben des Konflikts wieder aufreißen und zur Renaissance des Anti-Atom-Protests führen.

Um den gesellschaftlichen Frieden zu bewahren und die Energiewende zu sichern, fordern wir Sie auf:

  • Sorgen Sie dafür, dass die sieben ältesten, besonders unsicheren Atomkraftwerke und der Pannenreaktor Krümmel jetzt vom Netz gehen!
  • Ziehen Sie einen Schlussstrich unter die jahrzehntelangen Lügen, die den Ausbau des völlig ungeeigneten Salzstocks Gorleben zum Endlager begleitet haben! Starten Sie eine neue, vergleichende Standortsuche nach klaren Kriterien.
  • Stärken Sie den Ausbau der Erneuerbaren Energien und fördern Sie Energieeffizienz: Jedes Aufweichen des Atomausstiegs zerstört die Investitionssicherheit dieser Zukunftsbranchen.

Sollte Ihre Regierung den Atomausstieg jetzt nicht endlich vollziehen, werden wir uns an den zu erwartenden, massiven Protesten der Anti-Atom-Bewegung beteiligen.

Mit freundlichen Grüßen




Ziel dieses Briefes ist es nicht, die Meinung der Angeschriebenen zu ändern, sonden sie jetzt - bevor sie Pflöcj´ke einschlagen - auf einen Konflikt aufmerksam zu machen, der ihre gesamte Regierungszeit begleiten wird.

Massiver Wiederstand gegen dan Ausstieg aus dem Ausstieg wird sie vielleicht dazu bewegen,den Lobbyisten nicht zu folgen. Denn Atomenergie ist keine zentrales Ziel dieser Regierung.

Macht deshalb mit bei der Unterschriften Aktion gegen den Ausstieg aus dem Ausstieg.



Siehe auch:
Atom-Alarm: Schütze Dein Atomkraftwerk! (Online-Spiel)
Kinderkrebs in Nähe von Atomkraftwerken: Babys haben häufiger Leukämie
Im Land der Wasserschlucker


 

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7. September 2009 1 07 /09 /September /2009 19:00

Als fiktiver Betreiber eines AKWs ist man vielfältig gefordert. Manches erscheint wie Routine - etwa wenn die zunehmende Zahl von gefährlich strahlenden Atommüllfässern geschickt entsorgt werden muss. Dabei gilt es, unerwartete & riskante Temperaturschwankungen im Griff zu behalten. Was tun, wenn es zu einem Erdbeben kommt und das AKW plötzlich Risse im Beton aufweist? Kaum ist die Gefahr gebannt, erscheint ein Attentäterflieger am Horizont und will sich auf den Reaktor stürzen.


Schon nach zehn, zwanzig Jahren - gespielten drei und gefühlten 15 hektischen Minuten - ist das Kraftwerksmanagement garantiert  hoffnungslos überfordert. Feuchte Hände, krampfende Finger und eine stetig zunehmende Störfallhäufigkeit lassen ernste Zweifel aufkommen – zunächst an der eigenen Reaktionsfähigkeit und später am Größenwahn, eine so risikobehaftete Technologie und den ewig strahlenden Atommüll über Jahrtausende unter Kontrolle halten zu wollen.

 

Doch: Eine Million Jahre soll der Spieler die Sicherheit der Atomanlage gewährleisten. Dazu läuft ein Zählwerk rückwärts. Schaffst du es? 

 

Natürlich wollte ich rausfinden, ob der BUND bei seinem Online Spiel eine Chance auf ein Happy End überhaupt zuläßt. Bisher bin ich aber immer gescheitert.

 

 

Direkt zu Atom-Alarm im App Store vom iPhone oder iPod aus. Für PC-Zugriff installierte Software iTunes von Apple erforderlich.

Atom-Alarm für iPhone und iPod (kostenlos)






Siehe auch:
Kinderkrebs in Nähe von Atomkraftwerken: Babys haben häufiger Leukämie
Im Land der Wasserschlucker


 

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4. September 2009 5 04 /09 /September /2009 22:10
Ist das Wohnen in der Nähe eines Atomkraftwerks besonders für Kinder gesundheitsschädlich? Der Verdacht steht seit Jahren im Raum, konnte aber bisher nicht nachgewiesen werden. Eine neue wissenschaftliche Auswertung liefert nun neue Indizien und sieht ein erhöhtes Leukämierisiko für Kinder.

 

Wie der Spiegel und die taz berichten, kommt der Epidemiologe Eberhard Greiser in einem neuen Gutachten in der Tat zu dem Ergebnis, dass Gesundheitsgefahren für junge Menschen bestehen:

 

Im Umkreis von 20 bis 50 Kilometern um Atommeiler sei das Leukämierisiko bei Kindern unter fünf Jahren um 19 Prozent, unter 15 Jahren um 13 Prozent erhöht, berichtete Greiser am Freitag. Die Aussagen zu den Krebsgefahren seien bei Kindern bis 14 Jahren am sichersten, weil für diese Altersgruppe die Zahl der einbezogenen Atommeiler der fünf Länder am größten ist. So wurden in der Nähe von insgesamt 80 Kernkraftwerken 3742 Kinder unter 15 Jahren mit Leukämie festgestellt. Darunter waren allein 2096 im Kleinkindalter von bis vier Jahren.

 

schreibt der Spiegel.Von einem letztgültigen Beweis will der Forscher allerdings nicht sprechen: Aufgrund der Vielzahl von Risikofaktoren könne man keine direkte Kausalbeziehung zwischen Krebserkrankungen und Atomkraftnutzung herstellen. Oft seien die Stichproben für statistisch gesicherte Aussagen viel zu klein, so der Professor.

 

Ärzte fordern angesichts des neuen Gutachtens, endlich den Strahlenschutz zu verbessern. Dies war bisher von der Bundesregierung immer abgelehnt worden, obwohl schon Ende 2007 eine Studie des Kinderkrebsregisters in Mainz für Kinder unter fünf Jahren veröffentlicht worden war. Sie hatte eine erhöhte Krebsgefahr für Kleinkinder in der Umgebung von Atomkraftwerken gezeigt. "Die Studie stellt den entscheidenden Fortschritt bei der Beantwortung der seit etwa 30 Jahren diskutierten Frage nach gesundheitlichen Effekten in der Umgebung von Reaktoren dar", erklärte das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) damals.

 

Dennoch gingen die Ergebnisse im Streit der Fachleute zunächst unter. Die Strahlenschutzkommission (SSK) bestätigte das Ergebnis - ohne allerdings eine Erklärung für die Ursache liefern zu können. Das Bundesumweltministerium sah daraufhin keinen Anlass, in der Umgebung der deutschen Atomkraftwerke neue Strahlenschutzmaßnahmen zu ergreifen.

 

Siehe auch:

Mal richtig abschalten: 5.9. in Berlin (gegen AKWs) 

 

 

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2. August 2009 7 02 /08 /August /2009 23:19

Nach der Bundestagswahl entscheidet sich, ob aus der Atomkraft ausgestiegen wird. Viel hängt vom öffentlichen Druck ab. Viele Tausende werden sich am 5. September zur Großdemonstration nach Berlin aufmachen. Auch die Bauern aus Gorleben kommen mit einem Treck dazu.
http://lh4.ggpht.com/_t_ujyXPvS2U/TGL8N-vW8YI/AAAAAAAAADE/sv19KApMGVo/Mal_richtig_abschalten.jpg
Kommt am 5. September nach Berlin! Informiert Eure FreundInnen über die Demo!


Mehr Info:
http://www.campact.de/atom2/demo
http://www.ausgestrahlt.de/aktionen/anti-atom-demo-59/mobilisieren.html
http://www.anti-atom-treck.de/

Infos zur Anfahrt:
http://www.anti-atom-treck.de/index.php?option=com_content&view=article&id=21&Itemid=51


*** JETZT MOBILISIEREN: LADET EURE FREUNDiNNEN EIN! ***

Damit wir zur Großdemonstration viele werden, müssen wir es den Demonstrierenden so einfach wie möglich machen, am 5. September nach Berlin zu fahren. Nehmen Sie die Sache jetzt selbst in die Hand: Organisieren Sie einen Bus aus Ihrer Stadt nach Berlin. Oder schließen Sie sich einem Bus an.

Busbörse 05.09. nach Berlin


Über 80.000 Menschen haben bereits den Appell gegen einen Ausstieg aus dem Atomausstieg unterzeichnet. Bis zur Bundestagswahl wollen wir 100.000 werden und den Appell mit Anzeigen in großen Tageszeitungen veröffentlichen!

Unterzeichnen Sie den Appell!


Atomtour
Unser Castor rollt! Bundesweite Tour im Vorfeld der Demo

  Mit einer bundesweiten Aktionstour wollen die Atomlobby im Kurz vor der Demo am 5.9. an ihrer Achillesferse packen: der ungelösten Endlagerung von Atommüll. Mit einem „Castor-Transport“ konfrontieren wir Menschen in möglichst vielen Großstädten mit der Frage: Ist Ihre Stadt geeignet als atomares Endlager?

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21. Juli 2009 2 21 /07 /Juli /2009 21:08

09.08- A-Moll statt A-Müll in Gorleben

Musikalische Inspektion des geplanten Endlagers in Gorleben. Es werden noch SängerInnen, InstrumentalistInnen und HelferInnen gesucht, die Aktionsvorbereitung findet vom 04. bis 09. 08. in Gedelitz statt.


28.08 Atomtour 2009 startet (Bayern)

campact macht mit seinem Castor Truck in mehreren deutschen Großstädten Station. Ein Gefahrgut-Transport wird auf öffentlichen Plätzen fässerweise Atommüll ausladen, um auf die ungelöste Endlagerfrage hinzuweisen. Mehr Informationen und die Tourdaten.


29.08 Anti-Atom-Treck bundesweit

Als Hommage an den legendären Treck nach Hannover vor 30 Jahren brechen die bäuerliche Notgemeinschaft und die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg am 29.08. an den Atomanlagen in Gorleben mit Traktor, Fahrrädern, Bussen etc. auf, um am 05. 09. in Berlin zur Großdemonstration einzutreffen; Mitreisende sind willkommen. Unterwegs sind zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen geplant


05.09 Mal richtig abschalten! Berlin


Große Anti-Atom-Demo. Auftakt um 13 Uhr am Hauptbahnhof, Demonstrationszug durch Berlin mit anschließender Kundgebung am Brandenburger Tor.

Sonderzug zur Anti-Atom-Demo nach Berlin - Kartenvorbestellung möglich - http://tinyurl.com/nnrb2j
 



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17. Juli 2009 5 17 /07 /Juli /2009 21:03
Ein ernster Störfall in Krümmel würde zu katastrophalen Folgen führen: Eine Studie im Auftrag der Hamburger Umweltbehörde, durchgeführt vom Ökoinstitut Darmstadt, hat bereits 1995 ermittelt, dass bei einem solchen Störfall im AKW Krümmel 1.183.000 Menschen aus der Hansestadt evakuiert werden müssten. Das berichten contrAtom.de und oekonews.at Auszüge aus dem Gutachten finden Sie online bei Robin Wood

Selbst wenn das innerhalb der extrem kurzen Vorwarnzeit überhaupt möglich sein sollte: Etwa 44.600 bis 106.700 Todesopfer wären die langfristige Folge eines solchen schweren Störfalls in Krümmel. Zwar könnten Katastrophenschutzmaßnahmen diese Opfer möglicherweise um die Hälfte reduzieren, doch selbst dann wäre das Schadensausmaß enorm. Darüber hinaus wären weite Teile der evakuierten Flächen in Hamburg über Jahrzehnte unbewohnbar.

´Mehr als eine Million Menschen müssten nach einem Kernschmelzunfall im AKW Krümmel allein in Hamburg evakuiert werden. Mehr als 20.000 Tote wären mindestens die Folge, wenn es in Krümmel zum Schlimmsten kommt,´ so Dirk Seifert, Energiereferent von ROBIN WOOD.

Das Gutachten des Ökoinstituts Darmstadt ist im April 1992 fertiggestellt, aber erst im Februar 1995 veröffentlich worden: ´Folgen schwerer Unfälle in AKW Krümmel für das Gebiet der Freien und Hansestadt Hamburg und Auswirkungen von Katastrophenschutzmaßnahmen.´ Ökoinstitut Darmstadt, im Auftrag der Umweltbehörde Hamburg, Darmstadt, April 1992, in der Fassung vom 23. Februar 1995. Autor der Studie ist u.a. Christian Küppers, der heute auch Mitglied der Strahlenschutzkommission, einem Beraterstab des Bundesumweltministers, ist.


Energieversorger Vattenfall sucht noch nach den Ursachen für den Störfall in Krümmel - räumt aber ein, dass der Reaktor knapp an einem Brand vorbeigeschrammt ist.

--> http://www.contratom.de/news/newsanzeige.php?newsid=15367

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7. Juli 2009 2 07 /07 /Juli /2009 20:33

Zwischen dem 03. und 12. Juli mobilisieren Atomkraftgegner zu einer bundesweiten Aktionswoche gegen Atomenergie. Macht mit und setzt mit uns im Jahr der Entscheidung ein Zeichen gegen Laufzeitverlängerung für Uraltmeiler, Endlagerfestlegung auf Gorleben, weitere Castortransporte,

Urandrehkreuze in deutschen Häfen. Für den sofortigen, massiven Ausbau der Erneuerbaren Energien und für eine lebenswerte Zukunft.

 

Unter dem Tenor ´Mal richtig abschalten´ kündigten bislang in über 20 Städten unterschiedlichste Gruppen Aktionen an. Sie wollen gemeinsam für den Atomausstieg kämpfen und für die große Demonstration am 05.09. in Berlin und den Trecker-Treck mobilisieren:

 

Beginn der Protestwoche ist im Norden Deutschlands, dort soll am Freitag, 03.07. eine Blockadeaktion gegen das kürzlich wiederangefahrene AKW Krümmel stattfinden.

 

Am Samstag, 04.07. wird in Neckarwestheim demonstriert: mit einer große Demonstration fordern die dortigen Initiativen u.a. die Stilllegung des alten Blocks 1.

 

Am 05.07. startet die Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg in Morsleben ihre Anti-Atom Bustour quer durch Deutschland und die angrenzenden Länder.

 

Bis zum 01. August werden in Betrieb befindliche Atomanlagen wie Gundremmingen oder Temelin in Tschechien, Bauruinen wie der THTR in Hamm-Uentrop oder große Städte angefahren.Am selben Tag findet in Gronau, wo Deutschlands einzige Urananreicherungsanlage steht, die Ziel und Absender von zahlreichen Atomtransporten ist, ein traditioneller ´Sonntagsspaziergang´ statt.

 

Am 07.07. startet am Atomkraftwerk Grafenrheinfeld die diesjährige Flosstour von Robin Wood. Unter dem Motto ´Mal richtig abschalten - Atomkraft? Nein Danke!´ wird bis zum 08.08. der Main, Main-Donau Kanal und die Donau bis nach Passau auf einem Holzfloss bereist.

 

Die Protestwoche abschließen wird die BI Uelzen, die sich am Sonntag, 12. Juli mit Booten auf der Elbe dem AKW Krümmel nähern will und für jeden Leukämiefall einen Stein im Kühlwassereinlauf versenken wird.

Mitmachen!

Alle Anlagen oder Firmen, die im Zusammenhang mit der Atomenergie stehen, sollen Ziel unserer Proteste sein: Atomkraftwerke, Anlagen des Brennstoff´kreislaufes´, .Konzernzentralen der Atomstromverkäufer…

 

Initiert eine eigene Aktion in euerer Stadt, macht zum Beispiel Ökostromwerbung oder rollt Atommüllfässer durch die Fußgängerzonen - denn irgendwo muss der Atommüll schließlich hin.

 

Auf www.contratom.de/aktionswoche gibt es eine ´Widerstandskarte´, dort tragen wir gern eure Aktion dazu.

 

Weitere Infos:

• Überblick zur Protestwoche: [ www.contratom.de/aktionswoche ]

• 03.07. - Krümmel-Blockade: [ www.contratom.de/kruemmel ]

• 04.07. - Demo Neckarwestheim: [ www.endlichabschalten.de ]

• Ab 05.07. - BI Bustour: [ www.bi-luechow-dannenberg.de ]

• Ab 07.07. - Robin Wood-Flosstour: [ www.flosstour.de ]

• 12.07. - BI Uelzen: [ www.contratom.de/uelzen ]

• Ab 29.08. - Trecker-Treck und Demo am 05.09., Berlin: [ www.anti-atom-treck.de ]

 

Weitere Infos&Aktionen: ContrAtom.de

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7. Juli 2009 2 07 /07 /Juli /2009 19:25
12. Juli 2009 - Uhrzeit: 14:00 - Wo: AKW Krümmel, - Wer: BI Uelzen 
Krümmel: "Für jeden Leukämiefall einen Stein" - BI Uelzen plant Aktion gegen Atomkraftwerk

Mit einer Aktion will die BürgerInneninitiative gegen Atomanlagen Uelzen am 12. Juli
für Aufmerksamkeit sorgen: Für jeden der 19 offiziell ungeklärten Leukämiefälle um
das AKW Krümmel soll beim Kühlwassereinlauf ein Stein versenkt werden. Mit Booten wollen sich die Aktivisten dem Kraftwerk an der Elbe nähern, um dann ihre Protestaktion durchzuführen.

Mehr Infos: ContrAtom.de


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30. Juni 2009 2 30 /06 /Juni /2009 21:45
Die E.ON will seine Tochter Thüga, in der Beteiligungen an Stadtwerken gebündelt sind, bis zum Sommer 2009 verkaufen. Die Genossenschaft Energie in Bürgerhand will mit einer möglichst hohen Beteiligung dort mit einsteigen.

Freiburger BürgerInnen haben die Genossenschaft gegründet, um die Idee einer ökologischen und zukunftsweisenden Energiewirtschaft zu verwirklichen.

Die Ziele der Genossenschaft sind:

* Demokratisierung der Energiewirtschaft
* Dezentralisierung der Energieerzeugung
* Ausstieg aus der Atomenergie
* Förderung klimafreundlicher Stromerzeugung
* Ausbau der erneuerbaren Energielandschaft
* Förderung der Energieeinsparung und Energieeffizienz
* Ehrliche Preise und klare Strukturen
* Bürger vor Ort an Energiefragen stärker beteiligen


Jeder kann als gleichberechtigtes Mitglied der Genossenschaft beitreten. Beim Beitritt erhält man unabhängig von der Höhe seines Anteils eine Stimme. So ist auch ausgeschlossen, dass sich Investmentgesellschaften einkaufen können, um die Ziele der Genossenschaft zu manipulieren.

MIt der Beteiligung wäre die Genossenschaft Miteigentümer am fünftgrößten Energieversorger. Bei einem entsprechend hohem Anteil würde die Genossenschaft einen oder mehrere Vertreter in den Aufsichtsrat senden können, und könnte somit Einfluss auf die Energiepolitik für über 90 Stadtwerke nehme

Flyer zum Download & Weitergeben

Quelle: bluepingu.de
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30. Juni 2009 2 30 /06 /Juni /2009 08:46
RWE will zwei hoch riskante AKW im bulgarischen Belene bauen – mitten im Erdbebengebiet!

Zeigt die Gelbe Karte! Unterzeichnen Sie die Protest-Postkarte an die Mitglieder des RWE-Aussichtsrats! Sie müssen die Finanzierung zweier hoch riskanter Atomreaktoren im bulgarischen Belene stoppen. Hier
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