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30. September 2010 4 30 /09 /September /2010 19:55

Bereits 10.000 Menschen haben die Bundestags-Petition gegen die Laufzeitveränderung von AKWs unterzeichnet, ohne das diese von einer großen Organisation unterstützt wird. Und die Zahl der Mitzeichnungen pro Stunde wächst weiter an.

Das ist ein echter Erfolg!

Dennoch müssen wir noch erheblich zulegen, um bis zum 22.10. die 50.0000 Mitzeichnungen zu erreichen, die notwendig sind, damit die Petition im Petitionsausschuss des Bundestages verhandelt wird und die damit verbundene Presseaufmerksamkeit erzeilt werden kann.

Daher möchte ich euch bitte, zu prüfen, ob ihr noch mehr tun könnt, um die Petition bekannter zu machen. Folgende Möglichkeiten sind uns bisher eingefallen:

- Gewinnt eure Partei / Organisation / euer Gremium zur Unterstützung der Petition und verfasst eine Pressemeldung.

 

Oder gründet eine (lokale) Gruppe mit dem Zweck, die Petition zu unterstützen - dann hat die lokale Presse auch einen
Anlass, über die Petition zu berichten. Bereits zwei Leute können so eine Gruppe bilden. Schreibt eine Pressemitteilung.

- Bittet Journalisten, die ihr kennt, über die Petition zu berichten oder schreibt an eure Zeitung (Aufhänger siehe unten). Anlass kann zum Beispiele eineUnterschriften-Sammlung in der Innenstadt sein.

 

- Berichtet auf eurem Blog, auf Facebook, Xing, Twitter, identi.ca, friendsfeed ect. über die Petiton und ihre Zwischenerfolge 

- Gestaltet ein Logo oder Banner für die Petition und stellt es im Netz zur Verfügung.

- Macht eure Verwandten, Freunde, Bekannten und Kollegen per E-Mail auf die Petition aufmerksam

- Sammelt offline Unterschriften für die Petiton. Ein entsprechendes Formular findet ihr unter

http://direkteaktion.blogsport.eu/files/2010/09/Unterschriftenliste_AKW_Petition.pdf

Volle Listen bitte so früh wie möglich einschicken oder faxen um die Erfassung durch den Petitionsausschuss nicht zu erschweren. Bei Faxen die Originale bis zum Abschluss des Petitionsverfahrens aufbewahren.

- Teilt eure Ideen, wie noch für die Petition geworben werden kann. Postet Artikel & Meldungen hier.


Weitere Infos:

1.) Für Berichte der Presse oder in Diskussionen über die Sinnhaftigkeit einer solchen Petition ist ein wichtiger Aspekt, das die Petiton von einem angesehenen CDU Lokalpolitiker initiert wurde. Jörg Zwosta ist ehemaliger CDU-Bürgermeister aus Baden-Baden und wie nicht wenige CDU Mitglieder über Atomlobbypolitik der Regierung genauso unglücklich wie die Anhänger anderer Parteien.

Mehr zum Hintergrund:
http://direkteaktion.over-blog.de/article-warum-eine-petition-zum-thema-laufzeitverlangerung-57490098.html


2.) Die Piratenpartei Köln ruft öffentlich zur Unterstützung der Petition auf
http://www.piratenpartei-koeln.de/epetition_fuer_vertragsgemaesse_akw-abschaltung/


3.) twitter-trends.de informiert über Twitts, die das Wort "Petition" enthalten
http://www.twitter-trends.de/trend/petition.html

4.) Offiziell will die Regierung die Laufzeiten für Kernkraftwerke um rund zwölf Jahre verlängern - tatsächlich dürften die Meiler deutlich länger laufen. Denn Schwarz-Gelb schreibt keine Jahreszahl fest, sondern
Reststrommengen. Und die können die Konzerne auf einen größeren Zeitraum strecken.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,715901,00.html

 

 

 

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29. September 2010 3 29 /09 /September /2010 07:17

Warum die Frage, wer eine Bundestags-Petition verfaßt und bewirbt, von ganz entscheidender Bedeutung ist. Eine Lektion in politischer Strategie.

 

Als ich von der Petition zum ersten Mal hörte, war ich nicht unbedingt begeistert. Denn die Petition 13587  -  "Nukleare Ver- und Entsorgung - Einhaltung der Verträge zur Abschaltung der Atomkraftwerke bis zum Jahr 2023" ist nicht nur bürokratisch formuliert, sondern fällt inhaltlich hinter meine Erwartungen zurück. Denn seit die Atomkonzerne den Vertrag, den ich schon damals für einen schlechten (aber damals unumgänglichen) Konmpromiss gehalten habe, gebrochen haben, fühle ichmich auch nicht merh daran gebunden, und denke, dass wir eine Atomausstieg viel schneller anstreben sollten (für Details siehe Die Atom-Kriegserklärung ).

 

Außerdem fragte ich mich: Was soll eine Petition bringen in einer Frage, in der die CDU / FDP Mehrheit des Bundestages sich längst (gegen den Willen der Bürger) festgelegt hat.

 

Viele Leute scheinen ähnlich zu denken wie ich, denn die Petition hat bis heute erst knapp über 7.000 Mitzeichner. In einemm kürzeren Zeitraum hat dagegen Avaaz über 100.000 Unterschriften gegen die Atomenergie gesammelt und selbst die Pro-Smiley Aktion von Foodwatch hat schon 18.000 Unterzeichner (obwohl es da bloß um die Veröffentlichung der Ergebnisse von Lebensmittelkontrollebn geht).

 

Trotzdem habe ich mich dafür entschieden, auch diese Petition zu unterzeichnen. Zum einen, weil es meiner Philosophie entspricht, auch und gerade hoffungslose Initiativen zu unterstützen. Aber natürlich auch, weil eine solche Petition auf jeden Fall zusätzliche Presse-Berichterstattung bringt.

 

Bei der Recherche für diesen Artikel habe ich dann die Überraschung erlebt, die mich heute diese Petition in einem gänzlich anderen Licht sehen läßt.

 

http://www.goodnews4.de/createthumbs.php?path=media/daily_news/&filename=j_zwosta.jpgDenn die Petition 13587 wurde weder von einem der üblichen Verdächtigen, noch von einem politischen Nobody erstellt. Auch nicht von der Piratenpartei (dann wäre sie auch längst viel näher an den 50.000 Unterzeichnern). Nein, der Initiator der Petition ist ein alter Hase im Politikgeschäft. Jörg Zwosta ist ehemaliger Bürgermeister der Stadt Baden-Baden. Und: Er war der Bürgermeister der CDU, bis er auf eine weitere Amtszeit verzichtete.

 

Jörg Zwosta ist jetzt Vorstand des Vereins "REM - Regenerative Energien Mittelbaden e.V.", aber in seine Stadt und darüber hinaus immer noch als CDU Politiker bekannt und beliebt. Vor zwei Jahren wurde er sogar zum "Baden-Badener des Monats gewählt".

 

Insofern ist seine Petition als ein Signal der Wert-Konservativen in der CDU gegen die Atomlobby in der eigenen Partei zu werten. Und daher ist es extrem wichtig, dass diese Petition die notwendige Zahl der Unterschriften erreicht. Denn die Signalwirkung einer erfolgreichen Petition eines etablierten und bodenständigen CDU Politikers in der Presse und Öfentlichkeit wäre gigantisch und würde vor allem den internen Gegnern CDU-Atomkurses erheblichen Aufwind verschaffen.

 

Daher meine Bitte: Unterzeichnet die Petition 13587. Und bewegt viele, viele andere dazu, sie ebenfalls zu unterzeichnen. Noch haben wir 30 Tage, um diese Petition zum Erfolg (50.000 Unterschriften) zu führen. Avaaz hat in nur 6 Tagen 100.000 Unterschriften gesammelt. Da sollten wir in 30 Tagen doch wenigstens 50.000 schaffen.

 

Noch steht die Petition kurz vor 10.000 Mitzeichnern.

 

Macht mit! Sagts weiter!

 

Sammelt offline Unterschriften. Hier die PDF-Unterschriftenliste zum Ausdrucken  NICHT VERGESSEN: Rechtzeitig abschicken!

 

Die Seite openPetition informiert Tages-Aktuell über den Fortschritt.

 

 

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21. September 2010 2 21 /09 /September /2010 14:09

http://avaazmedia.s3.amazonaws.com/2752_merkel_atomlobby.jpgAvaaz will einen offenen Brief gegen die Laufzeitverlängerung im Spiegel veröffentlichen und sucht noch Mitunterzeichner.

 

Im vergangenen Monat drängte die Atomlobby in einer agressiven Kampagne die Regierung zu längeren Laufzeiten, so dass die AKW-Betreiber weiterhin hohe Gewinne aus ihren alternden Reaktoren erwirtschaften können. Auf schamlose Weise erhöhte die Lobby den Druck mit einer Anzeigenkampagne und einem dreistes "Bestechungs-Angebot" von 30 Milliarden Euro für längere Laufzeiten. Eine von deutschen Bürgern finanzierte Anzeigenkampagne, sendet ein deutliches Signal an Merkel über das, was die Öffentlichkeit wirklich will.

 

Die Unterstützung der Bevölkerung für die Regierung ist gering - Wenn jetzt also genug von uns diesen Skandal aufdecken und unsere Opposition kundtun, könnte der Wille der Bürger die Atomlobby übertrumpfen.  Avaaz hat in nur 6 Tagen 100.000 Unterschriften gesammelt und wird den Appell am Tag vor der entscheidenden Kabinettssitzung am 28. in ganzseitigen Inseraten im Spiegel veröffentlichen, um unseren Stimmen Gehör zu verschaffen. Je mehr Menschen sich anschließen bevor wir die Anzeige veröffentlichen, desto stärker unser Aufruf

http://lh6.ggpht.com/_t_ujyXPvS2U/TIfGAHrK5AI/AAAAAAAAAHg/RYgy7uQtPn8/totenkopf.jpg

 

Über 110.000 Menschen haben schon unterschrieben!

 

 

Unterzeichnen Sie hier für einen Atomausstieg jetzt! hier : http://www.avaaz.org/de/ausstieg_jetzt

 

Zur Unterstützung der Finanzierung der Anzeige kann hier gespendet werden: Spenden Sie hier.

 

 
An Kanzlerin Merkel, Kabinett und Abgeordnete:
Respektieren Sie die Meinung der Deutschen Bevölkerung zum AKW-Ausstieg und folgen sie dem festgelegten "Atomkonsens". Investieren Sie unverzüglich in erneuerbare Energielösungen, damit diese so früh wie möglich Deutschlands Hauptenergiequelle bilden. Bitte berücksichtigen Sie die Sicherheit der Bürger und die Zukunft unseres Landes, anstatt die Interessen der Atomlobby in den Vordergrund zu stellen.

 

Lesen Sie auch:

 

Atomstrom versorgt nur wenige, die aber blendend
http://www.theeuropean.de/stefan-gaertner/3942-atomstrom-versorgt-nur-wenige-die-aber-blendend

 

Unterzeichnen für einen Atomausstieg jetzt! 

 

 

 

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20. September 2010 1 20 /09 /September /2010 21:04

http://lh5.ggpht.com/_t_ujyXPvS2U/TJfSB90qipI/AAAAAAAAAJc/XEquU7jk61s/s640/WIMPEL.jpgEs begab sich am letzten Samstag in Berlin. Nach der Anti-AKW Demo hier bin ich in den Saturn-Markt am Alex, um dort Akku-Nachschub für meine Kamera erwerben. Am Rucksack hatte ich meinen "Atomkraft- Nein Danke" - Wimpel stecken - klar, wo denn auch sonst.

 

Das Ding war auch echt klein (auf DIN A4 ausgedruckt und an nem Blumenhaltern festgeklebt, siehe rechts) und vom kurzen Regen auf der Demo ziemlich verwaschen.

 

Dennoch trat mir gleich nach dem Betreten des Geschäfts son Bullermann entgegen, der mich gleich anblökte: "Hier wird nich demonstriert".

 

Meine spontane Reaktion war, mich mit den Kerl anzulegen oder ihn zu ignorieren und einfach weiterzugehen. Wäre auch witzig gewesen zu schauen, ob die ihr Hausrecht mit der Polizei durchsetzen oder mich von den eigenen Schlägern raustransportieren lassen.

 

Zum Glück viel mir dann ein, was denn wäre, wenn ich ein Anti-AKW T-Shirt anhätte. Also hab ich ihn gefragt, ob ich mich in diesem Fall nackt ausziehen müßte. Das hat das Eis gebrochen. Da hat er erst dumm gekuckt, dann mußte er lachen.

 

Schließlich hat er zugegeben, das das eine Anweisung seines Geschäftsführers sei und er extra deshalb dort positioniert worden sei, um Leute mit Anti-AKW-Plakaten oder Fahnen abzuwehren.Wir haben uns darauf geeinigt, dass sein Geschäftsführer ein Arschloch ist und uns dann gut verstanden.

 

 

http://lh4.ggpht.com/_t_ujyXPvS2U/TJfSBgoOtfI/AAAAAAAAAJY/DuWf6expbxE/800px-Saturn_Logo_Munich.jpg

Gekauft hab ich in dem Laden trotzdem nix.

 

Aber ich schreibe das hier, weil ich zweierlei  gelernt habe:

 

1.) Politische Botschaften auf Kleidung sind schwerer zu verbieten.

 

2.) Solche Märkte wie Saturn und Mediamarkt sind aus wirtschaftlichen Günden Pro-Atomkraft. Denn wir AKW-Gegner könnten ihre Unterschicht-Kunden dazu bringen, mal zu überlegen, wieviel Strom ihr Elektroschrott eigentlich so verbraucht. Und solche Überlegungen sind nicht erwünscht, weil sie Umsatz und Profit mindern könnten.

 

http://lh4.ggpht.com/_t_ujyXPvS2U/TJfTIPYUiTI/AAAAAAAAAJk/LIrXT0o60Gk/MediaMarkt.jpgDeshalb werde ich bei Saturn in Zukunft nix mehr kaufen (und auch nicht im Media Markt, gehört nämlich zum gleichen Konzern), aber öfter mit Anti-AKW T-Shirt drinnen spazieren gehen.

Vielleicht ist es aber auch Zeit für einen Elektroschrotthandel,  der den Energieverbrauch in den Mittelpunkt stellt. Wir haben Bio-Läden bei Lebensmitteln, Fair-Trade bei Import-Proukten, DM bei Drogerie-Artikeln, Prüf-Siegel bei Möbeln & Kleidung. Aber verläßliche Geschäfte oder Kriterien, nach denen wir energiesparende Fernseher, MP3-Player, Kühlschränke oder Waschmaschinen kaufen können gibt es nicht. Im Gegenteil: Entsprechende Labels gaukeln uns Energiesparen vor, wo wir veralteten, energiefressenden Schrott angeboten bekommen.

 

 

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20. September 2010 1 20 /09 /September /2010 09:30

http://www.anti-atom-demo.de/typo3temp/pics/0220d06ff2.jpgDie Atomlobby ist am Ende. Sie weiß es nur noch nicht.

 

Aber Übermut kommt vor dem Fall. Und die kurze Blüte Schwarz-Gelber Macht zu nutzen, um einen Vertrag zu kippen, der von der Mehrheit der Gesellschaft getragen wurde, war definitiv Übermut.

 

Gestern sind in Berlin mehr als 100.000 Menschen zusammen gekommen, um gegen die Atomkraft zu demonstrieren. Doch nicht nur die klassische Anti-AKW-Bewegung ist ein Zeichen - auch die Stimmung in der gesamten Bevölkerung ist schon jetzt gegen Atomenergie und kippt weiter:

 

Denn die Schwarz-Gelbe "Mehrheit" basiert vor allem auf einer ländlichen, heftig überalterten Bürgerlichkeit. In den Städten, aber zunehmend auch in den Flächenländern werden die Grünen zu einer politischen Macht. Mancherorts haben sie die SPD bereits überrundet. In Berlin - merke: Der Hauptstadt - werden sie in den Umfragen bereits als stärkste Partei gehandelt.

 

Und es sind keineswegs MInderheiten, die die Grünen tragen: Es sind die gebildeten Schichten und Gruppen, die Akademiker, die Kreativen, die Zukunfts-orientierten, die nicht nur diese junge Partei nach oben tragen, sondern auch geschlossen sind in ihrer Ablehnung der Atomernergie.

 

http://lh6.ggpht.com/_t_ujyXPvS2U/TJaZazpogMI/AAAAAAAAAI4/S98mFg38gA4/IMG_4865.jpgUnd es sind nicht etwa Technik-feindlichen, die gegen Atomkraft sind. Nein, es sind vor alllem die Technik-freundlichen, die die Atomenergie entschieden ablehnen. Die Atomenergie ist das, was die Großrechner heute sind: Überbleibsel einer Technologie der Vergangenheit. Die Informationstechnologie setzt schon seit vielen Jahren auf verteilte, dezentrale Technik. Viel weniger störungsanfällig, viel flexibler, viel anpassungsfähiger. Das Internet der Energieerzeugung? Das sind die erneuerbaren Energien. Und die Diskussion um Sonne oder Wasser oder Wind ist wie die Disklussion, ob nun Redhed oder Suse oder Debian.Oder darfs ein anderes Derivat sein? Biogas vielleicht?

 

Nein, die Atombraunche steht vor dem Ende. Wenn sich in Bälde der Wind dreht, wer wird dann noch hinter Merkels krummen Geschäften stehen? Die Atomgegner, die sich von der Atomlobby nur betrogen fühlen können? Im Gegenteil, sie werden auf Rache brennen. Wenn die Atomlobby einfach so aus aus Vereinbarungen aussteigen kann, dan können wir das auch.

 

http://lh3.ggpht.com/_t_ujyXPvS2U/TJaZbBdo-PI/AAAAAAAAAI8/Fx2fqkkh0MA/IMG_4877.jpgNatürlich wird die Branche versuchen, sich über Verträge langfristig abzusichern. Aber allein das Kartellgesetz bietet genug Hebel, die Konzerne bis zu Unkenntlichkeit zu zerschlagen.

 

Aber noch heftiger wird er Gegenwind sein, den die Atomkonzerne noch während der Regierung von CDU FDP erleben werden. Ziviler Ungehorsam ist längst angekommen in der Mitte der Gesllschaft angekommen.

 

So geht es weiter:

 

Es wird in den nächsten Wochen zahlreiche örtliche, regionale und landesweite Aktionen geben. So am 29. September in Salzgitter, am 6. Oktober in Stuttgart und am 9. Oktober in München. Unmittelbar vor der geplanten Verabschiedung der geplanten Atomgesetz-Novelle findet am 23. Oktober die nächste bundesweite Aktion statt, der Castor-Strecken-Aktionstag: Die Atomtransporte verbinden uns alle und jeder kann in der Nähe seines Wohnortes ein Zeichen setzen.

 

http://lh4.ggpht.com/_t_ujyXPvS2U/TJaZbZTUJHI/AAAAAAAAAJE/CUC84p6Qbxk/IMG_4960.jpgAnfang November sollen dann wieder Castoren nach Gorleben rollen. Ein breites Bündnis ruft auf, noch bevor der Castor kommt, mit Kind und Kegel in Dannenberg zu demonstrieren. Das wird nach Lage der Dinge am 6. November sein, wenn gleichzeitig eine Großveranstaltung des DGB in Hannover stattfindet. Beide Aktionen werden kooperieren, nicht konkurieren, ein RednerInnen-Austausch ist abgesprochen. Und auch wenn die Castoren dann rollen, werden mehr Menschen im Wendland sein als jemals zuvor. Erstmals findet z.B. aus der Atomülllager-Region rund um Braunschweig (Morsleben (ERAM), Schacht Konrad, Asse II) ein gemeinsamer Treck ins Wendland und ein gemeinsames Camp statt.

 

Aktionsübersicht als pdf ansehen

 

 

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16. September 2010 4 16 /09 /September /2010 20:22

http://www.anti-atom-demo.de/uploads/pics/banner_umzingelung_300x250.jpgSo, in nicht mal mehr zwei Tage, dann gehts los! Die größte Anti-Atom Demo seit Beschluss Atom-Ausstiegs. Seit ihr dabei? Samstag, 13 Uhr am Reichstag?

 

Wer kurz entschlossen noch dazukommen will, findet Tipps zur Anreise unter:  http://www.anti-atom-demo.de/start/anreise/

(u.a. auch eine Mitfahrbörse - schont den Geldbeutel und die Umwelt)

 

Wer es nicht schafft, zu uns nach Berlin zu kommen,  kann bei diesen Unterschriften-Aktionen seine Stimme gegen Atomkraft erheben:

- Campact Unterschriften-Aktion Merkels Atompläne stoppen

 

- Avaaz-Aktion: 125.000 Unterschriften gegen den Ausstieg

 

- Online_Petition an den Deutschen Bundestag: Einhaltung der Verträge zur Abschaltung der Atomkraftwerke bis zum Jahr 2023   (Offline-Version: PDF-Unterschriftenliste zum Ausdrucken)

 

Weitersagen: Laden Sie Ihre Freunde mit diesem Mailformular ein, mit zu demonstrieren.

 

Der Demo-Aufruf auf türkisch: 18 Eylül tarihli Berlin'deki büyük anti-atom-gösterisine çagri

 

Bildmaterial für eure Anti-AKW-Demo Blog-Artikel: http://picasaweb.google.com/114829665917356924243/Atomkraft#

Und hier ein paar Banner, mit denen ihr eure Solidarität öffentlich bekunden zeigen könnt und die Anti Atom Demo auf eure Homepage bringen könnt.

 

Auch bei de Anreise könnt ihr schon für die Sache werben:

 

Am besten natürlich, in dem ihr bei der Atrom-Müll-Faß Aktion mitmacht und euer Atommüllfass möglichst öffentlich nach Berlin und durch Berlin transportiert.

 

Aber auch selbstgebaute Fahnen, Plakate, T-Shirts, Gesichtsbemalungen und Buttons sorgen auf der Anreise & Abreise für reichlich Aufmerksamkeit. Dafür: Eine ganz gute Druckvorlage für  selbstgebaute Fähnchen und Plakate

 

Noch besser natürlich: Flugblätter an Passanten verteilen und damit informieren!  Gut ist das Flugblatt "In Wahrheit ist alles gelogen" des Umweltinstituts München hier zum selbst ausdrucken /  in Druck geben (PDF).

 

Alle Details zur Demo hier: http://www.anti-atom-demo.de/

 

Wer noch Argumente braucht / sich informieren will, wird hier fündig:

Die Atom-Kriegserklärung

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16. September 2010 4 16 /09 /September /2010 09:59

http://lh6.ggpht.com/_t_ujyXPvS2U/TJFGR9vJCQI/AAAAAAAAAIg/Xu8mkHB3Ym0/800px-Frankfurt_Deutsche_Bank_AKW_Finanzierung.jpgEine besondere Erwähnung ist die Untestützung der Pro-Atromlobby Unterschriften-Aktion ( Manager von internationalen Konzernen werben mit unserem Geld für Atomkraft ) durch Ackermann von der Deutschen Bank wert, die auch von den Medien hervorgehoben wurde.

 

Die Deutsche Bank ist einer der Haupt-Finanzierer der deutschen Atomlobby.  Laut einer Studie von urgewald, Greenpeace International und Banktrack gehört sie international zu den Top Ten der Banken, die die Atomindustrie finanzieren. Die Studie wertet die Kredite und andere Finanzierungen zwischen 2000 und 2009 aus.

 

Die Deutsche Bank hat in dieser Zeit demnach knapp 8 Milliarden Euro für die Atomindustrie mobilisiert, sowohl für Energiekonzerne als auch den Uranabbau.

 

„Das große Engagement der Deutschen Bank bei der Atomindustrie passt zu ihrem sonstigen Auftreten, denn Bankenvertreter plädieren schon lange für eine Renaissance der Atomenergie", sagte Heffa Schücking, Geschäftsführerin von urgewald bei der Vorstellung der Studie. „Dies zeigt sich auch daran, dass die Bank ihren Privatkunden gezielt radioaktive Investitionen anbietet: Das ‚S-Box Nuclear Power Index Zertifikat' bündelt die Erträge von 20 führenden Atomfirmen. Eine unverantwortliche Geschäftspolitik", findet Schücking.

 

Die Umweltorganisationen warnen, dass schon die Bereitstellung des Brennstoffs für enorme Verschmutzung und Verseuchung sorgt.

 

Diese Gefahr zeige u.a am Beispiel des Deutsche Bank-Kunden Areva. Ende 2007 beteiligte sich die Deutsche Bank an einem Kredit für Areva, der mit diesem Geld das südafrikanische Bergbau-Unternehmen UraMin gekauft hat. Ein Schritt, um den Uranabbau in vielen Teilen Afrikas auszubauen. „Im Niger ist Areva über Tochterfirmen schon seit 40 Jahren aktiv, mit schrecklichen Folgen für die Bevölkerung", schildert Dr. Barbara Happe von urgewald. „Greenpeace hat im November 2009 in der Umgebung der nigrischen Uranminen gefährlich hohe Strahlungen gemessen, sie waren bis zu 500 mal höher als üblich. Radioaktives Baumaterial wurde hier für den Straßenbau verwendet - eine Riesengefahr für die Gesundheit der betroffenen Bevölkerung.

 

Die Deutsche Bank macht sich mitschuldig an der Verseuchung der Bevölkerung Afrikas. Ihr Eintreten für die Atomkraft in Deutschland ist nichts als ein Versuch, ihre Investitionen zu sichern.

 

Für mehr Details siehe die Pressemitteilung zu der Studie und eine genauere Auflistungen der einzelnen Kredite, Beteiligungen etc..

 

Zeit auch die letzten Konten bei der Deutschen Bank zu kündigen. Und am Samstag, 18. September, auf die "Atomlobby stoppen" Demo in Berlin gehen!

 

Vielleicht sollte die Deutsche Bank auch Bankblockaden am 18. Oktober besonders berücksichtigt werden.

 

Weitere Infos und Artikel:

18. September: Die Atomlobby stoppen

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Siehe auch:

Weitere Artikel in der Kategorie "Atomenergie", wie zum Beispiel:

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Einlagerung von Atommüll in Morsleben verhindern

Flashmobs gegen AKWs - jeden Adventssamstag bundesweit!

Druckwasser-Reaktoren: In 8 Atomkraftwerken drohen Störfälle 

Atom-Alarm: Schütze Dein Atomkraftwerk! (Online-Spiel)

Decke im Atommülllager Asse eingestürzt 

Alptraum Atommüll 

 

 

 

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Creator of the Deutsche Bank Tower Foto is is Markus Bernet http://commons.wikimedia.org/wiki/User:MRB

 

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15. September 2010 3 15 /09 /September /2010 20:00

http://www.campact.de/img/atom2/demo1809/infomaterial/spucki_klein.jpgAm Samstag, den 18. September - kurz bevor die Bundesregierung über längere AKW-Laufzeiten entscheidet - will die Anti-AKW Bewegung mit einer Großdemonstration in Berlin ein kraftvolles Zeichen setzen.

 

Gemeinsam mit zehntausenden Menschen wollen wir auf die Straße gehen und das Regierungsviertel symbolisch umzingeln. Die Demo bereiten wir zusammen mit einem breiten Bündnis von Organisationen vor.

 

Streichen Sie sich den Termin schon einmal im Kalender an und kommen auch Sie nach Berlin! Und unterstützen Sie uns bei der Mobilisierung: Bestellen Sie Flugblätter und Plakate und rühren Sie im Freundeskreis und an öffentlichen Orten kräftig die Werbetrommel!

 

Großdemo am 18.9. in Berlin (auch mit Infos zur Anreise) 

http://lh6.ggpht.com/_t_ujyXPvS2U/TIfGAHrK5AI/AAAAAAAAAHg/RYgy7uQtPn8/totenkopf.jpgDie Demo beginnt um 13 Uhr auf der Wiese vor dem Reichstag. Alle weiteren Infos zum Ablauf hier!

Was du noch tun kannst:

 

Weitere Informationen zur Großdemonstration in Berlin...

Bestellen Sie Infomaterial und mobilisieren Sie für die Großdemonstration!

Banner

 

http://www.campact.de/img/atom2/demo1809/header_umzingelung2.jpg

 

Weitere Infos und Artikel:

Unterschriften-Aktion: Merkels Atompläne stoppen

Deutsche Bank = Atombank

Atom-Transporte untergraben?

RWE: Wortbrecher mit schmutziger Bilanz

Anti-RWE Aktionstage im Braunkohlerevier vom 15.-17. Oktober

Atomsteuern: Ein inszenierter Streit

Die Atom-Kriegserklärung

Die Atomkatze ist aus dem Sack

Manager von internationalen Konzernen werben mit unserem Geld für Atomkraft

 

 

Siehe auch:

Weitere Artikel in der Kategorie "Atomenergie", wie zum Beispiel:

Wendland-Blockade - (Un)Ruhetag X - gegen ein Endlager in Gorleben

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8. September 2010 3 08 /09 /September /2010 17:02

Nachdem die Regierung ihre Atompläne verkündet hat, nimmt der Anti-AKW-Widerstand auch in der außerparlamentarischen Opposition neue Formen an. Neben den zahlreichen bereits angekündigten Anti-Atom-Protesten in den kommenden Wochen rufen nun rund 40 linke Gruppen aus ganz Deutschland dazu auf, beim Castor-Transport im November unter dem Motto "Castor Schottern! Atomausstieg bleibt Handarbeit!" mit massenhaften Gleissabotagen entschlossenen zivilen Ungehorsam zu leisten.  

 

Mit diesem bewussten Rechtsbruch wollen sie "der Atomlobby den Boden entziehen". Das passt auch zu der Tatsache, dass sich der Bahn-Chef öffentlich auf die Seite der Atomlobby gestellt hat.

 

Ziel der Aktion seien lediglich Gleisabschnitte, die ausschließlich zum Castor-Transport und nicht auch zu anderem Schienenverkehr benutzt würden, sodass durch die Aktion keine Unbeteiligten in Gefahr geraten könnten.

 

"Wir wissen, dass diese Aktion nicht vom Bürgerlichen Gesetzbuch gedeckt ist. Aber sie ist eine notwendige und legitime Handlung, um der menschengefährdenden Atomtechnologie Einhalt zu gebieten"

 

sagte laut taz Tadzio Müller, einer der SprecherInnen der Kampagne.

 

http://www.castor2010.org/templates/wm_08_j15/images/frontimage.jpg

Das Logo der Kampagne "Castor Schottern"

 

Sie rufen damit zu einer Handlung auf, die auch als "schwerer Eingriff in den Schienenverkehr" harte Strafen nach sich ziehen kann. Ob die CDU / FDP Bundesregierung jedoch tatsächlich die zum Teil prominenten Aufrufer vor Gericht stellen wird, bleibt abzuwarten. Fakt ist, das dieser Aufruf zu zivilem Ungehorsam in der Tradition Ghandis steht und jedes Urteil nur noch mehr Aufmerksamkeit auf die ungeliebte Atom-Energie.

 

Gleichzeitig wird allein die Ankündigung der Aktion die Kosten für Atomtransporte erhöhen und zeigt die Anfälligkeit dieser tödlichen Technologie für Terroranschläge. Denn auch der Atommülll ist eine gefährliche Fracht und die langen Transportstrecken sind kaum zu sichern.

 

Allerdings trifft diese Aktion nicht die Hauptschuldigen, die Atonmkonzerne, weil sie die Verantwortung für den strahlenden Atommüll an den Staat (und damit die Steuerzahler) weitergereicht haben.

 

Mehr Infos:

www.castor2010.org

taz Artikel vom 8.9.2010

auf Twitter

auf Facebook

 

Legal gegen AKWs aktiv werden:

18. September: Die Atomlobby stoppen - Bundesweite Großdemo in BERLIN

Unterschriften-Aktion: Merkels Atompläne stoppen


 

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8. September 2010 3 08 /09 /September /2010 12:53

http://www.campact.de/img/atom2/sn8/top_kettensaegenmerkel.jpg

 

Angela Merkel will Atomkraftwerke noch 12 Jahre länger betreiben lassen, als ursprünglich mit der Atomindustrie vereinbart. Am 28. September soll das Bundeskabinett über die längeren Laufzeiten entscheiden. Unterzeichnen Sie den Campact--Appell dagegen!

 

Hier gehts zum unterschreiben: http://www.campact.de/atom2/sn8/signer


Schon über 50.0000 Unterzeichner/innen bisher!

 

 

 

Mitmachen:

18. September: Die Atomlobby stoppen - Bundesweite Großdemo in BERLIN

 

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