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13. April 2009 1 13 /04 /April /2009 22:36
Obwohl der BMW-Konzern jahrzehntelang fette Gewinne realisiert hat und über reichlich Rücklagen und Reserven verfügen müßte, wird nun bekannt, das er sich nun aus dem Rettungsfonds der Bundesregierung bedient  - zur "Absicherung der Geschäfte".

Ein Konzern, der seit 1998 ständig mit Rekordgewinnen wirbt und PR macht. Kaum gibt es mal eine schlechtes Jahres wird die Hand aufgehalten und der Steuerzahler muss löhnen. Denn die Gelder in den Rettungsfonds sind Steuergelder, Gelder die wir schon von unserem Lohn abgezogen bekamen oder in Zukunft abgezogen bekommen.

Bei BMW müssten Milliarden an Rückstellungen vorhanden sein, um Geschäfte zu sichern. So hätten es die Eigentümer gern: Bei Gewinnen soll sich der Staat zurückhalten, bei Verlusten springt die Allgemeinheit ein - das ist unerträglich. Solche "cleveren" Eliten werden unsere Gesellschaft zerstören.

Besonders unerträglich aber BMW hat sich nun auch noch zu einer besonders "ethischen" Firma ernennen lassen:

2009 World’s Most Ethical Companies.


In der Liste tauchen noch weitere Firmen auf, die sich derzeit auf Kosten der Steuerzahler sanieren lassen.
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13. April 2009 1 13 /04 /April /2009 19:11
Auf Seite eins der taz war am Samstag eine Fotomontage mit Bayern-Trainer Jürgen Klinsmann als Brian/Graham Chapman am Kreuz zu sehen. Der Verein hält das für eine Entgleisung und will gegen die taz gerichtlich vorgehen.

Fußball-Rekordmeister FC Bayern München hat rechtliche Schritte gegen die taz angekündigt, weil diese am Samstag eine Fotomontage mit dem viel kritisierten Bayern-Trainer Jürgen Klinsmann als Jesus am Kreuz veröffentlicht hatte. "Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass wir gegen die vielleicht schlimmste Entgleisung, die es je in den deutschen Medien gegeben hat, rechtlich vorgehen werden", sagte der Mediendirektor des FC Bayern, Markus Hörwick.

Der taz kanns recht sein: Kostenlose Werbung in allen Medien ist garantiert.

Was jedoch unklar bleibt: Wollen die Bayern klagen, weil sie ihren religiösen Gefühle verletzt sehen? Oder finden sie den Vergleich Klinsmanns mit Jesus für ersteren zu schmeichelhaft?

Was auch immer die Motivaton des FC Bayerns sein mag: Alles was die taz zu fürchten hat, ist eine Copyright Klage von Monty Phyton, denn mit der Überschrift zusammen, ist die Referenz zum Film für alle gebildeten Menschen eigentlich eindeutig. Und MP hätte sicher ihren Spass an dieser Satire.


"Du bist der Messias! Und ich muss es wissen, denn ich bin schon einigen gefolgt!"

"Also gut, ich bin der Messias... und jetzt... VERPISST EUCH!" - "Wohin sollen wir uns verpissen, Herr?"

"Ich mein', was hast du schon zu verlieren? Du weißst, du kommst aus dem Nichts und du gehst wieder ins Nichts zurück. Was hast du also verloren? - Nichts."

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13. April 2009 1 13 /04 /April /2009 16:44

Ein religiöse Fundamentalist dreht durch: Der Augsburger Bischof Walter Mixa hat seine Osterpredigt genutzt, um sich mal wieder seinen in langen Monaten mühsam vorgetäuschter Nächstenliebe angesammelten Frust von der Seele zu predigen

 

Atheisten sind seiner Meinung nach an allen schlimmen Übeln dieser Welt schuld, insbesondere aber an Kommunismus und Nationalsozialismus. Man könnte das nun als senile Überreaktion abtun, Leider jedoch macht sich hier ein hochrangiger Kirchen-Repräsentant massiver Geschichts-Kittung und der Volksverhetzung schuldig. 

 

Willig übersieht Mixta dabei, das die Nazis gerade aus der deutschen katholischen Kirche massive unterstützung erfahren haben und die Kirche immer wieder selbst gegen Nazi-Gegner vorgegangen ist. 

 

Die NS-Diktatur habe sich gegen Kommunisten, Sozialdemokraten, Liberale, Gewerkschafter, Juden, Sinti, Homosexuelle, Behinderte und andere gerichtet. "Es war mitnichten die Diktatur einer dezidierten Atheistenbewegung", so Rudolf Ladwig, Vorsitzender des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA). "Widerstand gab es aus den Kirchen nur von Einzelnen."

 

Im Gegenteil, nicht wenige Kirchenführer teilten (und teilen auch heute noch) den Hass der Nazis auf diese Gruppen.

 

Auch der Philosoph Michael Schmidt-Salomon, Vorstandssprecher der humanistischen Giordano-Bruno-Stiftung, kritisierte Mixa scharf: "Wenn man weiß, dass in der Nazi-Zeit gerade den Juden Gottlosigkeit vorgeworfen wurde, erkennt man, wie perfide die Argumentation Mixas ist." Vielmehr seien Freidenker-Verbände von den Nazis aufgelöst, bekennende Atheisten verfolgt worden.

 

Und auch wenn die diktatorischen Kommunisten des Ostblocks tatsächlich überwiegend Atheisten waren, so haben sie mit Herrn Mixta doch mehr gemein, als ihm lieb ist: Auch sie pflegten einen offenen Hass gegen alle Andersdenkenden. 

 

Was mich allerdings wundert: Das Bischoff MIxta den Atheisten nicht auch noch die Schuld an beiden Weltkriegen (bei denen freundliche Feld-Geistliche die deutschen Truppen segneten und nicht selten auch gegen den Feind aufhetzten), die Hexenverfolgung und -Verbrennung, dem Irak-Krieg und die Kreuzzüge gibt.

 

Auch dass an den jüngsten Kirchen-Skandalen wie:

Katholische Kirche exkommuniziert Mutter von vergewaltigter Neunjähriger 

Aids: Papst vergrößert das Problem


Und natürlich sind die Atheisten auch schuld an den Verfehlungen von Mixtas eigenem Kollegen dem Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller.
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10. April 2009 5 10 /04 /April /2009 23:16
Walter Spindler, General für die Ausbildung im Heer der deutschen Bundeswehr, findet, dass es völlig in Ordnung ist, wenn Ausbildungsmaterialien der Bundeswehr auf Berichte, Vorschriften und Richtlinien der Nazi-Wehrmacht verweisen. Und zwar nicht etwa zur Abschreckung, sondern als empfohlene Verhaltens-und Kampfanweisungen.

Das wirf ein Interessantes Licht auf die offizielle Abgrenzung der Bundeswehr zur Nazi-Wehrmacht. Denn während die Regierung und die Bundeswehr-Führung isch abgrenzen, pflegt die Truppe die Wehrmachts-Traditon nicht nur verborgen, sondern auch in ihren offiziellen Ausbildungs-Materialien.

Eine Entscheidung ist notwendig: Entweder, die Nazi-Wehrmacht wird als "Feind" betrachtet, den man aus heutiger Perspektive hätte bekämpfen müssen, oder die Bundeswehr definiert sich offen als in der Nazi-Wehrmachts-Tradition stehend. "Ein bißchen Nazi"- das geht nicht!

Verantwortlich ist letztlich der Bundesverteidigungsminister Dr. Franz Josef Jung (CDU). General Walter "Wehrmacht" Spindler ist mit seinen verharmlosenden Äußerungen zur Wehrmacht untragbar geworden. Fordern sie seine Entlassung:

http://www.bmvg.de/portal/a/bmvg

Anschrift

13405 Berlin
Kurt-Schumacher-Damm 41
Fax: +49 30 1824-8196

Bei allgemeinen Anfragen wählen Sie zum Ortstarif:

Tel.: +49 30 1824-2424

Presse:

Bundesministerium der Verteidigung
Leiter des Presse- und Informationsstabes
Stauffenbergstr. 18
10785 Berlin
Tel.: +49 30 1824-8232
Fax: +49 30 1824-8240

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10. April 2009 5 10 /04 /April /2009 21:56
Software-Patente sind eine teure Angelegenheit. für den, der sie beantragt, aber noch teurer für die IT-Industrie als Ganzes.

Denn bei Software-Patenten handelt es sich nicht wirklich um Erfndungen , sondern um die Programierung von bestimmten Methoden, auf die letztlich jeder Programmierer kommen kann. Für kleine Unternehmen wird SW-Entwicklung damit zum unkalkulierbaren Risiko: Wie sollen sie sicherstellen, daß auf ein gerade ausgedachtes Programm nicht schon ein Patent besteht?

Interantionale Konzerne dagegen beschäftigen sowieso ganze Rechtsabteilungen, die nichts anderes machen, als solche Patente anzumelden und mögliche Patent-Verletzer zu verfolgen.

Für so manches kleine Unternehmen folgte daraus der Konkurs: Weil sie sich schon den Prozess gegen den Riesen nciht leisten konnten (egal, ob der Recht hatte, oder das einfach nur behauptete). Denn allein so ein Prozess koste erstmal viele tausende Euro.

Es gibt noch mehr Gründe. die gegen Software-Patente sprechen. Dieser eine aber sollte reichen, um die Petition gegen die Patentierung von Software zu unterzeichen.

Bitte macht mit!

stopsoftwarepatents.eu petition banner

Wirb mit Bannern auf deiner Seite / in deinem Blog für die Petition:

stopsoftwarepatents.eu petition ssp-732-121.gif banner
<a href="http://stopsoftwarepatents.eu/421001782565/"><img
src="http://stopsoftwarepatents.eu/banner/421001782565/ssp-732-121.gif"
alt="stopsoftwarepatents.eu petition banner"
width="732" height="121" /></a>
stopsoftwarepatents.eu petition ssp-468-96.gif banner
<a href="http://stopsoftwarepatents.eu/421001782565/"><img
src="http://stopsoftwarepatents.eu/banner/421001782565/ssp-468-96.gif"
alt="stopsoftwarepatents.eu petition banner"
width="468" height="96" /></a>
stopsoftwarepatents.eu petition ssp-240-400.gif banner
<a href="http://stopsoftwarepatents.eu/421001782565/"><img
src="http://stopsoftwarepatents.eu/banner/421001782565/ssp-240-400.gif"
alt="stopsoftwarepatents.eu petition banner"
width="240" height="400" /></a>
stopsoftwarepatents.eu petition ssp-336-280.gif banner
<a href="http://stopsoftwarepatents.eu/421001782565/"><img
src="http://stopsoftwarepatents.eu/banner/421001782565/ssp-336-280.gif"
alt="stopsoftwarepatents.eu petition banner"
width="336" height="280" /></a>
stopsoftwarepatents.eu petition ssp-66-15.gif banner
<a href="http://stopsoftwarepatents.eu/421001782565/"><img
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alt="stopsoftwarepatents.eu petition banner"
width="66" height="15" /></a>
stopsoftwarepatents.eu petition ssp-181-30.gif banner
<a href="http://stopsoftwarepatents.eu/421001782565/"><img
src="http://stopsoftwarepatents.eu/banner/421001782565/ssp-181-30.gif"
alt="stopsoftwarepatents.eu petition banner"
width="181" height="30" /></a>
stopsoftwarepatents.eu petition ssp-300-250.gif banner
<a href="http://stopsoftwarepatents.eu/421001782565/"><img
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alt="stopsoftwarepatents.eu petition banner"
width="300" height="250" /></a>
stopsoftwarepatents.eu petition ssp-362-60.gif banner
<a href="http://stopsoftwarepatents.eu/421001782565/"><img
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alt="stopsoftwarepatents.eu petition banner"
width="362" height="60" /></a>


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10. April 2009 5 10 /04 /April /2009 21:17

Die hier erhobene Anschuldigung gegen die DENIC hat sich im Nachhinein als falsch erwiesen. Das tut mir leid. Mehr dazu: Wikileaks.de und das berechtigte Mißtrauen gegen den Staat 

 

Zu Dokumentationszwecken und weil andere Blog-Artikel sich hierrauf beziehen, lasse ich den Texte jedoch online, nicht ohne hiermit die Vorwürfe gegen DENIC zu entkräftigen.

 

Der Original-Artikel:

==========================================================================

 

So genannten "undichte Stellen" (engl. leaks oder  wistleblower) in Unternehmen, Regierungen, Behörden und Organisationen verdanken wir, das Skandale an die Öffentlichkeit gelangen, die die Schuldigen gern vor der Öffentlichkeit verborgen gehalten hätten.

 

So verdanken wir zum Beispiel die Aufklärung der letzten Steuerhinterziehungs-Skandale ("Zumwinkel") undichten Stellen in Luxemburger Banken, und keineswegs dem Engagement der Steuerfahndung. 

 

Wenn sich solche Informaten an die Öffentlichkeit oder Presse wenden, hat das für sie aber oft schlimme Folgen: Schikane, Mobbing, Arbeitslosigkeit und sogar Strafverfahren drohen (egal ob berechtigt oder nicht). Denn Firmen und Regierungen versuchen mit aller Macht solche undichten Stellen zu verhindern und wollen mit drastischen Strafen vor der Nachahmung warnen.

 

Um den Leaks / undichten Stellen mehr persönliche Sicherheit zu ermöglichen, wurder der Internet-Dienst WikiLeaks (wikileaks.org) gegründet. Dort kann jeder anonym und geschützt Dokumente hochladen und damit veröffentlichen, die zum Wohle der Allgemeinheit bekannt werden sollten. 

 

Das Projekt Wikileaks trägt maßgeblich zur freien Berichterstattung und Verbreitung von Information bei. Damit ist der Deinst aber auch ein Dorn im Auge von Regierungen und den internationalen Konzernen, die am meisten Dreck am Stecken haben.

 

Nun hat die Bundesregierung die deutsche Registrierungsstelle für Domains DENIC mit noch unbekannten Mitteln dazu bewegt, die Domain wikileaks.de zu sperren. Die Domain wikileaks.de dient als Weiterleitung auf die offizielle Domain wikileaks.org.

 

Dabei erheben die Wikileaks-Betreiber gegenüber den Behörden den Vorwurf, ihnen noch nicht einmal eine Möglichkeit zur Stellungnahme gegeben zu haben: "Diesmal sind es die deutschen Behoerden, die versuchen eine ganze Presseorganisation wegen einem von hunderttausenden Dokumenten zu schliessen, ohne den Herausgeber ueberhaupt zu kontaktieren. Kontaktinformationen zu Wikileaks sind auf jeder Seite des Portals zu finden."

 

Ich fordere Politiker und Unternehmen hiermit dazu auf, sich entschieden gegen solche Zensurmaßnahmen auszusprechen. Die freie Berichterstattung wird dadurch erheblich gestört und es muss befürchtet werden, dass solche Aktionen inzwischen nicht mehr aus Dummheit, sondern aus Machtgeilheit heraus durchgeführt werden. Sei dies nun aus dem Willen heraus, seine Stärke als Politiker zu erhalten oder aber seine Macht als Unternehmen zu beweisen.

 

Weitere Infos:

http://www.akiaji.de/2009/04/zensur-durch-die-denic/

http://netzpolitik.org/2009/wikileaksde-gesperrt/

http://www.gulli.com/news/wikileaks-deutsche-domain-2009-04-10/

http://wikileaks.org/wiki/Deutsche_Wikileaks_Domain_ohne_Vorwarnung_gesperrt

 

Proteste an und offizielle Statements von DENIC:

 

Sie können die DENIC eG postalisch, per E-Mail, per Fax oder per Telefon kontaktieren.

Hotline (Montag bis Freitag von 8:00 bis 18:00 Uhr)

E-Mail: info@denic.de

Telefon: +49 69 27 235 270

Fax: +49 69 27 235 238

 

Geschäftszeiten:

Montag bis Donnerstag von 9:00 bis 12:00 Uhr und von 13:00 bis 17:00 Uhr
Freitag von 9:00 bis 12:00 Uhr und von 13:00 bis 15:00 Uhr

 

Postadresse:

DENIC eG
Kaiserstraße 75-77
60329 Frankfurt am Main

E-Mail:  info@denic.de
Fax: +49 69 27 235 235

 

Journalisten erreichen die Pressestelle unter:

E-Mail:  presse@denic.de
Telefon: +49 69 27 235 274

 

==========================================================================

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9. April 2009 4 09 /04 /April /2009 23:47
- ein audiovisuelles Hör-Seh-Buch -

Tödliche Schüsse -
über die Startbahnbewegung und Quer durch die 80er Jahre
Inhalt:
Tödliche Schüsse, Startbahn West Frankfurt, Leben im Hüttendorf, Hüttendorfräumung, Knüppelgasse Rohrbachstraße, Beton brennt doch, Eine Nachtaktion bei 20.000 Watt, Strommastaktion, Hanau-Demonstration, Von friedlicher zu militärischer Nutzung der Atomenergie

nach der Erzählung von Wolf Wetzel

Bestellung und Infos
auch für Vorführungen und Veranstaltungen

über den Verlag
www.unrast-verlag.de
oder
wolfwetzel.wordpress.com
dsfilm.wordpress.com

DVD ISBN 978-3-89771-420-5

Vorschau
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9. April 2009 4 09 /04 /April /2009 21:47
Also meine Oma hat immer Wehrmacht gesagt. Wenn sie über die Bundeswehr sprach. Die konnte gar nicht anders. Für sie war es das gleiche - auch 1985 noch. Ein Unterschied ist ihr nie klar geworden.

Auch die Autoren der Wehmachts-, äh, Bundeswehr-Ausbildungsbücher "Einsatznah ausbilden" und "Üben und schießen" sowie ihre Verlage scheinen den Unterschied noch nicht wirklich begriffen zu haben. Im Jahr 2009. Den in beiden Büchern wimmelt es nach Angaben des TV-Magazin Kontraste nur so von Wehrmachts-Kriegsgeschichten .

Im Jargon billiger Kriegs-Romane würden dort die Erlebnisse eines Panzervernichtungstrupps aus dem Jahr 1944 erzählt. Auch würden Wehrmachtsvorschriften und -richtlinien zitiert. In einem Lehrbuch, das Bundeswehrsoldaten ausbilden soll? Wozu?

Dazu fällt dem General für die Ausbildung im Heer, Walter Spindler, nur ein, dass "militärische Grundwahrheiten auch während der zwölf Jahre eines totalitären Regimes" existiertet hätten. Kein Grund also, 2009 auf solch unselige Tradition zu verzichten?

Ist dem General entfallen, das die Wehrmacht nicht nur ganz Europa, sondern weite Teile der Welt mit einem grausamen Eroberungsfeldzug überzogen hat? Millionen Zivilisten in ganz Europa in Vertreibung und Tod schickte? Das diese Wehrmacht aktiv bei der Verfolgung und Ermordung von Juden mitgemacht hat? Das diese Wehrmacht solange willenloses Werkzeug der Nazis war, wie der von Hilter versprochene "Endsieg" erreichbar schien? Das diese Wehrmacht alle Soldaten, die sich gegen den Nazi-Wahnsinn stellten, mit dem Tod bestrafte?

Sind das auch militärischen Grundwahrheiten, die General Walter Spindler auch heute noch für gültig hält?

Das gesamte Video des Beitrags: Durch die Kasernen der Bundeswehr weht immer noch der Geist der Wehrmacht. Kontraste deckt auf, wie massiv die Bundeswehr auf fragwürdige Quellen und Ausbildungsinhalte der Wehrmacht zurückgreift. Wie verbreitet diese unselige Tradition noch ist, schildert ein Bundeswehrausbilder exklusiv in Kontraste.
 
Pasend dazu, das auch das Jagdgeschwader 74 der Luftwaffe noch heute nach dem Nazi-Oberst Werner Mölders benannt ist.

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9. April 2009 4 09 /04 /April /2009 17:32
Gilt für die Baden-Württembergische Polizei das Motto: Illegal? Scheißegal!

Vermutlich weil sie keine Konsequenzen fürchteten, haben Beamte der Baden-
Württembergischen Polizei gestern im vollen Bewußtsein  der Unrechtmäßigkeit ihres Vorgehens elementare Bürgerrechte mit Füßen getreten.

Das ganze ist besonders bizarr, da es sich hier weder um eine schwerwe Straftat handelte, noch von "Gefahr im Verzug" ausgegangen werden konnte - der Durchsuchungsbefehl war immerhin schon eine Woche alt.

Gelten Bürgerrechte nur noch für Leute, die sich einen Anwalt leisten können? Oder werden hier politisch missliebige Menschen besonders herabwürdigend behandelt?

Wenn der Staatsschutz nicht mehr klingelt!



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8. April 2009 3 08 /04 /April /2009 17:04

RWE bzw. deren Werbeagentur Jung von Matt haben ein Eigentor geschossen: Um eine Satire auf die eigene verlogene Werbekampange zu verhindern, haben sie über ihren Anwalt, einen Herren mit dem passenden Nachnamen "Unsinn" der Umweltorganisation urgewald massive juristische Konsequenzen androhen lassen .
:
http://i1122.photobucket.com/albums/l532/DirekteAktion/Anti-Atom/rwe.jpgDas Original (Bild: Jung von Matt für RWE. Screenshot von Der Klima-Lügendetektor)








Die Satire:Das umstrittene Motiv - Bloggt es!

 

Die Aufklärung über das dubiose RWE-Angebot “ProKlima Strom” durch .ausgestrahlt und die Umweltorganisation urgewald gefällt dem Atomkonzern nicht. Nun droht die RWE-Werbeagentur Jung von Matt mit Schadenersatzforderungen, Strafanzeige, Anwalts- und Gerichtskosten, falls urgewald das oben abgebildete Motiv weiter verwendet.

 

Doch schon jetzt wird die Drohung zum Desaster: Nach zahlreichen negativen Presseberichten steht RWE und sein Schummel-Angebot in er Kritik:

 

Die Tageszeitung taz berichtete  über den Skandal: "Es war kein Aprilscherz - Christian Unsinn, Anwalt der Werbeagentur Jung von Matt, hat seinen Brief vom Mittwoch ernst gemeint."

 

Auch die Junge Welt: " Der RWE-Konzern tut so, als wisse er nichts von der Klage. Dabei hat urgewald dem Konzern mit seiner »FingeRWEg«-Kampagne schon einigen Ärger beschert."

 

Gleich nach der Veröffentlichung am Freitag hatte Horizont, ein Branchenmagazin für Werbung und PR, die Sache aufgegriffen: " Eine Anti-Atomstrom-Kampagne der Umweltorganisation Urgewald bringt Jung von Matt auf die Palme. ... Jung von Matt bewertet den Fall eher als "Petitesse", in dem eine kleine Umweltschutzorganisation die Chance für große öffentliche Aufmerksamkeit wittere. Jung von Matt will den Ball eher flach halten und vor weiteren Schritten zunächst abwarten."

 

Als eine der ersten Internet-Publikationen berichtete Telepolis über den Maulkorb-Versuch. Unter den Lesern des Artikels startete sogleich eine Forumsdiskussion zu juristischen Aspekten, mit Kritik an der RWE-Agentur und auch zu den Vor- und Nachteilen von Atomstrom.

 

Der Internet-Informationsdienst intern.de schreibt: "Es ist schon interessant, dass inzwischen selbst kleinste Online-Kampagnen von großen Konzernen kritisch beobachtet und gegebenenfalls bekämpft werden. ... Doch der Nachweis einer Urheberrechtsverletzung, die noch dazu als Straftat eingestuft werden kann, dürfte in diesem Fall nicht gerade einfach sein. Eine Zusammenfassung des Problems der Karikatur liefert beispielsweise die Entscheidung des Bundesgerichtshofs aus dem Jahr 2003, wonach die Karikatur eines Bundesadlers als freie Benutzung im Sinne des § 24 Abs. 1 UrhG anzusehen ist."

 

Doch noch ist die Gefahr für urgewalt nicht abgewendet. Deshalb: Verbreitet die Geschichte weiter.

 

In der Broschüre "Atomstrom von RWE: teuer, gefährlich, dreckig" (PDF, 245 kb) zeigen .ausgestrahlt und urgewald, dass in dem RWE-Angebot "ProKlimaStrom" zu zwei Dritteln Atomstrom steckt, der keineswegs klimafreundlich ist. Atomstrom, unter welchem Namen auch immer, bleibt gefährlich und dreckig. Und teuer dazu: Der Mix mit zwei Drittel Atomstrom aus längst abgeschriebenen RWE-Reaktoren kostet mehr als grüner Strom von echten Ökostrom-Anbietern.

 

Was Du tun kannst

urgewald und .ausgestrahlt werden keinen Maulkorb anziehen und, falls nötig, auch vor Gericht für die Satirefreiheit kämpfen. Auch Du kannst die Satire-Grafik und die Broschüre jederzeit und gerne weiterverbreiten. Je mehr Menschen vom Maulkorb-Versuch erfahren, desto schwerer wird es die RWE-Agentur haben, die Satire zu verbieten. Und wenn dabei noch möglichst viele Menschen von den dreisten Werbelügen von RWE erfahren - umso besser.

  • Du kannst die Grafik runterladen und auf Deiner Homepage einstellen - gerne auch mit einem Link auf diese Seite. (Bitte wirklich runterladen und selbst einstellen, falls sie vorübergehend gezwungen werden, die Datei vom Server zu nehmen.)
  • Du kannst die Broschüre (jetzt noch) bestellen, um sie auch später verteilen zu können.
  • Du kannst eines der unten stehenden Banner auf Deine Homepage setzen.
  • Du kannst Freunde und Bekannte auf die Werbe-Lügen und den Zensur-Versuch von RWE hinweisen.
  • Du kannst mit einer Spende helfen, die Arbeit für saubere und ungefährliche Energie finanziell abzusichern.
  • Du kannst endlich zu einem echten Ökostromanbieter wecheln, falls Du noch (Atom-)Strom von RWE oder einer RWE-Tochter beziehst!

Aktuelle Informationen auch bei urgewald.

 

Ohne Aufwand können diese Banner in die meisten Homepages und Blogsintegriert werden. Und wenn ihr sowas nciht selbst habt, gebt es an Freund, Kollegen, Verwandte weiter

Hilf mit, die Werbungs-Satire weiter zu verbreiten und den Angriff auf die Meinungsfreiheit abzuwehren!


Die Werbebanner:

RWE will Satire verbieten
RWE will Satire verbieten animiert
RWE will Satire verbieten RWE will Satire verbieten


Es sei hier auch noch einmal darauf hingewiesen, das RWE dezeit ein AKW mitten in einem Erdbebengebiet in Bulgarien plant.

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