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21. April 2009 2 21 /04 /April /2009 20:54
Nachdem ich heute schon zweimal den Fußball für andere Themen als Bilder bemüht habe ( Klinsmann gegen taz: 0:1 und Philippinen - Deutschland 3:0 (Vergleich Bürgerrechte)   ) hier mal was triviales:

Mittwoch, 22.04., DFB-Pokal-Halbfinale:
HSV - Werder

Donnerstag, 30.04., UEFA-Cup, Halbfinal-Hinspiel:
Werder - HSV

Donnerstag, 07.05.: UEFA-Cup, Halbfinal-Rückspiel:
HSV - Werder

Sonntag, 10.05., Bundesliga:
Werder - HSV


Und täglich grüßt das Murmeltier....


Mehr: Sport.ARD.de
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21. April 2009 2 21 /04 /April /2009 20:33
Philippinen - Deutschland 3:0 (Vergleich Bürgerrechte)
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21. April 2009 2 21 /04 /April /2009 20:09
Kölner Schüler rufen am 25. April 2009 zu einer Demonstration gegen die Rechtsextreme Gruppierung „pro Köln“ auf.

Schüler gegen Rechts-Demo am 25.04.2009 Für ein tolerantes Köln - Keine Stimme für NazisDie sogenannte „Bürgerbewegung pro Köln“ (BpK) hat wiederholt vor Kölner Schulen "Schüler"-Zeitungen verteilt, die offen und verdeckt für rechtsextremes Gedankengut warben.

Viele der Mitglieder bei „pro Köln“ sind haben eine aktive Nazi-Karriere hinter sich: So z.B. Manfred Rouhs, Geschäftsführer der Fraktion „pro Köln“, der auch schon in der mittlerweile verbotenen „Deutschen Liga für Volk und Heimat“ Mitglied war sowie bei den „Jungen Nationaldemokraten“ (Jugendorganisation der NPD).

Außerdem mobilisieren die Nazis von der BpK Gesinnungsgenossen aus ganz Europa für einen Kongress, auf dem die Menschen aktiv gegen Andersgläubige (vor allem Moslems) aufgehetzt werden sollen. Infos: Indymedia und DerWesten

Im Aufruf der Schüler heißt es:
Wir wollen mit unserer Demo zeigen, dass die Kölner SchülerInnen sich gegen fremdenfeindliche, faschistische, rechtsextremistische und rechtsradikale Hetze zu wehren wissen und das auch vermeintlich bürgerliche Rattenfänger um „pro Köln“ in einer toleranten Stadt wie Köln nicht geduldet werden dürfen.

Aufruf:
WANN? 25.04.2009, 12:30 Uhr
WO?      Bahnhofsvorplatz, Ausgang Dom

 

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21. April 2009 2 21 /04 /April /2009 19:19
FC-Bayern-München Trainer Klinsmann ist mit seinem Antrag gescheitert, der taz ihre Ostertitelseite zu untersagen. Diese sei "der Satire zuzuordnen", so das Landgericht München.

Wie die taz selbst in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, wies das Landgericht München einen Antrag des Fußballtrainers zurück, der taz die Veröffentlichung ihres Ostertitels vom 11. April zu untersagen.
Klinsman am Kreuz
Die Zeitung kommentierte das süffisant mit: "Jürgen Klinsmann hat schon wieder verloren." Dabei hatte es durch den Münchener Gerichtstand zunächst wie ein Heimspiel für Klinsmann ausgesehen.

Doch selbst das bayrische Gericht sah Klinsmann keineswegs als Opfer balsphemischer Angriffe und stellte treffend fest: "Eine reale Kreuzigung des Antragstellers steht nicht im Raum. Vielmehr wird der berufliche Niedergang des Antragstellers symbolisch dargestellt. Vor dem Hintergrund, dass die religiöse Darstellung vorliegend für jedermann erkennbar nur als Symbol zur Vermittlung einer Aussage verwendet wird, welche überhaupt keinen Bezug zur Religionsausübung des Antragstellers hat, sondern vielmehr vollkommen unproblematisch in der Öffentlichkeit erörtert und verbreitet werden durfte, wiegt die Beeinträchtigung des Persönlichkeitsrechts des Antragstellers durch die Art des gewählten Symbols vorliegend nicht so schwer, als dass hierdurch die Meinungsäußerungsfreiheit der Antragsgegnerin eingeschränkt werden könnte."

Erfolgreich vertreten wurde die taz erneut von ihrem "Hausanwalt" Johannes Eisenberg, der das Treiben des Abmahnkönigs und in IT-Kreisen berühmt-berüchtigten Anwalts Günter Freiherr von Gravenreuth beendete und eine Freiheitsstrafe erwirkte.


Das Urteil im Volltext

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21. April 2009 2 21 /04 /April /2009 00:02

Zum Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe vom 26. April 1986 wird bei drei zentralen Kundgebungen am Samstag,  Tschernobyl-Demos 25. April, in Münster und am Sonntag, 26. April, an den AKWs Krümmel (bei Hamburg) und Neckarwestheim (bei Stuttgart) demonstriert, also jeweils eine Aktion im Süden, in der Mitte und im Norden.

 

Falls Du zu keinem der drei Orte kommen kannst, kannst Du bei Dir vor Ort an einer weltweiten Aktion teilnehmen.

 

Vorläufiger Höhepunkt des Protestjahrs 2009 wird Samstag, der 5. September, in Berlin.

Weise auf Deiner Homepage mit einem Banner auf die Demos hin, damit noch mehr Menschen kommen!

 


Plakat Demo Münster Plakat Demo Krümmel Plakat Neckarwestheim

Zum Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe vom 26. April 1986 wird bei drei zentralen Kundgebungen am Samstag, 25. April, in Münster und am Sonntag, 26. April, an den AKWs Krümmel (bei Hamburg) und Neckarwestheim (bei Stuttgart) demonstriert, also jeweils eine Aktion im Süden, in der Mitte und im Norden. Falls Du zu keinem der drei Orte kommen kannst, kannst Du bei Dir vor Ort an einer weltweiten Aktion teilnehmen.

Vorläufiger Höhepunkt des Protestjahrs 2009 wird Samstag, der 5. September, in Berlin.

Weise auf Deiner Homepage mit einem Banner auf die Demos hin, damit noch mehr Menschen kommen!

 

 

Die Demonstrationen zum Tschernobyltag:

Flyer MünsterMünster: Samstag, 25. April

Unter dem Motto "Tschernobyl mahnt: Keine Renaissance der Atomenergie – Atomanlagen sofort stilllegen!!" beginnt die überregionale Demonstration mit einer Auftaktkundgebung um 11 Uhr am Hindenburgplatz vor dem Schloss (im Durchgang zwischen Frauenstraße und Schloss). Danach geht der Demozug durch die Innenstadt zum Prinzipalmarkt, wo gegen 13 Uhr eine Abschlusskundgebung mit Live-Musik mit der Band "Zaunkönig" stattfindet.

Zugesagt haben RednerInnen aus der Region und mehreren europäischen Ländern; unter anderem Albena Simeonova aus Bulgarien, die dort gegen das geplante AKW in Belene kämpft und dafür bereits mit dem Tod bedroht wurde.

Oder: Bereits um 10.15 Uhr startet am Hauptbahnhof Münster eine nette Raddemo unter dem Motto "Radeln gegen Atomenergie" durch die Innenstadt (inkl. autofreier Ludgerikreisel !!) Richtung Hindenburgplatz.

Mehr: www.tschernobyl-mahnt.de.ms/
www.sofa-ms.de
Demo-Aufruf
Mitfahrgelegenheiten
Plakate, Flyer zum Download (kein Versand möglich)

Flyer MünsterKrümmel: Sonntag, 26. April

Umweltverbände und Anti-Atomgruppen aus ganz Norddeutschland rufen gemeinsam zu einem bunten Protestnachmittag auf vor dem Atomkraftwerk Krümmel bei Geesthacht an der Elbe, östlich von Hamburg. Von 14 bis 17 Uhr wird es Musik, Kleinkunst, Redebeiträgen und mehr am AKW geben. Um 12.30 Uhr starten ein Fahrradkorso sowie Busse am Bahnhof Hamburg-Bergedorf. Aus mehreren Städten sind bereits Busse abgekündigt: u.a. Uelzen (über Lüneburg), Wendland.

Am 28. Juni 2007 brannte ein riesiger Transformator auf dem Gelände des AKW Krümmel. Feuer und Rauchgase führten zu Panik auf der Leitwarte. Fatale Fehler in der Reaktorsteuerung waren die Folge. Seitdem steht der "Leukämie-Reaktor" still, in dessen Umfeld sich die weltweit größte Häufung von Blutkrebserkrankungen bei Kindern findet. Trotzdem will Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Werner Marnette (CDU) das AKW Krümmel wieder ans Netz bringen, obwohl dessen Stromleistung bisher offenbar nicht gefehlt hat.

Auf der Demo sprechen unter anderem Albena Simeonova aus Bulgarien, die dort gegen das geplante AKW in Belene kämpft und dafür bereits mit dem Tod bedroht wurde, Renate Backhaus (BUND) und Jochen Stay (.ausgestrahlt). Es wird eine Live-Schaltung zur Demo in Minsk (Weissrussland) geben.

Mitfahrbörse
Postkarten und Plakate
Weitere Infos

Plakat NeckarwestheimNeckarwestheim: Sonntag, 26. April

Gedenk- und Protestveranstaltung zum Jahrestag der AKW-Katastrophe ab 14 Uhr auf dem Parkplatz vor Tor 1 des AKW Neckarwestheim, 30 Kilometer nördlich von Stuttgart, 11 Kilometer südlich vom Heilbronn. Vor dem AKW-Tor wird die Ausstellung „Tschernobyl: Verseuchtes und verlassenes Land“ der Journalistin Elena Filatova gezeigt. Es wird der Opfer von Tschernobyl gedacht, dramatischen Ereignisse, die schlimmen Folgen und die bitteren Erfahrungen durch die AKW-Katastrophe werden in Erinnerung gerufen.

Veranstalter der Mahnaktion sind die Initiative „Strom ohne Atom“ Stuttgart, der Bund der Bürgerinitiativen Mittlerer Neckar (BBMN) und das Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim.

In Neckarwestheim stehen zwei AKW-Blöcke. Block I würde dem "Atomkonsens" zufolge spätestens Anfang 2010 vom Netz gehen. Der AKW-Betreiber EnBW will jedoch vom jüngeren und größeren Block II Strommengen auf Block I übertragen, so dass beide Reaktoren bis 2017 laufen. Bis zu einer Entscheidung lässt EnBW Block I mit verminderter Leistung laufen.

Vor einem Jahr wurde bekannt, dass beim Bau des Zwischenlagers für 151 Castor-Behälter minderwertiger Beton verbaut wurde.

Plakate (A3) bestellen - Mail an anti-akw.neckarwestheim@s.netic.de
Weitere Infos

Internationaler Aktionstag "Chernobyl Day"

Falls Du an keiner der Demonstrationen in Münster, Krümmel (bei Hamburg) oder Neckarwestheim teilnehmen kannst, kannst Du eine Aktion in Deinem Ort organisieren:

Die Vereinigung "Sortir du nucléaire" in Frankreich ("Ausstieg aus der Atomkraft") organisiert eine internationale Kommunikationskampagne am Samstag, 25. April, und Sonntag, 26. April: Masken gegen das Vergessen. Du kannst in Deinem Ort die Aktion organisieren und weltweit veröffentlichen.

Die Hauptidee ist, Masken zu tragen und an einem symbolischen Ort eine Mahnwache zu halten. Diese Aktion ist einfach durchzuführen, auch wenn ihr nur wenige seid. 3000 Masken mit dem Warnsymbol für Radioaktivität wurden dazu hergestellt. Sie symbolisieren die Opfer von Tschernobyl, aber auch die Opfer der zivilen und militärischen Nutzung von Atomkraft überall auf der Welt.

Vor einem Jahr, am 26. April 2008, gab es 179 Aktionen weltweit.

Mehr Informationen (größtenteils auf deutsch): www.chernobyl-day.org

Weitere Veranstaltungen

Weimar: Infostand und Demonstration am Sonntag, 26. April, 15 Uhr, Theaterplatz.
Oldenburg: Aktionstag am Samstag, 25. April, 10 Uhr. Lefferseck.
Offingen (bei Grundremmingen): Vortrag am Sonntag, 26. April, 10.30 Uhr.
Dortmund: Diskussionsveranstaltung mit Dr. Georgui Kastchiev (ehemaliger Chef bulgarische Atomaufsicht) und Dortmunder Kommunalpolitikernim Wichern Kultur und Tagungszentrum (Stollenstr. 36), Dienstag, 21. April, 19 Uhr.
Ahaus: Vortrag von Albena Simeonova (Belene/Bulgarien) in der Gaststätte Zum Schulzenbusch, Dienstag, 21.April, 20 Uhr.
Essen: Diskussionsveranstaltung mit Dr. Georgui Kastchiev (ehemaliger Chef bulgarische Atomaufsicht) und Essener Kommunalpolitikernim Haus der Technik (Hollestr. 1), Mittwoch, 22. April, 19 Uhr.
Mülheim: Diskussionsveranstaltung mit Albena Simeonova (Belene/Bulgarien) und Mülheimer Kommunalpolitikernim Handelshof (Friedrichstr. 15), Donnerstag, 23. April, 19 Uhr.

 

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20. April 2009 1 20 /04 /April /2009 23:55
Für eine neue Anti-Atom-Bewegung! Atomkraft - nein danke! Tschernobyl-Demos Das Nachrichtenmagazin "Spiegel" ließ am 7. Juli 2008 die Anti-Atom-Sonne auf dem Titelbild untergehen. Sorgen wir gemeinsam dafür, dass sie wieder überall scheint. In Zusammenarbeit mit .ausgestrahlt gibt es hier Aufkleber, Buttons und mehr.

http://www.fechenbach.de/web/produkte/showgrpnonbook.php3?grp=za

Noch besser natürlich, ihr produziert eure eigenen Materialien.







Atomkraftwerke machen Kinder krank  Atomenergie dient nicht dem Klimaschutz!   Asse, Gorleben und andere Katastrophen   Atomstrom von RWE: teuer, gefährlich, dreckig

Neu erschienen: "Atomkraftwerke machen Kinder krank" mit Fragen und Antworten zum Krebsrisiko rund um Atomanlagen. Mehr Infos...

 

Weitere Infos rund um Thema:

EU-Energielabel führt Verbraucher in die Irre
2010: Atommüllzüge fahren quer durch Deutschland


Atomkonzern RWE versteht keinen Spass: Zensur gegen Satire-Motiv

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20. April 2009 1 20 /04 /April /2009 21:51
Wie kann man den größten Betrug der deutschen Bankgeschichte beschreiben, ohne ins Wirtschafts-Kauderwelch abzudriften oder platte Kommunisten-Sprüche der 80er zu recyceln?

Ich drohe zu scheitern und probiere den Einstieg mal mit eine heise.de-Zitat:

Alle deutschen Finanzinstitute zusammengenommen haben nur noch ein Eigenkapital von knapp 300 Milliarden Euro bei einer Bilanzsumme von 8.000 Milliarden Euro. Dies entspricht einer durchschnittlichen Eigenkapitalquote von weniger als 4 %. Diese Zahlen sind erschreckend, da lediglich Wertberichtungen von 4 % aller Aktiva das gesamte Eigenkapital aller Finanzinstitute der Bundesrepublik Deutschland auslöschen würden. Geht man von realistischen Wertberichtigungen von etwa 20 % aus, so müsste der Bund wenn er alle Banken retten wollte, 1.600 Milliarden Euro nachschießen.

Aber der Reihe nach: Erst haben die Banken in der grenzenlosen Gier nach immer größeren Profiten die Weltwirtschaft an den Rand des Ruins gebracht. Dann haben sie versucht, ihre Taten zu vertuschen, bis es nicht mehr anders ging. Und jetzt versuchen die Regierungen, der Schwindel offiziell zu deckeln, damit das Banken System nicht zusammenbricht.

Jetzt müssen die Steuerzahler die Suppe auslöffeln, denn die dicken Gewinne der lezten Jahre sind beiseite geschafft.

Offenbar will niemand in der Bankenwelt sich eingestehen, dass das angebliche Wirtschaftswachstum der USA in den Jahren 2003 bis 2007 nichts anderes als eine spekulative Seifenblase war, die auf illusionären Scheingewinnen basierte. Banken sind jetzt dazu übergegangen die Verluste auf zukünftige Perioden zu verteilen. Auch die so genannten Bad Banks dienen im Grunde genommen nur der Bilanzfälschung. Werden toxische Papiere zu hoch angesetzt, wird die Problemlösung oder ein möglicher Bankrott in die Zukunft verlagert - gemäß dem Prinzip Hoffnung, dass man mit dieser Maßnahme Zeit gewinnt, um dem Konkurs zu entrinnen.


Das wahre Ausmaß der Katastrophe ist also noch verborgen. Wäre es nicht besser, die Banken alle kaputt gehen zu lassen, anstatt die Wirtschaft dauerhaft zu runieren?

Lieber eine ende mit Schrecken, als eine Schrecken ohne Ende!
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20. April 2009 1 20 /04 /April /2009 21:23
Angst regiert bei der Drogeriekette Müller. Angst vor Entlassung. Soviel Angst, dass die MitarbeiterInnen sich in sogenannten "Krankenrückkehrgesprächen" von ihren Vorgesetzten haben aushorchen lassen. Und diese haben die Ergebnisse dann in geheimen und illegalen Krankenakten dokumentiert.

Ein weitere Fall von Klassenkampf mit Geheimdienstmitteln

Die Firmenleitung schweigt zu den Vorwürfen. Von Reue keine Spur: Eine Entschuldigung steht aus. Die Geschäftsfühung der Müller Ltd. & Co. KG. -  Erwin Müller, Elke Menold und Horst-Rainer Petermann -  will den Skandal offensichtlich totschweigen. Protestmails nehmen die Ausbeuter aber unter info@mueller.de entgegen. Noch wirkungsvoller dürfte jedoch ein Brief an die Lokalzeitung sein, damit alle erfahren, wen und was sie unterstützen, wenn sie bei Müller einkaufen.

Aufgedeckt hat den Skandal die Süddeutsche Zeitung, berichtet haben auch Spiegel online und die Tagesschau

Zum Glück gibt es eine echte Alternative: Der dm-Chef Goetz Wernerist nicht nur für faire Beschäftigungsverhältnisse bekannt, er wettert auch gegen Harz4 und engagiert sich für ein garantiertes Grundeinkommen.
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20. April 2009 1 20 /04 /April /2009 20:23
Das Handelsblatt schreibt:

Mitten in der tiefsten Rezession der Nachkriegsgeschichte erwartet Aktionäre ein warmer Geldregen. Allein die 30 größten börsennotierten Unternehmen im Deutschen Aktienindex (Dax) reichen in diesem Jahr 22,4 Mrd. Euro weiter, der Löwenanteil davon fließt bis Ende Mai.


Tatsache ist: Diese Woche wollen sechs Konzerne Dividenden-Ausschüttungen in Höhe von  von 5,2 Mrd. Euro beschließen. Und:  Zehn der 30 Dax-Konzerne erhöhen sogar ihre Dividenden.

- Der weltgrößte Chemiekonzern BASF verteilt an seine Besitzer wie im Vorjahr 1,8 Mrd. Euro. Zynischm, denn BASF plant an seinem Stammsitz Ludwigshafen Kurzarbeit
 

- Der Softwarekonzern  SAP hält seine Dividende auf Vorjehres-Niveau, obwohl die Walldorfer die Zahl ihrer Stellen um 3 000 senken wollen.

 

- Thyssen-Krupp hat bereits 669 Mio. Euro ausgeschüttet, genauso viel wie im vorangegangenen Boomjahr. Handelsblatt: "Trotz geplanter Entlassungen von mehreren Tausend Mitarbeitern will Berthold Beitz, Vorstand der Krupp-Stiftung, auch künftig nicht auf Dividenden verzichten."

 

- Die Post und die Telekom mehr aus, als sie netto verdient haben und bluten so ihre Unternehmen aus. Das Geld wird zukünfitg für Investitionen fehlen. Die Post zahlt an diesem Dienstag 60 Cent pro Aktie - der Nettoverlust liegt bei 1,40 Euro pro Aktie. Die Telekom zehrt sogar das zweite Jahr in Folge an ihre Substanz.

 

Handelsblatt: Weitere Details

 

Proteste beim MayDay in Berlin oder direkte an Politiker und Presse.

 

Alles in allem eine Bestätigung dessen was ich schon schreib: CDU Wahltaktik: Agenda-Setting und BMW bedient sich aus den Rettungsfonds 

 

 

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19. April 2009 7 19 /04 /April /2009 18:28
In den letzten Wochen war etwas gespenstisches zu beobachten: Die CDU gibt die Themen vor, und Medien und Blogger in ganz Deutschland arbeiten sich wochenlang daran ab.

Das fing schon mit dem Bundes-Trojaner an und wurde mit Killerspielen und Internet-Sperren erfolgreich fortgesetzt. Vorgehen ist so: Ein CDU Mitglied der Bundesregierung nimmt sich ein Thema, das von einer Mehrheit als Problem gesehen wird (Terror, Amokläufe, Kinderpornographie) und präsentiert eine möglichst einfache vermeindliche "Lösung".

Die "Lösung" muss folgende Kriterien erfüllen:
- Sie muss den klassischer CDU Wählern akzeptabel erscheinen
- Sie muss den Eindruck erwecken, die CDU tue etwas zur Lösung des Problems
- Sie muß allen typischen Nicht-CDU Wählern unsinnig erscheinen und diese furchtbar aufregen
- Sie muß vom entsprechenden Kabinettsmitglied eine Weile vorrangetrieben werden können, ohne das sich die anderen darum kümmern müssen

Ob die vermeindliche Lösung etwas zur Lösung des Problems beiträgt oder vor dem Verfassungsgericht bestand haben wird, ist dabei irrelevant. Denn es geht gar nicht um das Thema, sondern darum, die Aufmerksamkeit von den anderen aktuellen Themen abzulenken.

Denn was passiert hier gerade: Während wir engagiert über Killerspiele und Internet-Sperren diskutieren, trifft Deutschland die Wucht der weltweiten Wirtschaftskrise erst so richtig.

Die Bundesregierung verplant die Steuereinnahmen der nächsten 30 Jahre (Schulden-Tilgung) und verteilt nach undurchsichtigen Kriterien Milliarden-Geschenke an Unternehmen, die nicht solide wirtschaften können. Zur Not wird das Geld auch ins Militär investiert.

Mit der Abwrackprämie werden wirtschaftlich und ökologisch unsinnige Wahlgeschenke gemacht, die die Leute sowie so über ihre Steuern und Abgaben wieder bezahlen. Da wird dann halt an anderer Stelle gespart, zum Beispiel bei Schwimmbädern und Harz4.

Unternehmen, deren Eigentümer jahrzehnte-lang fette Gewinne kassiert und gegen Eingriffe des Staates in die Wirtschaft agitiert haben, bedienen sich frech aus der Staatskasse. Statt die eigenen Rücklagen oder die riesigen Vermögen der Eigentümer zu nutzen, kassiert man den Steuerzahler ab. Und wenn das nicht mehr geht, folgen die ersten Entlassungswellen: Mitarbeiter, die sich jahrelang für ihr Unternehmen eingesetzt haben, werden nach Hause geschickt (klar, auch andere, aber da wird dann nicht mal unterschieden).

Da wäre es der CDU natürlich nicht recht, wenn sich viele Menschen damit auseinandersetzen. Deshalb tun sie alles, um davon abzulenken. Eine vernichtendes Urteil vor dem Bundesverfassungsgericht ist ein kleiner Preis, wenn man damit durch die Bundestagswahl kommt. Hauptsache die Menschen merken nicht, das hier im ganz großen Stil Politik gegen sie gemacht wird.

Und die Leute, die sich aufragen? Nun die meisten davon würden sowieso nicht CDU wählen, da verliert die CDU nix. Und von denen werden nicht wenige sowieso gar nicht wählen gehen, weil ihnen auch irgendwelche Argumente gegen die anderen Parteien einfallen. Also kein Verlust.

Wird das jetzt ein Ende haben? Nein, das nächste Thema, mit dem die CDU uns vor sich hertreiben will, steckt bestimmt schon in der Pipeline. Prügelstrafe bei Jugendkriminalität? Knast bei File-Sharing? Darfs noch etwas bescheuerter sein? Ich bin sicher, sie testen die nächsten Themen schon in Focus-Gruppen .

Was also tun, wenn der nächste Irrsinn um die Ecke kommt? Weitgehend ignorieren, höchstens mal kurz als Schwachsinn kommentieren und sich dann wieder den wichtigen Themen widmen.

Es ist wirklich wichtig, das wir uns von der CDU nicht die Themen diktieren lassen.  Ich bin auch drauf reingefallen und habe mich zunehmend von der Zensur-Debatte einfangen lassen. Aber am Wochenende bin ich drauf gekommen, wie bescheuert das ist.

Bitte sagt es weiter (viele können das sicher noch besser formulieren).

Gruss
Benno



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