Overblog Folge diesem Blog
Administration Create my blog
25. Mai 2009 1 25 /05 /Mai /2009 22:06

Nun werden die Mediziner wach: In Amerika, das sich wie kein anders Land auf der Welt dem bedingunglosen Einsatz der Gen-Maipulation verschrieben ha, schlagen die Ärtze nun Alarm. Die American Academy of Environmental Medicine (AAEM) hat diese Woche dazu aufgerufen, genetisch modifizierte Lebensmittel generell zu meiden. Sie setzt sich weiterhin für ein generelles Verbot ein, solange es keine deutliche Beschriftung sowie Ergebnisse von Langzeitstudien gibt. 



Aktuelle Studien mit Tierversuchen ergaben, dass genetisch modifizierte Lebensmittel u.a. Unfruchtbarkeit, Probleme im Immunsystem, beschleunigtes Altern sowie Veränderungen in lebenswichten Organen als auch im Magen-Darm-Trakt hervorrufen. 



Neugeborene von Ratten wiesen signifikante Veränderungen in der DNA auf und waren deutlich kleiner und schwächer als ihre Artgenossen. Weiterhin übertragen Genpflanzen ihre Pestizid produzierende Eigenschaft auf Darmbakterien von Mensch und Tier, was zu Langzeitfolgen führt.

 

Oposing Views zitiert dazu die Präsidentin der AAEM , Dr. Jennifer Armstrong, mit den Worten “Physicians are probably seeing the effects in their patients, but need to know how to ask the right questions.”

 

Der Biologe Pushpa M. Bhargava geht noch einen Schritt weiter: Nach einer systematischen Review von mehr als 600 wissenschaftlichen Publikationen zum Thema, kommt er zu dem Ergebnis, das genetisch veränderte Lebensmittel bereits jetzt erheblich zum drastischen gesundheitlichen Verfall der in US-amerikanischen Bevölkerung beitragen.

 

Als besonders gefährdet sehen die Wissenschaftler schwangere Frauen und Kinder. 

 

Ein paar der im Tierversuch am häufigsten festgestellten Wirkungen Geb-manipulierter Lebnsmittel:

- Deutlich erhöhte Säuglingsterblichkeit (wenn die Mutter regelmäßig mit Geb-manipulierter Lebnsmitteln gefüttert wurde)

-Schwächere Säugliche und Kinder

- Erhöhte Astmazahlen und Allergien

- Unfruchtbarkeit

- Schädigung des Immunsystems

- Übernahme manipulierter DNA ins eigenen Erbgut

 

Die Wissenschaftler vermuten darüber hinaus, das Geb-manipulierte Lebnsmittel für weitere Krankheiten verantworlich sind, die sich im Tierversuch kaum nachweisen lassen.

 

Deutscher Kurzartikel bei Shortnews.

Englische Zusammenfassung der Ergebnisse bei Oposing View und beim Institute for Responsible Technology (IRT)

 

Siehe auch:

 

Bärenmarke, Weihenstephan und Allgäuland verkaufen genetisch verunreinigte Milch 

Gen-Kartoffel von CDU / CSU genehmigt 

Saat der Zerstörung 

 

 

Wenn du diesen Artikel nützlich fandest, dann abonniere doch meinen Feed und halte dich schnell und kostenlos auf dem laufenden. Oder abonniere meinen Newsletter.

 

 

Repost 0
Published by Direkte Aktion - in Gen-Manipulation
Kommentiere diesen Post
24. Mai 2009 7 24 /05 /Mai /2009 21:57
Amtsgericht Augsburg. Genehmigte eine Hausdurchsuchung für zwei MP3s. Es handelt sich dabei um die Tracks "I Listen To Music" von D.D. Alliance (1,29 Euro) sowie "Givin The World To You" von Josh Jackson (1,29 Euro).

Besonders hervorzuheben ist eine Textpassage aus dem Hausdurchsuchungsbeschluss wegen der zwei MP3-Dateien: "Die Staatsanwaltschaft bejaht (ein) besonderes öffentliches Interesse an der Strafverfolgung."

Guli-News berichtet über diesen sowie zwei weitere völlig unverhältnismäßige Hausdurchsuchungen aus Bayern.

Dazu passend: Julia Seeliger (Zeitrafferin) berichtet vom KIrchentag, BKA-Chef Ziercke hätte dort nichts Schlimmes dabei gefunden, dass Richter nur wenig Zeit für die Durchsicht der Akten hätten: "ach, da sind doch ganz viele junge richter dabei"

Ja, sind wir in einem Rechtsstaat? Oder auf dem Schlachthof?

Repost 0
Published by Direkte Aktion - in Staat & Gesellschaft
Kommentiere diesen Post
24. Mai 2009 7 24 /05 /Mai /2009 19:52
jugendschutzprogramm.de behaupet:

Jugendschutzprogramm.de schützt
Kinder und Jugendliche vor Gefährdung
durch Erotik oder Gewalt auf
deutschsprachigen Internet-Seiten.


Dahinter stecken jedoch namhafte Porno-Anbieter: Orion, Coupe, Praline, ... (und freenet!)

Mehr dazu: liebesfibel.de

Absoluter Hohn! Drei Rechtanwält als "Beirat".


Repost 0
21. Mai 2009 4 21 /05 /Mai /2009 09:54
Die deutsche Bundesregierung behauptet, die Sperrung von Internet-Seiten sei für die Bekämpfung der Kinderpornographie notwendig. das das ein Vorwand ist, um eine allgemeien Zensur-Infrastruktur einzuführen, ist leich zu entlarven. Mann muss sich nur ansehen, was die Bundesregierung wirklich gegen Kinderpornographie tut:
  1. Sorgt die CDU- SPD- Bundesregierung wenigstens dafür, dass Kinderpornographie dort von Servern entfernt wird, wo sie verboten ist? NEIN!
  2. Führt die CDU- SPD- Bundesregierung wenigstens Gespräche mit Länder aus, in denen Kinderpornographie bisher straffrei ist? NEIN
  3. Arbeitet die SPD- CDU- Bundesregierung daran, wenigstens in der EU eine einheitliche Definition von Kinderpornographie zu erreichen? NEIN


Regierung läßt Polizei bei Kinderpornos im Stich
Wo stehen die Server?
Thesen zu Kinderpornographie

Video: Guter Beitrag von Zapp, der alle wichtigen Aspekte zusammenfaßt

CDU-Schneider nennt Pädophilen-Opfer "unglaubwürdig"

CDU Wahltaktik: Agenda-Setting
Piratenbewegung erstarkt durch die Zensur-Gesetz der CDU/SPD-Bundesregierung
Repost 0
19. Mai 2009 2 19 /05 /Mai /2009 21:47
Wer schon immer die Macht religiöser Eiferer und Fundamentalisten gefürchtet hat und ihnen alles zutraut , darf sich dieser Tage wieder einmal bestätigt fühlen.

Doof dabei: Wieder einmal waren es die christlichen Fundamentalisten, die unbedingt beweisen müssen, dass sie ihren musilimischen Kllegen in ihrem blindem Hass um nichts nachstehen und bereit sind, selbst bei Kleinigkeiten alle ihnen zur Verfügung stehenden Register zu ziehen.

Und in Hessen hatten sie erfolg: Dem muslimischen Schriftsteller Navid Kermani wurde der Hessische Kulturpreis aberkannt. Kardinal Lehmann und der Protestant Steinacker halten ihn für einen Feind des Kreuzes

Was war geschehen? Vor einem halben Jahr meldete die Wiesbadener Staatskanzlei vollmundig, der Hessische Kulturpreis werde in diesem Jahr den toleranten Geist des »interreligiösen Dialogs« atmen, denn ein Katholik, ein Protestant, ein Jude und ein Muslim – eben Navid Kermani – sollten ausgezeichnet werden. Eine gute Entscheidung in einem Land, dessen Ministerpräsident seine Abneigung gegen Ausländer so sorgsam pflegt wie der brave Bürger den Ziergarten.

Doch der Mainzer Bischof Karl Kardinal Lehmann und der ehemalige Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Peter Steinacker, haben haben ihr Urteil gesprochen, und es lautet: Dieser Schriftsteller ist ein gefährlicher Mann, er lästert Gott und beleidigt das Christentum.

Sein Vergehen: Navid Kermani hatte gewagt, aus Sicht seines islamischen Glaubens über eine Kreuzigungsszene des Barockmalers Guido Reni (1575 bis 1642) zu schreiben. Sein Verbrechen: Ein Muslim glaubt nicht an das Kreuz, und dass Christenmenschen darüber erstaunt sind, ist erstaunlich.

Schlimmer jedoch: Willig beugt sich die hessichen Landesregierung unter seiner Majestät Roland Koch dem Befehl der kirchlichen Erpressung. Kermani wurde fallen gelassen und erfuhr von seiner »Exkommunikation« aus der Zeitung.

Für mich steht damit fest: Unsere christlichen Kichenfürsten sind kein Stück besser als die muslimischen Fundamentalisten  Sie haben bloß niemanden, der bereit wäre, wie in Nordirland mit Wafffen und Bomben auf den Gegner loszugehen.

Navid Kermani, 1967 als Sohn iranischer Eltern in Siegen geboren, hat Theaterwissenschaft und Philosophie studiert, war Regieassistent und Dramaturg und machte sich rasch als Schriftsteller und Essayist einen Namen. Vor allem aber: Kermani ist habilitierter Islamwissenschaftler und sorgte mit einem Buch über den Koran für Aufsehen (Gott ist schön. Das ästhetische Erleben des Koran, C.H. Beck Verlag).

Wer Kermanis literarische Lektüre des Korans gelesen hat, kennt sein Programm. Das Buch ist nicht nur ein Bekenntnis zu einem pazifizierten Islam; es ist ein Friedensaufruf an alle drei monotheistischen Religionen: Fangt noch einmal von vorn an, lest eure Bücher noch einmal; lasst ab vom Opferglauben, entsagt der Gewalt, und entdeckt das Gemeinsame aller Religionen, das Lob der Schöpfung und das Staunen über ihre Schönheit. In der ästhetischen Erfahrung der Religion, so lautet Kermanis Pointe, entbirgt sich deren ethischer Kern. Denn wer im Licht der Heiligen Schrift das Wunder der Schöpfung erkennt, der wird ihr seinen Dank abstatten. Und worin besteht der Dank an die Schöpfung? Im Frieden. »Gott ist schön.«

Alle Zitate und mehr Information zum Thema: Die Zeit online

Die Bücher von Navid Kerman: Verlag H.C.Beck


Siehe auch:
Pädophiler Priester seit 1985 mit Wissen von Kirche und Staat aktiv
Kreuzritter der Dummheit
Katholische Kirche exkommuniziert Mutter von vergewaltigter Neunjähriger



Wenn du diesen Artikel nützlich fandest, dann abonniere doch meinen Feed und halte dich schnell und kostenlos auf dem laufenden.


Repost 0
Published by Direkte Aktion - in Kirche
Kommentiere diesen Post
18. Mai 2009 1 18 /05 /Mai /2009 22:05

Mit einem kommunalen Ökostromanbieter will Schwarz-Grün in Hamburg den Monopolisten Vattenfall ärgern. Ab Herbst soll das Angebot stehen, später will das Land die Versorgungsnetze zurück.


Wie die taz berichtet,will Hamburg dem marktbeherrschenden Stromkonzern Vattenfall mit einem stadteigenen Energieversorger Konkurrenz machen. Für den Stadtstaat und die nähere Umgebung soll das neu gegründete Unternehmen Hamburg Energie ab dem Spätsommer zunächst Strom anbieten, der ohne Kohle und Atomtechnik produziert wurde, und auf dem Markt gekauft wird. Das Fernziel ist, reinen Ökostrom aus eigenen Anlagen anzubieten.

 

Die erste Windkraftanlage, mit einer Leistung von drei Megawatt von mittlerer Größe, soll noch in diesem Jahr im Hamburger Hafen errichtet werden und ab 2011 grünen Strom liefern. Weitere Anlagen würden nach und nach auch außerhalb Hamburgs errichtet, auch sei der Einstieg in Offshore-Windparks vor den Küsten denkbar, sagte die grüne Umweltsenatorin Anja Hajduk am Montag im Hamburger Rathaus. 

 

Auch die Umweltverbände Nabu und BUND stehen Hamburg Energie positiv gegenüber. Vordringlich sei, dass der städtische Versorger auch wirklich eigenen Ökostrom produziert

 

Mehr: taz

 

Repost 0
Published by Direkte Aktion - in Umwelt & Natur
Kommentiere diesen Post
18. Mai 2009 1 18 /05 /Mai /2009 21:10
Konferenz-Premiere
Der CCC lädt zu den Diskursen des digitalen Zeitalters
SIGINT 2009
22|23|24. Mai 2009
KOMED, MediaPark, Köln|Cologne


Repost 0
18. Mai 2009 1 18 /05 /Mai /2009 21:03
Am Freitag, 15.5.2009 glaubten sich ein paar Berliner Studenten und Journalisten in die DDR zurückversetzt. Und ihre spanischen Gäste erlebten das deutsche Verständniss von Rechtsstaat:

Die Polizei löste ein Pressegespräch zu internationalen Studierendenprotesten mit spanischen KommilitonInnen mit einer Hundertschaft auf.

Freitag-Abend, entspannte Stimmung im Cafe »BackHaus Simitdchi« am Kottbusser Tor in Berlin-Kreuzberg. Ein Pressegespräch zum internationalen Studentenprotesten soll gleich beginnen. Thema auch: Der für den 15.Juni vorgesehene Bildungsstreik.

Plötzlich stürmt ein Dutzend behelmter Polizisten heran. Die Cafétische werden umstellt. Es wird rumgebrüllt: »Hey du da! Laß sofort das telefonieren sein!« Weitere Polizisten kommen hinzu.

Inzwischen ist die Straße mit Polizeifahrzeugen zugeparkt. Mehr als 100 Polizisten sind vor Ort. Nachfragen, was es mit diesem Einsatz auf sich habe, werden zuerst gar nicht und anschließend flapsig beantwortet. Selbst die Frage nach einem verantwortlichen Beamten läuft ins Leere: »Reden Sie doch mit uns!«

Ein Augenzeuge berichtet:
Ein anwesender Journalist zückt seine Kamera. Sekunden später tritt ein Beamter an den Pressefotografen heran. »Wir
haben den konkreten Verdacht, daß Sie die hier gemachten Fotos veröffentlichen werden. Sollten Sie weiter fotografieren, werden wir Ihre Kamera beschlagnahmen«. Der Fotograf entgegnet, daß er Journalist sei. Schroffe Antwort: »Meine Ansage war kein Diskussionsbeitrag«.


Dann werden alle Anwesenden einzeln abgeführt und in Polizeifahrzeuge gebracht. Die Ausweise werden eingesammelt. Taschen durchsucht, die Körper abgetastet. Erst etwa eineinhalb Stunden später darf der erste das Fahrzeug verlassen. Egal, ob Presseausweis oder nicht, es hagelt Platzverweise. »Sie können sich ja beschweren – aber das ändert erst mal nichts daran, daß Sie hier weg müssen.«

Ein anderer Zeuge, der an der in der Nähe stattfindenden Veranstaltung für ein menschenfreundliches Kottbusser Tor, teilnahm, berichtet: Zunächst hielten wir dies für einen Irrtum, doch nachdem wir ihnen mitgeteilt hatten, dass wir eine angemeldete und genehmigte Kundgebung durchführen und die entsprechende Genehmigung vorgelegt hatten, bestanden sie dennoch darauf die Personalien aller Anwesenden aufzunehmen.

Laut diesem Zeugen wollter der verantwortliche Zugführer Nr. 24021386 mit der Nummer seinen Namen und weitere personenbezogene Daten nicht mitteilen.

Ein weiterer Zeuge berichtet ebenfalls vom völlig willkürlichen Verhalten der Polizei, der es offensichtlich nciht um Strafverfolgung, sondern um Einschüchterung und Datensammlung ging:

In der Adalbertstrasse wurden mehrere Menschen völlig grundlos festgenommen und über eine Stunde lang in einer Wanne festgehalten. Die Festgenommenen trugen dunkle Kleidung, es schien fast so als sei das tragen dunkler Kleidung in Kreuzberg verboten. Einen Menschen nahmen sie direkt vor meinen Augen fest. Dieser saß friedlich auf einer Fensterbank und hatte vorher an unserer Kundgebung teilgenommen.

Asta der Freien Universität verurteilt die Übergriffe der Polizei


Der AStA der FU verurteilt diesen Angriff auf politisch engagierte Studierende und auf die Pressefreiheit aufs schärfste. „Die Verhinderung dieses Pressegesprächs ist in unseren Augen der vorläufige Höhepunkt in einer Reihe von Repressionen gegen aktive Studierende im Vorfeld des Bildungsstreiks“ erklärt Roland Zschächner der AStA-Referent für Internationalismus und Antirepression. Bereits eine im April stattgefundene Vollversammlung von FU Studierenden wurde durch Polizeibeamte observiert.

 

Im Vorfeld des von 15-19. Juni 2009 stattfindenden bundesweiten Bildungsstreik veranstalteten studentische Basisgruppen der Freien Universität Berlin und der Humboldt Universität zu Berlin Informationsveranstaltungen zu
Studierendenprotesten in anderen europäischen Ländern. Der so genannte Bologna Prozess, also die europäische Studienstrukturreform schafft Grundlagen für eine Kommerzialisierung von Hochschulbildung. Hiergegen kämpfen Studierende europaweit. Bei dem verhinderte Treffen in Berlin Kreuzberg, handelte es sich um ein Presse-Hintergrundgespräch mit spanischen Studierenden.

 

Die Polizei hat inzwischen erklärt mit ihrem Einsatz eine nicht angemeldete Versammlung unterbunden zu haben. Der AStA FU deutet diese Erklärung als Provokation. „Das geplante Pressegespräch, war keine Versammlung im Sinne des
Versammlungsgesetzes. Wo kommen wir denn da hin wenn wir inzwischen jedes Treffen mit Journalisten bei der Polizei

anmelden müssen“, erklärte Deborah Naumann, Referentin für Studienangelegenheiten des AStA FU.

 

Grünen Politiker Benedikt Lux hat inzwischen angekündigt den Vorfall im Innenausschuss des Berliner Abgeordnetenhaus anzusprechen. Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) hat einen Protestbrief an Innensenator Körting (SPD) und Polizeipräsident Glietsch verfasst.

 

So darf die Polizei in einem Rechtsstaat nicht mit ihren Bürgern umgehen!

Jede polizeiliche Maßnahme muss - insbesondere vor den Betroffenen - begründet werden und darf die Gesetze keinesfalls überschreiten. Doch Berliner Polizeibeamte meinen wohl mal wieder, über dem Gesetz stehen zu dürfen.

 

 

Nachdem die Berliner Polizei immer wieder durch das Tragen von Nazi-Kleidung und den Einsatz illegaler und gefährlicher Waffen von sich reden gemacht hat, zeigt sich an diesem Vorfall, das entweder bei der Berliner Polizei Stasi-Methoden Einzug gehalten haben (ob das mit der Regierungs-Beteiligung der Linken zusammen hängt?) oder die Polizeifühung ihren Laden nicht mehr im Griff hat.

In jeden Fall sollte man Polizeipräsident Glietsch den Rücktritt nahe legen.


Quellen:
Bericht des Asta der FU
Pressemitteilung des AStA der Freien Universität Berlin zu den Polizeirepressionen im Vorfeld des bundesweiten Bildungsstreikes
Bericht in der Jungle Welt: Polizeiaktion gegen Pressegespräch: In Berlin-Kreuzberg mischten Beamte eine Veranstaltung zum Bildungsstreik auf
de.indymedia.org
Repost 0
Published by Direkte Aktion - in Staat & Gesellschaft
Kommentiere diesen Post
17. Mai 2009 7 17 /05 /Mai /2009 18:03
Ausgehend von meinem Artikel " Krisenhilfe erspendet? Der strenge Geruch der Korruption!" möchte ich noch weiter gehen und einen schweren Mangel an Deutschlands Subventionssystem kritisieren.

Vorweg: Ich habe nichts gegen Subventionen als eines von vielen Mitteln, die der Staat (wenn es ihn nun schon geben muss) zur Steuerung des Wirtschaftsgeschehens einsetzen kann.

Was mich absolut nervt ist allerdings, das die Top-Manager,die fordern der Staat möge sich aus der Wirtschaft heraushalten, gleichzeitig gerne staatliche Subventionen in Anspruch nehmen.

Was jedoch nicht nur nicht, sondern auf gar keinen Fall sein darf: Unternehmen beziehen staatliche Subventionen und reichen einen Teil dieser Subventionen in Form von Parteispenden an die Parteien weiter, die über die Subventionen beschlossen haben.

Das darf nicht sein, weil:

1.) Erstens finanzieren die Steuerzahler so Parteien mit Geld, das eigentlich für andere Zwecke bestimmt ist.

2.) Wenn Unternehmen den Parteien Geld geben, die die Subventionen beschließen, dann ist das Korruption.

Deshalb gehören Parteispenden von Subventionsempfängern verboten. Das gilt dann natürlich auch für Harz4 Empfänger, aber das wäre für die sicher zu verkraften.

Siehe auch:
Krisenhilfe erspendet? Der strenge Geruch der Korruption!
BMW bedient sich aus den Rettungsfonds




Repost 0
Published by Direkte Aktion - in Wirtschaft
Kommentiere diesen Post
17. Mai 2009 7 17 /05 /Mai /2009 13:03
Thomas Sauer / Silke Ötsch / Peter Wahl (Hrsg.)
Das Casino schließen!
Analysen und Alternativen zum Finanzmarktkapitalismus
Reader des Wissenschaftlichen Beirats von Attac
208 Seiten   (2009)
EUR 14.80   sFr 26.00
ISBN 978-3-89965-338-0

Kurztext: Finanzkrisendiskurse sind inzwischen mainstreamfähig geworden. Attac engagiert sich dazu bereits seit über zehn Jahren: Was sind die Attac-Forderungen und -Vorschläge für ein neues Finanzmarktsystem? Wie können sie Wirklichkeit werden und welche Verbesserungen würde ihre Umsetzung bringen?


Die AutorInnen dieses Buches analysieren die strukturellen Ursachen der aktuellen Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise, entwickeln Alternativen für eine wirksame Umgestaltung des Finanzsystems und zeigen Strategien eines Systemwandels auf, in dem soziale Sicherheit und Gerechtigkeit sowie nachhaltige Entwicklung im Zentrum des Wirtschaftens stehen.

 

Zudem werden Regulierungslücken und vernachlässigte Dimensionen der Finanzkrise beleuchtet: z.B. ihre Auswirkungen auf die Entwicklungsländer und die Rolle von Steuer- bzw. Regulierungsoasen. Die ökologische Krise, die in der öffentlichen Wahrnehmung zu Unrecht in den Hintergrund tritt, wird am Projekt des "Green New Deal" kontrovers diskutiert.

 

"Der Reader ist als 'work in progress' zu begreifen – im doppelten Sinne: Die vorgeschlagenen Alternativen bedürfen noch weiterer intensiver Debatten, sie sind aber durch ein Ziel geeint: nämlich nach Jahren des neoliberalen Rückschritts dem Fortschritt gesellschaftlicher Verhältnisse zu dienen." (Aus der Einleitung)


Die HerausgeberInnen:
Silke Ötsch, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Innsbruck und Mitglied der bundesweiten AG Finanzmärkte von attac; Thomas Sauer, Professor an der FH Jena; Peter Wahl, Mitarbeiter von WEED, Berlin


AutorInnen:
Elmar Altvater (Berlin), Joachim Becker (Wien), Christine Brückner (Hochschule München und Attac Weimar), Trevor Evans (Hochschule für Wirtschaft und Recht, Berlin), Andreas Fisahn (Universität Bielefeld), Philipp Hersel (Berlin), Jörg Huffschmid (Bremen), Jürgen Kädtler (SOFI Göttingen), Lydia Krüger (Brüssel/Berlin), Karin Küblböck (ÖFSE Wien/Attac Österreich), Nicola Liebert (Berlin), Chris Methmann (Attac-Koordinierungskreis), Silke Ötsch (AG Finanzmärkte und Steuern von Attac Deutschland/Universität Innsbruck). Dominique Plihon (Universität Paris XIII/Präsident des Wissenschaftlichen Beirats von Attac Frankreich), Werner Rügemer (Köln/Business Crime Control), Thomas Sauer (Fachhochschule Jena/e4globe), Axel Troost (DIE LINKE/Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik), Peter Wahl (WEED), Karl Georg Zinn (Wiesbaden)


Inhaltsübersicht

Die Ursachen der internationalen Finanzkrise
Fehlverhalten, Regulierungsmängel oder Systemdynamik?
Finanzmarktkapitalismus und Finanzmarktrationalität
Cross Border Leasing – ein "strukturiertes Finanzprodukt" mit Staatshaftung
Die Finanzkrise und die Peripherie
Finanzmarktreform – von oben oder von unten?
Bretton Woods II: Alternative der Globalisierungskritik?
Grün im XXL-Format
Ein Green New Deal als Hebel für gesellschaftliche Veränderung
Von der nationalen zur globalen Finanzmarktaufsicht?
Die Rolle der Steueroasen in der Finanzmarktkrise
Mechanismen demokratischer Steuerung der Ökonomie
Täter, Opfer oder Rettungsanker?
Die Dominanz der Finanzmärkte brechen
Mit mehr Wachstum aus der Krise?

 

 

Du kannst es natürlich online bestellen.Noch besser aber, du unterstützt den lokalen Buchhandel.

Repost 0
Published by Direkte Aktion - in Literatur-Tipps
Kommentiere diesen Post

Über Diesen Blog

  • : Direkte Aktion
  • Direkte Aktion
  • : Anstatt die Bürgerinnen und Bürger zu Zuschauern der Demokratie zu degradieren (wie das viele Medien tun), bietet das Blog "DirekteAktion" vielfältige Möglichkeiten, aktiv einzugreifen, Druck auf die Politiker auszuüben und die Welt in der wir leben zu verbessern. Diese Bemühungen können alle LeserInnen unterstützen, indem sie bei den Aktionen mitmachen und diese aktiv weiterempfehlen. DirekteAktion begreift sich als demokratisch und konstruktiv.
  • Kontakt

Newsletter

Abonniere doch unseren Newsletter oder unseren Feed. Beides hält dich schnell und kostenlos auf dem laufenden.

 

Oder folge uns auf Twitter unter @direkteaktion (viele Infos) und / oder @action_pur (nur Mitmach-Aktonen).

Auf identi.ca findest du uns auch unter@direkteaktion.