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11. Juni 2009 4 11 /06 /Juni /2009 18:46
Krümmel-Banner

Keine Genehmigung für Wiederanfahren des AKW!

Ich weiß Bescheid und will sofort zur Mail!

Der Stromkonzern Vattenfall will das Atomkraftwerk Krümmel bei Hamburg, das seit dem verheerenden Brand Ende Juni 2007 stillsteht, wieder in Betrieb nehmen. Den Antrag dazu wird Vattenfall in Kürze beim zuständigen Sozialministerium in Schleswig-Holstein stellen, sofern nicht bereits geschehen.

 

-Das AKW Krümmel gehört nachweislich zu den unsichersten der Republik.

-Es entspricht trotz der durchgeführten Reparaturen in puncto Sicherheit nicht dem Stand von Wissenschaft und Technik.

- Es ist nicht gegen den Absturz von größeren Flugzeugen geschützt.

- Die Entsorgung des Atommülls ist weiterhin ungelöst.

- Immer mehr Kinder im Umkreis des Kraftwerks erkranken an Leukämie.

- Als Neubau würde dieser Reaktor niemals eine Genehmigung bekommen.

 

Vattenfall hat bei seinen Atomkraftwerken Krümmel, Brunsbüttel und Forsmark (Schweden) mehrfach bewiesen, dass es die Sicherheit nicht garantieren kann. Aus reiner Profitgier liefen die Atomanlagen selbst nach schweren Störungen wochen- oder gar monatelang weiter. Auch die Risse im AKW Krümmel sind bloß zufällig entdeckt worden.

 

Die vergangenen zwei Jahre haben gezeigt, dass es auch ohne das AKW Krümmel genügend Strom gibt. Niemand braucht diesen Reaktor. Nur Vattenfall will mit ihm weiter Profite auf Kosten der Allgemeinheit machen.

Mehr Hintergrundinformationen zum Pannen-Reaktor Krümmel und zum Katastrophen-Konzern Vattenfall gibt es im Kompaktinfo!.

 

Hilf mit, die Wiederinbetriebnahme des AKW Krümmel zu verhindern!

Für den Fall, dass das AKW Krümmel wieder in Betrieb geht, planen verschiedene Anti-Atom-Gruppen aus Norddeutschland außerdem eine Blockade vor dem Tor des Kraftwerks, und zwar am Freitag vor oder nach der Inbetriebnahme. Mehr Infos dazu gibt es hier.


Siehe auch:
Anti-AKW-Sonne verbreiten
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11. Juni 2009 4 11 /06 /Juni /2009 14:11

 1. Entwurf:  Freue mich über Feedback + Verbesserungsvorschläge

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Sehr geehrten Damen und Herren,

ich bin seit langem ein Anhänger ihres Produktes "Nutella". Ich genieße es zum Frühstück, ein (oder mehrere) Brötchen mit Nutella zu verzehren.

Doch seit kurzem ist es mit dem Genuss vorbei. Denn ich habe in einer Zeitschrift, dem aktuellen Greenpeace Magazin, gelesen, unter welchen Bedingungen Kakao in Afrika geerntet und verarbeitet wird.

Insbesondere hat mich schockiert, das dort viele Kinder bei der Ernte eingesetzt werden - viele nur 10 Jahre alt - und das diese unter furchtbaren Bedingungen arbeiten müssen und ständig mit gefährlichen Chemikalien in Berührung kommen.

Ich habe daraufhin im Internet recherchiert und dort alle Fakten aus dem Artikel aus unabhängigen Quellen bestätigt bekommen.

Das hat mir den Genuss von Nutella und anderen Schokoladenprodukten gründlich verdorben. Was mich aber am meisten berührt: Das Firmen wie Ferrero gar nichts tun, damit sich Situation ändert. Ich meine, das Thema scheint ja nicht wirklich neu zu sein.

Sind die Konzerne tatsächlich so amoralische Monster, das ihnen völlig egal ist, woher ihre Rohstoffe kommen? Kein Wunder, das sich die öffentliche Stimmung immer mehr gegen die Konzerne richtet.

Sie verkaufen auch "Kinderschokolade" - das Produkt hat für mich nun einen ganz anderen Klang, seit ich weiß, unter welchen Bedingungen die Vorprodukte erzeugt werden.

Ich jedenfalls kann mit dem Wissen nicht einfach weiter Schokolade essen wie bisher. Ich werde verzichten oder mit Alternativen aus dem fairen Handel suchen.

Aber dabei wird es nicht bleiben: Ich werde Ferrero öffentlich anklagen (über persönliche Kontakte, Leserbriefe und über das Internet), solange, bis Sie Ihre Einkaufspolitik ändern.

Und ich werde mich dafür einsetzen, dass Firmen, die in Deutschland ihre Produkte verkaufen wollen, auch haftbar gemacht werden für die Schäden, die bei der Entstehung der Vorprodukte in anderen Ländern angerichtet werden.


Mit freundlichen Grüßen

 

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Ich bin noch nicht ganz zufrieden. Habt Ihr Verbesserungsvorschläge? 

Zum Hintergrund:

Zart, aber bitter - Kinderarbeit in der Schokoladenindustrie

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10. Juni 2009 3 10 /06 /Juni /2009 21:13

Quelle: fefes blog

Heißt das, das alle CDU-WählerInnen  dumm sind? Nein, aber es bedeutet, das die CDU Propaganda bei wenig Gebildeten besonders gut verfängt.

Und es bedeutet, dass dei SPD und die Linke ihre Zielgruppen (Arbeiter, Arbeitslose) nicht wirklich erreichen.

Siehe auch:
Wenn Wahlen was verändern würden...
Verzweifelung bei der SPD
CDU-Schneider nennt Pädophilen-Opfer "unglaubwürdig"
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8. Juni 2009 1 08 /06 /Juni /2009 23:50

Verzweifelung bei der SPD:

 

>Der FDP- oder CDU-Wähler klagt, dass wir zu links wären.
>Der Linke oder Grüne klagt, dass wir zu rechts wären.
>In welche Richtung würde ein vernüftiger Sozialdemokrat jetzt bitte gehen?

Quelle: Kommmentar im Blog "Rot steht uns gut"

 

Ich habe da eine ganz einfache Meinung:

Lass das veraltete Links-Rechts-Gelaber…

 

Vertretet die Interessen der Arbeiter und Angestellten (und nicht die der Auto-/Industrie-Bosse) und zwar sowohl als Arbeitnehmer als auch als Steuerzahler als auch Kunden als auch als Umwelt- und Gift-im-Essen-Opfer.

 

Nehmt die Sorgen der Arbeitslosen ernst, statt sie zu beschimpfen.

 

Vertretet aktiv die Interessen der einfachen Menschen – statt nur so zu tun. Linker Wahlkampf, rechte Politik, das funktioniert einmal (Schröder) aber nicht noch einmal. So blöde sind die Leute nicht.


Harz4 war nur die Spitze des Eisbergs. Die SPD-Manager sitzen halt lieber mit Vorständen zusammen. als mit einfachen Arbeitern und gar primitiven Arbeitslosen.  Das mag verständlich sein, aber so funktioniert keine Arbeiterpartei. 

Die Linke ist das leider auch nicht besser. Lafontaine würde sich ja persönlich pikiert fühlen, wenn er aufm Campinplatz länger als 10 min mit den Proleten grillen müßte, die ihn wählen sollen.

 

Aber auf mich hört ja keiner....

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6. Juni 2009 6 06 /06 /Juni /2009 22:48
Versuche nie durch Konspiration zu erklären, was auf Chaos oder Inkompetenz zurückgeführt werden muss.
(josef joffe im tagesspiegel)
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4. Juni 2009 4 04 /06 /Juni /2009 23:11

"Die machen doch eh, was sie wollen..." ist einer beliebstene Sätze in Deutschland, um politische Gleichgültigkeit zu rechtfertigen.

 

Sogar der einfache Weg ins Wahllokal und ein wohl überlegtes Kreuz, ist vielen Leuten zu mühsam und jede Ausrede kommt da wie gerufen - da kann sie noch so platt sein.

 

Richtig ist: Natürlich werden die Europawahlen am Sonntag keinen revolutionäre Veränderungen bringen. Denn selbst die vielen Parteien, die dieses Mal antreten sind bereits eine Auswahl und Kompromissse zwischen den rund 80 Mio Meinungen und Interessen, die allein in Deutschland möglich und zu erwarten sind.

 

Wenn also jemand sagt, er wählt nur die Partei, die zu 100% seine Meinungen und Interessen vertritt und auch noch sympatische Leute hat, der muß tatsächlich enttäuscht sein. So eine Wahl verschiedenen Parteien kann nichts anderes sein, als eine Entscheidung, welche davon mich vielleicht am besten vertritt. Oder: Mit welcher Wahl ich den Regierenden ein Zeichen gebe, welche Themen sie doch in Zukunft stärker berücksichtigen sollen.

 

Neben der Tatsache, das Wahlen darüber entscheiden, welche Parteien die Regierung bilden dürfen / könnten (was immer einen Unterschied macht  - wenn auch nicht so drastisch, wie viele sich das wünschen), entscheiden Wahlen fast immer noch über viele andere Dinge:

- mit wie vielen Abgeordneten und Mitarbeitern eine Fraktion ausgestattet wird, um ihre Politik besser ausarbeiten zu können umd im Land dafür zu werben

- welche Gruppen und Fraktionen innerhalb einzelner Parteien gestärkt & geschwächt werden (bis zum Rücktritt / Rückzug von Spitzenpolitikern)

- wem die Presse Aufmerksamkeit widmet

- wer wieviel Wahlkampfkostenerstattung bekommt (kriegen auch die kleinen Parteien) - das brauchen sie auch, da sie im Gegensatz zu CDU / CSU, FDP und SPD nicht auf Millionenspenden der Großindustrie zählen können.

 

Wer dagegen nicht zur Wahl geht, erreicht zumindest dieses:

- Er sagt den Gewinnern das Wahl, das sie seinetwegen tun können, was sie wollen

- Er stärkt die Rechtsradikalen, da diese von geringer Wahlbeteiligung besonders profitieren

- Er stärkt den Einfluss der Groß-Industrie auf die Politik 

- Er stärkt den Einfluss der BILD auf die Politik

 

Wollt ihr das wirklich?

 

Falls nicht, stellt sich natürlich die Frage: Was wählen?

 

Dabei immer vor Augen halten: Es kann nie perfekt sein. Und auch die Partei eurer Wahl muss vielleicht später Kompromisse eingehen, die ihr schlecht findet. Denn wenn man mit x% (x<50) der Stimmen nicht nur protestieren, sondern trotzdem aktiv mitgestalten will, kommt man nicht darum herum.


Wie ich es gemacht habe, sehr ihr hier:

http://direkteaktion.over-blog.de/article-31500001.html

 

Eure Gedanken kann ich euch nicht abnehmen. Damit sich wirklich was ändert, kann man natürlich noch viel mehr tun. Aber wer es nicht mal zur Wahlurne schafft, muss sich wirklich fragen lassen, ob er es ernst meint, oder nur hohle Sprüche klopft.

 

Noch eine Überlegung: Wenn alle Nichtwähler  zur Wahl gehen würden und z.B. die APPD wählen würden, könnten sie das Parteien-System Deutschlands komplett auf den Kopf stellen. Wäre ganz einfach. Dann würden Wahlen wirklich was ändern.

 

Es liegt also nicht an den Wahlen, sondern an den Wählern, wenn sich nichts ändert.

 

 

Meine Traum Wahlergebniss wäre übrigens eine große Koalition - zwischen Grünen und  Piratenpartei. Vielleicht helft ihr ja mit, das möglich zu machen. Das würde auch wirklich was ändern...

 

 

 

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1. Juni 2009 1 01 /06 /Juni /2009 21:02
Mehr als zwei Drittel des weltweit verkauften Kakoas stammen aus der Elfenbeinküste.

Dort werden 10-jährige Kinder eingesetzt, um Plantagen anzulegen, Pestizide zu versprühen, Pflanzen zu ernten.

Kinder, die in Burkina Faso und Mali in die Fänge organisierter Menschenhändler geraten waren, um sich wenig später auf ivorischen Kakaopflanzungen wiederzufinden. Sie schufteten ohne Bezahlung und bekamen gerade so viel zu essen, dass sie nicht verhungerten. Nachts wurden sie eingesperrt. Sie präsentierten schwere Verletzungen – zugefügt von ihren „Arbeitgebern“.

Kinder ernten die reifen Früchte des Kakaos mit der Machete, danach befreien sie die Samen von Hand aus der Schale. In manchen Gegenden werden die Kerne anschließend in Trockenöfen getrocknet, die bis zu 60 Grad aufgeheizt werden. Außerdem werden die Pflanzen mit Pestiziden gespritzt (z.B. Thiodan), meist ohne Schutzkleidung.

Wie viele andere Kinder, die in der Landwirtschaft arbeiten, schuften Kinder auf Kakaoplantagen meist über zwölf Stunden am Tag, sieben Tage die Woche - und das bei glühender Hitze. Sie bekommen sie oft Rückenschmerzen und andere Beschwerden vom Schleppen der schweren Kakaobohnensäcke und vom Umgang mit der Machete. Zusätzlich schwächen die gesundheitsschädlichen Pestizide ihre Körper, oft erbrechen sie oder bekommen Fieber.

Mehr als 600.000 Kinder arbeiten auf Kakao-Plantagen und erfahren keine Schulausbildung.

Das gibt dem Produkt-Namen "Kinderschokolade" eine völlig neue Bedeutung!

Das aktuelle Greenpeace-Magazin berichtet in seiner Druck-Ausgabe ausführlicher darüber (Teaser).

Weitere Berichte:
Welthungerhilfe: Kinderarbeit in der Kakaoherstellung: "Sie wissen noch nicht einmal, wie Schokolade schmeckt!"
Terre des hommes: Was kann der Verbraucher tun?



Schokolade, die dieses Logo trägt, kann man unbesorgt kaufen - hier garantieren unabhängige Kontrollen, dass der Kakao nicht durch Kinderarbeit erzeugt wurde.


Kinderschokolade, Nutella, Yogurette, Duplo, hanuta, Mon Cheri, Rocher, Raffaello u.a.  (Hersteller: ferrero) enthalten Kakao, der von Kindersklaven hergestellt wurde. Quelle

After Eight, Choco Crossies & Choclait Chips, KIT KAT, LION, NUTS, ROLO, SMARTIES (Hersteller: Nestle) enthalten Kakao, der von Kindersklaven hergestellt wurde. Quelle

Milka und Suchard  (Hersteller: Kraft Foods / Phillip Morris) enthalten Kakao, der von Kindersklaven hergestellt wurde. Quelle

Super Dickmann’s (Hersteller: Storck GmbH) enthalten Kakao, der von Kindersklaven hergestellt wurde. Quelle

Mars, Milky Way, Snickers, Twix, Amicelli, Balisto, Banjo, Bounty, M&M’s, Maltesers, Teasers, Dove (Hersteller Mars Inc.)  enthalten Kakao, der von Kindersklaven hergestellt wurde. Quelle

Die Fima Ritter Sport hat angekündigt, ab 2009 nur noch Kakao zu verwenden, der ohne Kinderarbeit hergestellt wird. Allerdings ist bisher nicht zu erfahren, ob und wie weit dieses auch umgesetzt wurde.

Mein Brief an Ferrero (wer schreibt auch einen?)
"Nutella" ohne Kindersklaverei

Informationen über die Herkunft weiterer Schokoladen-Marken-Produkte


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1. Juni 2009 1 01 /06 /Juni /2009 20:11
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29. Mai 2009 5 29 /05 /Mai /2009 19:40
65 Gruppen in 31 Ländern rufen zu weltweiten Aktionen und Demonstrationen im Rahmen einer gemeinsamen Aktionswoche für eine emanizpatorische Bildung auf.

Im Rahmen dieser Proteste soll auch eine Folge-Konferenz des Bologna-Prozesses in Leuven (Belgien) mit einer internationalen Gegenkonferenz und Demonstrationen/Aktionen ab dem Wochenende begegnet werden.

Seit letzter Woche haben in Leipzig bereits die Protesttage begonnen und eine Besetzung hält seit dem bis heute stand. Auch international kam es zu Besetzungen: in Zagreb, Zadar (beides Kroatien), Kopenhagen (Dänemark) und Tampere (Finnland) haben ebenfalls Studierende Teile der Universität besetzt, in Kroatien hält die Besetzung drei Wochen später immer noch an. In Frankreich ist der Lehrbetrieb schon seit Wochen an einigen Universitäten eingestellt.

Studierende aus vielen Ländern haben festgestellt, dass die Probleme eigentlich überall die Gleichen sind. Studiengebühren, Einführung eines verschulten Systems, Kürzung des Bildungsetats, Fehlende Mitbestimmungsrechte innerhalb der Universität, selektives Schulsystem, Verräterparteien.

Was in Europa Bologna-Prozess heißt, heißt in Australien "Melbourne-Modell". Die Privatisierung der Bildung - einst ein Menschenrecht, noch immer in der UN-Charta als solches festgehalten - schreitet inzwischen weiter und immer schneller voran. Kaum ist noch auszumachen, wo der Staat aufhört und die Privatwirtschaft anfängt. Werbung innerhalb der Universitäten nimmt immer mehr zu, es scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis auch Schulen mit Coca-Cola-Lehrbüchern ausgestattet werden.

Doch die Gegenbewegung wächst aufgrund der Erkenntnis, das dieser globale Angriff nur global beantwortet werden kann: Inzwischen scheint sich tatsächlich eine internationale Bewegung abzuzeichnen, welche auf basisdemokratische Weise sich vernetzt und praktische Ergebnisse hervorbringt. Durch gemeinsame Aktionstage schweißt sich diese Bewegung immer mehr zusammen.

Gemeinsam wollen sie so den internationalen Plänen der Vermarktung von Bildung entgegen treten. Auf dem Treffen in Belgien am Wochenende wird dann sowohl über Vorstellungen alternativer Bildungssysteme geredet werden als auch über Möglichkeiten und Wege, wie dort hin gelangt werden kann. Eine grundlegende Vernetzung von BildungsaktivistInnen auf weltweiter und europaweiter Ebene scheint allen Beteiligten gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise als eine Möglichkeit, aus der viel zu lang andauernden Defensiv-Haltung überzugehen in eine Offensive.

Dafür spricht auch die Liste von Aktionen, die bereits (meist unvernetzt) weltweit für eine emanzipatorische Bildungspolitik eintreten.

Auch wenn diese Bewegung von den Studierenden ausgeht, sollten sich viele andere den Protesten und Aktionen anschließen: Schüler für ihre Zukunft, Eltern für ihre Kinder, Arbeiter und Angestellte für einen sinnvolle Verwendung ihrer Steuergelder.

Berichte auf Deutsch: Münster | Leipzig: 1 , 2 , 3 , 4 , 5 | Finnland | Salzburg | Überblick Österreich | Heidelberg | Hamburg (Tag 2) | Zagreb | Wien | Gegengipfel
Berichte auf Englisch: Überblick Aktionswoche | Besetzung Barcelona 25. April / 28. April
Fotos: Besetzung in Zagreb | Zadar | Hamburg (Demo) | Sammlung
Videos: Video des letzten Global Action Days | Besetzung in Kroatien | Salzburg | Heidelberg Demo / Flashmob | Vermont (USA) | Barcelona | Potsdam | Leuven
Audios: SchülerInnen-Streik Wien | Begrüßungskommando Uni Hamburg | Redebeitrag Demo Hamburg 1, 2


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Quelle: unautorisierter Schreiberling auf indymedia
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28. Mai 2009 4 28 /05 /Mai /2009 23:36
Es ist wieder ein spannendes Aktionsfrühjahr gegen Gentechnik - schon vier Besetzungen, vier Mahnwachen und mehrere Aktionswochenenden prägen das Geschehen. Konzerne, LobbyistInnen und die im Filz der Gentechnik verstrickten Ministerien und Ämter jammern um ihren schönen Profitstandort Deutschland.

Nach dem Mon810-Verbot und zurückgezogenen Versuchen nach den Aktionen im letzten Jahr sind nur noch so wenige Felder übrig, wie im letzten Jahr befreit wurden. Wird das Land am Ende ganz gentechnikfrei sein? Oder werden Konzerne, mit Steuermillionen gefütterte Firmengeflechte und die platte Staatsmacht einige letzte Felder retten können?

Ein Überblick über die ersten vier Monate des Jahres 2009 (von Indymedia).

Zur Unterstützung des Gentechnik-Protestes:
FeldbesetzerInnen von Braunschweig versteigern Souvenirs ihrer Aktion

Vier Genversuchsfelder wurden 2009 bereits besetzt, an allen Orten mehrtägige Mahnwachen errichtet. Rundherum liefen Aktionen, Veranstaltungen, Demonstrationen - eine bunte Vielfalt des Protestes richtet sich gegen das "Weiter so" der Gentechnik-Seilschaften in Konzernen, Behörden und Forschung. Die beteiligten AktivistInnen hoffen darauf, dass an den verbliebenen Gentechnikstandorten vermehrt auch AnwohnerInnen, landwirtschaftliche und Imkerbetriebe, Gemeinden und am Ort aktive Vereine gegen die Felder protestieren. Insbesondere die Gentechnikhochburgen "Agrobiotechnikum" (Groß Lüsewitz in Mecklenburg-Vorpommern) und "Biotechfarm" (Üplingen in Sachsen-Anhalt) sowie die Versuchsflächen großer Firmen (BASF, Monsanto, KWS) bringen die Gefahr von Auskreuzungen in etliche Regionen.

 

Nun sollen Teile der bislang letzten Feldbesetzung (24.-27. April in Braunschweig) versteigert werden. Der Erlös kommt weiteren Aktionen gegen die Agro-Gentechnik zugute. Unter anderem stehen ein Bruchstück vom Betonblock, ein von der Polizei zerschnittenes Kletterseil (Bandschlinge zur Sicherung am besetzten Turm und eine der beiden Armfesseln zum Anketten im Betonblock auf Ebay-Auktionen. Weitere folgen (Links zu den Auktionen über www.gentech-weg.de.vu) ... steigert mit und unterstützt so den Widerstand !!!

 

Wer selbst aktiv werden wiil (was natürlich viel besser wäre) kann isch hier informieren: http://www.gentech-weg.de.vu



Siehe auch:
Genetisch modifizierte Lebensmittel bergen hohes Gesundheitsrisiko
Smiley-Aktion von Foodwatch: Wer will Offenheit und Ehrlichkeit bei Lebensmitteln
Bärenmarke, Weihenstephan und Allgäuland verkaufen genetisch verunreinigte Milch
Saat der Zerstörung


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