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25. Juni 2009 4 25 /06 /Juni /2009 20:20
Für Nutzer von kinderpornografischem Material im Internet gibt es nun ein neues Therapieangebot. Das leidet jedoch an Finanzschwäche

Hier könnte die Bundesregierung mal zeigen, dass sie es ernst meint. Leider Fehlanzeige.

Ganz armselig: Der Dienstweg des BKA schützt vor der Löschung kinderpornografischer Seiten Mehr


Siehe auch:
Effektiv gegen Kinderpornos & Kindesmißbrauch: Das Projekt "Kein Täter werden"
Thesen zu Kinderpornographie
regierung & die Kinderpornographie
CDU-Schneider nennt Pädophilen-Opfer "unglaubwürdig"
Regierung läßt Polizei bei Kinderpornos im Stich
Pädophiler Priester seit 1985 mit Wissen von Kirche und Staat aktiv


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22. Juni 2009 1 22 /06 /Juni /2009 23:04
Wie die die Tageszeitung (taz) und das wallstreeet Journal berichtet, haben Irans Dikatoren mit Hilfe der Firmen Siemens und Nokia  eines effektivsten Systeme zur Überwachung und Kontrolle des Internets aufgebaut.

Es erlaubt den Überwachern, die inhalte jeder Art von Internet-Kommunikation zu überwachen, als auch gezielt und effektiv  den Zugriff auf bestimmte Quellen zu verhindern.

The monitoring capability was provided, at least in part, by a joint venture of Siemens AG, the German conglomerate, and Nokia Corp., the Finnish cellphone company, in the second half of 2008, Ben Roome, a spokesman for the joint venture, confirmed.


The "monitoring center," installed within the government's telecom monopoly, was part of a larger contract with Iran that included mobile-phone networking technology, Mr. Roome said.


Auch die Urheber der Kommunikation können indentifiziert werden. Deshalb wäre auch nach einem Ende der Proteste mit vielen Festnahmen und Strafen zu rechnen.

Das jedoch ausgerechnet der Verband der US-Computerindustrie die Lieferungen kritisiert, mutet komisch an. Hier darf man ruhig Neid als Motiv vorraussetzen. Ich habe keinen Zweifel, das die US-Firmen selbst auch geliefert hätten,wenn sie nur gedurft hätten (siehe Irak).

Mehr Informationen:
 wallstreeet Journal
die Tageszeitung (taz)
Deutsche Technik, deutsches Geld, unterdrücken mit in aller Welt!

Ähnliche Artikel:
Kommentar: Wir und der Iran
blogger Golrokh
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21. Juni 2009 7 21 /06 /Juni /2009 20:05
Sie haben es nicht anders gewollt: Jetzt müssen wir den Zensoren direkt entgegen treten.

Ein erster Entwurf für ein Poster, das ihr auf euren lokalen Direktkandidaten anpassen, ausdrucken und aufhängen oder verteilen könnt. Am besten dort, wo seine treusten Wähler wohnen, kaufen, arbeiten. Da tut es am meisten weh.


Hier das ganze als PDF: http://www.file-upload.net/download-1719539/ErikMustermann_4Zensur.pdf.html

Oder der reine Text:

-----------------------------------------------------------------------------------

Erik Mustermann hat für Zensur gestimmt!

 

[Erik Mustermann] ([CDU/CSU] [SPD]) ist ihr Abgeordneter im Bundestag. Am 18.06.2009 hat er dafür gestimmt, dass Ihnen der Zugriff auf bestimmte Internet-Adressen verboten werden darf.

 

Ohne Anhörung, ohne richterliche Überprüfung, ohne Einspruchsmöglichkeit – ja sogar ohne Information der Betroffenen.

 

Damit unterstützt [Erik Mustermann] den Aufbau einer technischen Infrastruktur, die es staatlichen Organen grundsätzlich ermöglicht, den Zugriff zu beliebigen Informationen willkürlich zu verhindern.

 

Das ist in Diktaturen wie China, Iran und Nord-Korea bereits sehr beliebt. In Deutschland hatten 134.014 Menschen eine Petition dagegen unterschrieben – doch einigen Politikern wie [Erik Mustermann] war das egal.

 

Bei der Bundestagswahl am 27. September 2009 tritt [Erik Mustermann] als Direktkandidat im Wahlkreis [Musterländle 1] an. Wir bitten euch:

 

Wählen gehen - aber keine Stimme für [Erik Mustermann] !

 

Mehr Informationen unter:

www.zeichnemit.de



Weitere Muster-Plakate und Flugblätter folgen. Demnächst hier.
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20. Juni 2009 6 20 /06 /Juni /2009 21:54
Zeit ein paar Gedanken zu den Protesten im Iran und unseren Einwirkungsmöglichkeiten über euch auszuschütten.

Gerade als jemand, der an sich und andere den Anspruch stellt, aktiv ins Geschehen von Poltik und Wirtschaft einzugreifen, statt seine Ziele, Meinungen und Interessen an Parteien, Führer und Ideologien zu delegieren, ist die Tragödie im Iran (unabhängig von ihrem Ausgang) eine schwere Belastung.

Denn jeder Versuch, auf die internen  Angelegenheiten eine Landes Einfluss zu nehmen, dessen Regierung pauschal den gesamten Westen und die christlich dominierten Staaten als Feinde deklariert, ist  im Zweifel kontaproduktiv und kann dazu verwendet werden, die Opposititon intern zu diskreditieren.

Insbesondere, weil es den Machthabern im Iran ganz allein um den Erhalt ihrer persönlichen Macht geht (und keineswegs um den Islam oder die iranische Nation) werden sie kaum Rücksicht  auf die Meinung des eh verhaßten Auslandes nehmen.

Nun zur guten Nachricht: Derzeit scheint die politische und religiöse Führung des Iran zerstritten zu sein. Denn sonst wären die Proteste längst gewaltsam niedergeschlagen worden. Das kann sich ändern, insbesonderre wenn die Forderungen radikaler werden oder sich die konservativsten Konservativen doch durchsetzen.

Unser Einsatz als Deutsche beginnt erst dann, wenn die Proteste gewaltsam niedergeschlagen werden: Dann müssen die traditionell guten wirtschaftlichen Beziehungen zum Iran abgebrochen werden. Kein Handel mehr, keine Ölkäufe. Und die Bundesregierung muss international darauf hinwirken, das sich möglichst viele Länder dem anschließen.

Denn nur eine echte Wirtschaftkrise kann dann noch die iranische Diktatur zum Wanken bringen und die Hardlinern die Unterstützung durch die Mittelschicht entziehen.

Das aber gibts nicht kostenlos: es wird bei uns tausende Arbeitsplätze zerstören und den Ölpreis nach oben treiben. 

Sind wir bereit, diesen Preis - für Demokratie & Freiheit im Iran - zu zahlen?
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20. Juni 2009 6 20 /06 /Juni /2009 00:30
If anyone is on Twitter, set your location to Tehran and your time zone to GMT +3.30. Iranian Security forces are hunting for bloggers using location/timezone searches. The more people at this location, the more of a logjam it creates for forces trying to shut Iranians’ access to the internet down! We must help them! Cut & paste & pass it on! Go Humans!!!
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20. Juni 2009 6 20 /06 /Juni /2009 00:08
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19. Juni 2009 5 19 /06 /Juni /2009 21:16

Danke für euer Feedback und eure Anregungen hier und bei identi.ca und Twitter. Habe nun eine finale Version meines Briefes fertig (hat etwas gedauert, weil ich in den letzten 2 Wochen viel schaffen musste):

 

----------------------------------------------------------------------------------

An Herrn Ludwig Koll

Ferrero Deutschland GmbH

60624 Frankfurt am Main



Sehr geehrter Herr Ludwig Koll

ich bin seit langem ein Anhänger ihres Produktes "Nutella". Ich genieße es, zum Frühstück, ein (oder mehrere) Brötchen mit Nutella zu verzehren.

Doch seit kurzem ist es mit dem Genuss vorbei. Denn ich habe in einer Zeitschrift, dem aktuellen Greenpeace Magazin, gelesen, unter welchen Bedingungen Kakao in Afrika geerntet und verarbeitet wird.

Insbesondere hat mich schockiert, das dort viele Kinder bei der Ernte eingesetzt werden - viele nur 10 Jahre alt - und dass diese unter furchtbaren Bedingungen arbeiten müssen und ständig mit gefährlichen Chemikalien in Berührung kommen.

Ich habe daraufhin im Internet recherchiert und dort die meisten Fakten aus dem Artikel aus unabhängigen Quellen bestätigt bekommen.

Das hat mir den Genuss von Nutella und anderen Schokoladenprodukten gründlich verdorben. Was mich aber am meisten berührt: Dass Firmen wie Ferrero gar nichts tun, damit sich die Situation ändert. Ich meine, das Thema ist ja keineswegs neu.

Sind die Konzerne tatsächlich so amoralische Monster, das ihnen völlig egal ist, woher ihre Rohstoffe kommen? Kein Wunder, das sich die öffentliche Stimmung immer mehr gegen die Konzerne richtet.

Ich wende mich hiermit als Stamm-Kunde von Ferrero ganz bewußt an Sie mit der Bitte, der Ausbeutung und Versklavung von Kindern endlich ein Ende zu setzten. Sie können das. Denn nur wenn von Kindern hergestellte Produkte nicht mehr gekauft werden, dann endet auch die Ausbeutung. Solange Kinderhände aber Profite erwirtschaften, wird das Leid weitergehen.

Sie verkaufen auch "Kinderschokolade" - das Produkt hat für mich nun einen ganz anderen Klang, seit ich weiß, unter welchen Bedingungen die Vorprodukte erzeugt werden.

Ich jedenfalls kann mit dem Wissen nicht einfach weiter Schokolade essen wie bisher. Ich werde verzichten oder mir Alternativen aus dem fairen Handel suchen.

Aber dabei wird es nicht bleiben: Ich werde auch Verwandte, Freunde und Kollegen darauf aufmerksam machen, woher die Nutella-Zutaten stammen und sie bitten, zukünfitg auf Ihr Produkt zu verzichten. Und ich werde versuchen, mit Hilfe von Leserbriefen und dem Internet möglichst viele Menschen davon zu überzeugen, auf Nutella zu verzichten. Solange bis ich sicher bin, dass Leckeien wie Nutella ohne den bitteren Beigeschmack von Kinderarbeit genossen werden können.

Außerdem werde ich mich dafür einsetzen, dass Firmen, die in Deutschland ihre Produkte verkaufen wollen, auch haftbar gemacht werden für die Schäden, die bei der Entstehung der Vorprodukte in anderen Ländern angerichtet werden.


Mit freundlichen Grüßen

 

--------------------------------------------------------------------------------------------

 

Würde mich freuen, wenn viele von Euch auch so oder ähnlich an Ferrero schreiben würden. Eine E-Mail Adresse habe ich auf Anhieb nicht gefunden. Aber ein Brief an den Sprecher der Geschäftsführung dürfte mehr beachtet werden, als eine E-Mail, die im Callcenter landet.


Wer des Italienischen mächtig ist, kann natürlich auch an die Zentrale in Italien schreiben:

 

Ferrero S.p.a.

Via Maria Cristina, 47
10025 PINO TORINESE (TO)
 
Tel. +39 011 815 21 11
Fax  +39 011 84 04 70
 
http://www.ferrero.it

 

Zum Hintergrund:

Zart, aber bitter - Kinderarbeit in der Schokoladenindustrie

 

Alternative zu Nutella:

"Nutella" ohne Kindersklaverei 

 

 

P.S. Die Bilder zu diesem Artikel stelle ich euch gern unter der Creative Commons  Attribution-Share Alike Lizenz zur Verfügung. Als Attribution reicht ein Link bei euch auf diesen Brief oder den Hintergrund-Artikel (s.o.) oder - falls die Verwendung off-line erfolgt -die Nennung des Blogs "DirekteAktion.overblog.de".

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13. Juni 2009 6 13 /06 /Juni /2009 13:40

Direkte Aktion macht Werbung? Ja, denn seit kurzem esse ich kein Nutella mehr und suche eine Alternative, die nicht auf der Ausbeutung von Kindern beruht. Hintergrund: Zart, aber bitter - Kinderarbeit in der Schokoladenindustrie

Bio Cocoba ist richtg lecker (schmeckt sogar noch etwas nussiger als Nutella) und trägt dasFair-Trade Siegel, d.h. die Herkunft des Produktes wird von unabhängigen Institutionen geprüft.

Ich habe Bio Cocoba bei Tegelmann entdeckt, aber sollte es auch in Bio-und 3.Weltläden geben.

Mein Brief an Ferrero ist noch nicht fertig, aber hier schon mal der Link zum ersten Entwurf:
Entwurf: Brief an ferrero (Nutella aus der Kindersklaverei)

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12. Juni 2009 5 12 /06 /Juni /2009 09:22


Ob sie wieder jemand finden, der auf ihn schießt?


Bild-Quelle: Titanic



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11. Juni 2009 4 11 /06 /Juni /2009 23:05
Welche Unternehmen ihr Angebot an gentechnikfreien Produkten ausgeweitet haben, zeigt der neue Greenpeace-Einkaufsratgeber Essen ohne Gentechnik.

Der Einkaufsratgeber kann kostenlos unter Tel. 040-30618-120 bestellt werden.

Greenpeace hat erneut über 350 Unternehmen der Lebensmittelbranche zum Einsatz von gentechnisch verändertem Tierfutter befragt. Deutschland importiert vor allem aus Südamerika Millionen Tonnen Gen-Soja als Futterpflanze für Kühe, Hühner, Rinder und Schweine. Milch, Eier und Fleisch müssen aber nicht entsprechend gekennzeichnet werden.

Verbraucher wollen wissen, wie sie die Ausbreitung von Gentechnik aufhalten können, sagt Alexander Hissting, Gentechnikexperte von Greenpeace. Und ihre Ablehnung zeigt Wirkung: Der Großteil der Geflügelfleisch-Industrie setzt auf eine gentechnikfreie Fütterung, immer mehr Milch wird ohne Gen-Pflanzen in der Tierfütterung hergestellt. Greenpeace fordert von den großen Milchmarken wie Weihenstephan oder Bärenmarke, auch auf die umstrittenen Futtermittel zu verzichten.


Der Einkaufsratgeber ist für Verbraucher besonders hilfreich, weil sie nur so erfahren, welche Unternehmen bei der Herstellung tierischer Lebensmittel wie Milch, Eiern und Fleisch Gentechnik vermeiden. Für diese Produkte gibt es bislang keine gesetzliche Verpflichtung zur Kennzeichnung, ob Gentechnik in der Produktionskette verwendet wurde.

Mehr Infos auf greenpeace.de (mit Video).

Der Ratgeber "Essen ohne Gentechnik" als PDF

Siehe auch:
Genetisch modifizierte Lebensmittel bergen hohes Gesundheitsrisiko
Gegen Gentechnik Versuchsfelder
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