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20. Dezember 2009 7 20 /12 /Dezember /2009 16:37

“Je größer die Schwierigkeit, die man überwand,

desto größer der Sieg.”

Marcus Tullius Cicero

 

“Die Zukunft hat viele Namen.

Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare.

Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte.

Für die Tapferen ist sie die Chance.”

Victor Hugo

 

Mehr zum Thema: cocoonblog.com

 

Siehe auch:

Advent 

Ghandi: 8. Siehe das Gute in den Menschen und hilf ihnen 

Wir haben online so viele Freunde.... 

Thomas Mann: Toleranz wird zum Verbrechen... 

... damit gute Menschen Böses tun, dafür braucht es ... 

Forgive your enemies 

Georg Schramm: Koch und Kellner 

 

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20. Dezember 2009 7 20 /12 /Dezember /2009 15:01

http://www.greenpeace.de/typo3temp/GB/2208934a8a.jpgEin vertraulicher UN-Bericht: Temperaturanstieg von ca. 3 Grad Celsius fest eingeplant


Ein vertraulicher UN-Bericht zeigt, dass die bislang in Kopenhagen verhandelten Emissionssenkungen weltweit zu einem weiteren Temperaturanstieg von rund drei Grad Celsius führen werden. Greenpeace urteilt: Das Leben von Millionen von Menschen steht auf dem Spiel, doch der Gipfel droht an Uneinsichtigkeit und nationalen Egoismen zu scheitern.

Mehr: Greenpeace.de - Der Klimagipfel droht zu scheitern



Münchener Polizei belügt Richter, um einen Marokkaner präventiv in den Knast zustecken

Es lief ungefähr so ab, wie in einem schlechten Film:  Der Mann (ein Informatikstudent ) hat nämlich seine Verfolger bemerkt und dann die Polizei angerufen, um das zu melden. Mehrfach. Hat sogar eine Anwältin eingeschaltet. Das würde ein Islamist natürlich eher nicht tun, daher hat die Polizei es dem Gericht verschwiegen, damit der trotzdem für 8 Tage weggeriegelt wird.

Die Hauptlektion daraus für fefe: Die Polizei schützt uns nicht nur nicht, sie belügt auch aktiv Richter, um Unschuldige hinter Gitter zu bringen.

Quelle: fefes blog
Mehr: Süddeutsche Zeitung (sehr lesenswert!)
Dagegen aktiv werden: Piratenpartei



CDU-Bundesministerin mit rechtsradikalem Hintergrund


Frau Dr. Kristina Köhler neue Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geworden ist jung & gutaussehend. Die Medien lieben sie. Und übersehen, aus welchem zweifelhaften Milieu die Frau in der CDU ihre Macht speist

 

Die Bundesministerin gibt selbst Prof. Dr. Eckhard Jesse als ihren politischen Ziehvater an. Eckhard Jesse ist Mitbegründer des neueren deutschen Geschichtsrevisionismus.

 

Das Bildungs- und Solidaritätswerk Anna Seghers e.V. Wiesbaden hat sich schon mit Frau Dr. Kristina Köhler beschäftigt, als diese noch Hinterbänklerin im Deutschen Bundestag war. Wie Vertreter der ,,Neuen Rechten” versuchen, Deutungshoheit über Begriffe wie Rechtsextremismus zu erlangen – am Beispiel der CDU-Bundestags- abgeordneten Kristina Köhler. Mit diesem Worten beginnt ein sachlicher Artikel, der aufzeigt, dass Köhler im günstigsten Fall politisch-naiv agiert, sollten sich ihre Thesen und die ihrer geistigen Väter, wie Professor Dr. Hans-Helmut Knütter, aber durchsetzen, ist sie für unser gesellschaftliches Miteinander hochgradig gefährlich

Anfang 2008 machte Frau Dr. Kristina Köhler im hessischen Wahlkampf von sich reden. Wir erinnern uns: In der Münchner U-Bahn gab es einen Überfall auf einen älteren Herren und Roland Koch hatte seinen zweiten ausländerfeindlichen Wahlkampf. Speziell Köhler hatte zu dieser Zeit ihr Thema gefunden: Deutschfeindlichkeit. Die ARD und Panorama nahmen sich ihrer an – in der Sendung vom 24. Januar 2008 wird deutlich, wie Dr. Kristina Köhler polemisiert: mit Ängsten, Vorurteilen, nicht aber mit belegbaren Argumenten.

 

Quellen  & mehr Infos:

fixmbr.de

 

 


Das Antifa-Haus von Mügeln: "Jetzt fällt auf, dass es hier Rechte gibt"

 

Seit der Verein "Vive le Courage" ein Haus in Mügeln gemietet hat, muss er immer wieder mit Nazi-Angriffen rechnen. Bisher wollte im Ort niemand eine rechte Szene zur Kenntnis nehmen. Dabei war es vor zwei Jahren hier beim Stadtfest zu einer Hetze gegen die indischen Betreiber einer Pizzeria gekommen.

 

Die Haustür des Gebäudes Ernst-Thälmann-Straße 55 im sächsischen Mügeln ist von innen verbarrikadiert. Zerstörte Oberlicht-Scheiben über der Tür verraten noch, wo Mitte November der Feuerwerkskörper der Profi-Klasse 4 in den Hausflur geschossen wurde. Dort hängt, wie zum Hohn, das Jugendschutzgesetz. "Sprengstoffanschlag klingt ein bisschen übertrieben, aber wenn jemand im Haus gewesen wäre, hätte es mit Sicherheit Verletzte oder mindestens Hörschäden gegeben", meint Roman Becker, Gründungsmitglied des Vereins "Vive le Courage" in Mügeln. Seit der Jugendverein, der den Nazis am Ort etwas entgegensetzen will, sich in dem verlassenen großen Wohnhaus im Gründerzeitstil einmieten konnte, muss er täglich mit Anschlägen rechnen

 

Mehr: taz: Das Antifa-Haus von Mügeln

Hat der CIA der Palestinenser-Polizei das Foltern beigebracht?

Das traditionelle Vorgehen der US-Industrie & Politik bei Konflikten ist ja, beide Seiten mit Waffen zu beliefern, z.B. in Jugoslawien. So läßt sich am besten verdienen und man war auf der richtigen Seite, egal wer hinterher gewinnt.

Auch im Palästina-Konflikt kooperieren die USA offenbar mit beiden Seiten. Der Guardian berichtet, die CIA hätte mit den Palästinensischen Sicherheitskräften zusammengearbeitet, die Hamas-Kräfte gefoltert haben.

fefe meint: Was sollen sie auch machen, wenn Obama Folter verbietet! Da müssen sie doch ihre Folter irgendwohin outsourcen!

Auf Deutsch veröffentlicht: Fefes Blog
Originalquelle: Guardian.co.uk




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17. Dezember 2009 4 17 /12 /Dezember /2009 08:45
http://www.fau.org/verbot/flyer_gewerkschaftsverbot_2009-12-19_thumb.gifSeit dem 11.12. darf sich die FAU Berlin nach einer einstweiligen Verfügung nicht mehr Gewerkschaft nennen. Das bedeutet de facto ein Verbot dieser kleinen kämpferischen ArbeiterInnenorganisation.

Ausgelöst wurde diese juristische Maßnahme von der Geschäftsführung des Kinos Babylon Mitte, die damit offensichtlich die konsequente Selbstorganisation der Beschäftigten in ihrem Betrieb lahmlegen möchte. Im Babylon ist ein großer Teil der Belegschaft in der FAU organisiert und wird von ihr seit Monaten erfolgreich bei Arbeitskämpfen unterstützt.

Mehr Infos:
http://www.fau.org/verbot/art_091215-192951

Kommt zahlreich zur Demo!
19.12. - 16 Uhr - Straßburger Straße Ecke Metzer Straße


Hört euch die ganze Geschichte an!
Infoveranstaltung zum Arbeitskampf im Babylon und zum faktischen Gewerkschaftsverbot
18.12. - 19h - im FAU-Lokal - Straßburger Str. 38
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16. Dezember 2009 3 16 /12 /Dezember /2009 21:58

PurChocWie aus 1,875% wundersame 75% werden:

 

„75% Kakao in der Schokolade“ verspricht die Verpackung des Schokoladenpuddings „Pur Choc 75% Kakao Tansania edelbitter“ von Dr. Oetker. Leider enthält der Pudding gerade einmal 2,5% Schokolade. Damit stecken im Gesamtprodukt lediglich 1,875% Kakao aus Tansania. Edelkakao ist das aber offenbar nicht. Denn Dr. Oetker möchte die Frage, ob und welche Sorte Edelkakao der Pur-Choc-Pudding enthält, partout nicht beantworten.

 

Edel ist aber vor allem die Aufmachung, und die täuscht: Denn der Pudding enthält in Wahrheit gerade mal 1,875 % Kakao aus Tansania.

 

Beschweren Sie sich direkt bei Dr. Oetker über diese Verbrauchertäuschung!

 

 

Siehe auch:
Kraft Foods lügt beim Philadelphia "himmlisch gut" 

Warung vor Beo-Brause!
Deutsche lehnen Gen-Food ab
Ordinäre Tütensuppen werden als "Feinschmecker"-Produkt verkauft
Imitat-Essen: Wie Politik und Industrie vom Betrug ablenken
Final Version: Brief an ferrero (Nutella aus der Kindersklaverei)

 

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16. Dezember 2009 3 16 /12 /Dezember /2009 19:02

NATO will Russen in den  Afghanistan-Krieg einbinden

Glaubt echt jemand, das russische Soldaten in Afghanistan hilfreich sind? Das wäre so, als wenn Amis in Vietnam für Friesen sorgen wollten: Been there, done that.

Quelle & mehr: NZZ online


Klimakonferenz gegen Pressefreiheit


Journalisten dürfen sich im Konferenzzentrum in Kopenhagen (Dänemark, nicht Iran) nicht mehr frei bewegen.
Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten hiermit gegen die massive Beschränkung der freien Berichterstattung auf dem UN-Klimagipfel in Kopenhagen protestieren. Seit heute dürfen sich Journalisten im Konferenzzentrum nicht mehr frei bewegen. Drehs außerhalb des Pressezentrums sind nur noch möglich, wenn ein Delegationsmitglied das Kamerateam und den Reporter an der Sicherheitsschleuse abholt und das Team dann von einem UN-Verantwortlichen begleitet wird. Spontane Drehs sind unmöglich. Selbst die UN-Medienkoordination wurde offenbar von diesen Maßnahmen überrascht, da die Verschärfung nicht angekündigt war. Diese Maßnahmen verstoßen gegen die Presse- und Rundfunkfreiheit und behindern die Arbeit der Medien in höchstem Maße. Wir sehen das Recht der freien Berichterstattung massiv eingeschränkt. Daher fordern wir die sofortige Aufhebung dieser Einschränkung für alle Journalistinnen und Journalisten auf dem UN-Klimagipfel in Kopenhagen.


Mit freundlichen Grüßen,

Nikolaus Brender Thomas Baumann
Chefredakteur ZDF Chefredakteur ARD

Die EU ist wirklich ein leuchtendes Beispiel für die Welt.

Fefe meint:
So muß Pressefreiheit aussehen, wenn man nichts zu verbergen hat. Erinnert ihr euch noch, wie die damals anlässlich der Olympischen Spiele in China entrüstet und schockiert waren?

Quellen: fefes Blog und heute.de


Nachtflugverbot: Hessische Landesregierung vor dem Wortbruch

Die hessische Landesregierung legt gegen das Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Kassel (VGH) zum Ausbau des Flughafen Frankfurt Revision ein.

Jahrelang ist der Bevölkerung im Flughafenumland das Nachtflugverbot versprochen worden. Wegen dieses Versprechens haben viele Bürger auf Einwendungen gegen den Ausbau verzichtet. Sowohl Ministerpräsident Roland Koch (CDU), als auch der FDP-Vorsitzende Jörg Uwe Hahn betonten in der Vergangenheit immer wieder, wer tagsüber mehr fliegen wolle, müsse nachts am Boden bleiben. Auch die Mediationsrunde zum Ausbau des Frankfurter Flughafens verknüpfte das Nachtflugverbot unabdingbar mit der Zustimmung zum Ausbau.

Allerdings scherten schon kurz nach Bekanntgabe des Mediationsergebnisses Fluggesellschaften aus dem gemeinsam gefundenen Kompromiss aus und forderten Nachtflüge zumindest für den Frachtverkehr. Die Lufthansa reichte inzwischen eine entsprechende Klage ein, um das Nachtflugverbot zu kippen.

Quelle: echo-online.de



Details zu den Massenvergewaltigungen in den katholischen Waisenhäusern in Irland


Es gibt noch ein paar unappetitliche Details zu den Massenvergewaltigungen in den katholischen Waisenhäusern in Irland und die katholische Kirche insgesamt. Die Polizei war jahrelang Komplize und hat diese Fälle systematische kleingehalten. Und die Kirche hat natürlich getan, was sie konnten, um das gar nicht erst bis zur Polizei kommen zu lassen.
Nach Auffassung etwa von Monsignor Gerard Sheehy lag es nicht in der Verantwortung der Erzdiözese, Beschwerden über pädophile Priester an staatliche Autoritäten oder die Garda-Polizei weiterzuleiten.

 

Der Bericht verweist unter anderem auch darauf, dass die Erzdiözese bereits 1987 eine Versicherungspolice gegen Schadenersatzforderungen von Opfern abgeschlossen hatte. Missbrauchsfälle wurden aber erst sehr viel später, Mitte der neunziger Jahre, weitergemeldet - allerdings auch nur vereinzelte Fälle.

Quelle: Fefes Blog



Anstieg deutscher Waffenexporte: Rüstungsindustrie kennt keine Krise

Die Bundesregierung hat 2008 Waffenausfuhren von fast sechs Milliarden Euro genehmigt. Beliebt sind zum Beispiel moderne U-Boote, die Atomwaffen tragen können.

Die Bundesregierung erteilte im Jahr 2008 Einzelausfuhrgenehmigungen für Rüstungstransfers im Wert von 5,78 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg um 36,5 Prozent.

Als besorgniserregend bezeichnete Prälat Bernhard Felmberg, der evangelische Vorsitzende der GKKE, vor allem den Umstand, dass auch umfangreiche Lieferzusagen an Staaten wie Pakistan genehmigt wurden.

Mit Nachdruck kritisierten die Kirchen den Koalitionsvertrag, der ihrer Ansicht nach bei der Ausrichtung der Rüstungspolitik friedenspolitische Aspekte völlig aus den Augen verliert - und stattdessen vor allem industriepolitische und außenwirtschaftliche Gesichtspunkte betont.

"Gerade Pakistan ist ein gutes Beispiel dafür, dass die Bundesregierung relativ skrupellos weiterhin Genehmigungen erteilt hat für ein Land, in dem faktisch Bürgerkrieg herrscht", sagte Friedensforscher Otfried Nassauer.

Die Unterstützung des Wettrüstens in aller Welt sei fragwürdig, so Nassauer : "Man leistet eine Art Beihilfe zu den Nuklearpotenzialen von Ländern, die dem Atomwaffensperrvertrag nie beigetreten sind." Mit Indien, Pakistan und Israel hätten alle drei Länder, für die dies gilt, Interesse an solchen U-Booten gezeigt oder sie bereits bestellt. Außerdem würden solche Boote an die Türkei, Südkorea und Griechenland geliefert. Nicht zuletzt der schwarz-gelbe Koalitionsvertrag lasse darauf schließen, dass sich das Problem ethisch, moralisch und politisch fragwürdiger Exportgenehmigungen weiter verschärfen werde, so Nassauer.

Quelle und mehr: Anstieg deutscher Waffenexporte in der taz



Deutschland & EU verlieren Führungsrolle in der Klimapolitik


Auch dieses Mal blieben die ersten drei Plätze des Klimaschutz-Index der Umweltorganisation Germanwatch vakant. "Die Messlatte ist eine Politik, die einen gefährlichen Klimawandel - also eine Erwärmung um mehr als zwei Grad - vermeiden könnte", sagt Germanwatch-Mitarbeiter Jan Burck. Und gemessen an diesem Standard tue nach wie vor kein Land der Welt genug.

Allerdings verzeichnet der Index, der am Montag beim Uno-Klimagipfel in Kopenhagen vorgestellt wurde und in den vergangenen Jahren weltweit Beachtung fand, eine erstaunliche Entwicklung: Die großen Schwellenländer holen beim Klimaschutz rasant auf. Brasilien, noch vor wenigen Jahren als Regenwald-Killer und Kohlendioxid-Schleuder verschrien, ist in der Rangliste inzwischen von Platz acht auf Rang vier geklettert und hat damit die Führungsposition übernommen.

Kritik üben die Experten insbesondere an Deutschland, das vom fünften auf den siebten Platz abgerutscht ist.

Bals macht dafür vor allem die Umsetzung der Meseberger Beschlüsse von 2007 für die verschlechterte Platzierung verantwortlich. Zudem habe die Regierung von Bundeskanzlerin Angela Merkel zuletzt eine Politik betrieben, die den Interessen der Autoindustrie sehr entgegengekommen sei. "Die Experten bewerten die deutsche Blockierung strikterer EU-CO2-Richtwerte für Autos sowie die fehlende Umsetzung der Energieeffizienzrichtlinie negativ", so Bals.

Quelle und mehr: Kampf gegen Erderwärmung: Brasilien führt Klimaschutz-Index an auf Spiegel Online


Globale Erwärmung erreicht Deutschland


Die globale Erwärmung erreicht auch das Bewusstsein der Bundesbürger. Millionen Deutsche bekommen die Folgen des Klimawandels bereits zu spüren.

 

Quelle:SPIEGEL Jahres-Chronik 2009





Radikaler Jobabbau in Schlüsselindustrien

Die Aussichten sind beängstigend: In der Hightech-, Maschinenbau- und Autoindustrie droht 2010 ein massiver Jobabbau, warnt Frank-Jürgen Weise. Im SPIEGEL-ONLINE-Interview erklärt der Bundesagentur-Chef, wieso der Arbeitsmarkt ungerechter wird - und es Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen besonders treffen wird.

 

Zum Interview

 

 


 

 

 

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13. Dezember 2009 7 13 /12 /Dezember /2009 20:02

Mit oder ohne Religion können sich gute Menschen anständig verhalten und schlechte Menschen Böses tun; doch damit gute Menschen Böses tun, dafür braucht es Religion.


Steven Weinberg, Physiker und Nobelpreisträger
zitiert nach: Der Grundkonflikt zwischen Religion und weltlicher Moral
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10. Dezember 2009 4 10 /12 /Dezember /2009 20:52

http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/Geli-Stuhl-xx.jpgKeiner hilft bei MCS -  Multiple Chemical Sensitivity

Multiple Chemical Sensitivity  eine extreme furchtbare Sache. Schlimmer jedoch ist, das keiner hilft, wenn es einen trifft.  Die 44-jährige Geli H. sucht verzweifelt nach medizinischer Hilfe. Sie hat stark ausgeprägte MCS- Multiple Chemical Sensitivity und schwerste Reaktionen auf nahezu alle Nahrungsmittel.Im Moment kann sie nur noch gekochtes Rindergehacktes essen. Von allem Anderen bekommt sie trotz Cortison Atemnot, der Hals schwillt zu. Jeglicher Versuch, medizinische Hilfe zu erhalten, blieb bisher erfolglos.

Hier ihr Fall - und ein Hilferuf

 

Chemikalien-Sensitivität – MCS in Stern TV: Bericht über den Drehtag



http://www.das-elena-verfahren.de/logo.jpg"Elena" - Elektronischer Einkommensnachweis

Am 01. Januar 2010 steht uns ein weiterer Schlag gegen Datenschutz und informationelle Selbstbestimmung bevor. Ab diesem Datum werden Beschäftigte, die streiken oder vom Arbeitgeber ausgesperrt wurden, in einer Datenbank gespeichert. Diese neue Datenbank aka Zentralregister ist beinahe so wie das Punktekonto ins Flensburg strukturiert.

 

Ganz heimlich, still und leise, im Schatten der großen Internetzensur-Debatte, ist aufgrund eines neuen Gesetzes "Elena" offensichtlich schon fest beschlossene Sache. Am 06. März 2009 stimmte der Bundesrat dem Gesetzentwurf zum ELENA-Verfahren zu. Es hört offiziell auf den Namen "Elena" - Elektronischer Einkommensnachweis.

 

Die Piratenpartei informiert über Elena

 

 

ULD-Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes über die Einführung des Verfahrens des elektronischen Einkommensnachweises (ELENA-GE) – Stand 20.02.2007

 




Grippe-Medikament: Forscher bezweifeln Wirksamkeit von Tamiflu

Tamiflu gilt als Wunderwaffe gegen die Schweinegrippe. Jetzt aber fällen Forscher ein vernichtendes Urteil: Sie sehen keinen klaren Beweis dafür, dass das Medikament schwere Komplikationen verhindern kann. Der Hersteller Roche, der mit Tamiflu Milliarden verdient, zweifelt die Untersuchung an.

 

Tamiflu gilt als Versicherung gegen einen schweren Krankheitsverlauf. Beim Hersteller, dem Schweizer Pharmakonzern Roche, klingelten die Kassen: Dank der Pandemie erwartet Roche allein in diesem Jahr, mit Tamiflu einen Umsatz von 1,8 Milliarden Euro zu erzielen.

 

Jetzt aber erheben Experten der internationalen Cochrane Collaboration schwere Zweifel an der Wirksamkeit des Medikaments: Es gebe keinen klaren wissenschaftlichen Beweis dafür, dass Tamiflu Grippe-Komplikationen wie etwa eine Lungenentzündung verhindern könne, schreiben die Forscher um Tom Jefferson von der Cochrane Collaboration im renommierten "British Medical Journal".

 

Quelle und mehr Infos: Spiegel online

 



http://foodwatch.de/foodwatch/content/e10/e13946/e29254/Kind_Cerealien_Ampel_214_ger.jpgAmpelkennzeichnung: Industrie feiert Sieg über Verbraucherschutz

Im Streit über die farbliche Kennzeichnung von Lebensmitteln haben sich die Industrielobbyisten in der EU durchgesetzt. Die oft geforderte Ampel wird es wohl nicht geben - weil die Hersteller den besseren Draht nach Brüssel hatten.

 

http://foodwatch.de/foodwatch/content/e10/e13946/e28788/e28778/Europaparlament_214px_ger.jpgSeit Jahren tobt eine Auseinandersetzung zwischen Industrie, Medizinern und Verbraucherschützern über eine verständliche Lebensmittelkennzeichnung. Eine Zeitlang sah es gut aus für die Ampel: Grüne, Linke und die SPD waren dafür - Anfang 2008 ließ Horst Seehofer, damals noch Verbraucherminister, sogar eine farbliche Kennzeichnung testen.

 

Doch die Industrie, allen voran Konzerne wie Danone, Coca-Cola und Mars lancierten Gegenstrategien. Sie ließen PR-Agenturen Kampagnen entwerfen gegen die britische Farbenlehre. Sie bearbeiteten die EU-Kommission in Brüssel und verwahrten sich gegen die "Diskriminierung" bestimmter Produkte. Besonders allergisch reagierte die Süßwarenindustrie. Ein Papier des Branchenverbands bezeichnete sogar Nährwertprofile schon als "Sprengstoff" für die Unternehmen. Man stecke in einer "Mammut-Lobbyarbeit", bei der sich der Einsatz der "industriefreundlichen Parlamentarier" bereits als "segensreich" erwiesen habe.

 

Quelle & mehr: Artikel bei Spiegel online 

Foodwatch: Wer entscheidet in Sachen Ampel?

Foodwatch: Produkte im Ampeltest - Smacks, Du darst & Co: Gute Gründe für die Ampel

 

 

 


 

 

http://beim-wort-genommen.de/wp-content/uploads/2009/11/Bildungsstreik_G%C3%B6ttingen_1770.jpgHerumdoktern am Bachelor: "Wir haben zwei Studentengenerationen verschlissen"

Ein spätes Eingeständnis von Bernhard Kempen, Präsident des Hochschulverbandes. Jetzt  wettert er gegen die Bachelor-Misere: zu kurz, zu verschult und zu speziell  und er ruft auf zum Boykott der Bachelor-Bürokratie.


Kempen im Interview bei Spiegel online


Bild: Jonathan Groß, CC-BY-NC-SA



Siehe auch:
Rundfunkfreiheit? Schreiben Sie Ihrem Auftagspolitiker
FDP-Stiftung nicht nur in Honduras anti-demokratisch aktiv
Petition: Abmahnungen dürfen keinen Bankrott bedeuten
Argumente rund um den Klimawandel
Weiterer CDU-Sender droht
ZDF Boykott
Indirekte Aktion: Petition für eine Finanztransaktionsteuer
Bundestags-Petition für Open Access bei wissenschaftlichen Ergebnissen

 

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9. Dezember 2009 3 09 /12 /Dezember /2009 21:59
http://www.vcd.org/typo3temp/pics/f2fe430704.jpgVerkehr darf nicht länger der »blinde Fleck« beim Klimaschutz sein. Damit  unsere Bundeskanzlerin bei den Verhandlungen in Kopenhagen den Verkehr nicht vergisst, geben der Verkehrsclub Deutschland (VCD) ihr Forderungen mit auf die Reise. Setzen auch Sie ein Zeichen - mit Ihrer Unterschrift auf dem VCD-Wunschzettel!



VCD-Wunschzettel zum Weltklimagipfel in Kopenhagen

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, wir wünschen uns von Ihnen:

  • ein Kyoto-Nachfolge-Protokoll mit verbindlichen CO2-Reduktionszielen
  • Reduktionsziele auch für den Verkehr
  • die Berücksichtigung aller klimaschädlichen Emissionen aus dem Flug- und Schiffsverkehr
  • verbindliche Minderungsziele für klimawirksame Rußpartikel

Wir wünschen uns, dass Deutschland Vorbild beim Klimaschutz wird und Sie, Frau Bundeskanzlerin, Ihrem Ruf als Klimakanzlerin gerecht werden.

 


Naja, man muss nicht an die Weihnachtskanzlerin glauben, um das Ding zu unterschreiben, denn die Botschaft ist eigentlich: Hey, Kanzlerin: Das Klima ist auch im Weihnachtsstress nicht vergessen.

Also: Macht mit (dauert nicht mal ne Minute, wenn ihr eure Adresse halbwegs flüssig tippen könnt). Für ein gutes Klima!

Siehe auch:
Rüttgers will Klimaschutz sabotieren
Argumente rund um den Klimawandel
ZDF Boykott
Petition: Abmahnungen dürfen keinen Bankrott bedeuten
Indirekte Aktion: Petition für eine Finanztransaktionsteuer
Bundestags-Petition für Open Access bei wissenschaftlichen Ergebnissen

 

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9. Dezember 2009 3 09 /12 /Dezember /2009 21:14
http://www.greenkids.de/morsleben/p/faesser.pngDas Bundesamt für Strahlenschutz plant, demnächst 37.000 Kubikmeter Atommüll im Salzstock Morsleben für immer zu verschließen. Robin Wood und Bürgerinitiativen aus der Region sammeln bundesweit Einwände gegen die Einlagerung.

 

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Kampagne: Einwendungen gegen MORSLEBEN - ganz einfach!

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Von: Robin Wood

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Dauer:22. Oktober bis 17. Dezember 2009

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Ziel der Kampagne: Die Verschleßung der Atomülllagers durch möglichst viele Einwendungen abwenden.

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Mitmachen (4 einfache Schritte):

(1) Sammeleinwendung herunterladen& ausdrucken

(2) Unterschreiben 

(3) Überzeuge vier Personen davon, auch zu unterschreiben

4) Rechtzeitig abschicken, damit es am 18.12. bei Robin Wood ist

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Infos: http://www.robinwood.de/Morsleben.morsleben.0.html

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URL (PDF): http://www.robinwood.de/fileadmin/Redaktion/Dokumente/Energie/ROBIN_WOOD_Sammeleinwendung_Morsleben.pdf

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Materialien: http://www.morsleben-stillegung.de/index.php/Hauptseite

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URL für Diskussion: keine

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Ich will noch mehr tun!

- Schreibe eine eigene Einwendung formulieren. Die Unterlagen zum Planfeststellungsverfahren liegen vom 22. Oktober bis 21. Dezember in Magdeburg, Erxleben und Helmstedt zur Einsicht aus und sind auf der Seite des BfS zu finden.

- Schreibe alle in deinem Wahlkreis vertretenen Parteien an

- Schreib einen Leserbrief an deine Lokalzeitung 

- Schreibe einen persönlichen Betrag für passende Diskussionsgruppen im Internet

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Siehe auch:

Flashmobs gegen AKWs - jeden Adventssamstag bundesweit!

Druckwasser-Reaktoren: In 8 Atomkraftwerken drohen Störfälle 

Atom-Alarm: Schütze Dein Atomkraftwerk! (Online-Spiel)

Decke im Atommülllager Asse eingestürzt 

Alptraum Atommüll 

E-Unterschriften-Aktion: Am Ausstieg nicht rütteln 

 

 

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Published by Direkte Aktion - in Atomenergie
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9. Dezember 2009 3 09 /12 /Dezember /2009 20:56
http://www.robinwood.de/typo3temp/pics/76b941fb76.pngDas Bundesamt für Strahlenschutz plant, demnächst 37.000 Kubikmeter schwach- und mittelradioaktiven Atommüll im Salzstock Morsleben für immer zu verschließen.

Doch zahlreiche Parallelen zu dem undichten Atommülllager Asse, aus dem in den letzten Monaten immer neue Hiobsbotschaften an die Öffentlichkeit drangen, nähren erhebliche Zweifel an der Sicherheit des "Endlagers". Robin Wood und Bürgerinitiativen aus der Region sammeln bundesweit Einwände gegen die Einlagerung.

Noch bis zum 21. Dezember können Einwende gegen die geplante Schließung des Atommülllager Morsleben erhoben werden. Eine vorbereitete Sammel-Einwendung können Sie hier herunterladen und unterschreiben. Bitte nutzen Sie diese Einwendungsliste aber auch, um Freunde und Bekannte davon zu überzeugen, ebenfalls zu unterschreiben. [Hier zur Kurzfassung der Kampange im Fact Sheets]

 

Wichtig: Bitte schicken Sie die ausgefüllten Listen so schnell wie möglich per Post an Robin Wood zurück. Die Adresse finden Sie unten auf der Einwendungsliste. Spätestens am 18.12.09 müssen die bei uns eingetroffen sein.

 

Natürlich könnten Sie auch eine eigene Einwendung formulieren. Die Unterlagen zum Planfeststellungsverfahren liegen vom 22. Oktober bis 21. Dezember in Magdeburg, Erxleben und Helmstedt zur Einsicht aus und sind auf der Seite des BfS zu finden.


Infomaterial über Morsleben und die Einwendungs-Kampagne:

Einwendungsgründe (PDF) # Einwendungsleitfaden (PDF) # Die Kampagne (PDF) #
Die Sammeleinwendung

 

ATOMMÜLLLAGER  MORSLEBEN - MIT SICHERHEIT UNSICHER!

Im „Endlager für radioaktive Abfälle Morsleben“ (ERAM) nahe Helmstedt liegen in einem alten Salzbergwerk ca. 37.000 Kubikmeter Atommüll. Der Betreiber, das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), plant das Lager nach weiträumiger Verfüllung sang- und klanglos zu verschließen. Sicher? Für eine Million Jahre?

 

Wer soll das glauben angesichts von

  • unüberprüfbaren Modellrechnungen für unvorstellbar lange Zeiträume,
  • einem verbleibenden Hohlraum von einer Million Kubikmetern und
  • zumindest einer nachgewiesenen Wasserwegsamkeit zur Biosphäre?

Wir erinnern uns an die Asse, für die uns noch bis vor kurzem versprochen wurde, dass „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine Radioaktivität ausdringen“ könnte. Heute nennt der Bundesumweltminister Gabriel die Asse die „gefährlichste Atomanlage Europas“. Morsleben hingegen sei in den Griff zu bekommen, so der zuständige Vertreter des BfS Dr. Michael Hoffmann im August 2009.

 

Dabei gibt es zahlreiche Parallelen zwischen Asse II und Morsleben. Beide Salzbergwerke wurden zuvor zur kommerziellen Salzgewinnung genutzt und später aus Kostengründen zum Endlager deklariert. Schon damals gab es Wasser unter Tage und es war unstrittig, dass es alten Bergwerken an Standsicherheit mangelt. Zunächst wurde „versuchsweise“ Endlagerung betrieben. Eine Rückholung des damals eingebrachten Mülls war jedoch nie geplant.

 

Jetzt soll versucht werden, einen ungeeigneten Standort mit technischen Mitteln zu sichern. Dabei wird sowohl die trockene Lagerung wie auch die völlige Abschirmung der Radionuklide von der Biosphäre während der nächsten 1 Million Jahre über Bord geworfen. Statt dessen setzen BfS und Bundesumweltministerium auf die Rückhaltung eines Großteils des Inventars und eine Unterschreitung von Grenzwerten.

 

Wir wollen das nicht einfach so hinnehmen und planen daher eine Einwendungskampagne. Denn nach Atomgesetz §9b muss vor der Schließung ein Planfeststellungsverfahren durchgeführt werden. Im Rahmen dieses Verfahrens legt das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt (MLU) Sachsen-Anhalts die Planungsunterlagen 2 Monate lang aus - nach eigenen Angaben noch Ende diesen Jahres.


Während dieser Zeit sind alle Bürger_innen dazu aufgerufen, mit sog. Einwendungen auf Defizite der Pläne hinzuweisen. Diese Seiten sollen Anregungen und Hilfestellungen geben, sich mit dem Thema eingehender zu beschäftigen, eigene Kritikpunkte zu formulieren und aktiv zu werden.


Mehr Informationen zur MORSLEBEN-KAMPAGNE hier!

 

Atommülllager Morsleben

Aus Zeiten der DDR stammt das Salzbergwerk Morsleben in Sachsen-Anhalt. Seit 1971 wurde es für die Lagerung noch schwach- und mittelaktivem Atommüll zunächst von der DDR, nach der Wende dann von der Bundesrepublik genutzt.

 

Bis zum Februar 1991 wurden durch die DDR ca. 14.432 Kubikmeter schwach- bzw. mittelradioaktiver Abfall und 6.227 umschlossene Strahlenquellen in Morsleben eingelagert.

 

Nach der Wiedervereinigung übernahm das Bundesamt für Strahlenschutz das Endlager Morsleben. Bis 1998 – als das Endlager per Gerichtsbeschluss geschlossen werden musste – wurden aus deutschen Atomanlage fast das doppelte des Atommülls aus DDR-Zeiten zusätzlich eingelagert, insgesamt rund 22.320 m³ radioaktiver Abfälle.

Bereits bei der Wiedervereinigung war bekannt, dass der Salzstock Morsleben große Probleme mit Wassereinbrüchen hatte. Doch die Atomwirtschaft störte das wenig, hatte sie zu diesem Zeitpunkt doch mit Morsleben das erste genehmigte Endlager für Atommüll gefunden.

 

Nach der Schließung des Lagers musste das Bundesamt für Strahlenschutz erhebliche Sanierungsarbeiten in Gang setzten, um den Einsturz des Salzstocks zu verhindern. Im November 2001 kam es dennoch zu einem Einbruch, als ein 4.000 Tonnen schwerer Gesteinsbrocken von der Decke abstürzte.

 

Mindestens zwei Milliarden Euro haben diese Maßnahmen bislang gekostet. Kosten, die durch die SteuerzahlerInnen bezahlt wurden.

 

Weitere Informationen zum Atommülllager Morsleben:

morsleben-kampagne.de

www.bi-morsleben.de
www.morsleben-stillegung.de
www.greenkids.de/morsleben/


Siehe auch:

 

Druckwasser-Reaktoren: In 8 Atomkraftwerken drohen Störfälle 

Atom-Alarm: Schütze Dein Atomkraftwerk! (Online-Spiel)

Decke im Atommülllager Asse eingestürzt 

Alptraum Atommüll 

E-Unterschriften-Aktion: Am Ausstieg nicht rütteln 

 

 

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