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10. Februar 2010 3 10 /02 /Februar /2010 20:58
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Eine bunte Menschenkette entstehen lassen!

Die Auseinandersetzung um die Zukunft der Atomkraft spitzt sich zu. Mit zigtausenden Menschen wollen wir daher am 24. April eine große Aktions- und Menschenkette vom Pannenreaktor Krümmel über Hamburg bis zum AKW Brunsbüttel bilden. Unterstützen Sie die Aktion!

 



Kürzlich stellte Umweltminister Röttgen fest, dass Atomkraft "keine hinreichende Akzeptanz in der Bevölkerung" hat. Es zeigt: Die Regierung beginnt zurückzurudern. Wir können den Ausstieg aus dem Atomausstieg verhindern. Wir müssen am Ball bleiben!

 

Am 24. April wollen AKW Gegner in Norddeutschland mit einer Großaktion nachlegen: Zigtausende Menschen bilden eine Aktions- und Menschenkette vom Pannenreaktor Krümmel über Hamburg bis zum AKW Brunsbüttel. Die Botschaft kurz vor dem Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl soll lauten: Die Menschen im Lande wollen, dass die Regierung endlich konsequent auf Erneuerbare Energien statt auf eine überkommene Risikotechnologie setzt.

 

Streichen Sie sich den Termin schon mal rot im Kalender an! Und unterstützen Sie die Aktion mit Ihrer Spende!

 

Spenden Sie für die Menschenkette!

 

Bis zur Wahl in Nordrhein-Westfalen Anfang Mai wird die Bundesregierung die Entscheidung über eine Aufkündigung des Atomausstiegs vermeiden. Doch dann geht die Auseinandersetzung in die heiße Phase.

 

Am Samstag, den 24. April sollen deshalb über eine Distanz von fast 120 km bunte und vielfältige Aktion entstehen - zwischen zwei Reaktoren, die besonders für die Unfallrisiken der Atomenergie stehen. Ein breites Bündnis von Organisationen und Initiativen bereitet sie gemeinsam vor.

 

Die Aktion unter dem Motto "KETTENreAKTION - Atomkraft abschalten!" wird dann gelingen, wenn wir gemeinsam sehr viele Menschen für sie begeistern. In den nächsten zwei Monaten wollen wir mit Ihrer Hilfe dafür intensiv die Werbetrommel rühren: Mit dutzenden Großplakatwänden in der Region, zehntausenden Flugblättern und Plakaten, Anzeigen und Beilagen in großen Tageszeitungen und dezentralen Aktionstagen im Vorfeld.

 

Ermöglichen Sie unsere Mobilisierung für die Menschenkette!

 

Update: 24. April: Kettenreaktion

 

 

Sie können Ihre Unterstützung für die Menschenkette auch direkt auf das Campact Spendenkonto überweisen. Ob 10, 15, 20 Euro oder mehr - jeder Beitrag hilft, am 24. April eine kraftvolle Großaktion entstehen zu lassen!

 

Spendenkonto
Campact e.V.
KontoNr. 6980600111
Stichwort: Menschenkette
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 25120510

 

 

Spenden an Campact sind steuerlich absetzbar!

 

Siehe auch:Weitere Artikel in der Kategorie "Atomenergie", wie zum Beispiel:

Einlagerung von Atommüll in Morsleben verhindern

Flashmobs gegen AKWs - jeden Adventssamstag bundesweit!

Druckwasser-Reaktoren: In 8 Atomkraftwerken drohen Störfälle 

Atom-Alarm: Schütze Dein Atomkraftwerk! (Online-Spiel)

Decke im Atommülllager Asse eingestürzt 

Alptraum Atommüll 

E-Unterschriften-Aktion: Am Ausstieg nicht rütteln 

 

 

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9. Februar 2010 2 09 /02 /Februar /2010 23:07
http://www.imagebanana.com/img/9ejs11e/augsburg_druck.jpgGegen hohe Stundenzahl und Stoffülle
Für die Überarbeitung der Lehrpläne und Reduzierung der Belastung

Ort: Schützenplatz (Graf-Münster-Gymnasium), Bayreuth
Zeit: 12.2.2010, 11 Uhr
Demo-Route: Schützenplatz – Luitpoldplatz

 

 

Aus der Pressemitteilung der SMV des Richard-Wagner-Gymnasiums:


Der 12. Februar wird ein Tag der Demonstrationen

Auch Bayreuth beteiligt sich an den landesweiten Protesten für die Überarbeitung der „neuen gymnasialen Oberstufe“

 

[...]  Ein breites Bündnis aus Schülersprechern/innen und Jahrgangsstufensprecher/innen der Q11 hat sich in Bayreuth zusammengeschlossen, um für eine grundlegende Überarbeitung der „Neuen gymnasiale Oberstufe“, die mit dem achtjährigen Gymnasium einhergeht zu kämpfen. Am 12. Februar wird ein Protestzug vom Graf-Münster-Gymnasium bis zum Luitpoldplatz ziehen, Start ist 11 Uhr am Schützenplatz. Auf der Abschlusskundgebung um 13 Uhr werden Vertreter von Schülern, Eltern und Lehrern zur Sprache kommen.

Wer sind wir?

Wir sind ein unabhängiges und überparteiliches Bündnis aus Schülersprechern/innen und Jahrgangsstufensprechern/innen der Q11, die sich der Missstände unserer Oberstufe bewusst sind und für eine Verbesserung derselben eintreten.
 

Warum demonstrieren wir?

Die Schüler/innen der elften Klassen der Gymnasien haben in Bayern durchschnittlich 35,8 Wochenstunden. Doch leider ist es mit dieser Zeit noch nicht getan. Nach mehreren Nachmittagen in der Woche sollen Hausaufgaben, Stundenvorbereitungen, Klausurvorbereitungen und zahlreiche Präsentationen angefertigt werden. Rechnet man bei 36 Wochenstunden noch ca. eine halbe Stunde für Vor- und Nachbereitung des Unterrichtes, sowie den zusätzlichen Aufwand zur Bearbeitung der Seminararbeiten u.s.w. dazu, ergibt das eine wöchentliche Arbeitsbelastung von weit mehr als 40 Stunden. Das ist mehr als für Jugendliche, gemäß Jugendarbeitsschutzgesetz, im Rahmen einer Berufsausbildung zulässig wäre. Dabei ist der tatsächliche Zeitaufwand durch Freistunden, Busbeförderung und Leerlauf wesentlich höher als in einem Arbeitsverhältnis. Deshalb bleibt keine Zeit für ausgleichende Tätigkeiten wie z.B. ehrenamtliche, soziale, sportliche, kirchliche, musikalische und künstlerische Tätigkeiten. Hinzu kommt, dass bisher keine Musterabituraufgaben veröffentlicht wurden, wodurch die Lehrer und Schüler nicht in der Lage sind sicher einzuschätzen was konkret im Abitur abgefragt wird. Außerdem können sich die Schüler weder bei der Fächerbelegung noch bei der Abiturfächerbelegung frei entfalten. Die neue Schwerpunktsetzung auf die vierstündigen Fächer Deutsch, Mathe und Fremdsprache 1 legt die Schüler unfreiwillig fest. Profilierungen nach Begabung sind ganz besonders im gesellschaftswissenschaftlichen und im künstlerisch-praktischen Bereich kaum noch möglich.

In Anbetracht dieser Problemlage halten wir den Streik für eine gerechtfertigte Protestform!

 
Deshalb fordern wir:

Um die Schüler/innen zu entlasten fordern wir eine Reduzierung der Pflichtstunden! Die Anzahl der Halbjahreswochenstunden in der gymnasialen Oberstufe sollte auf 120 gesenkt werden.

Dies ist nur durch eine Kürzung des Stoffumfangs möglich! Die Festlegung auf elementare Inhalte und praxisorientiertere Unterrichtsformen ist dringend notwendig. Des Weiteren sollte weniger Wert auf Fachwissen (als bisher) gelegt werden. Zum Ausgleich muss man praktische Fähigkeiten fokussieren.

Außerdem fordern wir, die freie Entfaltung der Schüler/innen durch mehr Wahlmöglichkeiten der Kurse und mehr Flexibilität der Abiturfächer zu unterstützen. Eine stärkere Gewichtung der gesellschaftswissenschaftlichen und künstlerisch-praktischen Bereiche muss erfolgen. Zusätzlich sollten Schüler die Möglichkeit haben nach individuellen Interessen gefördert zu werden.

Wir fordern eine Verbesserung der Informationspolitik des Kultusministeriums. Dies umfasst die Herausgabe endgültiger Abiturmusteraufgaben, sowie eine bessere Zusammenarbeit mit den Schulen. Zudem sollte klar gestellt werden auf welchem Leistungsniveau die jeweiligen Kurse gehalten werden.

 

Schüler, Lehrer und Eltern sollten in alle weiteren Entscheidungsfindungen gleichermaßen involviert werden!



http://q11-streik.bildungszukunft.de/wp-content/uploads/2010/01/flyer_rueck.jpg

Engagiert euch und macht mit! Es geht um eure Zukunft. Schüler haben es satt, die Versuchskaninchen der Politik zu sein!

Mehr Infos:
Hompage: Q11-Bildungsstreik in Bayern - Informationen zu den Demonstrationen am 12. Februar 2010
Facebook-Gruppe: Bayernweiter Schülerstreik und Demonstration der Q11
Myspace-Gruppe
Schülervz-Gruppe
Lokalisten-Gruppe

Siehe auch:
Bayernweiter Schülerstreik und Demonstration der Q11
Schülerstreik in Augsburg am 12.Feburar
Schülerstreik in Bamberg am 12.Feburar
Schülerstreik in Würzburg am 12.Feburar

 

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9. Februar 2010 2 09 /02 /Februar /2010 21:51

Die Ampelkennzeichnung für Lebensmittel sorgt weiterhin für hitzige Debatten – erst vergahttp://foodwatch.de/foodwatch/content/e610/e17392/e17394/e17395/downloadtabs17396/categories17681/145x180_burgerbewegung_ger.gifngene Woche wieder im zuständigen Ausschuss des Europäischen Parlaments. Vor allem dem öffentlichen Druck durch die Verbraucher ist es zu verdanken, dass dort aus mehreren Fraktionen Anträge für die Ampelkennzeichnung eingebracht wurden. Voraussichtlich noch in diesem Frühjahr soll in Brüssel die Entscheidung fallen. foodwatch wirbt derzeit in zahlreichen Gesprächen mit Abgeordneten für die Nährwert-Ampel. Gleichzeitig muss der öffentliche Druck weiter hoch bleiben.

 

http://foodwatch.de/foodwatch/content/e610/e17392/e17394/e17395/downloadtabs17396/categories17690/145x300_tiermehl_ger.gifSind Sie Blogger oder betreiben Sie eine andere Internetseite? Dann können Sie dabei helfen! Mehr als 43.000 Verbraucher haben bereits über die Mitmachaktion auf foodwatch.de eine Mail an die zuständigen Politiker geschickt und die Ampel gefordert.

 

Ab sofort können Sie diese Mitmachaktion auch in Ihre Website integrieren. foodwatch bietet auf seiner Internetseite Widgets an, die Sie wie Banner einbinden können. Darin befindet sich ein Formular, mit dem die Besucher Ihrer Homepage direkt an der Mitmachaktion teilnehmen können. Holen Sie die Ampel auf Ihre Seite und unterstützen Sie die Aktion!

 

Auch an anderer Stelle hat foodwatch seine Aktivitäten im Internet ausgeweitet:

 

- Schauen Sie doch mal auf foodwatchTV, den foodwatch-Videokanal bei youTUBE.

- Folgen Sie foodwatch auf twitter oder friendfeed.

- Werden Sie foodwatch-Fan auf facebook oder

- schließen Sie sich den Gruppen bei StudiVZ, meinVZ und bei XING an.

 

Wenn Sie aktiv informiert werden wollen, können sie aber am besten den foodwatch abgespeist-newsletter abonnieren.

 

 

Siehe auch:

Weitere Artikel in der Kateorie "Lebensmittel", zum Beispiel: 

Pfanners Phantom-Physalis

Kraft Foods lügt beim Philadelphia "himmlisch gut" 

Warung vor Beo-Brause!
Deutsche lehnen Gen-Food ab
Ordinäre Tütensuppen werden als "Feinschmecker"-Produkt verkauft
Imitat-Essen: Wie Politik und Industrie vom Betrug ablenken
Final Version: Brief an ferrero (Nutella aus der Kindersklaverei)

 

 

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8. Februar 2010 1 08 /02 /Februar /2010 23:50
1720_chevron9-1.jpgDie endgültige Entscheidung steht, nach jahrelanger rechtlicher Auseinandersetzung zwischen dem Ölmulti Chevron und mutigen Indigenen aus dem ecuadorianischen Amazonasgebiet, unmittelbar bevor. Die Bewohner verlangen Entschädigungen und die Entsorgung von Millionen Tonnen giftiger Abfälle im Regenwald.

Wenn Chevron zur Bezahlung von mehreren Milliarden Dollar Schadensersatz verurteilt wird, wäre dies ein riesiger Schritt dahin, die großen Verschmutzer dieser Welt zur Rechenschaft zu ziehen. Die Niederlage vor Augen, hat der Ölgigant mit einer aggressiven Lobbykampagne einen letzten Versuch gestartet, um die Klage zum Scheitern zu bringen.

Doch Chevrons neuer Geschäftsführer, John Watson, weiß dass sein Unternehmen in die Kritik geraten ist und bekommt Angst vor der öffentlichen Schande -- lasst uns den Druck erhöhen! Unterzeichnen Sie die Petition, die Watson und sein Unternehmen dazu auffordert, die Verschmutzung in Ecuador zu beseitigen. Sie wird an Chevrons Geschäftsleitung, Aktionäre und US Medien überbracht -- klicken Sie den folgenden Link um zu handeln:

http://www.avaaz.org/de/chevron_toxic_legacy/?vl

Über die letzten Jahre haben ähnliche Aktionen der Öffentlichkeit schon so manches große Unternehmen zur Umstellung ihrer Firmenpolitik bewegt. Doch die meisten Öl- und Gaskonzerne geben lieber hunderte Millionen für Lobbyarbeit und PR aus, um Klima- und Energiepolitik zu beeinflussen und ihrer Pflicht gegenüber Mensch und Umwelt aus dem Weg zu gehen. Dabei ist Chevron einer der größten Missetäter.

Von 1964 bis 1990, hinterließ die zu Chevron gehörende Texaco Millionen Tonnen giftigen Abfalls von den Ölfeldern im Amazonasgebiet Ecuadors. Mit der Aussicht auf eine gerichtliche Niederlage, hat Chevron damit begonnen alle legalen Register zu ziehen und fährt ein gewaltiges Arsenal an PR, Lobbyisten und Anwälten auf, um Kritiker einzuschüchtern und sich der Verantwortung für die für Mensch und Umwelt desaströsen Folgen zu entziehen.

Chevron bekräftigt immer wieder, nicht für eine Säuberung aufkommen zu wollen, selbst bei einer gerichtlichen Anordnung: "Wir kämpfen bis die Hölle zufriert. Und dann kämpfen wir auf dem Eis weiter." Ihre jüngste Strategie: Handelsboykott gegen Ecuador.

Wir dürfen nicht dabei zusehen wie Chevron sich über das Gesetz lustig macht -- lasst uns eine massenhafte Unterstützung aufbauen und den Bewohnern des Regenwaldes helfen, diese Runde zu gewinnen. Vor der öffentlichen Meinungen und vor dem Gesetz. Klicken Sie hier, um die Petition zu unterzeichnen und eine nicht zu übersehende Nachricht an Chevrons neuen Geschäftsführer John Watson zu senden:

http://www.avaaz.org/de/chevron_toxic_legacy/?vl

Die Bewohner von Ecuador und aus allen Teilen der Erde schließen sich zusammen, um einem der größten und schmutzigsten Konzerne der Welt entgegenzutreten. Wenn wir hier gewinnen, wird das ein großer Schritt in Richtung einer Zukunft sein, in der Unternehmen Verantwortung für ihr Handeln tragen müssen, eine Zukunft, in der Menschenrechte und Umweltschutz Priorität haben. Lasst uns unsere Stimmen vereinen und die Nachricht verbreiten!

PS: Diese Petition ist Teil einer größeren Kampagne von Amazon Watch, Rainforest Action Network und anderen Umwelt- und Menschenrechtsgruppen weltweit.

http://chevrontoxico.com/

Im Dschungel der schwarzen Pest:
http://www.sueddeutsche.de/wissen/44/445780/text/

Im Urwald von Ecuador wird seit den 1960er Jahren nach Erdöl gebohrt. Die dadurch entstandenen Umweltschäden sind enorm – und Gegenstand des weltweit größten Umweltschutzprozesses.
http://www.wienerzeitung.at/Desktopdefault.aspx?tabID=3946&alias=Wzo&lexikon=W&letter=W&cob=311384

Ein Kampf für den Amazonas, der die Welt inspirieren sollte,
http://www.pro-regenwald.de/news/2009/07/06/Ein_Kampf_fuer_den_Am

Der alte Mann und das Öl - Klimageschenk für Kinder
http://www.faz.net/s/RubB4457BA9094E4B44BD26DF6DCF5A5F00/Doc~EB0976CC4662B4540A3B4F480183B4F56~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Auf den Spuren der Ölfirmen:
http://www.global-reporter.net/deutsch/themen/pipe_eindruecke.html

Der US-Ölkonzern Chevron hat den ecuadorianischen Regenwald zur Giftmülldeponie gemacht. Die Ureinwohner verlangen Schadenersatz: mehr als zehn Milliarden US-Dollar
http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/regionen/Ecuador/deponie.html

“Crude” - Film über die Machenschaften von Chevron in Südamerika (Offizielle Seite):
http://www.crudethemovie.com/



Avaaz.org - The World in Action
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8. Februar 2010 1 08 /02 /Februar /2010 23:28

 FDP entsorgt den für die Pharmakonzerne zu unabhängigen Prüfer Peter Sawicki

In Deutschland gibt es seit 2004 das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen. Dessen Aufgabe ist es, Medikamente auf Wirksamkeit zu prüfen. Und bisher waren die sogar halbwegs erfolgreich, unter anderem weil deren Chef ein Arzt ist, ein Internist, der sich offensichtlich nicht durch die Pharmamafia bestechen ließ. Da konnte natürlich niemand mit rechnen, dass eine solche Behörde tatsächlich ihrer Aufgabe nachkommt, und so sieht sich Schwarz-Geld jetzt in der Pflicht, da Abhilfe zu schaffen. Es geht hier schließlich um Arbeitsplätze. Bei den Pharmafirmen. Die so großzügig Parteispenden verteilt haben.

Es gibt übrigens auch eine Petition zum Thema, die die Veröffentlichung von Studien zu Medikamenten verpflichtend machen will, auch und insbesondere wenn sie Nebenwirkungen oder Unwirksamkeit nachweisen.


Kommentar der ARD dazu

Nachtrag: Ex-Kontrolleur Sawicki greift Arzneimittel-Lobby an: "Die Pharmaindustrie beeinflusst alles"

Quelle: fefe




GEMA kassiert auch kleine Kinder ab

Kinder wollen singen? Halt, erst GEMA Gebühren zahlen!

Auch die GEMA hat auf sehr zweifelhafte Weise von sich reden gemacht: Die Ruhrnachrichten berichten von einem Fall, bei dem 30 Kinder auf einem Weihnachtsmarkt ein kleines Ständchen gaben. Die Kinder besaßen doch tatsächlich die Frechheit, ihre Set-List vorher nicht mit der GEMA abzustimmen. Die Veranstaltung selbst wurde angemeldet, allerdings nicht die Titel der Liedchen, die die Kids stolz schmetterten. Nun werden 23,01 Euro pro Song fällig.

 

An dieser Stelle sei auf eine Petition verwiesen, die die Überarbeitung der aktuellen GEMA-Regelungen fordert. Die Mitzeichung wurde allerdings inzwischen geschlossen, nun liegt die Petition den PArlamentariern zur Beratung vor.

 

 


 

Neuer  Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche

 

Am Berliner Canisius-Kolleg, ein katholisches "Elitegymnasium", das vom Jesuiten-Orden geführt wird, soll es jahrzehntelang sexuellen Mißbrauch von Schülern gegeben haben. Mindestens zwanzig Schüler wurden mißbraucht, weiter Fälle sind zu befürchten.

 

Zwei frühere Patres des Berliner Kollegs sollen sich über Jahre an Schülern vergangen haben. Ein dritter Pater, der Anfang der 70er Jahre auch in Berlin unterrichtete, gestand sexuelle Übergriffe auf Jugendliche in Hannover. Inzwischen wurden auch Missbrauchsfälle in anderen kirchlichen Einrichtungen bekannt. Bundesweit sollen nach einem Bericht des Spiegel fast 100 Mitarbeiter der katholischen Kirche in den vergangenen 15 Jahren unter Verdacht geraten sein.

 

Der Missbrauch habe sich demnach in einem Keller auf dem Schulgelände ereignet. Wiederholt habe der Geistliche den Schüler seinerzeit aufgefordert, vor seinen Augen zu masturbieren. "Wer schulisch weiterkommen wollte", so der Zeuge, habe solche Erniedrigungen über sich ergehen lassen müssen.

 

Nach SPIEGEL-Informationen waren Schulleitung und Ordensführung der Jesuiten anscheinend schon 1981 über die Vorgänge informiert. "Die Mauer des Schweigens gab es", räumte ein Geistlicher ein.Ein Zeuge gibt an, seinen damaligen Vorgesetzten Pater Rolf Dietrich Pfahl, den damaligen Provinzial der Jesuiten-Provinz Norddeutschland, 1881 über die Vorwürfe in Kenntnis gesetzt zu haben.

 

Eines der Opfer hat sich inzwischen das Leben genommen.

 

Doch für die Täter es wohl kaum strafrechtliche Konsequenzen geben. Die Missbrauchsfälle an der katholischen Schule erfolgten in den 70er und 80er Jahren und liegen damit zu lange zurück. "Die Taten sind verjährt", so ein Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft.

 

Auch etwaige Vorwürfe gegen den Jesuiten-Orden wie die Tatbestände der Strafvereitelung oder der unterlassenen Hilfeleistung seien bereits verjährt.

 

 

Quellen & mehr:

Spiegel Verdacht auf Missbrauchsfälle an katholischem Gymnasium

taz: Jesuiten: Weitere Fälle von Missbrauch

Spiegel:  Berliner Canisius-Kolleg:  Schulleitung wusste früh von Missbrauch

Süddeutsche Zeitung:Katholische Kirche: Missbrauch

 

Siehe auch:
Pädophiler Priester seit 1985 mit Wissen von Kirche und Staat aktiv

 


Die europäische Union gerät in Sammelwut

 

Neben Flügen in die USA sollen deine Daten auch auf innereuropäischen Flügen erhoben werden. Darunter: Deine Kreditkartennummer, deine Anschrift, ja sogar deine Vorlieben bei der Bordverpflegung soll erfasst werden und damit wahrscheinlich helfen, vor Terror zu schützen. 

 

13 Jahre lang bleiben die DAten gespeichert.  Die Begründung, die vom spanischen Innenminister Alfredo Pérez Rubalcaba kommt und von der FTD zitiert wird: „Terroristen können ja auch ein Flugzeug von London nach Madrid nehmen.“ Natürlich können sie das. Aber was hast du damit zu tun? Warum werden deine Kreditkartendaten, Anschrift und Verpflegungsvorlieben deshalb gespeichert?

 


Versammlungs- und Meinungsfreiheit in Sachsen zu Grabe getragen 


Die Piratenpartei Sachsen zeigt sich bestürzt über die Beschneidung des sächsischen Versammlungsrechts. Am 20. Januar 2010 hat der Sächsische Landtag mit den Stimmen von CDU und FDP die landesrechtliche Geltung des Gesetzes über Versammlungen und Aufzüge beschlossen.

 

Andre Stüwe, Vorstandsvorsitzender des sächsischen Landesverbandes, kritisierte: »Das neue Versammlungsgesetz ist unnötig und zudem gefährlich für die demokratische Meinungsäußerung. Unnötig ist es, weil die bundesrechtliche Vorgabe zum Versammlungsrecht bereits ausreichend klarstellt, dass Versammlungen bei einer unmittelbaren Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung verboten oder mit Auflagen versehen werden können. Gefährlich ist es, weil hier ganz offensichtlich einseitig gegen linke Gruppen vorgegangen werden soll, mit vollständiger Ignoranz der bestehenden Realität.

 

Nach Meinung der Piratenpartei stellt das neue Gesetz eine erhebliche Einschränkung des Versammlungsrechts (Art. 8 GG) und auch der Meinungsfreiheit (Art. 5 GG) dar.

 


 

Radioaktivität freigesetzt: Störfall wird zum Normalfall

Während die Regierung mit der Industrie über die Verlängerung der Akw-Laufzeiten verhandelt, häufen sich die Probleme in nordrhein-westfälischen Atomanlagen.

 

Wie Freitag bekannt wurde, ist in Deutschlands einziger Urananreicherungsanlage (UAA) im münsterländischen Gronau am Tag zuvor Radioaktivität freigesetzt worden. Dabei wurde ein Mitarbeiter verstrahlt.

 

Mehr: taz

 

 

 



 

Chinesen kamen durch die FBI-Hintertür

Chinesische Hacker haben zahlreiche E-Mail-Konten bei Google-Mail gehackt, und Einblick in den Mailverkehr genommen. Bevorzugt von Regiemgegnern. Google hat sich beschwert und mit der Schließung seiner Niederlassung in China gedroht. 

 

Der Witz, die Hacker haben dabei Wege genutzt, die ihren Kollegen vom FBI ohne Hacking offen stehen. Denn Google hat offenbar Hintertüren (sog. Backdoors) eingebaut, die den FBI Schnüfflen ermöglihen, Problemlos auf alle Google -Konten zuzugreifen.

 

Also: Google Mail ist eurer direkter Kontakt zum FBI - Geschäftsgeheimnisse (insbesondere wenn eure Wettbewerber in den USA sitzen) und US-kritische Meinungen sind dort bestens aufgehoben.

 

Mehr: CNN

 

 



 

 

Unrechtmäßige Sperrung von dresden-nazifrei.de - Begreifen wohin eine Zensurinfrastruktur führt

Die Staatsanwaltschaft Dresden und das LKA Sachsen üben schon mal Zensur:

 

Das LKA Sachsen hat  - im Auftrag der Staatsanwaltschaft - den Domain-Dienstleister der Domain  "dresden-nazifrei.de" aufgefordert, die Domain zu sperren. .

Auf der besagten Website hatte ein Aktionsbündnis bis vor kurzem einen Aufruf zu zivilem Ungehorsam und zur Blockade eines Naziaufmarschs veröffentlicht. Der Aufruf wird u.a. von mehreren Bundestagsabgeordneten und den Musikern Bela B (Ärzte) und Konstantin Wecker unterstützt.

Es lag jedoch keinerlei Urteil gegen die Seite vor. Lediglich die persönliche Meinung der Herren Staatsanwälte. Und das Landeskriminalamt ist der Aufforderung natürlich gern gefolgt - ohne jede Rechtsgrundlage.

Mehr:

Internet-Law von Thomas Stadler

Dresden-nazifrei.de & taz

Eine ziemlich fundierte rechtliche Einschätzung von Telemedicus

Prof. Henning Ernst Müller, Inhaber eines Lehrstuhls für Strafrecht an der Uni Regensburg, hält die Maßnahme von LKA und Staatsanwaltschaft, in einer Anmerkung im Beck-Blog, nicht für rechtmäßig.

 


 


 

Nazis-Aufmarsch in Dresden am 13.2.

 
Am 13. Februar 2010 soll in Dresden der größte Nazi-Aufmarsch in Europa stattfinden. Letztes Jahr marschierten bis zu 6.700 Nazis durch die Elbstadt - der größte Nazi-Aufmarsch seit Jahren in Deutschland. Du kannst mithelfen sie zu stoppen. Komm mit nach Dresden!

Mehr Infos


Busse nach Dresden

 

 




Siehe auch:

Skandale der Woche 3 / 2010 

Skandale der Woche 2 / 2010

Skandale der Woche 1/2009

 

 

 

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8. Februar 2010 1 08 /02 /Februar /2010 07:53
http://www.imagebanana.com/img/9ejs11e/augsburg_druck.jpgGegen hohe Stundenzahl und Stoffülle
Für die Überarbeitung der Lehrpläne und Reduzierung der Belastung

Ort: Residenzplatz, Würzburg
Zeit: 12.2.2010, 13:00 Uhr
Demo-Beginn: 13:30 Uhr, Residenzplatz
Kundgebungsbeginn am Marktplatz: 14:15 Uhr

 

Vorbereitungstreffen: Montag, 08.02.2010, um 17 Uhr im Cafe Kairo


 

Hauptkritikpunkte sind:

1. Belastung durch hohe Stundenzahl

 

Zum Beispiel:
  • Mindestwochenstundenzahl: in vier Halbjahren im G8 (132) rund 20 Prozent höher als im G9 (108)
  • in der Praxis 34 bis 38 Wochenstunden in der Q11, d.h. Erhöhung um 30 Prozent
  • nicht altersgemäße wöchentliche Arbeitsbelastung von 50 bis 60 Stunden, Fahrt- und Wartezeiten durch „Freistunden“ nicht mitgerechnet
Mehr
2. Zu hohes Leistungsniveau
  • versprochene Kürzung der Lehrplans um 1/9  de facto nicht erfolgt
  • mehr Stoff in kürzerer Zeit
  • zu hohe Anforderungen in den geplanten Abituraufgaben
  • wegen zu wenig Vorbereitungszeit und hoher Klausurendichte kaum zu bewältigender Leistungsdruck
  • teilweise unkalkulierbares Anforderungsniveau in Klausuren sowie unzureichende Vorbereitung auf Aufgabenstellungen der Oberstufe
  • Festlegung auf Abiturfächer (Deutsch, Mathematik, Fremdsprache), für die unter Umständen keine Neigung und Begabung vorhanden ist
Mehr

Unsere Forderungen und Verbesserungsvorschläge:

Sofort:
  • Überarbeitung der Lehrpläne und Reduzierung der Stofffülle
  • mehr Lehrer und kleinere Kurse
  • bessere Vorbereitung auf die Anforderungen der Oberstufe
  • gerechte Abituraufgaben (Grundkursniveau) und Chancengleichheit im Hinblick auf den doppelten Abiturjahrgang
  • bessere räumliche Voraussetzungen (Aufenthaltsräume)
  • bessere Busanbindungen für die Schüler im ländlichen Raum
Für die nachfolgenden Jahrgänge:
  • Mehr Zeit für Bildung
  • Wahlfreiheit zwischen G8 und G9
  • weniger Stunden in der Oberstufe, z.B. durch Abschaffung der wenig effektiven und teuren Intensivierungsstunden und damit mehr Fachstunden in Unter- und Mittelstufe
  • dafür mehr Lehrer und kleinere Klassen
  • mehr Wahlfreiheit in der Oberstufe bzgl. der Abiturfächer
  • Umstellung des Systems auf echten Ganztagsschulbetrieb mit entsprechender räumlicher und personeller Ausstattung
  • damit mehr Zeit für musische, sportliche und soziale Angebote an den Schulen


http://q11-streik.bildungszukunft.de/wp-content/uploads/2010/01/flyer_rueck.jpg

Engagiert euch und macht mit! Es geht um eure Zukunft. Schüler haben es satt, die Versuchskaninchen der Politik zu sein!

Mehr Infos:
Hompage: Q11-Bildungsstreik in Bayern - Informationen zu den Demonstrationen am 12. Februar 2010
Facebook-Gruppe: Bayernweiter Schülerstreik und Demonstration der Q11
Myspace-Gruppe
Schülervz-Gruppe
Lokalisten-Gruppe

Siehe auch:
Bayernweiter Schülerstreik und Demonstration der Q11
Schülerstreik in Augsburg am 12.Feburar
Schülerstreik in Bamberg am 12.Feburar

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6. Februar 2010 6 06 /02 /Februar /2010 16:18
http://www.imagebanana.com/img/9ejs11e/augsburg_druck.jpgGegen hohe Stundenzahl und Stoffülle
Für die Überarbeitung der Lehrpläne und Reduzierung der Belastung
Ort: Königsplatz, Augsburg
Zeit: 12.2.2010, 13:00 Uhr
Start: 13:30 Uhr

Hauptkritikpunkte sind:

1. Belastung durch hohe Stundenzahl

 

Zum Beispiel:
  • Mindestwochenstundenzahl: in vier Halbjahren im G8 (132) rund 20 Prozent höher als im G9 (108)
  • in der Praxis 34 bis 38 Wochenstunden in der Q11, d.h. Erhöhung um 30 Prozent
  • nicht altersgemäße wöchentliche Arbeitsbelastung von 50 bis 60 Stunden, Fahrt- und Wartezeiten durch „Freistunden“ nicht mitgerechnet
Mehr
2. Zu hohes Leistungsniveau
  • versprochene Kürzung der Lehrplans um 1/9  de facto nicht erfolgt
  • mehr Stoff in kürzerer Zeit
  • zu hohe Anforderungen in den geplanten Abituraufgaben
  • wegen zu wenig Vorbereitungszeit und hoher Klausurendichte kaum zu bewältigender Leistungsdruck
  • teilweise unkalkulierbares Anforderungsniveau in Klausuren sowie unzureichende Vorbereitung auf Aufgabenstellungen der Oberstufe
  • Festlegung auf Abiturfächer (Deutsch, Mathematik, Fremdsprache), für die unter Umständen keine Neigung und Begabung vorhanden ist
Mehr

Unsere Forderungen und Verbesserungsvorschläge:

Sofort:
  • Überarbeitung der Lehrpläne und Reduzierung der Stofffülle
  • mehr Lehrer und kleinere Kurse
  • bessere Vorbereitung auf die Anforderungen der Oberstufe
  • gerechte Abituraufgaben (Grundkursniveau) und Chancengleichheit im Hinblick auf den doppelten Abiturjahrgang
  • bessere räumliche Voraussetzungen (Aufenthaltsräume)
  • bessere Busanbindungen für die Schüler im ländlichen Raum
Für die nachfolgenden Jahrgänge:
  • Mehr Zeit für Bildung
  • Wahlfreiheit zwischen G8 und G9
  • weniger Stunden in der Oberstufe, z.B. durch Abschaffung der wenig effektiven und teuren Intensivierungsstunden und damit mehr Fachstunden in Unter- und Mittelstufe
  • dafür mehr Lehrer und kleinere Klassen
  • mehr Wahlfreiheit in der Oberstufe bzgl. der Abiturfächer
  • Umstellung des Systems auf echten Ganztagsschulbetrieb mit entsprechender räumlicher und personeller Ausstattung
  • damit mehr Zeit für musische, sportliche und soziale Angebote an den Schulen


http://q11-streik.bildungszukunft.de/wp-content/uploads/2010/01/flyer_rueck.jpg

Engagiert euch und macht mit! Es geht um eure Zukunft. Schüler haben es satt, die Versuchskaninchen der Politik zu sein!

Mehr Infos:
Hompage: Q11-Bildungsstreik in Bayern - Informationen zu den Demonstrationen am 12. Februar 2010
Facebook-Gruppe: Bayernweiter Schülerstreik und Demonstration der Q11
Myspace-Gruppe
Schülervz-Gruppe
Lokalisten-Gruppe

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Bayernweiter Schülerstreik und Demonstration der Q11
Schülerstreik in Bamberg am 12.Feburar

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6. Februar 2010 6 06 /02 /Februar /2010 01:08
http://q11.bildungsstreik-bayern.de/wp-content/uploads/2010/01/flyer2.jpgGegen hohe Stundenzahl und Stoffülle
Für die Überarbeitung der Lehrpläne und Reduzierung der Belastung
Ort: Gegenüber vom Bahnhof, Bamberg
Zeit: 10:15 Uhr
Startzeit: 10:30 Uhr
Der Demonstrationszug geht dann zum Gabelmann, dort gibt es eine Kundgebung

Unsere Hauptkritikpunkte sind:

1. Belastung durch hohe Stundenzahl
  • Mindestwochenstundenzahl: in vier Halbjahren im G8 (132) rund 20 Prozent höher als im G9 (108)
  • in der Praxis 34 bis 38 Wochenstunden in der Q11, d.h. Erhöhung um 30 Prozent
  • nicht altersgemäße wöchentliche Arbeitsbelastung von 50 bis 60 Stunden, Fahrt- und Wartezeiten durch „Freistunden“ nicht mitgerechnet
  • somit ein klarer Verstoß gegen das Jugendarbeitsschutzgesetz
  • Nachmittagsunterricht an drei bis vier Tagen (De-facto-Ganztagsbetrieb)
  • Vorbereitung für den nächsten Tag bis in die Nachtstunden
  • hohe Belastung für allem für Fahrschüler, die im Flächenstaat Bayern in der Mehrzahl sind, Rückkehr nach Hause oft erst nach 18 Uhr
2. Zu hohes Leistungsniveau
  • versprochene Kürzung der Lehrplans um 1/9  de facto nicht erfolgt
  • mehr Stoff in kürzerer Zeit
  • zu hohe Anforderungen in den geplanten Abituraufgaben
  • wegen zu wenig Vorbereitungszeit und hoher Klausurendichte kaum zu bewältigender Leistungsdruck
  • teilweise unkalkulierbares Anforderungsniveau in Klausuren sowie unzureichende Vorbereitung auf Aufgabenstellungen der Oberstufe
  • Festlegung auf Abiturfächer (Deutsch, Mathematik, Fremdsprache), für die unter Umständen keine Neigung und Begabung vorhanden ist
  • zusätzliche zeitliche Belastung durch Seminare zur Berufsorientierung
  • damit insgesamt erschwerte Bedingungen gegenüber der jetzigen K12, dem Konkurrenzjahrgang im Kampf um die Studienplätze
  • kaum Freizeit und Zeit für soziales Engagement, Sport, Musik oder den Führerschein

Unsere Forderungen und Verbesserungsvorschläge:

Sofort:
  • Überarbeitung der Lehrpläne und Reduzierung der Stofffülle
  • mehr Lehrer und kleinere Kurse
  • bessere Vorbereitung auf die Anforderungen der Oberstufe
  • gerechte Abituraufgaben (Grundkursniveau) und Chancengleichheit im Hinblick auf den doppelten Abiturjahrgang
  • bessere räumliche Voraussetzungen (Aufenthaltsräume)
  • bessere Busanbindungen für die Schüler im ländlichen Raum
Für die nachfolgenden Jahrgänge:
  • Mehr Zeit für Bildung
  • Wahlfreiheit zwischen G8 und G9
  • weniger Stunden in der Oberstufe, z.B. durch Abschaffung der wenig effektiven und teuren Intensivierungsstunden und damit mehr Fachstunden in Unter- und Mittelstufe
  • dafür mehr Lehrer und kleinere Klassen
  • mehr Wahlfreiheit in der Oberstufe bzgl. der Abiturfächer
  • Umstellung des Systems auf echten Ganztagsschulbetrieb mit entsprechender räumlicher und personeller Ausstattung
  • damit mehr Zeit für musische, sportliche und soziale Angebote an den Schulen


http://q11-streik.bildungszukunft.de/wp-content/uploads/2010/01/flyer_rueck.jpg

Engagiert euch und macht mit! Es geht um eure Zukunft. Schüler haben es satt, die Versuchskaninchen der Politik zu sein!

Mehr Infos:
Hompage: Q11-Bildungsstreik in Bayern - Informationen zu den Demonstrationen am 12. Februar 2010
Facebook-Gruppe: Bayernweiter Schülerstreik und Demonstration der Q11
Myspace-Gruppe
Schülervz-Gruppe
Lokalisten-Gruppe

Siehe auch:
Bayernweiter Schülerstreik und Demonstration der Q11
Schülerstreik in Augsburg am 12.Feburar

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6. Februar 2010 6 06 /02 /Februar /2010 00:55
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4. Februar 2010 4 04 /02 /Februar /2010 23:36
An einem bayernweiten Aktionstag, am 12. Februar, dem Tag der Zeugnisverteilung, finden in mehreren bayerischen Städten Schülerdemonstrationen statt.

http://q11.bildungsstreik-bayern.de/wp-content/uploads/2010/01/flyer2.jpg

Demonstration in München:

Freitag, 12. Februar:

- Treffpunkt: 10:45 Uhr, Odeonsplatz
- Beginn Auftaktkundgebung: 11:00 Uhr
- Ab ca. 11:30 Uhr: Demonstrationszug über Ludwigsstraße, Von-der-Tann-Straße und Franz-Josef-Strauß-Ring zur Staatskanzlei - dort Zwischenkundgebung (12:00- 12:15 Uhr)
- 12:15- 12:45 Uhr: Weg zurück zum Odeonsplatz..

Wegführung: http://tinyurl.com/q11demo

(Hauptzielgruppe sind die Schüler der Q11. Aber es sind alle Leute, die unser Anliegen unterstützen wollen, herzlich willkommen, vor allem die Schüler der 10. Klassen und die der K12, die auch unter dem doppelten Abiturjahrgang zu leiden haben.)
Weitere Demos sind angemeldet.

Demonstration in Kempten:

Freitag, 12. Februar:

-Treffpunkt: 10.45 Uhr, Forum Allgäu am Brunnen
- Beginn Auftaktkundgebung: 11:00 Uhr
- Ab ca. 11.30 Uhr Demonstrationszug über Fischerstraße (Fußgängerzone) über
Freitreppe zum Rathaus, dann weiter zur Residenz (Zwischenstop), zurück
über ZUM Kempten und Fischerstraße zum Forum
-Ende ca. 13:00 Uhr am Forum (Schlusskundgebung)

Demonstration in Bayreuth:

Freitag, 12. Februar

-Treffpunkt: 10:45 Uhr, Schützenplatz
- Danach Weg zum Luitpoldplatz
- Dort Schlusskundgebung gegen 13:00 Uhr

Demonstration in Augsburg:

Freitag 12. Februar

Treffpunkt: 13:00 Uhr, Königsplatz



Wir sind ein mittlerweile täglich wachsendes Aktionsbündnis von Schülern der sogenannten Q11 an bayerischen Gymnasien, also dem ersten Jahrgang des G8, der nun die Oberstufe erreicht hat. Seit der völlig überstürzten Einführung des achtstufigen Gymnasiums, dem wir rückwirkend einverleibt wurden, fühlen wir uns als Opfer einer konzeptionslosen Bildungspolitik.
Obwohl wir während der letzten Jahre bereits Kummer gewohnt waren, übertrifft die Belastung in der neu konzipierten Oberstufe teilweise unsere schlimmsten Befürchtungen.
Aufgrund der extrem hohen Stundenzahl muss, wer gute Leistungen erbringen will, ein Leben führen, das für einen 16- oder 17-Jährigen kaum zumutbar ist. Erschwerend kommt hinzu, dass wir uns in einer Konkurrenzsituation mit dem letzten Jahrgang des G9 befinden, der gleichzeitig mit uns 2011 Abitur macht. Versprechungen der Bayerischen Staatsregierung bezüglich zusätzlicher Studienplätze und Chancengleichheit begegnen wir aufgrund unser bisherigen schlechten Erfahrungen mit Skepsis. Genauso sind die erneuten Nachbesserungen am System der neuen Oberstufe nur ein Beweis dafür, wie wenig durchdacht und praxisfern diese „Reform“ ist.
Für uns ist das Maß jetzt voll und wir wollen nicht länger alles über uns ergehen lassen. Um ein öffentlich sichtbares Zeichen zu setzen, wollen wir in den Bildungsstreik treten und statt in die Schule auf die Straße gehen. Unser Aufruf über Internet-Netzwerke hat eine Lawine an positiven Rückmeldungen losgetreten, täglich werden es mehr.

Unsere Hauptkritikpunkte sind:

1. Belastung durch hohe Stundenzahl

- Mindestwochenstundenzahl: in vier Halbjahren im G8 (132) rund 20 Prozent höher als im G9 (108)
- in der Praxis 34 bis 38 Wochenstunden in der Q11, d.h. Erhöhung um 30 Prozent
- nicht altersgemäße wöchentliche Arbeitsbelastung von 50 bis 60 Stunden, Fahrt- und Wartezeiten durch „Freistunden“ nicht mitgerechnet
- somit ein klarer Verstoß gegen das Jugendarbeitsschutzgesetz
- Nachmittagsunterricht an drei bis vier Tagen (De-facto-Ganztagsbetrieb)
- Vorbereitung für den nächsten Tag bis in die Nachtstunden
- hohe Belastung für allem für Fahrschüler, die im Flächenstaat Bayern in der Mehrzahl sind, Rückkehr nach Hause oft erst nach 18 Uhr


2. Zu hohes Leistungsniveau

- versprochene Kürzung der Lehrplans um 1/9 de facto nicht erfolgt
- damit mehr Stoff in kürzerer Zeit
- zu hohe Anforderungen in den geplanten Abituraufgaben
- wegen zu wenig Vorbereitungszeit und hoher Klausurendichte kaum zu bewältigender Leistungsdruck
- teilweise unkalkulierbares Anforderungsniveau in Klausuren sowie unzureichende Vorbereitung auf Aufgabenstellungen der Oberstufe
- Festlegung auf Abiturfächer (Deutsch, Mathematik, Fremdsprache), für die unter Umständen keine Neigung und Begabung vorhanden ist
- zusätzliche zeitliche Belastung durch Seminare zur Berufsorientierung
- damit insgesamt erschwerte Bedingungen gegenüber der jetzigen K12, dem Konkurrenzjahrgang im Kampf um die Studienplätze
- kaum Freizeit und Zeit für soziales Engagement, Sport, Musik oder den Führerschein

Unsere Forderungen und Verbesserungsvorschläge:

Sofort:

- Überarbeitung der Lehrpläne und Reduzierung der Stofffülle
- mehr Lehrer und kleinere Kurse
- bessere Vorbereitung auf die Anforderungen der Oberstufe
- gerechte Abituraufgaben (Grundkursniveau) und Chancengleichheit im Hinblick auf den doppelten Abiturjahrgang
- bessere räumliche Voraussetzungen (Aufenthaltsräume)
- bessere Busanbindungen für die Schüler im ländlichen Raum

Für die nachfolgenden Jahrgänge:

- mehr Zeit für Bildung
- Wahlfreiheit zwischen G8 und G9
- weniger Stunden in der Oberstufe, z.B. durch Abschaffung der wenig effektiven und teuren Intensivierungsstunden und damit mehr Fachstunden in Unter- und Mittelstufe
- dafür mehr Lehrer und kleinere Klassen
- mehr Wahlfreiheit in der Oberstufe bzgl. der Abiturfächer
- Umstellung des Systems auf echten Ganztagsschulbetrieb mit entsprechender räumlicher und personeller Ausstattung
- damit mehr Zeit für musische, sportliche und soziale Angebote an den Schulen


Engagiert euch und macht mit! Es geht um unsere Zukunft. Wir haben es satt, die Versuchskaninchen der Politik zu sein!

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Schülervz-Gruppe
Lokalisten-Gruppe

Siehe auch:
Schülerstreik in Bayreuth am 12.Feburar
Schülerstreik in Bamberg am 12.Feburar
Schülerstreik in Augsburg am 12.Feburar
Schülerstreik in Würzburg am 12.Feburar

 

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