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19. Februar 2010 5 19 /02 /Februar /2010 23:01
Titanic fragt:

Hat er von diesem Untergrund-Blogger abgeschrieben? 

http://www.titanic-magazin.de/uploads/pics/0219-westerwelle.jpg

(Klick um zu vergrößern)


Siehe auch: Weitere Artikel in der Kategorie "FDP", wie zum Beispiel:
Winterschlussverkauf: FDP kostet nur 1Mio
FDP-Stiftung nicht nur in Honduras anti-demokratisch aktiv
Das dunkle Spiel der FDP
Alles Lüge! FDP- beschließt in Bayern, was sie im Bund angeblich ablehnt: Überwachung

Oder:
CDU: Harz4 Empfänger auch zu niederer Arbeit verpflichten

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18. Februar 2010 4 18 /02 /Februar /2010 22:17
Alle schreien: Wir haben gesiegt!

Alle? Nein, eine kleine Gruppe von Widerspenstigen kann den allgemeinen Jubel über die vermeintlich erfolgreiche Blockade des Nazi-Aufmarsches am 13.2. in Dresden nicht teilen:

Wenn Antifaschist_innen nun „Dresden“ abfeiern und zur „Siegesdemo“ strömen, wenn Dresden als „Bollwerk gegen Rechts“ bezeichnet wird, dann ist es höchste Zeit für Kritik.

[...]

Mit dem Verzicht auf eine inhaltliche Kritik entledigte man sich dem Werkzeug, mit dem einzig gegen Nazis und die ihnen (und nicht nur ihnen) zugrunde liegenden Ideologien agiert werden kann. Denn Nazis sind deshalb http://a21.idata.over-blog.com/2/70/70/62/nazis_raus.gifscheiße, weil sie Rassist_innen, Antisemit_innen, oder – in Dresden besonders relevant – Geschichtsrevisionist_innen sind. Also Anhänger_innen antiindividualisitscher und menschenverachtender Ideologien. Kritik muss an diesen Ideologien und im konkreten Fall ansetzen; richtet sie sich nur oberflächlich „gegen Nazis“, bleibt sie stumpf.

 

Mit dieser Kritik der Antifa Freiberg wird zunächst mal nur das Problem angsprochen, das breite Mobilisierungen immer zu einem Verlust an inhaltlicher Auseinadersetzung führen. Richtig und berechtigt. 

 

Doch dann wendet man sich den eigenen, doch vermeintlich "besseren" Antifaschisten zu:

 

Dresden scheint nicht wenigen Spaß bereitet zu haben und das ist bedauerlich. Naziaufmärsche und Polizeieinsätze in verwinkelten Straßen sind kein Abenteuerspielplatz, wo man seine revolutionäre Energie ausleben kann, sondern sollten gar nicht existieren. Die Vermutung, manchen würde dann etwas fehlen, scheint aber gar nicht so abwegig. Zu kritisieren ist hier vor allem das Auftreten des so genannten „Black Block“, der trotz aller anders lautender Beschwörung einer homogenen Masse Riot suchender Actionkiddies gleicht. Eine Rechtfertigung für das Auftreten als „Black Block“ gibt es in Dresden nicht und das Katz und Maus Spiel mit den Repressionsapparaten des Staates könnte wohl ein ums andere mal umgangen werden. Es ist schlicht nicht notwendig, solange Blockaden nicht geräumt werden und damit das erklärte Ziel eigentlich erreicht ist. Fragen muss man sich, was das kollektive Auftreten als schwarze Masse nach außen symbolisiert. Nicht nur das mackerhafte Auftreten ist aus antisexistischer Sicht zu problematisieren, sondern vor allem die völlige Liquidation des Individuums im Kollektiv und der gemeinsamen Tat, die Identität und Gemeinschaft stiftet, etwas also, dem es aus ideologiekritischer Sicht entgegenzutreten gilt. Nicht ohne Grund können sich Autonome Nationalisten so problemlos dieser Codes und Styles bedienen – sie missbrauchen sie nicht, sondern führen vielmehr vor Augen, wie inhaltsleer diese schon immer gewesen sind.

 

Damit lenken die Freiberger von Kritik auf Konstruktiv um:

 

Und ein bisschen dient punktuelles Anti-Nazi-Engagement wohl auch der Gewissensberuhigung und der Vergewisserung der eigenen antifaschistischen Identität. Wie kommt es sonst, dass der Großevent Dresden tausende Menschen mobilisieren kann, während in der ostdeutschen Provinz Antifagruppen immer wieder auf sich allein gestellt bleiben, wenn sie tatsächlich versuchen die Hegemonie der Nazis zu brechen?

 

Notwendig wäre außerdem eine konsequente antifaschistische Intervention im ländlichen Raum, die vor allem darin besteht, Nazis dort entgegenzutreten, wo sie Jugendklubs und peer groups bestimmen und ihren Nachwuchs rekrutieren. Das erfordert alternative Subkulturen und linkes Engagement und zwar nicht nur im Autonomen Zentrum im alternativen Kiez der Großstadt, sondern vor allem in Städten wie Pirna, Colditz, Mügeln, Wurzen, Limbach-Oberfrona und den angrenzenden Dörfern. In Dresden treffen sich tausende Nazis nur einmal im Jahr, in ihren Herkunftsregionen wirken sie aber permanent. Das ist die konkrete Gefahr, die von Nazis heute ausgeht und dagegen nützt Symbolpolitik, wie sie in Dresden zelebriert wurde, nichts; im Gegenteil, sie vernebelt den Blick

 

Ihr Fazit: 

 

Schließlich bleibt festzustellen, dass menschenverachtendes Gedankengut nicht auf Nazis beschränkt bleibt. Es gilt menschenverachtende Ideologien überall zu kritisieren.

 

Hier der gesamten Texte der Antifa Freiberg

 

Ganz teile ich ihre Ansichten allerdings nicht. Zum einen ist ihre Pauschalkritik gegen andere "linke" Gruppen am Schluss so undifferenziert und polemisch, dass es fast die klugen Argumente davor entwertet. Man kann nicht erst eine inhaltliche Auseinandersetzung mit Nazis fordern und dann alle anderen in einem einzigen Satz in einen Topf werfen.

 

Und: Nur weil die Blockade von Dresden inhaltlich schwach auf der Brust war, ist das kein Grund auf solche Aktionen zu verzichten. Denn

 

1.) Ein Verzicht auf die Blockaden hätte den Nazis das mediale Feld überlassen und ihre Parolen wären vom TV und Zeitungen über die gesamten Repubilk verbreitet worden. So aber wurden sie von der Diskussion ob der Rechtmäßigkeit und dem Nutzen von Blockaden und Menschenketten völlig in den Hintergrund gedrängt.

 

2.) Viele Menschen haben in Dresden zum ersten Mal die Gewalttätigkeit der Polizei kennengelernt - und ihr widerstanden. Das wird ihr Verhältnis zur Polizei und zum Staat nachhaltig beeinflussen.

 

3.) Viele Menschen haben in Dresden zum ersten Mal gewaltlosen Widerstand erlebt und erprobt. Das ist eine wichtige Erfahrung.

 

4.) Aktionen wie die Blockaden erzeugen eine erhebliche Mobilisierung gegen Nazis. Leute, die sonst nur vor der Glotze oder in der Kneipe abhängen, kriegen den Arsch hoch und tun was, statt nur zu labern.  Schon das ist wertvoll. Aber noch mehr: Da man nicht "nicht kommunizieren" kann, findet auch in der - nach außen vielleicht homogen erscheinenden - Masse ein Austausch statt. Unvermeidlich. Und das ist gut so.

 

5.) Solche Aktionen senden auch Signale an die Parteien. Die von Dresden waren:

a) Nazis sind nicht akzeptabel Tut was!

b) Menschenketten schön und gut, aber: Verhindert wurde der Aufmarsch von den Blockierern


Letzteres wird vor allem die CDU wurmen (auch wenn sie es nie zugeben wird), denn gerade ihr, der Partei der "harten Hand", ihren MItgliedern und Anhängern ist linke Symbolik wie Mahnwachen und Menschenketten sehr suspekt. Gerade die typischen CDU-Anhänger sind viel geneigter, mal ordentlich hinzulangen, als sich in einer Menschkette den Arsch abzufrieren.

 

Insofern -  und da schließe ich den Kreis selbst mit einer kleinen Polemik -  sind sich autonome Antifaschisten und CDU-Anhänger gar nicht so unähnlich.

Siehe auch:

NPD-"Hessen-Kongress" am 27.2.

Müssen Demos gegen Nazis wirklich sein? Kann man die nich einfach mal wegignorieren?

Polemik: Volksgemeinschaft gegen rechts?

Mein, dein, unser... täglicher Rassismus 

Inglourious Basterds: And we'll never rest again... 

1. Mai: "Linke" Nazi-Strategie

 

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17. Februar 2010 3 17 /02 /Februar /2010 20:07
Für den 27. Februar planen die Neonazis der hessischen NPD nach längerer Zeit mal wieder einen “Hessen-Kongress”.

Man versucht, den Ort geheim zu halten. Dazu berichtet “Blick nach Rechts“:

Am 27. Februar findet zum wiederholten Male der von der NPD organisierte „Hessenkongress“ im Raum Offenbach statt. Als Referent wird auch der bekannte Holocaust-Leugner Bernhard Schaub erwartet. Vier Referenten und ein „Kulturelles Rahmenprogramm“ sind in einem Infoflyer für den Samstag angekündigt. Neben dem Schweizer Holocaust-Leugner Bernhard Schaub und dem NPD-Aktivisten Peter Naumann, werden auch der Landesvorsitzende der NPD in Hessen, Jörg Krebs und Landesvorstandsmitglied Daniel Knebel auf dem Podium sitzen. Das angekündigte Kulturprogramm wird von der JN-Hessen, in Form eines Theaterstücks durchgeführt und von einem „CD Verkaufsstand“ abgerundet. Schleusungspunkt für den Kongress ist eine Tankstelle in der Sprendlinger Landstraße in Offenbach. Nicht offiziell beworben wird hingegen eine Schulung, die einen Tag später wiederum mit Schaub stattfinden soll. Treffpunkt für die auf 25 Teilnehmer beschränkte Schulungsgruppe ist „10 Uhr in Wiesbaden am Hauptbahnhof“.

Die Anti-Nazi-Koordination Frankfurt ruft alle AntifaschistInnen der Region dazu auf, gemeinsam zu beraten, wie diese Veranstaltungen verhindert werden können. Eine Vorbesprechung ist für die nächste Sitzung der ANK am 23.2.2010 gepant.
Weitere Infos anschließend hier bei Direkte Aktion oder unter http://antinazi.wordpress.com

Siehe auch:

Müssen Demos gegen Nazis wirklich sein? Kann man die nich einfach mal wegignorieren?



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„Naziaufmärsche verhindern ist wie Müll raus bringen – irgendwer muss die Scheiße ja machen!“
(venceremos)
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15. Februar 2010 1 15 /02 /Februar /2010 23:13



Krass: Privatbewaffnung
http://www.woschod.de/wp-content/uploads/2010/02/13_Februar_Dresden_60.jpg
wie damals die Prügel-Perser beim Schah-Besuch.

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14. Februar 2010 7 14 /02 /Februar /2010 16:09
http://www.fau.org/verbot/images/fau_berlin_banner_156x60.gifDer FAU Berlin wurde untersagt,  sich als "Gewerkschaft" oder "Basisgewerkschaft" zu bezeichnen sowie Arbeitskampfmaßnahmen durchzuführen. Beantragt von jener Firma, gegen  deren Beschäftigte die FAU  gerade in einem Arbeitskampf vertritt: Dem Berliner Babylon Mitte - Kino.

Direkte Aktion berichtete: Berlin: Gewerkschaftsfreiheit verteidigen!  und 29. Januar: Internationaler Protesttag gegen Angriff auf Gewerkschaftsfreiheit

Die Mitarbeiter des Kinos sind nun der Willkür ausgeliefert und haben faktisch nichts mehr davon, sich selbst zu organisieren. Es ist ein Angriff auf die Selbstorganisation von ArbeiterInnen, mithin ein Angriff auf die Gewerkschaftsfreiheit generell.

Die FAU-Berlin mobilisiert deshalb zu einer Aktionswoche, bei der sie alle befreundeten und interessierten Gruppen einlädt, sich zu beteiligen. Die Aktionswoche findet im Rahmen der Berlinale statt, und zwar vom 14. Februar bis zum 21. Februar 2010. Das Kino Babylon Mitte ist eine der Austragungsorte der Berlinale.

Höhepunkt der Aktionswoche ist die Demo am 20. Februar!

http://www.fau.org/verbot/images/2010berlinalewoche_demo_banner.gif

Mittlerweile ist die Lage so weit, dass der FAU ein Ordnungsgeld von 250.000 Euro bzw. Ordnungshaft für ihre Sekretäre droht, sollte das Gericht zugunsten eines Antrags der Geschäftsleitung des Kino Babylon Mitte entscheiden.

Hintergrund; die FAU Berlin soll angeblich weiterhin "sinngemäß" behauptet haben, eine Gewerkschaft zu sein. Leute würden also für dieses Wort in den Knast wandern.

Bitte verbreitet die folgenden Termine, verlinkt die angegebene Seite und bewerbt die Aktionswoche, indem Ihr die Banner einbindet (HTML-Code siehe unten).

So, 14. Februar, 18.00 Uhr: Kundgebung vorm Kino Babylon Mitte, mit Konzert von Teds ´n Grog. sowie Essen und warmen Getränken

Di, 16. Februar, 10.30 Uhr: Widerspruchsverfahren der FAU Berlin beim Landesarbeitsgericht.

Fr, 19. Februar
, 21.00 Uhr: Warm-Up-Party der NEA zur Demo der FAU | Subversiv (Brunnenstr. 6/7), U Rosenthaler Platz

Sa, 20. Februar, 18.00 Uhr: Demonstration während der großen Abschlussgala, vom Berlinale-Palast/Potsdamer Platz zum Kino Babylon Mitte.

So. 21. Februar
, 20.00 Uhr:: After-Demo-Vokü gemeinsam mit der NEA im Subversiv

Weitere Infos und Aktualisierungen unter: http://www.fau.org/verbot

***

HTML-Codes zur Einbindung der Banner:


Für Banner groß (568x100px):

<a href="http://www.fau.org/verbot"

title="Gewerkschaftsfreiheit verteidigen!"

target="_blank"><img width="568" height="100"

alt="Gewerkschaftsfreiheit verteidigen!"

src="http://www.fau.org/verbot/images/2010berlinalewoche_demo_banner.gif"></a>


Für Banner klein (156x60px):

<a href="http://www.fau.org/verbot"

title="Gewerkschaftsfreiheit verteidigen!"

target="_blank"><img width="156" height="60"

alt="Gewerkschaftsfreiheit verteidigen!"

src="http://www.fau.org/verbot/images/fau_berlin_banner_156x60.gif"></a>



Siehe auch:
weitere Artikel in der Kategorie Wirtschaft, zum Beispiel:
Hotelspendenskandal: Auch CSU ließ sich bestechen
Subventionen finanzieren Parteien?
Krisenhilfe erspendet? Der strenge Geruch der Korruption!
FDP & CSU: Bankenaufsicht soll Geheimniss werden


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14. Februar 2010 7 14 /02 /Februar /2010 15:48

Plastic-Planet.jpgPlastik ist billig und praktisch. Wir sind Kinder des Plastikzeitalters. Kunststoffe können bis zu 500 Jahre in Böden und Gewässern überdauern und mit ihren unbekannten Zusatzstoffen unser Hormonsystem schädigen. Wussten Sie, dass Sie Plastik im Blut haben?


Regisseur Werner Boote zeigt in seinem investigativen Kinodokumentarfilm, dass Plastik zu einer globalen Bedrohung geworden ist. Er stellt Fragen, die uns alle angehen: Warum ändern wir unser Konsumverhalten nicht? Warum reagiert die Industrie nicht auf die Gefahren? Wer ist verantwortlich für die Müllberge in Wüsten und Meeren? Wer gewinnt dabei? Und wer verliert?


Kinostart Deutschland 25.2.2010


Web-Seite zum Film:
http://www.plastic-planet.de/

Die Facebook-Fanseite:
http://www.facebook.com/pages/Plastic-Planet/102746793986?ref=mf

PLASTIC PLANET
 
ab dem 25.2.2010 in
 
Stadt Kino
 
Aachen Apollo-Filmtheater
Ausgburg Thalia
Berlin Dieses Kino wird boykottiert
Berlin Broadway
Berlin Filmtheater am Friedrichshain
Berlin Kant Kinos
Berlin Moviemento
Bielefeld Kamera
Bochum Metropolis
Bonn Rex-Kino
Bremen Schauburg
Dresden Schauburg
Erlangen Manhattan
Frankfurt Orfeos Erben
Freiburg Friedrichsbau Apollo
Hamburg Abaton Kino
Hannover Kino am Raschplatz
Heidelberg Gloria
Heilbronn Universum Arthouse-Kinos
Karlsruhe Schauburg Theater Cinema
Kassel Filmladen
Köln Filmpalette
Leipzig Passage
Lübeck Kommunales Kino
Mainz Palatin Kino
Mannheim Cineplex
München City
München forum am deutschen Museum
München Monopol
Münster Cinema
Nürnberg Cinecitta
Potsdam Thalia
Regensburg Kino Wintergarten
Saarbrücken camera zwo
Stuttgart Atelier am Bollwerk
Ulm Mephisto

Weitere Kinos, die den Film später zeigen

Wissenschaftler haben erneut bewiesen, dass Menschen mit einem höheren Anteil an Bisphenol A (BPA) im Urin weitaus häufiger an Herzproblemen leider als Probanden mit einem geringeren BPA-Urin-Level. BPA wird zur Herstellung von Plastikflaschen und Nahrungsmittelverpackungen verwendet und imitiert Östrogen. In zahlreichen Versuchen konnte nachgewiesen werden, dass dadurch die Spermienzahl verringert und Prostata-Krebs sowie Entwicklungsprobleme gefördert werden. Mehr? Siehe nature.com

Plastic_kills.jpg

Mit PLASTIC PLANET reist man rund um den Globus und entdeckt eine Welt, die ohne Plastik nicht mehr existieren kann, die aber gleichzeitig mit den Problemen und Risiken dieser Kunststoffe zu kämpfen hat.

In PLASTIC PLANET findet Regisseur Werner Boote erstaunliche Fakte
http://www.plastic-planet.de/images/content_bilder/plastic_planet_bund.jpgn und deckt unglaubliche Zusammenhänge auf. Mit eindrucksvollen Beispielen, wissenschaftlichen Interviews und faszinierenden Begegnungen entlarvt PLASTIC PLANET die schöne neue Plastikwelt.

Was machen wir aus Plastik, und was macht das Plastik mit unserer Welt?

Bootes bunter und rasanter Kinodokumentarfilm geht jeden an – eine überraschende, packende und aufrüttelnde Rundreise durch das Plastikzeitalter.

Siehe auch:
Spielwarenmesse: Gift-Cocktail in Kinderspielzeug
Im Land der Wasserschlucker
Mineralwasser aus Plastikflaschen mit hormonell wirksamen Substanzen belastet

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13. Februar 2010 6 13 /02 /Februar /2010 13:01
"Zum Streit gehören immer zwei."

Ein alter Spruch, der einige Weisheit enthält. Aber auch zur Integration gehören immer zwei. Man kann sich nicht hinstellen, und fordern, das sich Einwanderer integrieren, wenn man gar nicht bereit ist, sie zu integrieren.

Hagen Rether hat das gut auf den Punkt gebracht:



Deshalb hier in loser Folge der Integrationskurs:

Türkisch für Integratoren
Teil 1:  Grundlagen

 

Evet

Ja

 

Hayır

Nein

 

Günaydın

Guten Morgen

 

İyi akşamlar

Guten Abend

 

İyi geceler

Gute Nacht

 

İyi günler

Guten Tag

 

Merhaba

Hallo



Denn: Wer Integration für wichtig hält, der möge türkisch lernen.

Oder eine andere Sprache unserer Einwanderer.

Wer nicht bis zum nächsten Teil unseres Kurses "Türkisch für Integratoren" warten will, kann sich hier weiterbilden:

Türkisch-Sprachkurs bei Türkei online
Grammatik und andere Herausforderungen der türkischen Sprache

Informationen und  Lernmaterial
Türkisch lernen mit dem Türkisch-Trainer

Türkisch-Test der TV Soap  "Türkisch für Anfänger"

 

 

 

Siehe auch auf "Direkte Aktion":

Skandale der Woche 5 / 2010 

USA: Regenbogen und Farben für Kinder verboten!

Homophobie ist eine gefährliche Krankheit 

KettenReAktion

 

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13. Februar 2010 6 13 /02 /Februar /2010 10:15
Kollegen decken Prügel-Polizisten

Kommen prügelnde Polizisten in Hamburg ungeschoren davon? Seit anderthalb Jahren hat die Staatsanwaltschaft ein Video. Darauf halten Polizisten den damals 18-Jährigen Daniel Z. fest, während ihn ein vierter Beamter schlägt. Der Senat versprach umgehend Aufklärung. Doch bis heute ist nicht mal die Identität des Schlägers festgestellt. Kein Einzelfall: 99 Prozent aller wegen Körperverletzung angezeigten Polizisten landen nicht mal vor Gericht.

Das Video zeigt eine Szene am Rand einer Kiez-Demo während des Klimacamps. Demonstranten schreien, Polizisten brüllen. Die Freundin von Z. hat einen Schlag abbekommen, ist hingefallen, steht weinend auf. Hinter ihr liegt Z., von drei Beamten festgehalten. Ein weiterer hockt sich vor den Softwaredesigner und schlägt ihm in den Oberkörper. Mindestens ein Schlag in Richtung Kopf folgt.

Quelle & mehr:
Hamburger Morgenpost

Siehe auch:
Grundlose Polizeigewalt bei "Freiheit statt Angst"
Aktuelles zur Polizeigewalt bei "Freiheit statt Angst"



Keine Strafen nach Nazi-Überfall in Thüringen

Der Überfall von Neonazis auf Gewerkschafter vor einem Jahr an der Thüringer Autobahnraststätte Teufelstal hat kaum Folgen: Eine Anklage ist nicht in Sicht.

Bei dem Angriff am 14. Februar 2009 hatte ein hessischer Gewerkschafter schwere Kopfverletzungen erlitten, Kollegen kamen mit leichteren Wunden davon. Belastet hat die Ermittlungen auch, dass die Polizei nach der Tat den Bus der Rechtsextremen nur anhielt, um die Personalien aufzunehmen. Auf eine Gegenüberstellung mit Opfern und Augenzeugen des Überfalls wurde verzichtet. Der Bus mit den Neonazis konnte nach der Kontrolle weiterfahren, die mutmaßlichen Haupttäter aus Schweden verschwanden in ihre Heimat.

Der Staatsanwalt verwies auf seine enorme Arbeitsbelastung.

Ich finde: Man darf hier wohl von einer Billigung der Nazi-Gewalt durch die Polizisten und einem totalen Versagen des Rechtsstaates ausgehen.

Mehr im: Tagesspiegel



Kindesmissbrauch? Diakon zum Schweigen verdonnert

Die katholische Kirche deckt nicht nur Prister, die ihr Amt ausnutzen, um sexuelle Übergriffe gegen Kinder und Jugendliche zu begehen und läßt sie weiter offizielle Funktionen ausüben. Noch schlimmer: Sie nötigt sogar andere zum Schweigen.

Mehr: Mutmaßlicher Kindesmissbrauch "Ich war zum Schweigen verdonnert"



USA: Regenbogen und Farben für Kinder verboten!

Kindergarten in den USA verbietet Kindern das Malen von Regenbogen und reduziert die Anzahl der Mal-Farben.

Grund Homophobie. Denn der Regenbogen wird von der Schwulenbewegung als Symbol verwendet. Allerdings verstehen ihn viele Christen auch als Symbol der Verbndung zwischen Gott und den Menschen.

Mehr USA: Regenbogen und Farben für Kinder verboten!

Siehe auch: Homophobie ist eine gefährliche Krankheit



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10. Februar 2010 3 10 /02 /Februar /2010 21:42
Wenn es nicht so absurd wäre, würde ich es nur in der Kategorie "Skandale der Woche" bringen, aber diese Episode (eine unter vielen) US-amerikanischer Schwulen-Feindlichkeit (und ein weiterer Beleg des Durchmarsches fundamentalistischer Christen) verdient eine ganz besondere Würdigung:

4086_9858_500.jpegWie krank ist das denn?

Der Skandal ist weniger, das sich da jemand aufregt. Ein paar Spinner gibt es immer. Sondern die Reaktion der vernünfttgen Erwachsenen, die Angst haben, den Mund aufzumachen und die des Kindergartens, der sich nicht schützend vor die Kinder stellt.

Mein Dank an fasels suppe fürs veröffentlichen

und murdelta über den ichs bei identi.ca gefunnden habe.

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10. Februar 2010 3 10 /02 /Februar /2010 21:24
Homophobie ist eine gefährliche Krankheit: In den USA führt sei dazu, das man Kindern verbietet, Regenbögen zu malen und ihnen die Mal-Farben wegnimmt. In Uganda sollen Schwule jetzt mit Gefängnis oder sogar dem Tode bestraft werden:

Das Parlament von Uganda bereitet die Verabschiedung eines brutalen neuen Gesetztes vor, das Homosexualität mit Gefängnis bestraft – und sogar mit der Todesstrafe.

Anfängliche internationale Kritik hat den Präsidenten veranlasst, eine Überprüfung vornehmen zu lassen. Aber mit ebenso üblen wie kapitalkräftigen lobbyistischen Bemühungen von Seiten extremistischer Kräfte sieht es nun so aus, als ob das Gesetz verabschiedet wird – und allerorts Verfolgung und Blutvergießen auslöst.

Der Protest gegen den Gesetztesentwurf verstärkt sich, auch von Seiten der Anglikanischen Kirche. Der ugandische Menschenrechts-Aktivist Frank Mugisha schreibt: "Dieses Gesetz bringt uns in ernsthafte Gefahr. Bitte unterschreiben Sie die Petition und bitten Sie weitere Menschen, uns zu unterstützen – wenn es eine große Welle weltweiter Proteste gibt, begreift unsere Regierung, dass Uganda durch diesen Gesetzesentwurf international isoliert wird, und nimmt ihn zurück.

Da eine Entscheidung bereits in wenigen Tagen erwartet wird, kann nur eine unnachgiebiege weltweite Protestwelle das Leben von Frank und vielen anderen Menschen retten. Lassen Sie uns diese Petition riesig machen, um das Homosexuellen-Todes-Gesetz zu stoppen. Klicken Sie hier, um teilzunehmen:

http://www.avaaz.org/de/uganda_rights/?vl

Die Petition wird diese Woche an Präsident Museveni, an Mitglieder des Revisionsgremiums und die ugandischen Botschaften in aller Welt übergeben, bevor es zu spät ist – außerdem an alle wichtigen Geberländer.

Der Gesetzesentwurf sieht lebenslange Haftstrafen für alle vor, die wegen gleichgeschlechtlicher Beziehungen verurteilt werden, und die Verhängung der Todesstrafe für "Serientäter". Nicht-staatliche Organisationen, die gegen die Ausbreitung des HIV-Virus kämpfen, können wegen des "Förderns von homosexuellen Handlungen" für 7Jahre inhaftiert werden. Personen des öffentlichen Lebens drohen bis zu drei Jahren Haft, wenn sie "homosexuelle Handlungen" nicht innerhalb von 24 Stunden der Polizei melden!

Die Befürworter der Gesetzesvorlage behaupten, dass sie die nationale Kultur schützt, doch auch die stärkste Kritik kommt aus Uganda selbst. Der Vize-Provost Gideon Byamugisha ist einer von vielen, die uns geschrieben haben. Er schreibt:

Es verletzt unsere Kultur, unsere Traditionen und religiösen Werte, die sich gegen Intoleranz, Ungerechtigkeit, Hass und Gewalt wenden. Wir brauchen Gesetze, die die Menschen schützen – nicht solche, die sie erniedrigen, lächerlich machen, verfolgen und massenweise töten.

Durch die Ablehnung dieser gefährlichen Gesetzesvorlage und eine großflächige Unterstützung des Widerstandes, können wir ein wichtiges Exempel statuieren. Unterstützen Sie Ugandas Menschenrechtler und helfen Sie mit, Leben zu retten, indem Sie diese Vorlage stoppen – unterschreiben Sie jetzt, und sagen Sie es Ihren Freunden und Ihrer Familie weiter:

http://www.avaaz.org/de/uganda_rights/?vl


Mehr Information:



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