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1. Mai 2010 6 01 /05 /Mai /2010 08:47

Es gibt grob vier Arten von Twitter-Nutzern:

 

- Diejenigen, die nur posten, aber nichts lesen. Ich will sie hier mal Twittiotien nennen.

- Diejenigen, die sehr vielen anderen Twitterern folgen und ihre Timeline nur Ausschnittweise lesen: Ich will sie hier mal Twitticts nennen

- Diejenigen, die nur wenigen Twitterern folgen, aber fast alles lesen, was auf ihr Timeline auftaucht. Ich will sie hier mal Twittlects nennen

- Alle anderen, die gar nicht in das Muster passen. ;-)

 

Twittlects erwarten jedoch oft gezielt Infos und wollen nicht jedem folgen, weil sonst ihre Timeline zugemüllt wird.

 

Ich will natürlich einerseits für ganz konkrete politische Aktionen werben und das passt eigentlich ganz gut. Denn das sind nur sehr gezielte Twitts.

 

Da ich ab und zu auch mal in Dialoge verfalle, auf interessante Web-Seiten hinweise, News kommentiere oder einfach nur dumme Witze reiße, habe ich bestimmt schon einige Twitterer verloren, die zur Gruppe der Twittlects gehören. Dazu kommt: Manche wichtige Aktionen kündige ich mehrfach an, um damit möglichst viele aus der Gruppe der Twitticts zu erreichen - das stört natürlich die Twittlects.

 

Daher habe ich mich entschlossen, neben meinen Twitter Account @direkteaktion, einen weiteren Account ( @action_pur ) einzurichten, der sich speziell an die Bedürfnisse der Twittlects wendet: Sparsames Twittern, beschränkt auf die wichtigen Aktionen, die ich bekannt geben will.

 

Die Regeln für @action_pur:

1.) Hier veröffentliche ich nur Mitmach-Aktionen

2.) Jede Aktion wird nur einmal getwittert

3.) Keine anderen Links, Kommentare, Witze, kein Bullshit

4.) Keine Replys (Antwort erfolgt über @direkteaktion) , keine Diskussionen

 

Auch für die Twitticts ist @action_pur nützlich: Da sie ja in der Regel gar nicht alle Twitts in ihrer Timeline lesen, erhöhen sie die Wahrscheinlichkeit, wichtige Aktionen nicht zu verpassen, wenn sie einfach beiden Accounts folgen.

 

 

Eine Mischung aus beidem bietet übrigens mein identi.ca Account unter http://identi.ca/direkteaktion, auf FriendsFeed dagegen wird nur die Twitter-Aktivität von @direkteaktion gespiegelt.

 

Wer allerdings sicher gehen will, das er nix verpaßt, der abonniere doch unseren Newsletter (rechts) oder unseren Feed. Beides hält dich zuverlässig  auf dem laufenden.

 

 


 


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29. April 2010 4 29 /04 /April /2010 20:35

http://www.abgespeist.de/abgespeist/content/e9462/e10089/Header_Monte.jpgDas Internet hat gewählt, nun steht er fest, der diesjährige Preisträger des Goldenen Windbeutels: Der „Monte Drink“ ist die dreisteste Werbelüge des Jahres. Von insgesamt 81.451 Stimmen gingen 37,5 Prozent an das „Milchmischgetränk“ von Zott.

 

Mit deutlichem Abstand lässt das Produkt der bayerischen Molkerei damit die anderen Nominierten „Der Gelbe Physalis-Zitrone“ von Pfanner (18,6 Prozent), „Duett Champignon Creme-Suppe“ von Escoffier (15,2 Prozent), „Beo Heimat Apfel Birne“ von Carlsberg (14,7 Prozent) und „Bertolli Gegrilltes Gemüse“ von Unilever (13,9 Prozent) hinter sich.

Zotts Zuckerbombe erhält den Goldenen Windbeutel völlig zu Recht, denn Etikettenschwindel auf Kosten von Kindern ist ja wohl die dreisteste Form der Täuschung. Der „Monte Drink“ wird von Zott als ausgewogene Zwischenmahlzeit und idealer Pausensnack angepriesen, ist aber in Wahrheit alles andere als ein gesunder Snack.

 

Alle klagen über dicke Kinder, Zott macht sie dick!

 

Acht Stück Würfelzucker stecken in einem Fläschchen – mehr als in Cola. Für diese verantwortungslose Irreführung von Eltern und Kindern überreichen foodwatch-Mitarbeiter der Zott Geschäftsführung am 23.4.2010 am Firmensitz im bayerischen Mertingen den Goldenen Windbeutel.

 

Mehr zum Ausgang der Wahl und zur Aktion finden Sie unter http://www.abgespeist.de/

„Die Wünsche der Verbraucher bestimmen alle Entscheidungen“ lautet nach eigenen Angaben Zotts der „Kern der Firmenphilosophie“. Nehmen Sie den „Monte-Drink“-Hersteller also beim Wort. Unterzeichnen Sie die „Glückwunschkarte“ an Zott und fordern Sie die Geschäftsführung auf, endlich dafür zu sorgen, dass keine Schwindelprodukte mehr das Werk verlassen. Und endlich Schluss ist mit der schamlosen Irrführung. Machen Sie jetzt mit und zeigen Sie Zott, dass sich Verbraucher die Monte-Drink-Täuschung nicht länger gefallen lassen wollen!

 

 

 

Siehe auch:

Weitere Artikel in der Kateorie "Lebensmittel", zum Beispiel:  

Heute, 13.4., 21Uhr, im ZDF: Uran im Trinkwasser

Patt für die Ampel in Brüssel

Unterzeichnen Sie die Petition: 1 Million gegen GenTech Nutzpflanzen

Bertolli-Sauce jetzt mit verschlechterter Rezeptur

Blogger für die Ampel

Pfanners Phantom-Physalis

Kraft Foods lügt beim Philadelphia "himmlisch gut" 

Deutsche lehnen Gen-Food ab
Imitat-Essen: Wie Politik und Industrie vom Betrug ablenken
Final Version: Brief an ferrero (Nutella aus der Kindersklaverei)

 

 

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29. April 2010 4 29 /04 /April /2010 20:08

http://www.campact.de/img/atom2/Ballonaktion/toedlichenachbarn.jpgNach der Wahl in NRW am 9. Mai tritt die Auseinandersetzung um die Atomkraft in die heiße Phase. Genau dann will die Anti-AKW BEwegung unter dem Motto "Schöne Grüße vom tödlichen Nachbarn" mit einer weiteren Großaktion an das tagtägliche Risiko dieser Dinosaurier-Technologie erinnern.

 

Beteiligen Sie sich an der Aktion!

 

Am 28. Mai werden wir tausende Ballons an den Atomreaktoren in Biblis als „radioaktive Wolke“ aufsteigen lassen. Mitten im Rhein-Main-Gebiet gelegen, stehen die beiden Uralt-Meiler für die Gefahren der Risikotechnologie.

 

Der Flug der Ballons symbolisiert, wie sich Radioaktivität im Falle eines Atomunfalls unaufhaltsam ausbreitet. Mit jedem Ballon fordert ein/e Bürger/in: AKWs abschalten!

 

Lassen auch Sie einen Ballon für den Atomausstieg steigen!

 

 

Übrigens ist am 2. Oktober 2010 eine bundesweite Anti-Atom-Großaktion geplant. Schon mal den Termin vormerken. Vielleicht schaffen wir 1 Mio?

 

 

Siehe auch:

Weitere Artikel in der Kategorie "Atomenergie", wie zum Beispiel:

Atom ist Monopol-Technologie

Film-Tipp: Die Atomlüge!

Einlagerung von Atommüll in Morsleben verhindern

Flashmobs gegen AKWs - jeden Adventssamstag bundesweit!

Druckwasser-Reaktoren: In 8 Atomkraftwerken drohen Störfälle 

Atom-Alarm: Schütze Dein Atomkraftwerk! (Online-Spiel)

Decke im Atommülllager Asse eingestürzt 

Alptraum Atommüll 

 

 

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29. April 2010 4 29 /04 /April /2010 19:41

 

 

 

Übrigens ist am 2. Oktober 2010 eine bundesweite Anti-Atom-Großaktion geplant. Schon mal den Termin vormerken. Vielleicht schaffen wir 1 Mio?

 

 

Siehe auch:

Weitere Artikel in der Kategorie "Atomenergie", wie zum Beispiel:

Atom ist Monopol-Technologie

24. April: Kettenreaktion

Film-Tipp: Die Atomlüge!

KettenReAktion

Einlagerung von Atommüll in Morsleben verhindern

Flashmobs gegen AKWs - jeden Adventssamstag bundesweit!

Druckwasser-Reaktoren: In 8 Atomkraftwerken drohen Störfälle 

Atom-Alarm: Schütze Dein Atomkraftwerk! (Online-Spiel)

Decke im Atommülllager Asse eingestürzt 

Alptraum Atommüll 

 

 

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28. April 2010 3 28 /04 /April /2010 21:20

http://solingenquer.files.wordpress.com/2010/03/sssq_02.gifWie die Nazis kann es sich auch Pro NRW nicht verkneifen, den 1. Mai für ihre Propaganda zu mißbrauchen. In Solingen finden daher an diesem Tag gleich zwei Nazi-Demos statt:

 

- Die Pro NRW Kundgebung soll on 11.00 - 15.00 Uhr  in der Solinger Innenstadt vor dem Kaufhof Hauptstr. / Ecke Kasinostr. / auf dem Mühlenplatz stattfinden.
- Die NPD Kundgebung soll in Solingen Ohligs schräg gegenüber vom Hauptbahnhof auf dem Parkplatz der Stadtsparkasse stattfinden.

 

Während Pro NRW "bis zu 200" Teilnehmer angemeldet hat, sind es bei der NPD nach Aussagen der Partei "mehr als 60 und weniger als 100", berichtet die Polizei laut rp-online.de

 

Auch die Protestbewegungen teilen sich am 1. Mai auf. Während sich "Bunt statt Braun" in der Innenstadt bei ProNRW bewegt, konzentriert sich der "Solinger Appell" auf Ohligs und die dort geplante Versammlung der NPD. 

 

http://solingenquer.files.wordpress.com/2010/03/bunt-statt-braun-logo_klein.jpgDie Gegenkundgebung von ‘Bunt statt Braun ‘ findet ca. 200m die Hauptstr. runter auf der Höhe des Steines / Ecke Breidbacher Tor statt. Alle, die sich gemäß des Mottos ‘Umzingeln, Blockieren, Verhindern!’ den Nazis in den Weg stellen, treffen sich um 09.00 Uhr am Kundgebungsplatz von ‘Bunt statt Braun’ in der Hauptstrasse am Stein.

 

Karte Umgebung

Karte Nahbereich

 

Mehr Infos: www.solingen-ist-bunt.de

 

 

 

Die NPD Kundgebung in Solingen-Ohlig ist von 12 – 16.00 Uhr angemeldet. Ort ist der Sparkassen-Parkplatz an der Wilhelmstrasse schräg links gegenüber vom Hauptbahnhof. Eine Gegenkundgebung ist von 11.00 Uhr an der Ecke Kieler Str. / Keldersstr. am Busbahnhof angemeldet.

 

Karte Ohligs

 

Mehr Infos: solingenquer.wordpress.com

 

 

Aufruf als PDFzum ausdrucken & verteilen

 

Anfahrts-Infos

 

Info-Ticker im Internet:

twitter.com/sgquer
m.twitter.com/sgquer

 

 

 

Pro NRW Kandidat für Solingen als Nazi geoutet

Tobias Nass, Pro NRW Kandidat für Solingen, war noch bis 2007 für die NPD aktiv und 2005 deren Landtagskandidat für Leverkusen - soweit so schlecht.  Dann tauchte bei Cosmo TV extra ein Bild von Nass als Hitler verkleidet auf, welches dieser noch bis Anfang diesen Jahres auf seinem studi-vz Profil selber ins Netz gestellt hat.

 

Mehr Infos: Indymedia

 

 

 

Siehe auch weitere Artikel in der Kategorie "Nazi-Aktivitäten", zum Beispiel: 

Naziaufmarsch 1. Mai in Erfurt

Nazi-Demonstration am 01. Mai 2010 in Zwickau

1. Mai Nazi Aufmarsch in Berlin

1. Mai Nazi Aufmarsch in Würzburg und Schweinfurt

8. Mai 2010: NPD Hessen plant Aufmarsch in Wiesbaden 

8.Mai: Nazi Demo in München

nazis sind wie staub....

8. Mai: Feiern wir den Sieg des Guten über das Böse!

Müssen Demos gegen Nazis wirklich sein? Kann man die nich einfach mal wegignorieren?
Kritische Anmerkungen zum 13.2.

Ein Faschist, der nichts ist, als ein Faschist ...

Mein, dein, unser... täglicher Rassismus 

Inglourious Basterds: And we'll never rest again... 

1. Mai: "Linke" Nazi-Strategie

 

 

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28. April 2010 3 28 /04 /April /2010 20:45

http://8mai10.blogsport.de/images/8web.jpgAm 8.Mai feiern wir diese Jahr zum 65. Mal das Ende des Nazi-Regimes (siehe auch: 8. Mai: Feiern wir den Sieg des Guten über das Böse! ). An diesem Tag sollten wir all denjenigen Gedenken , die für die Befreiung vom Nationalsozialismus gekämpft haben und die unterdrückt, eingesperrt und ermordet wurden.

 

Der 8.Mai bedeutete für tausende Menschen in den Gefängnissen und Konzentrationslagern die Rettung vor der sicheren Vernichtung. Für viele Millionen Menschen kam der 8.Mai zu spät, sie waren in den Gefängnissen und Konzentrationslagern ermordet worden. Selbst in den letzten Kriegswochen noch wurden alle verfügbaren Ressourcen mobilisiert, um die Vernichtungsmaschinerie am Laufen zu halten.

 

Wir feiern an diesem Tag das Ende eines nie dar gewesenen Schlachtens und Schreckens.

 

Die letzten Jahre hat es in München an diesem Tag auch  immer wieder Naziaufmärsche gegeben - meist in der Innenstadt. Jetzt wollen die Nazis anlässlich des 65. Jahrestags des Kriegsendes im Münchner Süden Fuß fassen, und dort mit einem "Trommel- und Fackelzug" vom Schweizer Platz in Richtung Kriegerdenkmal ziehen. Dort wollen sie eine Mahnwache abhalten und dann nach Großhadern weiterziehen. Neben der Strecke ist gleich ein Asylbewerberheim. Man kann sich denken dass die Nazis ihre Strecke nicht zufällig so gelegt haben.

Warum solche Nazi-Demos immer wieder genehmigt werden ist ein Rätsel!


Für den Fall, das die Demo der Nazis nicht kurzfristig verboten wird, ruft ein Bündnis zu zwei Demonstartionen auf:


Am 8. MAI 2010 beginnt die ANTI-NAZI-DEMO um 14.30 UHR am RINDERMARKT!

Um 16.00 Uhr große GEGENDEMONSTRATION in FÜRSTENRIED-WEST !!!!

** KOMMT ZAHLREICH UND BUNT **
** KOMMT MIT PAUKEN UND TROMPETEN, MACHT LÄRM UND KRACH **
** BRINGT ALLE EURE FREUNDE UND BEKANNTEN MIT **


UND: Auch wenn an diesem Tag HADERNER DORFFEST ist: Nehmt euch ein Herz und GEHT AUF DIE STRAßEN um gegen die Faschisten und den Nationalsozialismus ein KLARES ZEICHEN ZU SETZEN!!!


-----------------------------------------------------------------------------------
!!!!Kommt mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln!!!!

U3 bis Endstation Fürstenried West
------------------------------------------------------------------------------------

 

Am Mittwoch den 5. Mai findet im Kafe Marat eine Infoveranstaltung zum Naziaufmarsch am 8. Mai in München statt.

 

 

 

Mehr Infos:

http://8mai10.blogsport.de/

aida.de

Facebook Event zum 8.Mai in München

 

 

 

Siehe auch weitere Artikel in der Kategorie "Nazi-Aktivitäten", zum Beispiel: 

Nürnberg & Fürth, 8.Mai, Demos wegen Nazi-Gewalttat

8. Mai 2010: NPD Hessen marschiert in Wiesbaden 

Fast ein Toter: Am 29. Mai Demos gegen Nazi-Gewalt in Fürth und Nürnberg

nazis sind wie staub....

8. Mai: Feiern wir den Sieg des Guten über das Böse!

Müssen Demos gegen Nazis wirklich sein? Kann man die nich einfach mal wegignorieren?
Kritische Anmerkungen zum 13.2.

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Inglourious Basterds: And we'll never rest again... 

1. Mai: "Linke" Nazi-Strategie

 

Naziaufmärsche verhindern ist wie Müll raus bringen – irgendwer muss die Scheiße ja machen!“ (venceremos).

 

nazis sind wie staub, räumt man ihn nicht weg, wird er mehr und mehr..

 


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28. April 2010 3 28 /04 /April /2010 14:39

 

http://www.friedenskooperative.de/gifs/omtaub.gifIn der Hoffnung, dass keiner mitkriegt: Die Bundesregierung hat zu Ostern den Rüstungsexportbericht 2008 veröffentlicht. Die Ausfuhr von Waffen in Krisengebiete ist stark gestiegen.

 

Laut Bericht der taz hat die Bundesregierung ihren Rüstungsexportbericht für 2008 absichtlich zu Ostern veröffentlicht, damit er möglichst wenig beachtung findet: Demnach erhöhte sich der Umfang der genehmigten Rüstungsausfuhren aus Deutschland im Jahr 2008 stark von 3,7 Milliarden Euro 2007 auf 5,78 Milliarden Euro gestiegen.

 

Die sich überwiegend "christlich" gebärdende Bundesregierung heizt damit die bewaffneten Konflikte in aller Welt erheblich an. Niemand weiss, wieviele dieser Waffen letztlich in Afghanistan landen und sogar gegen Bundeswehrsoldaten eingesetzt werden.

 

Mit scharfer Kritik hat die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) auf den Bericht reagiert.

 

"Besorgniserregend sind insbesondere die Genehmigungen für Exporte von Kleinwaffen, Panzern oder Kriegsschiffen in Staaten mit bedenklicher Menschenrechtslage oder in Krisengebiete",

 

erklärte AI-Rüstungsexperte Mathias John am Donnerstag.

 

taz-Artikel

 

Deutsche Waffen, deutsches Geld: Morden mit in aller Welt

 

Siehe auch weitere Artikel in der Kategorie "Militarismus & Waffenhandel",

z.B. Collateral Murder

oder

 

Nazi-Demonstration am 01. Mai 2010 in Zwickau

1. Mai Nazi Aufmarsch in Berlin

1. Mai Nazi Aufmarsch in Würzburg und Schweinfurt

8. Mai 2010: NPD Hessen plant Aufmarsch in Wiesbaden 

Müssen Demos gegen Nazis wirklich sein? Kann man die nich einfach mal wegignorieren?

Ein Faschist, der nichts ist, als ein Faschist ...

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24. April 2010 6 24 /04 /April /2010 14:33

Es gibt inzwischen viele verschiedene Methoden, um Strom zu erzeugen. Sie alle haben ihre Vor- und Nacheile, einige sind bereits sehr ausgereift, andere erst am Anfang ihres Innovations-Zykluses.

 

Bei der Kritik der Atomenergie wird fast ausschließlich auf ihre Gefährlichkeit abgehoben. Doch selbst wenn sie tatsächlich 100% sicher zu machen wäre, kann es nicht die bevorzugte Technologie einer Marktwirtschaft sein.

 

Denn Atomkraft ist die Technologie zur Stromerzeugung, die am wenigsten Wettbewerb zuläßt. Atomkraftwerke können nur von wenigen internationalen Konzernen gebaut und betrieben werden. Diese können so den Markt unter sich aufteilen.

 

Natürlich wird Strom zeitgleich auch aus anderen Quellen produziert (auch wenn die AKW Betreiber jeden Stromproduktion, die nicht ihnen gehört, mit aller Macht bekämpfen - sich aber gegenseitig aktiv unterstützen). Doch schon ein einziges AKW (wenn es denn störungsfrei läuft) hat einen solch hohen Anteil an der Stromproduktion, das die Betreiber einen gewissen Einfluss auf die Preise haben. Werden mehrere AKWs von einem Betreiber betrieben, multipliziert sich dieser Einfluss. Und wenn sich die ganze - aus wenigen Playern, die sich gut kennen, bestehende - AKW-Branche abspricht, dann es es endgültig vorbei mit dem Wettbewerb.

 

Kurz gesagt: Die Betreiber von AKWs bilden in Deutschland auf dem Strommarkt ein Oligopol, das allein daraus entsteht, dass an nur sehr wenigen Standorten irrsinnige Mengen an Strom produziert werden. Dazu kommt, das diese Technologie aufgrund der Komplexität, aber auch der Sicherheitsanforderungen enorme Kosten verursacht, also erhebliche Marktzutrittsbarrieren bestehen.

 

Jeder Grundkurs in Wirtschaftstheorie jedoch lehrt, das ein Oligopol ein Zustand ist, in dem der Markt nicht den idealen Preis bilden kann.

 

Erneuerbare Energien dagegen sind überwiegend dezentrale Energieerzeugungsmethoden, die schon in kleinen oder sehr kleinen Einheiten eingesetzt werden können. Der Marktzutritt ist verhältnismäßig einfach: Windräder können an vielen Stellen sinnvolll aufgestellt werden, Solarzellen können auf jedes Hausdach und auch Biogas entsteht fast überall und kann mit geringem Aufwand in Strom verwandelt werden.

 

Atomenergie hat auch erhebliches Erpressungspotential: Wenn einer der Atom-Enregie-Versorger (warum auch immer) in eine wirtschaftliche Krise gerät, kann er sich auf staatliche Hilfen (d.h. finanziert vom Steuerzahler) verlassen. Denn das er pleite geht und die Atomkraftwerke ohne Personal einfach vor sich hin glühen, daran wird keiner einInteresse haben.

 

Also selbst wenn Atomenergie absolut sicher wäre: Wir hätten die Wahl zwischen einer Technologie, die den Wetbewerb unvermeidlich verzerrt (und damit für höhere Preise sorgt) und einem Strauß an Technologien, die hervorragend mit der Marktwirtschaft harmonieren.

 

Die sozialistischen Staaten waren (und sind) übrigens begeisterte Anhänger der Atomenergie.

 

Es ist übrigens auch entlarvend, das gerade die FDP - im Gegensatz zu ihrem auf Wettbewerb ausgerichteten Grundsatzprogramm - sich so entschieden für die Atomenergie einsetzt.

 

 

 

Übrigens ist am 2. Oktober 2010 eine bundesweite Anti-Atom-Großaktion geplant. Schon mal den Termin vormerken. Vielleicht schaffen wir 1 Mio?

 

 

Siehe auch:

Weitere Artikel in der Kategorie "Atomenergie", wie zum Beispiel:

Video zur KettenReAktion

Film-Tipp: Die Atomlüge!

KettenReAktion

Einlagerung von Atommüll in Morsleben verhindern

Flashmobs gegen AKWs - jeden Adventssamstag bundesweit!

Druckwasser-Reaktoren: In 8 Atomkraftwerken drohen Störfälle 

Atom-Alarm: Schütze Dein Atomkraftwerk! (Online-Spiel)

Decke im Atommülllager Asse eingestürzt 

Alptraum Atommüll 

 

 

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22. April 2010 4 22 /04 /April /2010 23:45

  Für die am 24. April geplante 120 Kilometer lange Aktions- und Menschenkette zwischen den Atomkraftwerken Brunsbüttel und Krümmel werden Atomkraftgegner aus vielen Teilen der Republik erwartet. Bisher wurden bei den Organisatoren drei Sonderzüge und 182 Busse angemeldet.

 

´Der Andrang ist riesig. Mit einem ausgefeilten Verkehrskonzept wollen wir erreichen, dass sich die Menschen möglichst gleichmäßig entlang der Strecke verteilen und so eine eindrucksvolle Demonstration gegen die Atomenergie entsteht´, erläutert Thorben Becker, Sprecher des Trägerkreises der ´KettenreAktion´.

 

Buchen Sie jetzt ihr Ticket für die drei Sonderzüge am 24. April zur KETTENreAKTION und die Busse aus dem ganzen Land

[Sonderzüge]  [Busse]  
Für Individualisten gibts jetzt auch eine Mitfahrgelegenheitsbörse.: [MFG]

 

 

 Zahlreiche Künstler, Musiker und Schauspieler unterstützen die für den 24. April angekündigten Massenproteste gegen Atomkraft. In einem am Freitag verbreiteten Aufruf fordern sie das Ende der Kernkraftnutzung und den zügigen Ausbau der Erneuerbaren Energien.

http://www.contratom.de/artikel.php?id=23054

 

 

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16. April 2010 5 16 /04 /April /2010 22:11

Der Feminismus verdankt den Piraten viel. Nicht weil sie zu seinen eifrigsten Unterstützern gehören. Sondern weil der Feminismus am besten gedeiht, wenn er Konfrontation und heftige Ablehnung findet. Denn diese Konfrontation und heftige Ablehnung zeigt den Frauen erst, wie notwendig der Feminismus noch ist.

 

Und es ist heute selten, das sich jemand offen mit dem Feminismus anlegt. Zwar teilt kaum jemand (außer viellleicht ein Teil der Grünen) seine Positionen, aber fast alle Anderen haben erkannt, das jede heftige Kritik am Feminismus (also an der Theorie der Gleichberechtigung von Frauen) fast automatisch die Aufmerksamkeit auf die reale Macht- und Chancen-Ungleichheit zwischen den Geschlechtern lenkt. Und dass ist etwas, das die Männer-Parteien (und vor allem die sie unterstützende Industrie) um fast jeden Preis vermeiden wollen.

 

Also vermeidet man, offen gegen die Ansichten des Feminimisus zu reden, mit dem Ziel, ihm durch scheinbare Akzeptanz und mangels Gegner die Relevanz zu nehmen.

 

Das hat auch ganz gut geklappt. Alice Schwarzer & Co. haben sich Mangels respektablen (sich auch öffentlich äußernden) Gegnern auf die Bekämpfung von Symbolen (z.B. Kopftüchern) reduziert und dafür auch von Sexisten reichlich Applaus erhalten.

 

Viele Piraten Mitglieder dagegen sind - unerfahren im Umgang mit solche sensiblen, nicht -binären Themen - zum Glück voll in die Falle getappt. Ehrlich und direkt wie sie nun mal sind, haben sie die gesamte Ignoranz des Parallel-feministischen Zeitalter offengelegt: Frauen dürfen ja mitmachen, solange sie sich nicht über ihre systematische Benachteiligung /  Zurücksetzung beschweren.

 

Die ganz simplen Geister taten das durch massive sexistische/ persönliche (und ziemliche peinliche) Kommentare (bevorzug aus dem Schutz der Anonymität heraus ) hervor.

 

Einige etwas Intellektuellere beeilten sich zu erklären, dass sie längst im Zeitalter des Post-Feminismus angekommen und daher solche Debatten aus ihrer  Sicht überflüssig seien. Ihnen hätte allerdings auffallen sollen, dass sie vergessen haben, ihren Mitstreiterinnen ihre doch sehr spezielle Definition von Post-Feminismus zu erklären.

 

Es gab allerdings auch nicht wenige sehr kompetente und gute Diskussionsbeiräge - auf beiden Seiten der Diskussionslinien und von beiden Geschlechtern (z.B. zuletzt  "Zwei, drei Gedanken zum Panel 'Sexismus im Netz' " von Antje Schupp) .

 

Insofern verdanken wir den (Diskussionen innerhalb der) Piraten zweierlei: Erstens diese guten Beiträge, die sonst wohlmöglich nicht geschrieben worden wären und zweitens, das seit langem mal wieder ein breiter Diskurs über Sexismus und Feminismus geführt wurde und zwar bis in die Mainstream-Medien hinein.

 

Antje Schupps o.g. Bericht von der re:publika hat mir für einen Teil-Aspekt die Augen geöffnet, den ich bisher noch nicht betrachtet hatte und dem ich den Rest dieses Beitrags widmen möchte.

 

Ich finde die Unterscheidung zwischen Trollen und Sexisten wichtig:

 

Denn mit Sexisten ist potentiell ein Diskurs über Sexismus möglich (wenn auch oft schwierig), da ihre Äußerungen tatsächlich eine Meinung beziehungsweise eine Weltsicht darstellen. Sie glauben tatsächlich, dass ihre sexistischen Ansichten richtg / wahr sind. Sie mögen diesen Glauben aggressiv und heftigst verteidigen. Aber sie streben zumindet danach, das richtige zu tun. Eine Auseinandersetzung mit ihnen ist also in der Regel sinnvoll und kann auch dazu führen, das sich Überzeugungen ändern.

 

Trolle hingegen trollen, um eine negative Reaktion hervorzurufen. Sie benutzen sexistische Äußerung um zu provozieren, zu verletzen, zum Schweigen zu bringen. Sie benutzen auch jeden anderen Scheiß. Jede Auseinandersetzung mit Trollen ist sinnlos, da bereits die Auseinandersetzung die Methode der Trolle bestätigt: Sie haben die Aufmerksamkeit ihres Publikums. Und sie werden sie freiwillig nicht mehr hergeben- egal was sie dafür sagen oder schreiben müssen.

 

Daher reifte schon in den Frühzeiten des Internets (im Usenet und in Mailingslists – lange bevor es das Web gab) die Erkenntnis:

“Don’t feed the trolls”

Und weil Aufmerksamkeit ihr Futter ist, bedeutete das: Sie zu ignorieren, wo immer löschen nicht möglich war. Ohne Aufmerksamkeit sterben Trolle sehr zügig (oder ziehen weiter).

 

Daraus lassen sich zwei Folgerungen ableiten:

 

1.) Wenn wir im Netz auf sexistische Äußerungen treffen, sollten wir zunächst  abwägen oder versuchen heraus zu finden, ob es sich um genuine Sexisten handelt oder nur um Trolle. Denn je nachdem, was es ist, können ganz unterschiedliche Reaktionen sinnvoll sein.

 

2.) BetreiberInnen von Internet -Foren, -Chats und -Diskussionsgruppe, aber auch VeranstalterInnen von politischen Veranstaltungen müssen sich überlegen, wen sie wollen: Die Vernünftigen oder die Trolle. Denn wer Trolle gewähren läßt, schließt alle aus, die sich den Müll nicht mehr geben wollen. Im Gegensatz zu Trollen machen wir keinen Lärm, sondern wir bleiben einfach weg. Und kommen nicht wieder.

 

Und das auch gleich vorweg zu nehmen: Die Trolle rauszuwerfen oder ihre "Beitrage" zu löschen, mögen machen als Zensur sehen. Zuzulassen, das andere vertrieben werden, ist nichts anderes. Denn Zensur findet nicht nur durch löschen statt. Kritische Stimmen können genauso gut durch Überschreien, Beleidigungen, persönliche Angriffe oder Verunglimpfungen zum schweigen gebracht werden.

 

BetreiberIn, ModeratorIn oder VeranstalterIn zu sein bedeutet Macht & Verantwortung zu haben. Wir haben die Wahl, wen wir in unseren Comunities wollen: Trolle oder Nicht-Trolle.

 

P.S.: Ich benutze hier für Sexisten und Trolle durchgängig die männliche Form, weil die Hirne sowohl von Sexisten als auch von Trollen überwiegend in Hüllen männlicher Gestalt verpackt zu sein scheinen. Es wurden aber auch schon weibliche Exemplare gesichtet.

 

 

 

 

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