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12. September 2012 3 12 /09 /September /2012 18:57

Mit einer bisher noch nie dagewesenen Arroganz spielt die GEMA ihre übermächtige Stellung gegenüber den Musiknutzern in Deutschland aus: Ohne jegliche Bereitschaft, Kompromisse zu suchen oder zu verhandeln, hat sie eine neue Tarifordnung vorgelegt, die ab 1. Januar 2013 gelten soll.

Zwei Tarife (für Livemusik und für Tonträgermusik) sollen künftig insgesamt elf Tarife ersetzen.  Damit geht ein sehr großer Teil der mit diesen unterschiedlich gestalteten Tarifen erzielten Einzelfallgerechtigkeit verloren. Betroffen sind alle Veranstaltungen, in denen Musik live oder von Tonträgern (CD, DVD, PC, Laptop usw.) gespielt wird - vom Jazzabend bis zur Ü-30-Party, Tanzveranstaltungen, Silvesterfeiern, Bunte Abende aber auch Straßenfeste.

Die GEMA „verkauft“ ihre neue Tarifstruktur damit, dass sie einfacher und ausgewogener sei und zu deutlichen Vergünstigungen führe. Sie verschweigt aber, dass die Vergünstigungen nur verhältnismäßig wenige Veranstaltungen, mit Eintrittsgeld zwischen 2 und 8 Euro, betreffen. Für viele Musiknutzer bringt die Tarifstruktur hingegen Erhöhungen von zum Teil mehreren hundert bis zu über tausend Prozent mit sich.

Weitere Tarifänderungen führen zum Wegfall von Nachlässen (z.B. beim Abschluss eines Jahrespauschalvertrages) sowie zu weiteren Zuschlägen. So erhöhen sich die oben genannten Veranstaltungen um weitere 50 Prozent, wenn Musik länger als fünf Stunden gespielt wird. Die GEMA-Gebühren für eine Abendveranstaltung mit Musik, die um 19:30 Uhr beginnt, würden sich dann ab 0:30 Uhr nochmals deutlich verteuern. Discotheken, deren Veranstaltungen in der Regel von 22 bis 5 Uhr laufen, sind besonders betroffen. Ihnen drohen Erhöhungen von durchschnittlich 400 Prozent (6 Euro Eintritt, 200 qm Fläche) bis zu 1.400 Prozent (15 Euro Eintritt, 500 qm Fläche). Das ist existenzgefährdend.

Hinzu kommen bei Tonträgerveranstaltungen üblicherweise weitere prozentuale Zuschläge, sowie Zuschläge für die Verwertungsgesellschaft GVL. Diese Zuschläge erhöhen sich ebenfalls gewaltig, da sie auf Grundlage des GEMA-Tarifs berechnet werden.

Die GEMA will offensichtlich ihre Einnahmen auf Kosten der MusikveranstalterInnen und der MusiknutzerInnen erheblich steigern.

Dagegen gibt es eine Online-Petition - helft mit, damit Eintritte zukünfitg erschwinglich bleiben und kostenlose Musikveranstaltungen weiter möglich sind:

https://www.openpetition.de/petition/online/gegen-die-tarifreform-2013-gema-verliert-augenmass

Wir unterstützen diese Petition ausdrücklich, auch wenn wir der Meinung sind, die Gema-Mafia gehört ganz abgeschafft. Dann von ihr profitieren (neben den hochbezahlten Gema-Vorständen mit Millionen-Gehältern) vor allem die Top-Seller. Unbekannte Künstler dagegenkriegen von der Gema nur Mini-Beträge. 

Wer selbst Musikveranstalter ist, kann den Protest auch unterstützen, in dem er / sie möglichst oft dieses Lied spielt: 

Wie das funktioniert, wird im Lied erklärt. 

Ansonten hilft es natürlich, diesen Artikel ganz heftig weiterzuverbreiten. Beim Gesichtsbuch, auf Twitter, G+, diaspora, Real Live oder wo ihr euch sonst so rumtreibt. 

 

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28. August 2012 2 28 /08 /August /2012 22:16

http://asylaub.files.wordpress.com/2012/07/weblog.jpgAm 19. März 2012 begannen Flüchtlinge in Würzburg eine neue Ära des Protestes gegen die unmenschlichen Lebensbedingungen und das miserable Asylrecht in Deutschland. Flüchtlinge und UnterstützerInnen aus neun Städten in vier Bundesländern wollen mit Protestcamps auf der Straße.


Es wird zwei Wege geben. Einen Fußmarsch und eine, von der Strecke her längere, Bustour nach Berlin. Das Ziel dieser Aktionsform ist es, dass sich Flüchtlinge, die in den auf dem Weg liegenden Lagern wohnen, der Karawane anschließen. Die veranstalterINnen laden alle Gruppen, die helfen und zum Gelingen des Projektes beitragen wollen, dazu ein, uns – etappenweise oder auf dem gesamten Weg – Unterstützung zu leisten. Momentan gibt es zwar einige Unterstützerkreise, jedoch benötigen wir jede und jeden, um das große Ziel, das wir uns gesteckt haben, zu erreichen.

http://i1122.photobucket.com/albums/l532/DirekteAktion/Flucht_und_Migration/RPM_223811_412965898760815_1732955218_n.jpgFür Osnabrück, Hannover/Hildesheim und Braunschweig/Gifhorn werden noch  lokale Gruppen gesucht, die die Station eigenständig vorbereiten. 

Beide Routen sollen am 8.9. beginnen. Für Route 2 wurde folgender vorläufiger Ablauf vereinbart (Orte mit * brauchen noch regionale
Gruppen, die Infrastruktur und Kundgebung vorbereiten):

8. Würzburg *
9. Frankfurt
10. Wiesbaden/Mainz
11. Koblenz *
12. Bonn
13. Köln *
14. Solingen
15./16. Düsseldorf
17. Duisburg *
18. Essen
19. Dortmund
20. Büren/Paderborn
21. Bielefeld *
22. Münster *
23. Osnabrück *
24. Hannover/Hildesheim *
25. Braunschweig *
26. Magdeburg *
27. Berlin

- In Berlin würde die Autogruppe also vor der Fußgruppe ankommen und dort zur bestehenden Tentaction dazustoßen.

- In den Orten können dann Geflüchtete jeweils zur Route stoßen, um weiter mitzufahren.

- gewünscht ist regionale Schwerpunkte zu setzen (UNHCR in Bonn, Airport in FFM, Abschiebeknast in Büren) und die regionalen Lager einzubeziehen und unterschiedliche Aktionen zu machen

- Momentan gibt es noch keinen Überblick über die zu erwartende Anzahl Menschen, die an der (vermutlich kleineren) Route 2 mitfahren. Grobe Kalkulation ist maximal ein Reisebus. Falls Menschen jetzt bereits wissen, dass sie mitfahren, bitte melden, um die Planungen zu erleichtern.

 

 

Die VeranstalterInnen  laden alle Gruppen, die helfen und zum Gelingen des Projektes beitragen wollen, dazu ein – etappenweise oder auf dem gesamten Weg – Unterstützung zu leisten. Momentan gibt es zwar einige Unterstützerkreise, jedoch benötigen sie jede und jeden, um das große Ziel, das sie sich gesteckt haben, zu erreichen.

Die angestrebte Quantität wird die Qualität des Protestes steigern, denn der kollektive Charakter der Zielsetzung bedarf auch der Kollektivität der teilnehmenden und unterstützenden Gruppen. Die einzelnen Aufgaben sind in die fünf Arbeitsgruppen unterteilt. Damit es einfacher fällt, sich ein Bild der Tätigkeiten zu machen, hier kurze Beschreibungen -

 

Arbeitsgruppe Kommunikation:

1. Kontakte zu verschiedenen Gruppen in den Städten knüpfen, die auf der Route des Protestmarsches oder der Bustour liegen und die mögliche lokale Unterstützung ausloten. Es ist wichtig, dass beispielsweise der Schutz organisiert wird und Ordner gestellt werden, oder Solidarität mit den Streikenden bekundet wird. Im ersten Schritt muss die Arbeitsgruppe eine Liste von allen aktiven Gruppen erstellen, die vor Ort in Kontakt mit unserer Arbeitsgruppzur Planung beider Routen treten.
2. Verbindungen zu Anwälten schaffen, die sich mit Flüchtlingsrecht auskennen und jenen, die sich mit dem Versammlungsrecht beschäftigt haben, um eventuell entstehende Probleme beheben zu können.

 

Arbeitsgruppe zur Planung beider Routen:

Diese Gruppe, die sowohl aus AktivistInnen als auch aus Flüchtlingen besteht, ist dafür zuständig, alle logistischen Fragen zu klären und übernimmt die Organisation beider Routen.

1. Das Vorhaben benötigt bestimmte Genehmigungen. Die Karawane muss angemeldet werden, die Ruhestätten auf der Route und auch eventuelle Demonstrationen in den verschiedenen Städten. Damit wir allen Flüchtlingen Sicherheit gewährleisten können, ist dies ein sehr wichtiger Aspekt. Die Anmeldungen können auch von den lokalen Gruppen übernommen werden.

2. Begleitung der Karawane mit Fahrzeugen, in denen beispielsweise Material und die Sachen der Streikenden untergebracht werden können, oder solche, in denen sich Toiletten befinden – für den Fall, dass die Möglichkeit nicht gegeben ist, eine Raststätte aufzusuchen.

3. Wichtige organisatorische Fragen auf beiden Routen klären: a) Schlafplätze, b) Zelte und Schlafsäcke, c) Versorgung mit Essen und Trinken, d) Begleitfahrzeuge, e) Duschmöglichkeiten und Toiletten, f) Elektrizität (v.a. außerhalb der Städte), g) Erste Hilfe und medizinische Versorgung, h) Banner, Plakate, Megaphon usw.

Diese Liste ist offen – falls es andere Formen der Unterstützung gibt, benennt uns diese. Meldet euch beider Kontaktgruppe.

 

Arbeitsgruppe Medien:

1. Momentan kennt der Großteil der Presse das Anliegen des Streik der Flüchtlinge und trägt sie in die Öffentlichkeit. Um zu gewährleisten, dass nur und die volle Wahrheit veröffentlicht wird, ist es wichtig, dass die Pressearbeit von uns ausgeht. Es sollten alle freien Journalisten und die Presse auf einer Liste gesammelt und alle Informationen mitgeteilt werden. Auch sollte der Kontakt zu Journalisten und Medien geknüpft werden, die sich schon mit dem Thema der Flüchtlinge beschäftigt haben und bereit sind, den Protest zu begleiten, um gute Presseöffentlichkeit zu schaffen.

Detaillierte Informationen werden zusätzlich auf der offiziellen Homepage http://refugeetentaction.net  zu finden sein. Diese Homepage wird von den Flüchtlingen verwaltet, und beschreibt alles aus ihrer Perspektive – damit ist sie das Sprachrohr des Protestes und sollte verbreitet werden.

Alle unterstützenden und involvierten Gruppen sind ebenfalls eingeladen, ihre eigene Berichte zu verfassen und den Flüchtlingskampf inweitere Kreise zu tragen und bekannt zu machen. Werdet aktiv!

 2. Daneben werden Pressekonferenzen u.ä. in den verschiedenen Städten einberufen und organisiert, um lokale Öffentlichkeit zu schaffen. Organisiert die Orte für die Pressekonferenzen, informiert die lokale Presse und nutzt eure Kontakte.

 

Arbeitsgruppe Dokumentation:

 

1. Es ist wichtig, dass der Protest von Fotografen, Journalisten, Filmemachern usw. dokumentiert wird. Es werden alle, die Erfahrungen oder Bekannte haben, aufgerufen, uns dabei zu unterstützen.

 

Arbeitsgruppe Finanzen:

 

1. Dieser Protest steht trotz aller Probleme und Repressionen dort, wo er heute steht und er geht mit den Flüchtlingen und AktivistInnen in eine neue Phase über. Dafür bedarf es aber finanzieller Unterstützung. Wir bitten alle Organisationen, die ebenfalls die Isolation der Flüchtlinge und die unmenschliche Gesetzgebung verurteilen, uns zu unterstützen, sich mit der Arbeitsgruppe Finanzen in Verbindung zu setzen und Geld zu spenden.
Spenden können Sie auf das folgende Konto überweisen:

 

Förderverein Karawane e.V.

Kontonummer: 40 30 780 800

GLS Gemeinschaftsbank eG

BLZ: 430 609 67

Spendenkonto / Verwendungszweck: Protestmarsch Berlin

 

 

DIe VeranstalterInnen wollen keine Ruhe geben, bis ihre Forderungen vollständig erfüllt sind:

 - Stopp aller Abschiebungen

- Aufhebung der Residenzpflicht

- keine Lagerunterbringung

- schnellere Bearbeitung der Asylanträge, denn Asyl ist Menschenrecht und kein Privileg

 

Wir laden alle Gruppen, Einzelpersonen, Aktivistinnen und Aktivisten ein, ihre Solidarität mit der Aktion und den Forderungen der Flüchtlinge zu bekunden. Schreibt Solidaritätserklärungen, organisiert Solidaritätsaktionen, schließt euch uns an.

 

 

Kontakt:

Email-Ashkan.khorasani@gmail.com

Tel-017679837911

 

Arbeitsgruppe Kommunikation

Email: communication.refugeeprotest@gmail.com

 

Arbeitsgruppe Planung Routen

Email: logestic.refugeeprotest@gmail.com

 

Arbeitsgruppe Medien

Email: media.refugeeprotest@gmail.com

 

Arbeitsgruppe Dokumentation

Email: documentary.refugeeprotest@gmail.com.

 

Arbeitsgruppe Finanzen

Email: Financial.refugeeprotest@gmail.com

 

 

 

 

Siehe auch:

Weitere Artikel in der Kategorie "Internationale Solidarität", wie zum Beispiel:

Flucht als Menschenrecht: Amnesty Petition

E-Mail Aktion: Spekulation schafft Hunger

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Ägypten und Tunesien: USA und Deutschland auf der Anklagebank

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Gute Piraten, böse Piraten?

FSC-Holz-Umweltsiegel: Entführung, Folter, Vertreibung, Mord

CHEVRON im Amazonas: Saubermachen!

Homophobie ist eine gefährliche Krankheit

 

 

 

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24. August 2012 5 24 /08 /August /2012 22:07

http://www.regenwald.org/uploads/photos/teaser_small/ubs-geldwaesche-bmf.jpgDie berüchtigte Schweizer Bank USB (bekannt durch diverse Steuerbetrugs-Affären) behindert die Ermittlungen der Behörden in einem riesigen Tropenholz-Skandal. Sie schützt damit illegalen Holz-Raubbau und Korruption. Sie schadet damit betroffenen den Menschen und der Demokratie.

Im Mittelpunkt der Ermittlungen in der Schweiz steht das Züricher UBS-Konto von Musa Aman.Insgesamt sollen mehr als 71 Millionen Euro Schmiergeld aus illegalem Handel mit Tropenholz über dieses Konto gewaschen worden sein. Nach Erkenntnissen des BMF dienen auch weitere Konten der UBS-Bank dazu, Gelder der Tropenholzmafia zu legalisieren. Deswegen fordert der BMF von der UBS, die Konten von weiteren 46 politisch einflussreichen Personen aus Malaysia einzufrieren. 

Insgesamt sollen mehr als 70 Millionen Euro Schmiergeld aus dem Handel mit illegalem Tropenholz über UBS Konten gewaschen worden sein. Gemäß der Schweizer "Handelszeitung" nahm die UBS in Singapur von einem engen Vertrauten Musas auch Barchecks in Höhe von 15 Millionen Dollar entgegen. „Die UBS hat in dieser Affäre gegen international anerkannte Normen gegen Geldwäsche verstoßen“, schreibt der Schweizer Bruno Manser Fonds. „Wir haben deshalb die Finanzpolizei und die Bankenaufsicht in der Schweiz aufgefordert, Ermittlungen gegen die Bank aufzunehmen.“

 

Der Vereien "Rettet den Regenwald" hat eine Brief- / E-Mail Aktion gestartet, die das Geschäftsgebahren der UBS in den MIttelpunkt rückt. 

Bitte fordern Sie den Vorstand der UBS auf, mit den Behörden zu kooperieren und die skrupellosen Geschäfte mit der Tropenholzmafia zu beenden. 

Zur Aktion und weiteren Infos:

https://www.regenwald.org/aktion/886/schweizer-ubs-bank-waescht-geld-der-tropenholzmafia

Bitte helft, die Aktion weiterzuverbreiten! Danke! 

 

 

 

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Siehe auch:

 Weitere Artikel in der Kategorie "Umwelt & Natur" wie zum Beispiel:

Putzen und die Revolution

Brasilien: Amazonas Regenwald in Gefahr

Chevron will Nordsee mit Öl verseuchen

Warum Klimaskepsis Humbug ist, und Skeptiker gegen Humbug

Klimawandel? Eine einfache Entscheidung!

 

 

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17. August 2012 5 17 /08 /August /2012 15:23

http://limesse.de/bilder/limesse_sidebar.jpgVom 24. bis 26. August findet im Bahnhof-Langendreer in Bochum die 2. Libertäre Medienmesse statt. 


Zahlreiche Verlage, Radios, Web-Projekte und andereMedienproduzentInnen aus der BRD, der Schweiz, Spanien, denPhillipinen usw. usf. Werden sich vorstellen und zahlreicheVeranstaltungen (von der klassischen Lesung bis zum Stencil-Workshop)auf der Messe anbieten.

 

Für potentielle AusstellerInnen: Leider sind schon alle Standflächen vergeben, so dass sich alle potentiellen AustellerInnen nur noch für die 3. LibertäreMedienmesse vormerken lassen und natürlich die Messe auch als Gäste besuchen können.

 

Mehr Infos: 

http://limesse.de/

http://de.indymedia.org/2012/08/333269.shtml

 

Zeitgleich findet in Dortmund das erste AntifaCamp statt.

 

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15. August 2012 3 15 /08 /August /2012 18:56

Es ist die schiere Verzweiflung, die Tausende Menschen in Afrika zwingt, ihre Heimat zu verlassen. Brutale Kämpfe, die Angst vor Haft und Folter oder ein Leben ohne Perspektive treiben die Flüchtlinge dazu, die gefährliche Überfahrt über das Mittelmeer nach Europa zu wagen – und dabei ihr Leben zu riskieren

Mindestens 1500 Menschen kamen dabei 2011 ums Leben.

„Auf unserem Boot waren 18 Menschen, darunter ein Kind und zwei Frauen – eine davon schwanger“, berichtet ein Mann aus Nigeria gegenüber einer Ermittlerin von Amnesty International auf der italienischen Insel Lampedusa. „Plötzlich kam eine große Welle und wir kenterten, bevor wir die Fischerboote erreichen konnten. Alle fielen ins Wasser – sieben Menschen starben. Darunter auch ein Kind und die schwangere Frau.“

Wer nicht Schiffbruch erleidet, läuft Gefahr, auf hoher See abgefangen und zurückgebracht zu werden. Zu diesem Zweck schloss Italien bereits mit dem Gaddafi-Regime in Libyen ein Geheimabkommen und erneuerte dies im April 2012 mit der neuen libyschen Regierung. Es räumt Italien das Recht ein, Flüchtlinge abzufangen und nach Libyen zurückzuschicken, bevor sie überhaupt italienischen Boden betreten und einen Asylantrag stellen können.

Dieses Vorgehen verstößt gegen die Menschenrechte, denn in Libyen drohen Flüchtlingen willkürliche Verhaftungen, Folter und die Abschiebung in ihre Heimatländer.

Setzen Sie dagegen ein Zeichen! Beteiligen Sie sich an unserer Online-Petition und fordern Sie Italien auf, diese Zusammenarbeit mir Libyen zu beenden:http://www.amnesty.de/sos-europa

 

Video mit mehr Infos: 

 


 

 

Siehe auch:

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12. August 2012 7 12 /08 /August /2012 14:48

Vom 28.8. bis 2.9. findet in Dortmund ein bundesweite Antifacamp statt. 

Das Camp ist eine direkte Reaktion auf den angekündigten Naziaufmarsch zum Antikriegstag am 1. September und die von den Nazis ausgerufenen “Aktionswochen”. Es soll Raum schaffen, um bundesweit Erfahrungen austauschen und um antifaschistische Kämpfe praktisch anzugehen.

Durch Aktionen in den Stadtteilen und inhaltliche Workshops sollen Themen wie gesellschaftlicher und staatlicher Rassismus mit Antinaziarbeit verknüpft werden. Darüber hinaus soll die soziale Frage klar antiautoritär und antifaschistisch gestellt und progressive antimilitaristische Akzente gesetzt werden.

 

Zu dem Camp rufen zahlreiche Gruppen aus ganz Deutschland auf. 

 

In einigen Städten gibt es vorab Info-Veranstaltungen: 

Ansonsten gibts noch zahlreiche weitere Infos auf der offiziellen Camp-Seite.

 

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Siehe auch:


Mach meinen Kumpel nicht an: Wettbewerb "Die Gelbe Hand" 2012/2013

Nazis in Sachsen: Sprengstoff mit Steuergeldern gekauft?

Müssen Demos gegen Nazis wirklich sein? Kann man die nich einfach mal wegignorieren?


Sowie weitere Artikel in der Kategorie "Nazi-Aktivitäten", zum Beispiel: 

Wanderausstellung "Opfer rechter Gewalt seit 1990 in Deutschland"

Facebook wirbt für die NPD

Flattr finanziert die Nazis

Yes, its Fremdenfeindlichkeit 

Piratenvideo: Der alltägliche Rassismus (in Deutschland)

Geithain - Nazi-Stadt!

Happy Birthday Farrokh Bulsara!

Mit Uwe Seeler gegen Nazis

nazis sind wie staub....

8. Mai: Feiern wir den Sieg über das Böse!

 Kritische Anmerkungen zum 13.2.

Ein Faschist, der nichts ist, als ein Faschist ...

Mein, dein, unser... täglicher Rassismus 

 

 

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11. August 2012 6 11 /08 /August /2012 17:46

http://i1122.photobucket.com/albums/l532/DirekteAktion/313524_456681824363869_852752646_n.jpg

 

Demo, Kundgebung, Aktionen

Freitag, 31. August 2012

Beginn: 13 Uhr vor dem Rathaus

Demo (über Friedrichsplatz) zu Kraus-Maffei Wegmann 

14 Uhr Zwischenhalt vor KMW (Wolfhager Str.)

14:30 Abschlusskundgebung vor dem Rathaus

 

Mehr Infos: 
http://www.friedenskooperative.de/gifs/akt12ks.pdf  (PDF) 

 

Siehe auch: 

Friedensdemonstration “Global Peace” am 15. September 2012 in Berlin

Kampagne: Saudi-Panzer stoppen

Liebe Christen in der CDU / CSU,

 

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11. August 2012 6 11 /08 /August /2012 16:32

http://i1122.photobucket.com/albums/l532/DirekteAktion/AktivGegenNazis/flyer_erste_seite_fr_webjpg_thumbnail_283x606.jpgDer Verein „Mach meinen Kumpel nicht an“ tritt für gleiche Rechte für alle ein. Seit seiner Gründung vor 25 Jahren engagiert er sich gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Rechtsextremismus. Damit ist der Verein eine der ältesten antirassistischen Organisationen in Deutschland.

Die Gelbe Hand wurde im Laufe der Jahre immer mehr zum übergreifenden Symbol

  • gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit

  • für Gleichberechtigung und Chancengleichheit

  • für ein interkulturelles Miteinander 

Jedes Jahr veranstaltet der Verein den Wettbewerb "Die Gelbe Hand", der dazu anregen soll, sich mit Rassismus und Rechtsextremismus in der Arbeitswelt auseinander zu setzen.

Berufsschülerinnen und Berufsschüler sowie alle Jugendlichen, die sich in einer beruflichen Ausbildung befinden, sind aufgerufen, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen und entsprechende Beiträge einzusenden.

Prämiert werden Plakate, Bilder, Flugblätter, Videos und andere Projekte, die sich gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, und Rechtsradikalismus wenden.

Auf der  Webseite des vereins findet ihr viele Beispiele und Materialien, die euch Anregungen geben können:

 

Informationen, Definitionen, Dokumente, Zahlen und noch mehr Projekte findet Ihr auch auf zahlreichen Webseiten, z.B.:

  • www.migration-online.de: Informationen rund um das Thema Migration, u. a. thematische Beiträge, Hintergrundinformationen, Zahlen, rechtliche Rahmenbedingungen etc.
  • www.idaev.de: Informationen für die Schul- und Jugendarbeit zu Themen: Toleranz, Integration, interkultureller Jugendarbeit, antirassistischen Trainings, Migration und Rechtsextremismus;
  • www.annefrankguide.net: Informations- und Quellenmaterial zu Anne Frank und dem Zweiten Weltkrieg u. a. Datenbank mit Hintergrundtexten, Fotos und audiovisuellem Material; 
  • www.zukunft-braucht-erinnerung.de: Informationen zu den Themen Holocaust und Antisemitismus; 
  • www.proasyl.de: Informationen zu Asyl, Flucht und Zuwanderung; - www.antidiskriminierungsstelle.de: Dokumente und Projekte zur Diskriminierung und Gleichbehandlung; 
  • www.fes-online-akademie.de: Texte, Dokumente und Unterrichtsmaterial für den Umgang mit rechtsextremistischen Einstellungen und Verhaltensweisen;
  • www.integrationsbeauftragte.de Informationsangebot zu Fragen der Ausländer-, Migrations- und Flüchtlingspolitik (z.B. Ausbildungssituation junger Migranten).
  • www.migration-info.de: aktuelle Informationen über Migration, Integration, Zuwanderungspolitik und Bevölkerungsentwicklung weltweit; 
  • www.mut-gegen-rechte-gewalt.de: Informationen u. a. zu aktuellen gesellschaftspolitischen Entwicklungen rund um Rechtsextremismus und Rassismus, Lexika, viele Links und Artikel mit Hintergrundinformationen; 
  • www.bnr.de: aktuelle Entwicklungen und Hintergründe in der rechten Szene;
  • www.buendnis-toleranz.de: Datenbank mit Initiativen und Projekten aus den Themenbereichen: Demokratie, Toleranz, Integration, Extremismus, Antisemitismus;
  • www.internationale-wochen-gegen-rassismus.de: Materialhefte mit Aktionen und Hintergrundinformationen im Rahmen der Internationale Woche gegen Rassismus;
  • www.schule-ohne-rassismus.org: Projekte an Schulen gegen Rassismus.

Aktionen, Informationen, Dokumente und Stellungnahmen zu den Themen Migration, Integration, Rassismus und Rechtsextremismus findet Ihr auch auf den Webseiten des Deutschen Gewerkschaftsbundes und seiner Mitgliedsgewerkschaften:

 

Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler an Berufsschulen/-kollegs und alle Jugendlichen, die sich derzeit in einer beruflichen Ausbildung befinden – aus dem ganzen Bundesgebiet. Ebenfalls teilnehmen können Beschäftigte aus Betrieben und Verwaltungen.

Zum Beispiel:

  • Azubis eines Jahrgangs mit ihren Ausbilderinnen und Ausbildern 
  • Klassenverbände an Berufsschulen und überbetrieblichen Ausbildungszentren mit ihren Lehrerinnen und Lehrern 
  • Arbeits- und Projektgruppen an Berufsschulen, in Betrieben und Verwaltungen 
  • Jugend- und Ausbildungsvertretungen (JAV
  • gewerkschaftliche Gruppen oder Initiativen

 

Teilnahmebedingungen

Anmeldeformular (Format MS Word: .doc) 

 

Wer die Arbeit des Vereins unterstützen will, findet weitere Materialien hier sowie  Broschüren und Handreichungen sowie weitere Veröffentlichungen:

  • Die Broschüre Mut zur Zivilcourage stellt Handlungsmöglichkeiten bei der Konfrontation mit rassistischer Gewalt vor.

  • Die Handreichung "Aktiv werden gegen Rechts" gibt Anregungen für Aktivitäten gegen Rechtsextremismus, Rassismus und die Gleichberchetigung von MIgrantInnen in der Arbeitswelt und stellt Beispiele aus der berufsschulischen und betriebliche Praxis vor.
  • Der Verein hat eine exemplarische Auflistung von Aktivitäten des Deutschen Gewerkschaftsbundes gegen Rechtsextremismus und Rassismus im Jahr 2006 erstellt. Auch für das Jahr 2007 soll es eine Zusammenstellung gewerkschaftlicher Aktionen geben.

 

  • Im Netz gegen Rechts - Beispiele aus der Praxis “ stellt die Projekte vor, die beim Wettbewerb 2005 ausgezeichnet wurden. Dokumentiert werden eine Vielzahl unterschiedlicher Materialien wie Broschüren, Plakate und vor allem Webseiten.

 

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Siehe auch:

Nazis in Sachsen: Sprengstoff mit Steuergeldern gekauft?

Müssen Demos gegen Nazis wirklich sein? Kann man die nich einfach mal wegignorieren?


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Wanderausstellung "Opfer rechter Gewalt seit 1990 in Deutschland"

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Yes, its Fremdenfeindlichkeit 

Piratenvideo: Der alltägliche Rassismus (in Deutschland)

Geithain - Nazi-Stadt!

Happy Birthday Farrokh Bulsara!

Mit Uwe Seeler gegen Nazis

nazis sind wie staub....

8. Mai: Feiern wir den Sieg über das Böse!

 Kritische Anmerkungen zum 13.2.

Ein Faschist, der nichts ist, als ein Faschist ...

Mein, dein, unser... täglicher Rassismus 

 

 

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2. August 2012 4 02 /08 /August /2012 09:10

http://i1122.photobucket.com/albums/l532/DirekteAktion/Frieden/Friedensdemo_15_9_2012_Berlin.jpgUnter dem Motto „Global – Peace“ laden die Gruppen „Friedvoller Aufstand“ „Acampada Berlin“ „Echte Demokratie Jetzt“ “Occupy” und “Berlin gegen Krieg”  am 15.09.2012 zu einer Friedensdemonstration nach Berlin ein.

 

Mit kreativen Aktionen, und einer abschließenden Lichtinstallation am Abend, möchten sie  Zeichen setzen für Frieden und Völkerverständigung in der Welt.

Der 15.09. ist der internationale Tag der Demokratie. Das Anliegen der Organisatoren ist es, diesen Tag zu nutzen, um auf den Zusammenhang von „Echter Demokratie“ (Basisdemokratie) und Frieden aufmerksam zu machen, denn Kriege liegen immer nur im Interesse weniger.Mit einer Basisdemokratischen Ordnung könnten Kriege vermieden werden, da die Mehrheit diese ablehnt.

Solidarisch werden wollen sie zusammen mit zahlreichen anderen Initiativen und Organisationen, Künstlern und Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik, Kultur am 15. September die folgenden Standpunkte öffentlich machen und vertreten:

Weltweit gehen Menschen auf die Straßen und Plätze, um einen grundlegenden gesellschaftlichen Wandel anzustoßen. Die massiven Probleme und Ungerechtigkeiten in Wirtschaft, Natur und sozialem Miteinander haben weltweit ihren Ursprung in einer unsolidarischen und naturzerstörenden Wirtschaftsordnung, fortwährendem Demokratieabbau, einem unsolidarischen Geldsystem sowie ungerechten Eigentumsverhältnissen. Das System ist nicht in der Krise, sondern die Krise ist das System! Nur gemeinsam werden wir in der Lage sein, ein gerechtes und solidarisches Miteinander zu entwickeln!

ECHTE DEMOKRATIE

Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft fühlen sich von ‘der Politik’ nicht vertreten und wollen die Gesellschaft, in der sie leben, selber gestalten. Schauen wir gemeinsam nach vorne, damit alle eine Stimme haben und diese auch von allen gehört wird: für dezentrale und basisdemokratische Strukturen!

FRIEDEN

Kriege dienen nur den Profitinteressen, nicht nur von Rüstungskonzernen – nationale Eliten bauen damit ihren Herrschaftsbereich aus – auf Kosten von unzähligen Menschen, die dafür mit Leib und Leben bezahlen müssen. Ganze Landstriche werden tagtäglich zerstört und unbewohnbar gemacht, Ressourcen geplündert – im Namen „unserer Demokratie“ und durch „unsere” Regierungen unterstützt. Schluss mit allen Kriegen und Schluss mit allen Kriegsvorbereitungen! Abrüstung sofort! Stopp der Rüstungsproduktion!

SOLIDARITÄT

Weltweit wird im Zuge der Finanzkrise eine massive Verarmungspolitik umgesetzt. Banken und Großkonzerne nutzen die Krise um ihre Macht Schritt für Schritt zu vergrößern. Innerhalb der EU wird die Finanzkrise in eine Staatsschuldenkrise umgedichtet, um Demokratie, Arbeitnehmerrechte, Löhne und Sozialstaat weiter abzubauen und die verbleibenden Gemeingüter zu privatisieren. Diese Politik dient nur einer kleinen Elite und muss sofort gestoppt werden! Für globale Solidarität und gerechte Umverteilung.

FREIHEIT UND MENSCHENRECHTE

Wir stehen für die uneingeschränkte, weltweite Umsetzung der Menschenrechte ein. Wir bestehen auf ein Ende staatlicher Kontrollen privater Lebensbereiche, bedingungsloses Versammlungsrecht sowie eine uneingeschränkte Meinungs- und Pressefreiheit!

ECHTER WANDEL

Für sie steht außer Frage: Politik, Wirtschaft und Finanzsystem müssen völlig neu organisiert werden. Es gibt genug für alle! Hunger und Armut sind vor allem das Ergebnis ungerechter Verteilung. Es soll Schluss sein mit dem Profit- und Wachstumswahn, Schluss mit der Degradierung des Menschen zu „Humankapital“! Schluss mit dem Raubbau an Tier und Natur! Sie wollen ooperation statt Konkurrenz! Miteinander statt Gegeneinander! Solidarität und Demokratie statt Kapitalismus!

(Diese Grundsatzerklärung wurde erstmals anlässlich des 1. Jahrestages der Platzbesetzungen in Spanien, als Aufruf für einen globalen Aktionstag im Mai 2012 verbreitet.)

Um positive Signale zu setzen, möchten wir am 15.September ab Einbruch der Dämmerung eine Friedensbotschaft mittels einer Lichtformation in die Welt tragen. 

 Über eine breite Beteiligung und Unterstützung durch weitere Initiativen würden sich die Veranstalter sehr freuen!

Aufruf-Video: 

 

 

 

Geplanter Ablauf (kann sich noch ändern): 

Uhrzeit: Beginn 17.00 Uhr--> Auftaktkundgebung mit Redebeiträgen und Live-Musik auf dem Alexanderplatz bis ca. 18.00 Uhr, danach Demozug mit Ziel Brandenbruger Tor/Reichstag bis ca. 20.00 Uhr Route: Vom Alex über Karl-Liebknechtstr., Unter den Linden, über den Bebelplatz (dort Zwischenkundgebung), dann auf die Behrenstr. am Holocaust-Mahnmal vorbei, dann über Ebertstr. zum Brandenburger Tor, Bildung einer (noch nicht festgelegten) Lichtformation ab 20.00 Uhr,----> dann Abschlusskundgebung mit Musik

(Uhrzeiteiten sind erstmal grob festgelegt, und müssen je nach zu erwartender Teilnehmerzahl und möglicher Demoroute eventuell angepasst werden). 

Weitere Informationen zum Ablauf folgen hier: 

http://friedensbuendnis-berlin.de/

Hier könnt ihr den Aufruf als Gruppe oder Einzelperson unterstützen: 

http://friedensbuendnis-berlin.de/unterstutzer/

 

Folgende Wünsche haben die Veranstalter an Mit-DemonstrantInnen und UnterstützerInnen: 

 

Auf die “Unterstützung” von Rechtspopulisten und Nazis verzichten wir ausdrücklich auf dieser Unterstützerliste und auf der Demo!

Zudem lehnen wir jegliche Art von Gewalt auf der Demonstration ab und bitten auf das Zeigen von Parteisymbolen zu verzichten.

Zeigt, solche Losungen und Aussagen, die auch Außenstehenden den Inhalt der Friedensdemo deutlich machen.

 

 

 

Die “Global Peace” Friedensdemonstration am 15.9. unterstützt ausdrücklich
die Aktionen der Berliner Friedensbewegung die traditionell zu dieser Zeit stattfinden.
Termine werden in Kürze hier und unter http://www.friko-berlin.de bekanntgegeben

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29. Juli 2012 7 29 /07 /Juli /2012 18:44

http://www.netz-gegen-nazis.de/files/keinort-pasewalk-2.jpgDie NPD will das diesjährige „Pressefest“ ihres Parteiorgans „Deutsche Stimme“ erstmalig in Mecklenburg-Vorpommern abhalten. Bei der Veranstaltung treten regelmäßig Parteikader als Redner*innen sowie rechtsextreme Liedermacher*innenund Bands auf. Dementsprechend hoch waren stets auch die Besucherzahlen. 2006 besuchten 7000 Neonazis diese rechtsextreme Propagandaveranstaltung, damals in Dresden-Pappritz. Erst 2010 wurde das Pressefest wieder neu aufgelegt. Etwa 2000 Rechtsextreme nahmen an der Veranstaltung im sächsischen Jänkendorf teil.

 

Im Vorfeld des NPD-Pressefestes in Viereck bei Pasewalk am 10. und 11. August setzt der Landkreis Vorpommern-Greifswald zusammen mit der Amadeu Antonio Stiftung ein deutliches Zeichen. Der Landkreis wird „Kein Ort für Neonazis“. Mit dieser Aktion soll nicht nur gegen das Neonazi-Fest mobilisiert werden, der Landkreis will sich auch dauerhaft mit der Kampagne gegen rechte Vereinnahmungsversuche engagieren.

Genaue Aktionen am Tag des Pressefestes stehen scheinbar noch nicht fest, näheres jeweils aktuell unter: http://www.vorpommern-weltoffen-demokratisch-bunt.eu/

 

Begleitet wird die Kampagne durch die Verteilung von 250.000 Postkarten mit dem Aufdruck „Kein Ort für Neonazis“ an Haushalte im Landkreis Vorpommern-Greifswald. Die Postkarte dient als Aufforderung an die Bürgerinnen und Bürger, ihrem Protest gegen Neonazis in ihrer Region Ausdruck zu verleihen. So haben sie die Möglichkeit an unterschiedlichen geplanten Gegenveranstaltungen, zum Beispiel einer Menschenkette von Pasewalk nach Viereck, teilzunehmen oder im Landkreis mit „Kein Ort für Neonazis“-Postern ein sichtbares Zeichen zu setzen. Unterstützt wird die Kampagne von der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommerns.

Die Postkarte zum Download:

www.amadeu-antonio-stiftung.de/w/files/pdfs/postkarte-kein-ort-hgw-1.pdf

 

 

Mehr Infos auch unter: 

 

http://www.netz-gegen-nazis.de/artikel/vorpommern-greifswald-wird-%E2%80%9Ekein-ort-f%C3%BCr-neonazis%E2%80%9C-breite-mobilisierung-gegen-das-neonazi

http://kombinat-fortschritt.com/2012/06/04/npd-zeitungs-pressefest-in-vorpommern-im-schweinestall/

http://www.lautgegennazis.de/blog/2012/07/04/04-07-2012-deutsche-stimme-plant-ihr-pressefest-in-viereckpasewalk-mit-der-naziband-lunikoff-verschworung-und-npd-prominenz-am-10-11-08-2012-muss-vorpommern-aufstehen/

 

Wer aus Greifswald hinfahren will, kann sich den dortigen Grünen anschließen: " . Zur Mitfahrt im gemeinsamen Bus der Westmecklenburger Kreisverbände von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sind alle engagierten Schwerinerinnen und Schweriner willkommen." Mehr infos:
http://www.gruene-schwerin.de/Detail.2288+M5ee7f2edf9b.0.html  

 

 

 


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