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17. März 2011 4 17 /03 /März /2011 21:50

Es begann mit einer Idee am Sylvester-Abend. Da hab ich auf  dieses hier gezwitschert:

 

http://i1122.photobucket.com/albums/l532/DirekteAktion/Anti-Atom/GuteVorsaetzefr2011.jpg

 

Trotz des (peinlichen) Tippfehlers ( Alk ist schlecht!) habe ich daraufhin viele Rückmeldungen bekommen von Leuten, die schon gekündigt hatten oder kurz davor waren, es zu tun.

 

Hey, dachte ich, das könnte man zur Lawine auswachsen lassen. Eine virale Testimonial-Kampagne gegen Atromstrom, wie die Werbe-Fuzzis bei mir im Büro sagen würden.

 

http://i1122.photobucket.com/albums/l532/DirekteAktion/Anti-Atom/Mal_richtig_abschalten.jpgAlso werde ich die Selbstbekenntnisse aller Menschen, die mir mitteilen, dass sie auf echten regenerativen Strom gewechselt sind

 

a) Hier sammeln & verlinken

 

b) Auf Twitter & Identi.ca & Facebook verbreiten

 

c) Andere dazu aufrufen, dasselbe zu tun

 

Folgendes müßt ihr also tun, um mindestens zwei Ehren-Nennungen zu bekommen:

 

1.) Bei eurem Atom-Strom-Anbieter kündigen, indem ihr zu einem reinen & echten Öko-Strom Anbieter wechselt. Auch wenn der einen sog. Ökostrom-Tarif anbietet: Solange er auch Atomstrom anbietet -> Kündigen!

 

Wenn ihr selbst nicht Stomkunde seid: Ihr könnte alternativ auch eure Eltern/Vermieter/Arbeitgeber überzeugen!

Wenn ihr schon so lange gewechselt seid, das es keine Erwähnung mehr wert ist: Überzeugt alternativ einen Freund, Bekannten, Verwandten oder Arbeitkollegen

 

2.) Eine Blog-Artikel und / oder einen Twitter oder Identi.ca-Post (Twitt / Dent) schreiben (am besten beides) und euch darin dazu bekennen.

Ihr könnt gern darin erwähnen, von wem zu wem ihr wechselt.

 

3.) Lasst mich wissen, dass (und wo) ihr es getan habt. Bei Twitts / Dents reicht es, wenn ihr darin "@DirekteAktion" erwähnt. Ansonsten schreibet eine E-Mail an arschtritt-fuer-atomstrom@web.de

 

4.) Gebt mir etwas Zeit: Ich werde die Rückmeldungen nicht täglich abarbeiten können (ich hab ein Leben), aber mindestens einmal pro Woche (außer im Urlaub).

 

So tut ihr was gegen die Atom-Lobby und steigert gleichzeitig eure Zugriffszahlen / Follower 

 

Wer noch etwas mehr tun will:

 

5.) Diese Seite verlinken

 

6.) Für diese Aktion werben

 

7.) Eure Bekenntnisse auch in anderen Foren & sozialen Netzen verbreiten

 

8.) Meine Meldungen auf Identi.ca / Twitter re-denten (RD) / re-tweeten (RT)

 

9.) Für den Atomausstieg werben

 

 

Hier die Liste der bekennenden Aussteiger (Stand 3.1.2011):

 

- Dave Kay  (Twitter): Zwei Tage vor Sylvester, bald Kunde bei naturstrom.de 

- Sascha242(Twitter): "Schon 2010 gemacht!"

- Martin Sanio (Blog): "Seit dem 1.1.2011 bekomme ich meinen Strom von Greenpeace-Energy e.G. Ich bin vorher vom lokalen Anbieter BS-Energy Strom versorgt worden."

- pirate_slash (Twitter): Von Stadtwerke Düsseldorf AG hin zu naturstrom.de - 100% Erneuerbare Energien & 3 €/Monat günstiger als vorher.

- DaKrys (Twitter):"Habe meine Eltern vor zwei Jahren überzeugt zu den Elektrizitätswerken Schönau zu wechseln!"

- andI611 (Twitter): Wenn ich noch einen  Atomstrom-Anbieter hätte, gern....

HP Fischer (Blog) Zum 1.1.2011 von der  RheinEnergie AG erfolgreich zum Stromanbieter naturstrom gewechselt

LaylaNey  (Twitter): von Stadtwerke Leipzig AG hin zu naturstrom.de - 100% erneuerbare Energien!

Eberhard Huber aka Team_im_Project (Twitter): ... schon gewechselt, weitere Überzeugungsarbeit läuft

- aabaco aka Thomas PaulThomas Paul (Twitter): seit 9 Jahren bei Lichtblick; heute nicht der Favorit; beim nächsten Umzug evtl. Wechsel

- Bastian Schmidt (Mail) meldet: Von Energieversorgung Oberhausen AG nach Naturstrom AG 100% Erneuerbare Energien & 50 € weniger pro Jahr.

 

Wir warten auf deine Wechsel-Meldung :-)

 

 

Siehe auch:

Anti-AKW-Bilder für eure Blogs

Weitere Artikel in der Kategorie "Atomenergie", wie zum Beispiel:

Fukushima heißt ABSCHALTEN!

Wie kann ich aus der Ferne den Anti-Atom-Protest unterstützen?

Lehren aus dem Castor-Transport

Die Atom-Kriegserklärung

Video: Kernzeit

Atom ist Monopol-Technologie

Atom-Alarm: Schütze Dein Atomkraftwerk! (Online-Spiel)

Decke im Atommülllager Asse eingestürzt 

Alptraum Atommüll 

 

 

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15. März 2011 2 15 /03 /März /2011 15:35

Für die Lebensmittel-Mafia ist kein Betrug zu dreist -doch sie fürchtet öffentlichen Druck und das ihre Methoden bekannt werden. Das zeigt eindrücklich der Fall des Gutfried-Geflügelschweins.

 

Doch es gibt weitere freche Fälle von Verbraucherbetrug: Machen Sie mit bei den aktuellen Mitmach-Aktionen von  abgespeist.de:

http://www.abgespeist.de/abgespeist/content/e10318/e10333/e10339/e10345/fw_kuehne_186x345px_ger.pngKühne Schlemmertöpfchen: Außen Premium, innen Aromen

Trotz mittlerweile mehr als 7.000 Beschwerden werden die mit Farbstoff und Aromen versetzten Industriegurken weiterhin als „beste natürliche Zutaten“ mit „erlesenen Kräutern“ verkauft. Beschweren Sie sich jetzt direkt bei Kühne, damit das endlich ein Ende hat!

http://www.abgespeist.de/abgespeist/content/e10161/e10176/e10182/e10188/nimm2_186x320px_ger.pngStorck nimm2: Der Etikettenschwindel für die ganze Familie

Auch Storck stellt auf stur: Nach wie vor sollen Eltern glauben, dass nimm2 die besseren Süßigkeiten seien. Doch auch zugesetzte Vitamine machen Bonbons weder wertvoll noch gesund. Lassen Sie sich das nicht gefallen und beschweren Sie sich jetzt direkt bei Storck!

 

http://i.imgur.com/hm28W.pngStockmeyer Ferdi Fuchs: Der tägliche Beitrag zum späteren Bluthochdruck

In einer E-Mail an die Verbraucher erklärt das Unternehmen, dass der viel zu hohe Salzgehalt der „Ferdi Fuchs Mini Würstchen“ unter Umständen tatsächlich gesenkt werden soll – konkret wird der Hersteller aber nicht. Und bewirbt sein Produkt weiter so, als sei es gesund und auf die Ernährungsbedürfnisse von Kindern abgestimmt. Fakt ist: Kinder essen zu viel Salz, Ferdi Fuchs trägt dazu bei. Beschweren Sie sich deshalb jetzt bei Stockmeyer, damit die Ankündigung keine Ankündigung bleibt und der Salzgehalt gesenkt wird!

 

Klicken Sie sich rein! Sagen sie es weiter!  Wenn wir nicht reagieren, wird die Lebensmittel-Mafia uns hemmungslos weiter betrügen.

 

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15. März 2011 2 15 /03 /März /2011 08:40

http://foodwatch.de/foodwatch/content/e10/e42648/e42664/klonfleisch_aktionteaser_ger.jpgWas in den USA bereits gang und gäbe ist, kommt auch zu uns. Jenseits des Atlantiks  werden Zuchtbullen geklont, ihr Fleisch und vor allem das ihrer Nachkommen liegt ohne jeden Hinweis im Supermarktregal.

Auch in Europa sind Lebensmittel von den Nachfahren geklonter Tiere längst im Handel. Das geht aus einem internen Papier der Europäischen Kommission hervor, das die Organisation Testbiotech veröffentlicht hat.

Jetzt entscheidet die EU darüber, wie Klonfleisch und zum Beispiel Milch von den Nachfahren geklonter Kühe in Europa vermarktet werden darf. Das EU-Parlament ist für enge Beschränkungen, die Kommission lehnt das ab.

An diesem Mittwochabend (16. März) versucht ein Vermittlungsausschuss, eine gemeinsame Position zwischen den Abgeordneten und den Regierungen der 27 EU-Mitgliedstaaten zu verhandeln. Nur bis Ende März haben sie Zeit für eine Einigung, sonst bleibt alles beim Alten. Und das bedeutet: Keine Kennzeichnungspflicht für Klonprodukte.

Wie in den USA wird den Verbrauchern in Europa Klonfleisch weiterhin einfach untergejubelt, ob sie wollen oder nicht! Bitte unterstützen Sie deshalb jetzt unsere neue E-Mail-Aktion und fordern Sie von Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner, dass sie auf EU-Ebene für eine Kennzeichnungspflicht stimmt:

http://foodwatch.de/kampagnen__themen/klonfleisch/e_mail_aktion/

Die EU-Kommission lehnt eine Kennzeichnung ab, weil sie keinen Handelsstreit mit den USA riskieren will. Falls sie die Importe von Zuchtmaterial und Klonprodukten erschwert, befürchtet sie „Vergeltungsmaßnahmen“ der USA: Diese könnten dann im Gegenzug den Import von Agrar- und anderen Industrieprodukten aus Europa stoppen.

So werden die europäischen Verbraucher gleich mehrfach über den Tisch gezogen. Mit ihren Steuergeldern wird eine gigantische Überproduktion vor allem von Schweinefleisch subventioniert. Damit die europäischen Bauern diese Produkte doch noch loswerden, obwohl sie preislich auf dem Weltmarkt kaum konkurrenzfähig sind, erhalten sie Exporterstattungen – der Steuerzahler bezahlt ein zweites Mal. Und der EU-Kommission sind funktionierende Exportmärkte offenbar wichtiger als Transparenz für die eigenen Bürger – nur so ist es zu erklären, dass sie diesen auch noch Klonfleisch ohne Kenntlichmachung unterjubeln will, um den Handelspartner USA nicht zu verärgern.

Soweit darf es nicht kommen!

Auch wenn nach heutigem Kenntnisstand keine gesundheitlichen Bedenken gegen die Produkte geklonter Tiere bestehen, lehnen  die Verbraucher in Europa Klonprodukte mit deutlicher Mehrheit ab, aus den unterschiedlichsten Gründen. Vor allem aber wollen sie selbst entscheiden, ob sie solche Produkte kaufen oder nicht. Für diese Wahlfreiheit brauchen wir eine klare Kennzeichnung.

Bis Ende März fällt die Entscheidung über die Kennzeichnung von Klonfleisch. Die deutsche Agrarministerin spielt dabei eine entscheidende Rolle. Jetzt kommt es auf Ihre Stimme an: Fordern Sie Frau Aigner auf, für eine EU-weite Kennzeichnungspflicht von Klonprodukten zu sorgen – unterzeichnen Sie jetzt unsere E-Mail-Aktion und leiten Sie diese E-Mail an Ihre Freunde und Bekannten weiter:

http://foodwatch.de/kampagnen__themen/klonfleisch/e_mail_aktion/

 

 

 

http://foodwatch.de/foodwatch/content/e10/e42648/e42664/klonfleisch_aktionteaser_ger.jpg

Siehe auch:

Weitere Artikel in der Kategorie "Lebensmittel", zum Beispiel:  

Wiederholungstäter Zott: Monte Drink bleibt Zuckerbombe

Bienensterben bedroht unsere Nahrungsproduktion

Kein Dioxin auf unsere Teller!

McDonald's Hamburger mit Gentechnik

Das Gutfried-Geflügelschwein

Nutella Boykott - eine Zwischenbetrachtung

Verbraucherinformationsgesetz

Der Physalis-Trick - Wie Pfanner dreist die Kunden zum 2.Mal verschaukelt

Food-Konzerne zahlten 1 Milliarde Euro um die Ampel zu verhindern

Die große nimm2 - Lüge

Schluss mit dem Frische-Betrug bei Fleisch

Klebeschinken = Klageschinken

"Monte Drink" von Zott, die dreisteste Werbelüge des Jahres

Bertolli-Sauce jetzt mit verschlechterter Rezeptur

Kraft Foods lügt beim Philadelphia "himmlisch gut" 

Deutsche lehnen Gen-Food ab
Imitat-Essen: Wie Politik und Industrie vom Betrug ablenken

 

 

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14. März 2011 1 14 /03 /März /2011 20:27
http://www.campact.de/img/atom2/japan/kampagnenseite_430.jpg  

Jetzt Konsequenzen ziehen!

Fassungslos verfolgen wir die nukleare Katastrophe in Japan. Bundeskanzlerin Merkel will jetzt alle Reaktoren auf ihre Sicherheit prüfen. Doch Fukushima lässt nur eine Konsequenz zu: AKWs abschalten - und zwar jetzt! Unterzeichnen Sie den Campact Appell an Merkel!

 

Nach dem schweren Erdbeben am Freitag hat sich im Atomreaktor Fukushima 1 eine nukleare Katastrophe ereignet und auch in einem zweiten Meiler ist eine Kernschmelze höchstwahrscheinlich. Das Ausmaß und die Folgen sind noch immer nicht absehbar.

 

Als Reaktion auf die Reaktorkatastrophe in Japan kündigte Bundeskanzlerin Merkel an, die Sicherheit der deutschen Atomreaktoren zu überprüfen. Jetzt müssen wir dafür sorgen, dass es nicht beim unverbindlichen Prüfen bleibt. Die Konsequenz aus Fukushima kann nur eine sein: AKWs abschalten - und zwar jetzt! Unterzeichnen Sie unseren Appell!

Fordern Sie Konsequenzen von der Kanzlerin!

 

http://www.campact.de/img/atom2/campaign_titel_atom2.jpgWir dürfen nicht auf eine simple Aussetzung der Laufzeitverlängerung reinfallen. Diese hat nur zum Zweck, das Thema Atomkatastophe für die anstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Baden-Würtemberg und Rheinland-Pfalz für CDU und FDP zu entschärfen.

Wenn ihre Macht dort erst gesichert ist, wird die CDU - wie bisher - über alle Bedenken hinwegsehen und die AKWs als sicher defnieren.

 

Mit großformatigen Anzeigen in bundesweiten Tageszeitungen und Plakaten bei ihren öffentlichen Auftritten will Campact die Kanzlerin in den nächsten Tagen überall mit unserem "Abschalten!"-Appell konfrontieren. Mit dem knappen Schriftzug auf schwarzer Fläche signalisieren wir: Es geht nicht mehr um den Austausch von Argumenten. Die sind längst bekannt. Es geht nur noch um ein einziges Wort, dass unserem Entsetzen und unserer Fassungslosigkeit entspringt: Abschalten!

 

Unterzeichnen Sie den Appell an Frau Merkel!

 

Weitere Mitmach-Aktion: Offener Brief an die Bundeskanzlerin Merkel

 

Hierher könnt ihr individuelle Faxe und E-Mails senden:

Bundespräsident Wulff Fax: 03020001999,

Bundestagspräsident Lammert Fax: 03022736979,

Bundeskanzlerin Fax: 03018102720,

CDU Fax: 03022756061

FDP Fax: 03022756778,

SPD Fax: 03022756085,

Die Linke Fax: 03022776248,

Die Grünen Fax: 03022756552,

 

E-Mails an:

internetpost@bundeskanzlerin.de; bundespraesident@bpra.bund.de; mail@bundestag.de; pressestelle@fdp-bundestag.de; parteivorstand@spd.de; fraktion@linksfraktion.de; info@gruene.de; info@cdu.de

 

 

 

PS: Die Anti-Atom-Kette mit 60.000 Menschen zwischen Stuttgart und dem AKW Neckarwestheim war bewegend und kraftspendend - gerade an einem Tag, der von den bedrückenden Nachrichten aus Japan geprägt war. Campact hat mit drei Kameras aus der Luft und am Boden Eindrücke von der Menschenkette eingefangen.

Schauen Sie den Kettenfilm...

 

Heute, am Montag, den 14.3.2011 haben übrigens bundesweit geschätzte 110.000 Menschen gegen die Atomenergie protestiert.

 

 

Siehe auch:

Kassandras Schicksal: Déja Vu

RWE Hauptversammlung im April - wer geht hin?

Tritt deinem Atomstrom-Anbieter in den Arsch und sag es mir

Wie kann ich aus der Ferne den Anti-Atom-Protest unterstützen?

Lehren aus dem Castor-Transport

Die Atom-Kriegserklärung

 

 

 

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13. März 2011 7 13 /03 /März /2011 22:39

http://i1122.photobucket.com/albums/l532/DirekteAktion/Anti-Atom/220px-Cassandra_prophecies_MAR_Naples.jpgDie Figur Kassandra aus der griechischen Mythologie ist eine tragische Figur, weil sie das Unheil immer voraussah, aber bei ihrer Umgebung kein Gehör fand.

 

Kassandra, die unter Trance ihre Eingebungen empfing, wirkte auf das Volk oft verrückt, ja hysterisch und wurde von diesem oft ausgegrenzt.

Quelle: Wikipedia

 

So wurden auch die jene gesehen, die am Anfang vor den Gefahren der Atomenergie warnten. Technikfeindliche Spinner. So stellt die Bundeskanzlerin Merkel auch heute noch die Gegner der Atomenergie dar (natürlich nicht mit diesen Worten)  - obwohl inzwischen die Mehrheit der Bevölkerung gegen Atomenergie ist.

 

Harrisburg 1979

 

Am 28. März 1979 erschütterte die Nachricht vom größten anzunehmenden Unfall (GAU) die Öffentlichkeit. Im US-amerikanischen Atomkraftwerk Three Mile Island bei Harrisburg in Pennsylvania/USA war es zur Teil-Kernschmelze gekommen.

 

Vor der Bedrohung radioaktiver Verstrahlung flohen im Nordosten der USA 200.000 Menschen. Wie viel Radioaktivität tatsächlich freigesetzt wurde, ist bis heute unklar.

 

1997 wies der Epidemiologe Dr. Steven Wing eine acht- bis zehnfach erhöhte Leukämierate in den betroffenen Regionen nach. Die Lungenkrebserkrankungen stiegen in Windrichtung der Anlage um 30 Prozent.

 

Alle anderen Atom-Staaten sagten:  Bei uns kann das nicht passieren, bei uns sind die Sicherheitsstandards höher.

 

 

Tschernobyl 1986

 

Die Katastrophe von Tschernobyl ereignete sich am 26. April 1986 im Kernkraftwerk Tschernobyl nahe der ukrainischen Stadt Prypjat an der Grenze zu Weißrussland, als Folge einer Kernschmelze und Explosion im Kernreaktor Tschernobyl Block 4. Sie gilt als die schwerste nukleare Havarie und als eine der schlimmsten Umweltkatastrophen.

 

Alle anderen Atom-Staaten sagten:  Bei uns kann das nicht passieren, bei uns sind die Sicherheitsstandards höher.

 

 

Fukushima 2011

 

Noch ist der Augang der Reaktor-Katastrophe in Fukushima nicht klar.Doch schon wieder beeilen sich alle Vertreter der Atom-Mafia zu sagen: Bei uns kann das nicht passieren, bei uns sind die Sicherheitsstandards höher. 

 

Was beeindruckend ist: Wie schnell sich diese Menschen über die Sicherheitsstandards in Japan informieren konnten. Zumal die Japaner ja gerade jetzt nich unbedingt zugeben können, das sie da schlampen.

 

Falls sie es aber vorher wußten: Warum haben sie das dann nicht früher öffentlich gemacht?

 

 

Nein, wer aus der Geschichte nichts lernt, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.

 

CDU, CSU  und FDP wollen nichts lernen. Denn sie verlassen in Sachen Sicherheit (genau wie die japanische Regierung) vollständig auf die Betreiber-Unternehmen. Die jedoch sind Profit-orientierte Konzerne (wie der Betreiber des Reaktors in Fukushima) und mit Sicherheit verdienen diese nicht das Geld, das die Aktionäre zufrieden stellt.

 

Atomenergie ist eine Macht, so mächtig, das wir sie schon im Normalzustand nur mit Mühe bändigen können. doch wann immer besondere Ereignisse (Erdbeben, menschliches Versagen, technisches Versagen, Terrorakte, ) hinzukommen, kann und wird es immer wieder zu Katastrophen kommen, die alles Vorstelbare übertreffen.

 

Aus vergangenen Katastrophen zu lernen heißt:

 

1.) Glaubt eurer Regierung nicht, wenn sie sagt: Bei uns kann das nicht passieren, bei uns sind die Sicherheitsstandards höher.

 

2.) Atomkraft ist eine Kraft, die wir Menschen (noch) nicht sicher bändigen können. Wenn wir klug sind, steigen wir aus dieser Technologie schnellstens aus. Sonst droht uns (oder unseren Kindern) ein unvorstellbar furchtbarer Tod durch Verstrahlung oder Krebs.

 

Für morgen, Montag, 14.3.2011, sind zahlreiche Mahnwachen und Demonstrationen im gesamten Bundesgebiet geplant.

 

Hier gehts zu den Veranstaltungen in deiner Nähe:

 

ausgestrahlt.de

http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/fukushima.html

 

AntiAtompiraten:

http://antiatompiraten.piratenpad.de/demotermine?

 

 

 

Bitte unterschreibt auch den großen Ausstiegs-Appell von Campact: http://www.campact.de

 

Weitere Mitmach-Aktion: Offener Brief an die Bundeskanzlerin Merkel

 

Hierher könnt ihr individuelle Faxe und E-Mails senden:

Bundespräsident Wulff Fax: 03020001999,

Bundestagspräsident Lammert Fax: 03022736979,

Bundeskanzlerin Fax: 03018102720,

CDU Fax: 03022756061

FDP Fax: 03022756778,

SPD Fax: 03022756085,

Die Linke Fax: 03022776248,

Die Grünen Fax: 03022756552,

 

E-Mails an:

internetpost@bundeskanzlerin.de; bundespraesident@bpra.bund.de; mail@bundestag.de; pressestelle@fdp-bundestag.de; parteivorstand@spd.de; fraktion@linksfraktion.de; info@gruene.de; info@cdu.de

 

 

 

Zeige Flagge! 
Anti-Atom-Sonne überall

Jetzt ist es Zeit, öffentlich Flagge zu zeigen. Ob wirklich mit der Anti-Atom-Fahne aus dem Fenster, mit dem Button am Kragen oder dem Aufkleber auf Auto oder Fahrrad. Zeig, dass Du die Stilllegung der AKW forderst! Alles Material dazu gibt es im .ausgestrahlt-Shop.

 

 

 

Bildn oben: Kassandra (Mitte) zieht mit der rechten Hand Lose und sagt den Fall von Troja voraus. (Fresko aus Pompeji, Archäologisches Nationalmuseum Neapel). Dieses Bild ist weltweit gemeinfrei. Mehr Infos unter:

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Cassandra_prophecies_MAR_Naples.jpg?uselang=de

 

 

Siehe auch:

RWE Hauptversammlung im April - wer geht hin?

Tritt deinem Atomstrom-Anbieter in den Arsch und sag es mir

Wie kann ich aus der Ferne den Anti-Atom-Protest unterstützen?

Lehren aus dem Castor-Transport

Die Atom-Kriegserklärung

 

 

 

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8. März 2011 2 08 /03 /März /2011 10:17

http://i.imgur.com/38GhP.pngAm 27. März 2011 ist  Landtagswahl in Baden-Württemberg.

 

Jenseits der Diskussionen um Stuttgart 21 gibt es drei wichtige Gründe, unbedingt an dieser Wahl teilzunehmen (und auch noch möglichst viele Freunde dazu zu bringen):

 

 

http://a33.idata.over-blog.com/2/70/70/62/Logo_FDP.jpg

1.) Laut Meinungsumfragen besteht die Möglichkeit, das die FDP aus dem Landtag  fliegt  (Warum das gut ist? Siehe Zum Dreikönigstreffen der FDP 2011).

 

Aber das Problem ist: Ob die FDP über die 5% kommt oder nicht hängt von der Wahlbeteiligung ab - und wenn die gering ist, dann werden aus realen 4,9% schnell 5,1% bei der Wahl.

 http://lh4.googleusercontent.com/_t_ujyXPvS2U/TE9H-pl2IcI/AAAAAAAAABc/LC_3t_CuPpA/Kein_Bock_auf_nazis.jpg

 

2.) Bei der Landtagswahl treten mit NPD und Republikanern gleixch zwei rechtsextreme Parteien an. Beide haben zwar vermutlich keine Chance, in den Landtag einzuziehen, doch stehen ihnen tausende an Steuer-Euros an Wahlkampfkostenerstattung zu, wenn sie mehr als 1% der Stimmen erhalten. Dieses Geld werden sie verwenden um ihre Propaganda (vor allem unter Jugendlichen) weiter zu verbreiten.

Ob es dazu reicht, wird wesentlich von der Wahlbeteiligung abhängen. Ihr habt also die Chance, ihnen den Zugriff auf dieses Geld zu verweigern - wenn ihr zur Wahl geht.

 

3.) Wer nicht wählen geht, überläßt die Politik denen, die wählen gehen. Das ist zwar OK, aber derjenige darf sich hinterher nicht meckern, wenn das, was dabei raus kommt, ihm / ihr nicht gefällt. Kurz: Wer nicht wählen geht, hat jedes Recht verwirkt, sich hinterher zu beschweren (siehe auch: Abrechung mit den Nicht-Wählern und denen, die mit ihrer Zahl argumentieren).

 

Herrgott, es gibt bei der Wahl außer diesen beiden siebzehn (17!!!)  Parteien, zwischen denen man auswählen kann. Mehr denn je! Da soll keine dabei sein, die euch paßt?

 

Und wenn jetzt jemand mit dem dummen Argument kommt, die Politiker seien doch alle .... (passendes einsetzen), dann kann ich nur sagen: Ihr seid auch zu bescheuert, wenn ihr euch das einfach gefallen laßt! Selbst Schuld!Wält die ab, die dran sind. Dann ändern die sich auch.

 

Zusammenfassung: Wer nicht wählen geht, unterstützt auf jeden Fall FDP und NPD und hat darüber hinaus für die nächsten vier Jahre jedes moralische Recht verwirkt, sich hinterher über die Politik in Baden-Würtemberg zu beschweren.

 

Deshalb unser dringender Aufruf:

 

Am 27. März in Bawü zur Wahl gehen!!!

 

Ob ihr dann Linke, Grüne oder Piratenparteiwählt, ist erstmal zweitrangig. Oder eine der anderen. Unseretwegen wählt sogar CDU oder SPD wenn ihr gar nicht anders könnt, aber geht hin! Es kann auf jede Stimme ankommen!

 

Wenn ihr nicht wißt, ob ihr am Wahltag da seid, oder ihr dann Lust habt hinzugehen:  Briefwahl beantragen!

 

Hier auch unsere Wahlempfehlung für die Landtagswahl in Baden-Württemberg am 27.März

 

Wer noch mehr tun will:

 

- Organisier ein gemeinsames "Wählen gehen" mit anschließendem Frühstück / Brunch / Mittagessen oder einem Ausflug, Video-Event, Fußball-spielen,...- nenn es "Flashmob", falls deine Freunde Internet-Junkies sind

 

- Organisier eine Fahrdienst für Leute, die Schwierigkeiten haben, zum Wahllokal zu kommen (Krankheit, Alter, Gebrechen, akute Faulheit)

 

- Hilf Leuten die Breifwahlunterlagen zu beantragen

 

- Eine Anti-FDP Wahlparty organisieren

 

- Ein Flugblatt entwerfen, um zur Wahlteilnahme zu mobilisieren

 

- Erinnere am Wahlsonntag deine Freunde an die Wahl

 

...

 

Wenn du nicht in Baden-Württemberg lebst: Kontaktiere Freunde, Bekannte & Verwandte dort und versuch sie zur Teilnahmen zu bewegen, falls sie es noch nicht vorhaben.

 

Siehe auch:

Weitere Artikel in der Kategorie "Parteien & Wahlen", zum Beispiel

Aufruf zur Wahl in Sachsen-Anhalt am 20. März 2011

Was die Grünen von den Piraten lernen können

Grüne & die CDU

A donde vais, piratas?

Warum wir keine Arbeiterpartei haben, aber dringend eine brauchen

SPD gegen Die Linke

Analyse: Parteiensystem in Deutschland vor dem Umbruch

Was Piraten von den Grünen lernen können

Hotelspendenskandal: Auch CSU ließ sich bestechen

Abrechung mit den Nicht-Wählern und denen, die mit ihrer Zahl argumentieren


 

 

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7. März 2011 1 07 /03 /März /2011 10:15

http://i.imgur.com/m8RlO.jpg12 Jahre als Putzfrau unterwegs bei Deutschlands Wohlhabenden. Wie Deutschland mit seinen Leistungsträgern umgeht.

 

Justyna Polanskas ist Putzfrau, 40 bis 50 Stunden die Woche schrubbt, wienert, feudelt sie, seit sie vor elf Jahren aus Polen nach Deutschland gekommen ist. In Polen hat sie Abitur gemacht, in Deutschland fragt keiner danach. Ihren Traumberuf Visagistin hat sie sich abgeschminkt, zu teuer die Ausbildung, zu übel die Jobaussichten.

 

Anfangs hat sie ihre Auftraggeber gefragt, ob sie nicht legal putzen könne. Ungläubiges Lachen. Nein, wirklich nicht. Keiner wollte die Steuern zahlen. Also putzt sie seit elf Jahren schwarz - bei Richtern, Anwälten, Polizisten. Ein Polizist macht Razzien gegen Schwarzarbeiter auf dem Bau und am nächsten kommt Justyna.  Bei einem Beamten pflegt sie die Hanfzucht.

 

Nun hat sie ein Buch geschrieben.

 

Unglaubliche Dinge passieren in deutschen Haushalten, sagt Justyna. Manche wundern sie, viele ärgern sie. Einige davon hat sie aufgeschrieben, ein Freund half ihr, einen Verlag zu finden und einen plakativen Nachnamen: Polanska. "Unter deutschen Betten" heißt ihr aufschlussreicher und durchaus humorvoller Report über die deutsche Unreinkultur, der nun bei Knaur erscheint.

 

Die Süddeutsche Zeitung hat eine tolle Rezension drüber veröffentlicht

 

http://www.sueddeutsche.de/leben/eine-putzfrau-in-deutschland-augen-zu-und-durchwischen-1.1043767

 

Wenn ihr erwägt, das Buch zukaufen: Denkt dran, dass eurer lokaler Buchhändler aus vielen Gründen unterstützenswerter ist als ein Online-Buchhändler (insbesondere wenn dahinter ein US-Konzern steckt, der hilft, Wikileaks zu bekämpfen).

 

 

Justyna Polanska (2011): Unter deutschen Betten -  Eine polnische Putzfrau packt aus , Knaur TB, 224 Seiten,  EUR 8,99.

 

Dieses Buch ist auch als eBook erhältlich.

 

 

Siehe auch:

Weitere Artikel in der Kategorie "Literatur-Tipps"

Spass-Guerrilla

Buchtipp: Das Casino schließen! Analysen & Alternativen zum Finanzmarktkapitalismus

DVD Tödliche Schüsse

 

 

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6. März 2011 7 06 /03 /März /2011 09:29

http://i.imgur.com/hm28W.pngWenn's um Kinder geht, holen Marketing-Leute zum Doppelschlag aus: Comics zum Anfixen der Kleinen, Gesundheitsversprechen als Balsam für die Eltern. Wurstfabrikant Stockmeyer macht das genau so und preist die "Ferdi Fuchs Mini Würstchen" als "täglichen Beitrag für die gesunde Ernährung" an.

Tatsächlich sind die Würstchen alles andere als ein ausgewogenes Kinderprodukt, drei rote Nährwertampeln bekämen sie: für Fett, gesättigte Fette und Salz.

Vor allem der hohe Salzgehalt macht aus den Kinderwürstchen keinen "Beitrag zur gesunden Ernährung", sondern eher einen Beitrag zum späteren Bluthochdruck. Denn wer als Kind zu viel Salz isst, erhöht das Risiko später an Bluthochdruck und seinen zahllosen Folgekrankheiten zu leiden.

Das weiß auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und empfiehlt seit langem eine "Verringerung des Salzgehaltes in Lebensmitteln". Den Wurstfabrikanten Stockmeyer interessiert das offenbar wenig, stattdessen bewirbt er seine salzigen Würstchen auch noch als besonders geeignet für Kinder.

 

Beschweren Sie sich deswegen jetzt bei Stockmeyer, damit die gesalzene Irreführung ein Ende hat:

http://www.abgespeist.de/ferdi_fuchs/mitmachen/beschwerde_e_mail_an_stockmeyer/

 

Kinder essen zu viel Salz: Je nach Alter und Geschlecht nehmen sie täglich zwischen 4,25 und 5,5 Gramm zu sich. Zu viel Salz kann zu erhöhtem Bluthochdruck führen, der wiederum Folgen haben kann: Nierenschäden, Schlaganfall, Herzinfarkt.

Doch Salz ist nicht grundsätzlich schlecht. Im Gegenteil: Es ist unentbehrlich für verschiedene Körperfunktionen. Nur liegen die realen Verzehrmengen meilenweit über dem, was der Körper wirklich benötigt.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) fordert deshalb "Anstrengungen zur Senkung des Kochsalzverzehrs" und schätzt, dass für Kinder gerade einmal etwas mehr als ein Gramm Salz pro Tag lebensnotwendig sei. Tatsächlich essen Kinder deutlich mehr – Jungen zwischen sechs und elf Jahren beispielsweise etwa 5,16 Gramm. Das ist zu viel. Und es stammt zu einem großen Teil aus Wurst und Fleischprodukten.

Viele Wursthersteller wollen dennoch suggerieren, ihre Kinderprodukte seien besonders ausgewogen und speziell auf die ernährungsphysiologischen Bedürfnisse der Kleinen abgestimmt. Ein beliebtes Mittel: künstliche Vitaminzusätze.

 

Die „Ferdi Fuchs Mini Würstchen“ sollen den Eindruck erwecken, speziell auf die Bedürfnisse von Kindern zugeschnitten zu sein. Deswegen setzt auch Wurstfabrikant Stockmeyer haufenweise Vitamine zu und verspricht: „stärkere Knochen und Zähne“, „Zellwachstum“ und sogar einen „reibungslosen Stoffwechsel“.

 

Doch der angeblich „tägliche Beitrag für die gesunde Ernährung“ ist eine gesalzene Verbrauchertäuschung. Denn mit stolzen 2 Gramm Salz pro 100 Gramm sind die „Mini Würstchen“ eine wahre Salzattacke! Das Problem: Zu viel Salz erhöht das Risiko, später an Bluthochdruck zu leiden – samt vielfältiger Folgeerkrankungen. Und schon jetzt essen die meisten Kinder mehr Salz als sie brauchen. Ein salziges Würstchen als gesundes Kinderprodukt anzupreisen ist demnach eine schamlose Hanswursterei.

Eine schamlose Hanswursterei!

 

Lassen Sie sich das nicht gefallen und unterzeichnen Sie jetzt die Foodwatch-Mitmachaktion!

 

http://www.abgespeist.de/ferdi_fuchs/mitmachen/beschwerde_e_mail_an_stockmeyer/

 

Oder beschweren Sie dich direkt bei Stockmeyer:

Hersteller: Westfälische Fleischwarenfabrik Stockmeyer GmbH
Produkt: Ferdi Fuchs Mini Würstchen
Verbraucherservice: 05426 / 82 - 0
E-Mail: info@stockmeyer.de

 

 

PS: "Ferdi Fuchs" ist nur eines von vielen Mogelprodukten. Informier dich regelmäßig auf Foodwatch.de, wie dich die Lebenmittelkonzerne mit schädlichen Lebensmitten und reckigen Marketing-Tricks abzocken wollen:

http://foodwatch.de/

 

 

Siehe auch:

Weitere Artikel in der Kategorie "Lebensmittel", zum Beispiel:  

Wiederholungstäter Zott: Monte Drink bleibt Zuckerbombe

Bienensterben bedroht unsere Nahrungsproduktion

Kein Dioxin auf unsere Teller!

McDonald's Hamburger mit Gentechnik

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Nutella Boykott - eine Zwischenbetrachtung

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Food-Konzerne zahlten 1 Milliarde Euro um die Ampel zu verhindern

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Imitat-Essen: Wie Politik und Industrie vom Betrug ablenken

 

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5. März 2011 6 05 /03 /März /2011 21:35

http://i.imgur.com/hwHih.pngAm 20. März 2011 ist  Landtagswahl in Sachsen-Anhalt.

 

Leider greift in Deutschland die Wahlmüdigkeit um sich und immer weniger Menschen nehmen an Wahlen teil.

 

Hier drei gute Gründe, sich gegen diesen Trend zu stemmen und auf jeden Fall denoch an der Wahl teilzunehmen (und auch noch möglichst viele Freunde dazu zu bringen):

 

 

 

1.) Laut Meinungsumfragen besteht die Möglichkeit, das die FDP aus dem Landtag  fliegt  (Warum das gut ist? Siehe Zum Dreikönigstreffen der FDP 2011).

http://a33.idata.over-blog.com/2/70/70/62/Logo_FDP.jpg

 

Aber das Problem ist: Ob die FDP über die 5% kommt oder nicht hängt von der Wahlbeteiligung ab - und wenn die gering ist, dann werden aus 4,9% bei der Umfrage schnell 5,1% bei der Wahl.

 

 

http://lh4.googleusercontent.com/_t_ujyXPvS2U/TE9H-pl2IcI/AAAAAAAAABc/LC_3t_CuPpA/Kein_Bock_auf_nazis.jpg2.) Die NPD scheint vor dem Einzug in dn Landtag zu stehen. Laut Umfragen kann sie derzeit mit bis zu 5% der Stimmen rechnen. Auch hier gilt: Die Wahlbeteiligung wird eine wichtige Rolle dabei spielen, ob sie es wirklich schaffen (siehe Punkt 1).

Ein Einzug der Nazi-Partei in den Landtag aber würde nicht nur bedeuten, die Nazis den Landtag für ihre Propaganda mißbrauchen können, sondern auch, dass Steuergelder in erheblichem Umfang zur Schulung und Manipulation von rechten Schlägern und Gewalttätern verwendet werden können.

 

 

3.) Wer nicht wählen geht, überläßt die Politik denen, die wählen gehen. Das ist zwar OK, aber derjenige darf sich hinterher nicht meckern, wenn das, was dabei raus kommt, ihm / ihr nicht gefällt. Kurz: Wer nicht wählen geht, hat jedes Recht verwirkt, sich hinterher zu beschweren (siehe auch: Abrechung mit den Nicht-Wählern und denen, die mit ihrer Zahl argumentieren).

 

Herrgott, es gibt bei der Wahl elf (11!!!)  (zuminderst halbwegs) demokratische Parteien, zwischen denen man auswählen kann. Mehr denn je! Da soll keine dabei sein, die euch paßt?

 

Und wenn jetzt jemand mit dem dummen Argument kommt, die Politiker seien doch alle .... (passendes einsetzen), dann kann ich nur sagen: Ihr seid auch zu bescheuert, wenn ihr euch das einfach gefallen laßt! Selbst Schuld!

 

Zusammenfassung: Wer nicht wählen geht, unterstützt auf jeden Fall FDP und NPD und hat darüber hinaus für die nächsten vier Jahre jedes moralische Recht verwirkt, sich hinterher über die Politik in Sachsen-Anhalt zu beschweren.

 

Deshalb unser dringender Aufruf:

 

Am 20. März in Sachsen-Anhalt zur Wahl gehen!!!

 

Ob ihr dann Linke, Grüne oder Piratenparteiwählt, ist erstmal zweitrangig. Oder eine der anderen Unseretwegen wählt sogar CDU oder SPD wenn ihr gar nicht anders könnt, aber geht hin! Es kann auf jede Stimme ankommen! Die 5% Hürde ist eine exakte Grenze: Eine Stimme zu wenig  abgegeben - und die NPD und FDP  sind drin.

 

Siehe auch unsere Wahlempfehlung für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 20. März 2011

 

Wenn ihr nicht wißt, ob ihr am Wahltag da seid, oder ihr dann Lust habt hinzugehen:  Briefwahl beantragen!

 

Wer noch mehr tun will:

 

- Organisier ein gemeinsames "Wählen gehen" mit anschließendem Frühstück / Brunch / Mittagessen oder einem Ausflug, Video-Event, Fußball-spielen,...- nenn es "Flashmob", falls deine Freunde Internet-Junkies sind

 

- Organisier eine Fahrdienst für Leute, die Schwierigkeiten haben, zum Wahllokal zu kommen (Krankheit, Alter, Gebrechen, akute Faulheit)

 

- Hilf Leuten die Breifwahlunterlagen zu beantragen

 

- Eine Anti-FDP Wahlparty organisieren

 

- Ein Flugblatt entwerfen, um zur Wahlteilnahme zu mobilisieren

 

- Erinnere am Wahlsonntag deine Freunde an die Wahl

 

...

 

Wenn du nicht in Sachsen-Anhalt lebst: Kontaktiere Freunde, Bekannte & Verwandte dort und versuch sie zur Teilnahmen zu bewegen, falls sie es noch nicht vorhaben.

 

Siehe auch:

Weitere Artikel in der Kategorie "Parteien & Wahlen", zum Beispiel

Was die Grünen von den Piraten lernen können

Grüne & die CDU

A donde vais, piratas?

Warum wir keine Arbeiterpartei haben, aber dringend eine brauchen

SPD gegen Die Linke

Analyse: Parteiensystem in Deutschland vor dem Umbruch

Was Piraten von den Grünen lernen können

Hotelspendenskandal: Auch CSU ließ sich bestechen

Abrechung mit den Nicht-Wählern und denen, die mit ihrer Zahl argumentieren

Das Wahlergebnis in historischer Perspektive

 

 

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3. März 2011 4 03 /03 /März /2011 22:09

http://polpix.sueddeutsche.com/polopoly_fs/1.1006691.1285852482!/image/image.jpg_gen/derivatives/536x536/image.jpgIm Rahmen der Kam­pagne "Still not lo­ving the Po­lice" findet am Samstag, den 5. März in Heidelberg eine Demo gegen Polizeigewalt und Überwachungsstaat statt.

 


Die Antifaschistische Initiative Heidelberg (AIHD) setzt mit dieser Kund­ge­bung den Start­punkt zu ihrer Kam­pagne "Still not lovig the Po­lice", die von März bis Mai mit Ak­tionen und Ver­an­stal­tungen das breite Feld von Po­li­zei­terror und staat­li­cher Re­pres­sion be­a­ckert.

 

http://lh4.ggpht.com/_t_ujyXPvS2U/TIP8Ph4qqsI/AAAAAAAAAG4/WaFY6Len6WM/thisiswhat-democracylookslike-dssq-wn030snap.jpgAus dem Aufruf:

 

Polizeiliche Härte beschränkt sich keineswegs auf die Niederschlagung von Protesten kleiner radikaler Zirkel, sondern entfaltet sich in vollem Maße, sobald überhaupt eine Meinungsäußerung in eine massenhaft wahrnehmbare Einforderung umschlägt beziehungsweise die Äußerung als solche die Grundpfeiler der kapitalistischen Ordnung ins Wanken bringen könnte.


Den Aufruf zur Kam­pagne findet ihr hier.

 

„Das Gesetz in seiner majestätischen Gerechtigkeit verbietet Armen wie Reichen auf Straßen zu betteln, unter Brücken zu schlafen und Brot zu stehlen“ (Anatole France).

 

 

 

Siehe auch weitere Artikel zum Thema Polizeigewalt:

"Der Staat schafft sich seine Gegner selbst"

Neue Amnesty Kampagne: Verantwortung bei der Polizei

Bundesweite Mahnwachen gegen die Polizeigewalt bei den S21 Protesten

Polizeigewalt

Ein paar weitere erschreckende Fälle von Polizeigewalt

So kämpft die Dresdener Polizei für Meinungsfreiheit

 

Sowie in der Kategorie "Staat & Gesellschaft", wie zum Beispiel:

FDP: Prostitution oder Bestechung?

Zum heutigen Jahrestag des Amoklaufes von Winnenden

Bestechung 2.0
Schon ins Programm der FDP eingekauft?

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