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21. November 2010 7 21 /11 /November /2010 17:46

http://lh4.ggpht.com/_t_ujyXPvS2U/TOmJ8XztVjI/AAAAAAAAAPQ/Bs-JbUbcta4/Diw_Logo.gifWissenschaft ist nie ganz frei von Politik - schließlich sorgt die Politik überwiegend für die Finanzierung von Wissenschaft. Auch wissenschaftliche Studien werden - besonders wenn sie Empfehlungen an die Politik formulieren - immer wieder heiß und kontrovers diskutiert.

 

Das ist auch ganz gut, denn unsere Welt ist zu komplex, das auch Wissenschaft noch Vereinfachungen vornehmen und Annahmen treffen muss, um sinnvoll arbeiten zu können. Diese Vereinfachungen und Annahmen können aber erhebliche und entscheidende Auswirkungen auf das Ergebnis der wissenschaftlichen Arbeit haben.

 

Deshalb ist es wichtig, das Wissenschaftler möglichst unbefangen forschen können und das die Öffentlichkeit anschließend nicht nur die Ergebnisse, sondern auch die Methoden und Vorgehensweisen ofengelegt werden.

 

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und besonders sein Präsident Klaus F. Zimmermann hat da - wie sich jetzt herausstellt - ganz eigene Ansichten dazu.

 

Ein Forscher des DIW hatte eine Studie zum Thema Fachkräftemangel in Deutschland verfaßt. Darin kam er (vereinfacht dargestellt) zu dem Ergebnis, dass man hierzulande derzeit und absehbar nicht von einem Fachkräftemangel sprechen kann.

 

Leider standen seine Ansichten im Wiederspruch zur derzeit (vor allem von seinem eigenen Institut) verbreiteten Meinung, in Deutschland herrsche ein dramatischer Fachkräftemangel.

 

Statt aber die Studie als Anlass zu nehmen, die eigene Position zu hinterfragen und sich inhaltlich damit auseinander zu setzen, griff Klaus F. Zimmermann als Präsident des DIW zur Zensur: Er ordnete wie ein absoluter Herrscher an, die Studie sei umzuschreiben und ließ es sich nicht nehmen, entscheidene Passagen der Studie selbst umzuformulieren.

 

Das wirft ein bedenkliches Licht auf die "Wissenschaft", die am DIW betrieben wird. Zählt hier nur, was der Präsident glaubt? Vor allem ein Präsident, der bisher nicht durch herausragende wissenschaftliche Arbeiten aufgefallen ist, sondern vor allem durch geschickte politische Ränkespiele.

 

Schlimmer ist jedoch noch: Das DIW wird überwiegend aus Steuergeldern finanizert. Darf hier ein Institutspräsident auf Kosten der Steuerzahler seine ganz persönliche Meinung nicht nur verbreiten, sondern anderen WissenschaftlerInnen diktieren?

 

Das geht zu weit!

 

Protestiert gegen solche Verhalten! Fordert den Rücktritt von Zimmermann! Schreibt an:

 

Stabsabteilung Kommunikation

DIW Berlin

Mohrenstraße 58  

10117 Berlin

Tel.:+49 30 89789‑549

Fax:+49 30 89789‑200

cmohn@diw.de

 

sowie eure Bundestagsabgeordneten und eure Zeitung!

 

 

Siehe auch weitere Artikel in der Kategorie "Kriminalität", wie zum Beispiel:

Kinder-Sklaven im Hilton?

Augenzeugenbericht von Regisseur Volker Lösch zur Polizeigewalt in Stuttgart (Textversion)

Den Mädchen-Handel stoppen

Bestechung 2.0

 

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Published by Direkte Aktion - in Kriminalität
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