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10. Dezember 2009 4 10 /12 /Dezember /2009 20:52

http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/Geli-Stuhl-xx.jpgKeiner hilft bei MCS -  Multiple Chemical Sensitivity

Multiple Chemical Sensitivity  eine extreme furchtbare Sache. Schlimmer jedoch ist, das keiner hilft, wenn es einen trifft.  Die 44-jährige Geli H. sucht verzweifelt nach medizinischer Hilfe. Sie hat stark ausgeprägte MCS- Multiple Chemical Sensitivity und schwerste Reaktionen auf nahezu alle Nahrungsmittel.Im Moment kann sie nur noch gekochtes Rindergehacktes essen. Von allem Anderen bekommt sie trotz Cortison Atemnot, der Hals schwillt zu. Jeglicher Versuch, medizinische Hilfe zu erhalten, blieb bisher erfolglos.

Hier ihr Fall - und ein Hilferuf

 

Chemikalien-Sensitivität – MCS in Stern TV: Bericht über den Drehtag



http://www.das-elena-verfahren.de/logo.jpg"Elena" - Elektronischer Einkommensnachweis

Am 01. Januar 2010 steht uns ein weiterer Schlag gegen Datenschutz und informationelle Selbstbestimmung bevor. Ab diesem Datum werden Beschäftigte, die streiken oder vom Arbeitgeber ausgesperrt wurden, in einer Datenbank gespeichert. Diese neue Datenbank aka Zentralregister ist beinahe so wie das Punktekonto ins Flensburg strukturiert.

 

Ganz heimlich, still und leise, im Schatten der großen Internetzensur-Debatte, ist aufgrund eines neuen Gesetzes "Elena" offensichtlich schon fest beschlossene Sache. Am 06. März 2009 stimmte der Bundesrat dem Gesetzentwurf zum ELENA-Verfahren zu. Es hört offiziell auf den Namen "Elena" - Elektronischer Einkommensnachweis.

 

Die Piratenpartei informiert über Elena

 

 

ULD-Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes über die Einführung des Verfahrens des elektronischen Einkommensnachweises (ELENA-GE) – Stand 20.02.2007

 




Grippe-Medikament: Forscher bezweifeln Wirksamkeit von Tamiflu

Tamiflu gilt als Wunderwaffe gegen die Schweinegrippe. Jetzt aber fällen Forscher ein vernichtendes Urteil: Sie sehen keinen klaren Beweis dafür, dass das Medikament schwere Komplikationen verhindern kann. Der Hersteller Roche, der mit Tamiflu Milliarden verdient, zweifelt die Untersuchung an.

 

Tamiflu gilt als Versicherung gegen einen schweren Krankheitsverlauf. Beim Hersteller, dem Schweizer Pharmakonzern Roche, klingelten die Kassen: Dank der Pandemie erwartet Roche allein in diesem Jahr, mit Tamiflu einen Umsatz von 1,8 Milliarden Euro zu erzielen.

 

Jetzt aber erheben Experten der internationalen Cochrane Collaboration schwere Zweifel an der Wirksamkeit des Medikaments: Es gebe keinen klaren wissenschaftlichen Beweis dafür, dass Tamiflu Grippe-Komplikationen wie etwa eine Lungenentzündung verhindern könne, schreiben die Forscher um Tom Jefferson von der Cochrane Collaboration im renommierten "British Medical Journal".

 

Quelle und mehr Infos: Spiegel online

 



http://foodwatch.de/foodwatch/content/e10/e13946/e29254/Kind_Cerealien_Ampel_214_ger.jpgAmpelkennzeichnung: Industrie feiert Sieg über Verbraucherschutz

Im Streit über die farbliche Kennzeichnung von Lebensmitteln haben sich die Industrielobbyisten in der EU durchgesetzt. Die oft geforderte Ampel wird es wohl nicht geben - weil die Hersteller den besseren Draht nach Brüssel hatten.

 

http://foodwatch.de/foodwatch/content/e10/e13946/e28788/e28778/Europaparlament_214px_ger.jpgSeit Jahren tobt eine Auseinandersetzung zwischen Industrie, Medizinern und Verbraucherschützern über eine verständliche Lebensmittelkennzeichnung. Eine Zeitlang sah es gut aus für die Ampel: Grüne, Linke und die SPD waren dafür - Anfang 2008 ließ Horst Seehofer, damals noch Verbraucherminister, sogar eine farbliche Kennzeichnung testen.

 

Doch die Industrie, allen voran Konzerne wie Danone, Coca-Cola und Mars lancierten Gegenstrategien. Sie ließen PR-Agenturen Kampagnen entwerfen gegen die britische Farbenlehre. Sie bearbeiteten die EU-Kommission in Brüssel und verwahrten sich gegen die "Diskriminierung" bestimmter Produkte. Besonders allergisch reagierte die Süßwarenindustrie. Ein Papier des Branchenverbands bezeichnete sogar Nährwertprofile schon als "Sprengstoff" für die Unternehmen. Man stecke in einer "Mammut-Lobbyarbeit", bei der sich der Einsatz der "industriefreundlichen Parlamentarier" bereits als "segensreich" erwiesen habe.

 

Quelle & mehr: Artikel bei Spiegel online 

Foodwatch: Wer entscheidet in Sachen Ampel?

Foodwatch: Produkte im Ampeltest - Smacks, Du darst & Co: Gute Gründe für die Ampel

 

 

 


 

 

http://beim-wort-genommen.de/wp-content/uploads/2009/11/Bildungsstreik_G%C3%B6ttingen_1770.jpgHerumdoktern am Bachelor: "Wir haben zwei Studentengenerationen verschlissen"

Ein spätes Eingeständnis von Bernhard Kempen, Präsident des Hochschulverbandes. Jetzt  wettert er gegen die Bachelor-Misere: zu kurz, zu verschult und zu speziell  und er ruft auf zum Boykott der Bachelor-Bürokratie.


Kempen im Interview bei Spiegel online


Bild: Jonathan Groß, CC-BY-NC-SA



Siehe auch:
Rundfunkfreiheit? Schreiben Sie Ihrem Auftagspolitiker
FDP-Stiftung nicht nur in Honduras anti-demokratisch aktiv
Petition: Abmahnungen dürfen keinen Bankrott bedeuten
Argumente rund um den Klimawandel
Weiterer CDU-Sender droht
ZDF Boykott
Indirekte Aktion: Petition für eine Finanztransaktionsteuer
Bundestags-Petition für Open Access bei wissenschaftlichen Ergebnissen

 

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Published by Direkte Aktion - in Gedanken und Kurzinfos
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