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8. Dezember 2010 3 08 /12 /Dezember /2010 12:05

Die weltweite Rezession ist eine Bedrohung für alles, was uns wichtig ist, einschliesslich echter Maßnahmen beim Klimaschutz und bei der Armutsbekämpfung .

Die gegenwärtige Wirtschaftslage liefert Regierungen und Konzernen eine gute Ausrede, um ihre Zusagen beim Klimaschutz und bei der Entwicklungshilfe nicht einzulösen -- in Wirklichkeit aber, würde ein globaler umweltfreundlicher Investitionsplan nicht nur die nötigen wirtschaftlichen Impulse senden, sondern auch genug Arbeitsplätze schaffen, um beide Probleme auf einen Schlag zu lösen. Der französische Präsident Nicolas Sarkozy wurde der neue Vorsitzende der G-20-Gruppe der weltgrößten Wirtschaftsmächte. Hochrangige Wirtschaftswissenschaftler rufen zum koordinierten Handeln auf -- lassen Sie uns nun Sarkozy auffordern, diese Initiative zur Priorität der G-20 zu machen.

Gerne ergreift Präsident Sarkozy eine Gelegenheit für öffentlichkeitswirksame Auftritte -- ein kraftvoller Appell könnte ihn zur Übernahme der Initiative überzeugen.  klicken Sie um die Petition an die G-20 zu unterzeichnen:

http://www.avaaz.org/de/global_economy_gb_video_2/?direkteaktion

Während den Klimaverhandlungen diese Woche in Cancun, Mexiko, machen die Unterhändler die schlechte Wirtschaftslage verantwortlich dafür, dass kein weltweites Abkommen zustande kommt. Doch wir wissen, dass der ungebremste Klimawandel unsere Lebensgrundlagen und wirtschaftliche Stabilität bedroht -- Regierungen müssen jetzt handeln und gemeinsam investieren, um dem Schaden entgegenzuwirken.

Regierungsausgaben im Rahmen eines globalen, umweltfreundlichen Investitionsplans sind der einzige Weg, einen Kreislauf von wirtschaftlichem Wohlstand und ökologischer Nachhaltigkeit zu schaffen. Die weltweite Rezession hat bereits 100 Millionen ihre Arbeitsstelle gekostet und weiter in die Armut getrieben, doch Regierungen auf der ganzen Welt wiederholen dieselben Fehler: Sie betreiben eine protektionistische Politik, brechen die abgegebenen Versprechen bei der Bekämpfung des Klimawandels und nehmen schmerzhafte Kürzungen bei den öffentlichen Ausgaben und der Entwicklungshilfe vor.

Diese Vorgehensweise schafft noch mehr Armut, verschlimmert die Wirtschaftskrise und lenkt die Aufmerksamkeit der Regierungen ab von echten Maßnahmen gegen den Klimawandel ab. Der Moment, in dem die Märkte versagen, ist der Punkt an dem der Staat einspringen muss, um die Exzesse des Weltfinanzsystems zu bremsen, Arbeitsplätze zu schaffen und die am schlimmsten betroffenen Bürger zu schützen.

Wir haben bereits viel an Boden verloren, doch es ist noch nicht zu spät. Die diskreditierten Ökonomen, welche das alte, wackelige System voller Blasen angetrieben haben, machen einer neuen Gruppe von frischen Denkern Platz -- zu diesen zählt überraschenderweise auch der IWF, der nun endlich von seinem ständigen Beharren Abstand nimmt, dass Krisenstaaten ihre Haushalte auf das Mindeste beschneiden sollen. Brown und andere berühmte Persönlichkeiten sind unermüdlich damit beschäftigt, Regierungen auf der ganzen Welt zu diesem Schritt zu ermutigen. Sie alle betonen, dass sie eine starke Bewegung im Rücken brauchen, damit die Überzeugungsarbeit Früchte trägt Lasst uns also unsere Stimmen erheben und unserem Wunsch nach Initiative, für die Schaffung von Arbeitsplätzen und den Schutz vor Armut, Ausdruck verleihen.

 

Klicken, unterschreiben, weitersagen


http://www.avaaz.org/de/global_economy_gb_video_2/?direkteaktion

Globale Zusammenarbeit kann Schritt für Schritt zum Erfolg führen: Wenn wir uns nur besinnen, dass unsere Schicksale verknüpft sind, kann ein gemeinsamer Aufschwung den Weg bereiten, hin zu der Welt, die wir uns alle wünschen. Ergreifen wir diesen Moment und artikulieren diese Vision -- von einem Wirtschaftssystem, welches uns eine Zukunft näher bringt, für die es sich zu kämpfen lohnt.

 

Mehr Informationen:

Topökonomen fordern eine neue Finanzwelt
http://www.handelsblatt.com/politik/international/topoekonomen-fordern-eine-neue-finanzwelt;2212347

IWF und ILO: 440 Millionen neue Jobs nötig
http://www.breakfastpaper.de/2010/09/15/iwf-und-ilo-440-millionen-neue-jobs-notig/

IWF und ILO für eine beschäftigungsorientierte Politik zur Krisenbekämpfung
http://www.ilo.org/public/german/region/eurpro/bonn/aktuelles/oslo.htm

G20: Sarkozy will Währungskrieg beilegen
http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/so_will_sarkozy_die_welt_retten_1.8373382.html

Siehe auch:

 

Weitere Artikel in der Kategorie Wirtschaft, zum Beispiel:

Diese Unternehmen unterstützen die US-Regierung im Kampf gegen Wikileaks

Subventionen finanzieren Parteien?

RWE: Wortbrecher mit schmutziger Bilanz

Aufruf für eine Financial Watch - Die Finanzmarktlobby braucht eine zivile Gegenmacht

MwSt: Hundefutter, Trüffel & Hotel 7%, aber Babynahrung 19%

Unsoziales Sparpaket stoppen!

Was ist fair, Frau Köhler?

Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA)

Mein Kopf gegen die Kopfpauschale

Corporate Ölpest

Attac lädt zum Banken-Tribunal

Kippen Sie die Kopfpauschale!

Internationalen Kampagne "Steuer gegen Armut"!

Hotelspendenskandal: Auch CSU ließ sich bestechen

Krisenhilfe erspendet? Der strenge Geruch der Korruption! 

 

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Published by Direkte Aktion - in Wirtschaft
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