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27. Mai 2010 4 27 /05 /Mai /2010 22:30

Hier eine kleine Knobelaufgabe für die OS Experten unter euch:

 

Ich habe hier ein verdammt altes (aber wenig gebrauchtes) Lifetec -Notebook (Medion)  das ich nicht wegwerfen will und ich habe einen Freund, der dringend einen PC braucht (und keine Kohle hat).

 

Bisher lief darauf (mehr oder weniger performant) Windows ME. Neue Win Versionen kommen schon wegen der höheren Systemanforderungen nicht in Frage. Also dachte ich an Linux...  - aber welches?

 

Habe Puppy Linux probiert, aber das scheitert, weil es mit der Graphikkarte scheinbar nicht zurecht kommt. Ich habe noch zahlreiche andere Vorschläge erhalten, aber bevor ich die alle einzeln ausprobiere, hier noch ein paar mehr Infos, in der Hoffnung, das mir jemand konkret einen Tipp geben kann.

 

Bekannte Ausstattung: 4 GB HD, 64 MB RAM, 600 mhz. Das Handbuch ist von 2000. Hier das Aldi -Verkaufsprospekt (auf die jeweiligen Bild-Hälften klicken zum Vergrößern)

 

File0001-Kopie-1.jpgFile0002.jpg

 

Weitere Infos zu den Komponenten im Notebook sind nicht vorhanden, das Handbuch ist hier mehr als sparsam. Ein booten via USB-Stick ist vom BIOs nicht vorgesehen, die Platten sind frisch formatiert,

 

Ziel ist es, das Notebook für den Internet-Zugriff und zum Schreiben zu verwenden. Der Nuzter ist ein Computer-Erstbenutzer (=DAU) und ich bin auch kein Techniker (brauche also präzises Infos), auch wenn ich schon einige Jahre PC Nutzung auf dem Buckel und schon die ein oder andere WIN Version installiert habe.

 

Wer kann helfen?

 

Werde hier meine Erfahrungen dokumentieren.

 

Tipps willkommen als Kommentar hier, wo immer ich die Frage poste und unter benno.ohnesorg @ t-online.de

 

Danke!

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Published by Direkte Aktion
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Kommentare

albatr0s 05/31/2010 09:55


@Matschblase: Auf dem Teil war ja mal ursprünglich WinME und da haben 64Mb Arbeitsspeicher ausgereicht.

Aber egal welche Linux-Version auf dem Laptop laufen wird, der Mann wird dann damit nur Frust schieben. Bei 64Mb Arbeitsspeicher dauert es eine Ewigkeit, bis sich da mal ein Anwendung rührt. Mal
sehen, wie die Sache endet. ;-)


Matschblase 05/31/2010 09:52


Mit 64 MB RAM ist jedes Grafische System ungeeignet. Auch das xfce ist dabei suboptimal, zudem es noch für Neulinge sehr gewöhnungsbedürftig ist.

Ich habe mal das KDE auf einer Virtuellen Mashine mit 64 MB RAM laufen lassen und muss sagen, es geht.

Mit der Swap Partition hast Du jedoch vollkommen Recht. Ohne genügend Auslagerungsplatz wird das nichts.

Mein Tipp: Entsorge das Notebook ^^


Ubuntu / Debian ? Ist egal, Ubuntu ist eh ein Debian Derivat.


Stefan 05/31/2010 08:22


Äh, nur mal so: Von dem hier nun vorgeschlagenem KDE würde ich bei 64 MB Hauptspeicher mal ganz schnell wieder Abstand nehmen. Mir scheint eh der Hauptspeicher jetzt die Hauptbremse zu sein- da
sollte man, sofern irgendwie möglich, nochmal das ein oder andere MB reinhauen. Ich frage mich allerdings, wie er damit Windows hat laufen lassen?
Die Idee, einfach mal ne Knoppix zu booten, ist natürlich schonmal nicht schlecht, und sofern das notwendige dann erkannt wird, kann man es wirklich mit ner Debian (meinetwegen auch ner Ubuntu)
probieren, in Verbindung mit einer sparsamen Oberfläche- nur halt nicht gerade KDE (sondern bspw. das von mir favorisierte xfce), das braucht einfach zuviel Speicher für die Kiste, da bleibt für
Firefox aka iceweasel dann nichts mehr...
Wichtig wird sicher auch ne ausreichend große Swap sein, irgendwo müssen die nicht mehr in den Speicher passenden Sachen ja abgelegt werden...


Matschblase 05/31/2010 01:32


Ich würde es mal mit Ubuntu versuchen. Das kommt mit sehr vielen vorkompilierten Treiberpaketen einher und ist gerade für Anfänger leicht zu bedienen. Empfehlenswert wäre dann zusätzlich die KDE
Version; die Handhabung ähnelt sehr Windows und macht die Umstellung einfacher.

Ich habe gute Erfahrungen mit diesem OS in Kombination mit älteren Notebooks gemacht.


Sabine Engelhardt 05/31/2010 01:30


Boote die Kiste mal mit einer Knoppix, und zwar in den Modus "knoppix 2" (nur Konsole). Die ersten Werkzeuge, um was über die Kiste zu erfahren, sind dann, von der Konsole aus:

# dmesg | less
-- das gibt Dir sämtliche Bootmeldungen nochmal aus;
# cat /proc/cpuinfo
-- informiert über CPU-Typ, Takt und Modi
# lspci
-- informiert über alle Geräte, die am PCI erkannt werden (auch intern).

Wenn Du dann zum Installieren Debian nimmst, geh ich mit Dir gern die Installation durch (dann am besten per Jabber oder so).

Gruß, Frosch


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