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7. Dezember 2009 1 07 /12 /Dezember /2009 12:40

Blitzaktionen an jedem Samstag im Advent. Beteiligung wächst von Woche zu Woche

In derzeit bundesweit 36 Städten werden auch am morgigen Samstag Aktionen von Atomkraftgegnern stattfinden. Die bundesweite Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt hat für alle Adventssamstage zu Flashmobs unter dem Motto „Stör-Fall-Mob“ aufgerufen.

Kurz vor 12 Uhr werden sich in 36 Städten auf belebten öffentlichen Plätzen Menschen wie tot auf den Boden legen. Dabei zeigen sie das Radioaktivitätszeichen. Sie simulieren so einen atomaren GAU und warnen damit vor den tödlichen Risiken der Atomkraft. Nach zwei Minuten stehen die Flashmobber auf und gehen auseinander.

„Wir wollen mit den Aktionen auf die Gefahr hinweisen, die von den 17 Atomkraftwerken ausgeht“, erklärt Jochen Stay, Sprecher von .ausgestrahlt. „Die große Katastrophe kann jeden Tag in jedem dieser Reaktoren passieren. Absolute Sicherheit gibt es nicht. Wenn die neue Bundesregierung sagt, sie wolle nur sichere AKW weiter betreiben, dann muss sie konsequenterweise alle 17 stilllegen.“

Die Aktionen finden in Großstädten wie Hamburg, Stuttgart, Düsseldorf, Leipzig, Berlin und München, aber auch in kleineren Städten wie Eutin (Schleswig-Holstein), Wolfratshausen (Bayern), Ilmenau (Thüringen), Bensheim (Hessen) und Mühlacker (Baden-Württemberg) statt. Eine Karte mit allen Orten, an denen auf jeden Fall Flashmobs stattfinden, finden Sie auf http://www.ausgestrahlt.de/aktionen/stoer-fall-mob.

„Die Flashmob-Aktionen zeigen: Die wieder erstarkte Anti-Atom-Bewegung geht in die Fläche“, so Stay. „Gab es in den letzten Jahren nur noch Anti-AKW-Initiativen in Großstädten und an umstrittenen Atomanlagen, so bilden sich jetzt auch in vielen Kleinstädten neue Gruppen. Junge Menschen schließen sich mit denjenigen zusammen, die schon in den 70er und 80er Jahren gegen Atomkraft auf die Straße gegangen sind und jetzt wieder aktiv werden.“

Bereits am vergangenen Wochenende gab es entsprechende Aktionen in 23 Städten. Diesmal sind schon 36 Städte im ganzen Bundesgebiet dabei.

 

Die ersten zwei von vier Stör-Fall-Mobs haben an den Adventssamstagen 28. November und 5. Dezember für Aufmerksamkeit gesorgt, zuletzt in 36 Städten. Fotos gibt es bei flickr unter dem Stichwort "stoerfallmob", Videos unter dem Stichwort bei YouTube. Links zu Videos, weiteren Fotostrecken und Presseberichten auf der ausgestrahlt Facebook-Seite.

 

Auch an den kommenden Samstagen werden die „Stör-Fall-Mobs“ fortgesetzt.

 

Wenn Deine Stadt noch nicht in der Karte ist, dann starte den Stör-Fall-Mob für Deine Stadt. Er wirkt selbst mit fünf Leuten schon eindrucksvoll und es können jede Woche mehr AktivistInnen werden, die zeigen, dass das Risiko der Atomenergie für Leben und Gesundheit nur eine vernünftige Konsequenz lässt: Atomkraftwerke abschalten!

Zum Starten gehört nur:

  1. Den genauen Ort für Deine Stadt auswählen und an mitmachen[at]ausgestrahlt.de mailen (Tipps zum Initiieren)
  2. Mobilisierung starten (Tipps und Texte fürs Mobilisieren)
  3. Hingehen (zum genauen Ablauf)
  4. Kür: Foto-/Videodokumentation und Pressearbeit (Tipps für Dokumentation und Pressearbeit)

Wir tragen die genauen Orte und die jeweiligen Aufruftexte für alle Stör-Fall-Mobs in die Karte ein und unterstützen bei der lokalen Vernetzung und Mobilisierung.


Quelle & weitere Infos sowie eine Karte mit allen Orten, an denen auf jeden Fall Flashmobs stattfinden, finden Sie auf http://www.ausgestrahlt.de/aktionen/stoer-fall-mob


.ausgestrahlt ist eine bundesweite Anti-Atom-Organisation, die AtomkraftgegnerInnen darin unterstützt, aus ihrer Haltung öffentlichen Protest zu machen.


Siehe auch:

Druckwasser-Reaktoren: In 8 Atomkraftwerken drohen Störfälle 

Atom-Alarm: Schütze Dein Atomkraftwerk! (Online-Spiel)

Decke im Atommülllager Asse eingestürzt 

Alptraum Atommüll 

E-Unterschriften-Aktion: Am Ausstieg nicht rütteln 

 

 

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Published by Direkte Aktion - in Atomenergie
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