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13. Januar 2010 3 13 /01 /Januar /2010 18:37
Facebook erlaubt seinen Nutzern nicht, auf eine Seite des Dienstes queer.de zu verlinken, die dokumentiert, wie der Papst gegen die Homoehe hetzt. Wer versucht, in seinen Mittelungen an seine eigenen Facebook-Freunde einen Link auf die Seite 'Papst nennt Homo-Ehe "Anschlag" auf Schöpfung' anzulegen, bekommt die Meldung: "This Message contains blocked content" (siehe Abbildung).
facebook_zensur.jpg

Es gibt keine Möglichkeit, diese Zensur zu umgehen und seine Freunde auf den Link hinzuweisen. Es gibt auch keine Möglichkeit, Facebook darauf hinzuweisen, dass hier möglicherweise fälschlich blockiert wird. Dabr ist die Seite keineswegs anstößig. Im Gegenteil: Sie läßt den Papst ausführlich zu Wort kommen und das einzige Bild zeigt eben den Pabst.

Damit greift facebook in die persönliche Kommunikation seiner Nutzer ein und bezieht aktiv Stellung in Sinne extrem reaktionärer Kreise. damit greift ein großer Internet Dienst aktiv in die Kommunikation ein und entscheidet, was ich meinen Freunden für Nachrichten senden darf.

Siehe auch:
Putsch-Kardinal aus Honduras in Deutschland
Lobpreis der EKD-Vorsitzenden
Wie sich das Land Hessen dem Druck religöser Fundamentalisten beugt
Pädophiler Priester seit 1985 mit Wissen von Kirche und Staat aktiv
Kreuzritter der Dummheit
Katholische Kirche exkommuniziert Mutter von vergewaltigter Neunjähriger

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Kommentare

Nebbsen 01/13/2010 19:19


Facebook wird mir immer unsympathischer.
Einerseits Holocaustleugnergruppen erlauben, schließlich ist das ja eine Meinung die durch das amerikanische first amendment gedeckt ist. Andererseits aber den Schwulen das Wort aberkennen.

(übrigens solltest du mal die Rechtschreibhilfe aktivieren, der Mann ist Papst und nicht Pabst)


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