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31. Oktober 2009 6 31 /10 /Oktober /2009 16:47


Klimaschutz ist für Politiker eine unattraktive Sache. Es geht um langfristige Wirkung bei kurzfristigen Kosten. Und man verärgert unendlich viele Lobbyisten, die man im nächsten Wahlkampf wohlmöglich wieder braucht.

Im Dezember wird in Kopenhagen über das zukünftige Klima der Welt entschieden: Eine UN-Konferenz soll dort ein Nachfolge-Abkommen für das Kyoto-Protokoll beschließen. Doch die Vorbereitungen verlaufen enttäuschend. Das Abkommen droht zu scheitern.

 

Greenpeace meint dazu:

Wirtschaftskrise und Klimakrise können gemeinsam gelöst werden, wenn die Industrienationen jetzt massiv in Erneuerbare Energien investieren. Bundeskanzlerin Angela Merkel muss im internationalen Klimaschutz endlich eine Führungsrolle übernehmen und nicht nur Banken, sondern auch das Klima retten!

 

tck tck tck - so nennt sich die neue globale Bewegung für den Klimaschutz. Gemeinsam fordern Bürgerinnen und Bürger aus aller Welt vom UN-Klimagipfel in Kopenhagen ein starkes, faires und verbindliches Klimaschutzabkommen. Weil die Uhr tickt.

 

Den Ausstoß an Treibhausgasen bis 2050 halbieren - das ist das Ziel der Vereinten Nationen, um die fortschreitende Erd-Erwärmung aufzuhalten. Das Abkommen von Kopenhagen, Nachfolger des Kyoto-Protokolls, soll dafür im Dezember den Weg bahnen. Es soll eine weltweite Senkung der Kohlendioxid-Emissionen um 25 bis 40 Prozent bis 2020 im Vergleich zum Schadstoffausstoß von 1990 herbeiführen - so beschreibt BR-online  treffend die Situation.

Doch: Allerdings ist umstritten, wie die Klimaschutzziele erreicht werden sollen. Schwellenländer wie China und Indien fordern von den Industrienationen, ihre Emissionen stark zu senken, doch die USA und Japan bieten nur wenige Prozent Reduzierung an. Europa, das sich schon zu einer Emissionssenkung verpflichtet hat und sogar mehr anbietet, mag sich wiederum nicht zu konkreten finanziellen Hilfen für die vom Klimawandel stark betroffenen Entwicklungsländer verpflichten lassen. Die Verhandlungen laufen - in einem zähen Ringen der Nationen.

Das alles sorgt natürlich bei den von den Auswirkungen des Klimawandels vor allem betroffenen Entwicklungsländern für erhebliches Mißtrauen: Wenn schon die Industrienationen nicht in der Lage sind, ein vernünftiges Angebot zur Rettung des Weltklimas zu formulieren, wie sollen es dann die 192 Vertragsstaaten der UN-Klimarahmenkonvention?

 

Wir müssen unseren Politiker Dampf machen, damit sie eine Lösung finden. Deshalb: Bei tck tck tck unterschreiben  für ein besseres Klima. Fast 3 Mio Menschen weltweit haben das bereits getan. Mach mit!



Siehe auch:
Im Land der Wasserschlucker
Hamburg gründet Öko-Stadtwerke
Mit Video gegen die Öl-, Kohle- und Gaslobby
EU-Energielabel führt Verbraucher in die Irre


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Published by Direkte Aktion - in Umwelt & Natur
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