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8. Juni 2009 1 08 /06 /Juni /2009 23:50

Verzweifelung bei der SPD:

 

>Der FDP- oder CDU-Wähler klagt, dass wir zu links wären.
>Der Linke oder Grüne klagt, dass wir zu rechts wären.
>In welche Richtung würde ein vernüftiger Sozialdemokrat jetzt bitte gehen?

Quelle: Kommmentar im Blog "Rot steht uns gut"

 

Ich habe da eine ganz einfache Meinung:

Lass das veraltete Links-Rechts-Gelaber…

 

Vertretet die Interessen der Arbeiter und Angestellten (und nicht die der Auto-/Industrie-Bosse) und zwar sowohl als Arbeitnehmer als auch als Steuerzahler als auch Kunden als auch als Umwelt- und Gift-im-Essen-Opfer.

 

Nehmt die Sorgen der Arbeitslosen ernst, statt sie zu beschimpfen.

 

Vertretet aktiv die Interessen der einfachen Menschen – statt nur so zu tun. Linker Wahlkampf, rechte Politik, das funktioniert einmal (Schröder) aber nicht noch einmal. So blöde sind die Leute nicht.


Harz4 war nur die Spitze des Eisbergs. Die SPD-Manager sitzen halt lieber mit Vorständen zusammen. als mit einfachen Arbeitern und gar primitiven Arbeitslosen.  Das mag verständlich sein, aber so funktioniert keine Arbeiterpartei. 

Die Linke ist das leider auch nicht besser. Lafontaine würde sich ja persönlich pikiert fühlen, wenn er aufm Campinplatz länger als 10 min mit den Proleten grillen müßte, die ihn wählen sollen.

 

Aber auf mich hört ja keiner....

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Published by Direkte Aktion - in Gedanken und Kurzinfos
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Kommentare

Thialfi 06/11/2009 11:53

Ja, genau, Stuttgart ist mir wie ein Fanal vorgekommen. Bleibt nur zu hoffen, dass sich da SICHTBAR was bewegt.
Der Genickbruch für die CDU ist sicher auch nur eine Frage der Zeit, das erscheint mir auch so. Allerdings wäre es tragisch, wenn davon am Ende nur die FDP und die Nazis profitieren. Da muss noch ne Menge passieren.
Hier (http://www.sueddeutsche.de/politik/139/471672/text/) steht übrigens ganz nett beschrieben, wie der Polit-Nachwuchs herangezogen wird. Da is kein Platz für Idealismus. Da is nur wichtig, wer die größte Hausmacht, die spitzesten Ellenbogen und was weiss ich noch hat.
Wenn die bei einer Partei Scheiße bauen, gehn sie eben zur nächsten. Die Programme sind ja sowieso austauschbar.

Gruß von Thialfi

Direkte Aktion 06/11/2009 19:45


Ich glaube nicht das die Programme austtauschbar sind. Wenn du aber meinst, das die Programme den Karrieristen egal sind, dann bin ich bei dir.


Thialfi 06/10/2009 23:04

Ja, da ist zweifellos was dran. Is schon schade, was aus der Arbeiterpartei geworden ist, nur weil man eben auch Anzuch tragen will und in den bequemen Lederfauteuils der Vorstandsetagen sitzen. Für die richtige Summe is offenbar jeder bereit, seine Ideale zu verkaufen. Aber dass man sich hinterher wundert, wenn´s die Quittung gibt, das wundert mich!
Es grüßet Thialfi

Direkte Aktion 06/10/2009 23:26


Die SPD Manager sind ja nie Arbeiter gewesen. Insofern verraten sie nicht mal Ideale.

Und: Nicht jeder ist so. siehe Stöbeleu.a. Aber Mißtrauen ist angebrachter als Vertrauen.

Und warum die sich wundern: Stammwähler brechen weg, auf die sie sich 45 jahre lang Gedankenlos verlassen konnte.

Das wird der CDU auch noch passieren (siehe Stuttgart).



Thialfi 06/10/2009 15:48

Schön zusammengefasst! Das Problem der Genossen (oder darf man das in diesem Zusammenhang nicht mehr sagen?) hat ihre Ursache in der Hartz IV-Geschichte und der zwischenzeitlich erfolgten Lackierung mit einem matten schwarz, dass die eigentlich rote Grundeinstellung überdecken sollte.
Der Wähler hat nicht vergessen, dass die SPD die enorme Arbeitslosigkeit und die bewusste Diskriminierung der Menschen durch Hartz IV zeilgerichtet befördert und protegiert hat. Ebenso wie die Deregulierung der Märkte, die nun am Zusammenbrechen sind. Wer sich den Schwarzen an den Hals schmeisst und sich dabei immer noch für rot hält, obwohl man behauptet, den Weg der Mitte zu gehen, der darf sich nicht wundern, wenn die lieben Wähler das ein weinig differenzierter sehen. Auch wenn man wie Müntefehring behauptet, die Wähler konnten nicht zum Gang an die Wahluren motiviert werden, kann man das auch anders herum interpretieren. Die Wähler hatten die Möglichkeit zwischen zwei Scheißhaufen zu wählen - einem schwarzen und einem nicht roten! Also gingen sie erst garnicht hin, weil wer mag schon Scheiße?
Genau, ich nicht auch nicht!
Und dann darfst im Fernsehen Kommentaren lauschen, die da heißen:"Wir machen weiter so, das ist für uns kein Grund die Politik zu ändern!" Solche Leute sind beratungsresistent und die Wähler doof! Wie könnte es auch anders sein?

Gruß von Thialfi

Direkte Aktion 06/10/2009 22:36


Harz4 war nur die Spitze des Eisbergs. Die SPD-Manager sitzen halt lieber mit Vorständen zusammen. als mit einfachen Arbeitern und gar primitiven Arbeitslosen.  Das mag verständlich sein, aber
so funktioniert keine Arbeiterpartei. 

Die Linke ist das leider auch nicht besser. Lafontaine würde sich ja persönlich pikiert fühlen, wenn er aufm Campinplatz länger als 10 min mit den Proleten grillen müßte, die ihn wählen sollen.



Sepp Aigner 06/09/2009 07:04

Ganz Deiner Meinung. Aber auf mich hoert auch keiner. Und auf etliche Millionen andere Leute auch nicht. Die SPD kann man, fuerchte ich, einfach vergessen. Die Fuehrung sieht lieber zu, wie ihre eigene Partei kaputt geht, als dass sie sich besinnen wuerden. Die haben aus Weimar nichts gelernt.
FG, Sepp Aigner

Direkte Aktion 06/10/2009 22:37


ich fürchte, die können gar nicht anders. Da hilft nur eie Aufstand der Basis.


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